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112 Ergebnisse gefunden

  1. Wir betreiben 5 hausärztliche Arztpraxen in einer ländlichen Umgebung. Trotz insgesamt neun Ärzten werden wir nicht von dem Patientenandrang bei Grippewellen oder „Kurz vor dem Urlaub“-Anliegen verschont. Meistens sind die Anliegen vor allem organisatorischer Natur: Rezept- oder Überweisungswünsche, kurze Rückfragen bezüglich des Impfstatus oder einfach nur eine Krankmeldung. In unserer überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft werden die Telefonanrufe durch zwei Medizinische Fachangestellte (MFA) zentral angenommen. Wie in jeder Arztpraxis gibt es Stoßzeiten für telefonische Anfragen, vor allem Montag und Dienstag um 7:30 Uhr: wir registrieren regelhaft ca. 20 Anrufe gleichzeitig um 7:31 Uhr, insgesamt durchschnittlich 200 Anrufe an einem Vormittag am Wochenanfang. Wir können zu dieser Zeit kaum unterscheiden, ob es sich im Einzelfall um dringliche medizinische Angelegenheiten dreht oder um eine organisatorische, auch später zu bearbeitende, Anfrage handelt. Bisherige Versuche, die telefonische Anruferlast zu reduzieren Wie viele andere Arztpraxen haben wir verschiedene Lösungsmöglichkeiten mit mäßigem Erfolg versucht: Mailbox / Anrufbeantworter für Rezeptbestellungen oder Überweisungswünsche (sowohl unter einer extra Rufnummer, als auch als Option vor dem Verbinden zu einer MFA und zu Schließungszeiten: der Aufwand, diese Nachrichten abzuhören und zu bearbeiten ist sehr hoch: viele „leere“ Nachrichten, undeutliche Namensnennungen oder unklare Anfragen Telefonische Warteschlange: Erleichterung für die MFA, ungewohnt für die Patienten Mehr Personal: V.a. in Stoßzeiten Erhöhung des Personals auf 4 MFA für die Gesprächsannahme: Die erhöhten Personalkosten können nicht gedeckt werden Ausweitung der telefonischen Erreichbarkeit (z.B. Mittags und vor 7:30 Uhr und nach 18:00 Uhr): Erhöhte Personalkosten mit Zuschlägen und Anfragen vom Wochenende oder Spätabends können trotzdem nicht bedient werden Email / Webformular: Mäßige Akzeptanz der Patienten und fragwürdiger Datenschutz Auf der Suche nach einer wirklichen Problemlösung denke ich an die gelegentlich eintrudelnden What’s App-Nachrichten von befreundeten / verwandten Patienten. Was wäre, wenn wir eine sichere What’s App-Alternative für die Patienten anbieten könnten, welche Voraussetzungen müssten bestehen und würden die Patienten und MFA das nutzen und akzeptieren? Hypothese: eine sichere What's App Alternative für die Arztpraxis Wir versuchen seit 2016 folgende Hypothese zu bestätigen bzw. zu widerlegen: Eine sichere Chat-Kommunikation zwischen Patienten und Arztpraxis Wird von den Patienten aller Altersgruppen <75LJ akzeptiert und genutzt Wird als verbesserter Patientenservice wahrgenommen Entlastet die Medizinische Fachangestellten in der Praxis Wird von den MFAs aufgrund der Einfachheit und Entlastung akzeptiert Entlastet die Arztpraxis insgesamt in organisatorischen Angelegenheiten Verbessert die Erreichbarkeit der Patienten durch die Arztpraxis bei Rückfragen oder Besonderheiten (z.B. auffällige Laborwerte) Verbessert die Qualität der medizinischen Versorgung Führt zu dem Wunsch nach telemedizinischen Leistungen, v.a. durch Video-Chat Anforderungen an eine Chat-App für die Arztpraxis Wir haben Voraussetzungen erarbeitet, die für die Kommunikation zwischen einer Arztpraxis und Patienten grundsätzlich erfüllt werden müssen: 1. Datenschutz: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Keine Speicherung von Metadaten (wer hat mit wem, wann kommuniziert) Deutsche Server 2. Einfachheit Einfache Installation der App und Registrierung als Patient Einfache Benutzung 3. Smartphone-App und Desktop-Client Nutzung einer PC-basierten Version in der Arztpraxis ohne ständige Verbindung mit einem Smartphone Smartphone-App für Patienten und Medizinische Fachangestellte / Ärzte einer Arztpraxis 4. Versand von Dokumenten Versand von Dokumenten aus dem Praxisverwaltungssystem (z.B. Facharztberichte, Laborergebnisse) Anzeige dieser Dokumente in der Smartphone-App 5. Video-Chat Der Patient soll die Möglichkeit haben, per sicherem Video-Chat mit einem Arzt zu kommunizieren Umsetzung und Einführung einer sicheren Kommunikation in der Praxisorganisation Geplant war die Einführung eines Prototyps in einer neu gegründeten Zweigpraxis in einer Kleinstadt (<20.000 Einwohner) im April 2017, die nach KV-Vorgaben als gesperrtes Gebiet für Hausärzte gilt. Im März 2017 führten wir in einem Zeitraum von einer Woche eine freiwillige, schriftliche Vorab-Patientenbefragung in einer etablierten Arztpraxis in einem nahen gelegenen Ort durch. Erhoben werden sollte v.a. die Bereitschaft der Patienten, ein solches System zu nutzen: 1. Würden Sie eine solche App auf Ihrem Smartphone installieren? 2. Möchten Sie weitere Gesundheitsinformationen in dieser App lesen (z.B. zu Rückenschmerzen oder Grippe) 3. Würden Sie diese App lieber bezahlen oder kostenlos mit unaufdringlicher Werbung nutzen? 4. Statistische Daten: Alter, Geschlecht, Chronisch erkrankt, Häufigkeit der Arztbesuche pro Jahr 5. Freier Kommentar Gleichzeitig ließen wir unter den oben genannten Voraussetzungen einen Prototyp einer solchen Smartphone-Chat-App (nur für Android-Systeme) und einer PC-basierten Version (Desktop-Client) von einer professionellen IT-Firma (Adesso) entwickeln. Unter dem Namen „Re:Doc“ bewarben wir das System bei Patienten in der gerade neu eröffneten Arztpraxis ohne Stammpatienten. Hierzu verwendeten wir einen kleinen DinA5-Flyer, sowie Hinweise auf der Website und über eine direkte Ansprache durch die MFA und Ärzte. Patienten hatten die Möglichkeit, innerhalb der Smartphone-App einen Fragebogen zu der App anonym auszufüllen: 1. Wie ist der allererste Eindruck der App re:Doc beim erstmaligen Öffnen / Einschalten? 2. Wenn Sie die App re:Doc einige Male verwendet haben, wie beurteilen Sie die Handhabung (reicht ein oder wenige Klicks aus?) 3. Finden Sie es hilfreich, wenn das Herunterladen und die Installation der App re:Doc gleich in der Praxis zusammen mit einer Medizinischen Fachangestellten und Ihnen gemacht wird? Oder ziehen Sie es lieber vor, die App re:Doc selbstständig zu Hause zu installieren? 4. Wie nützlich halten Sie die bereits jetzt existierenden Funktionen (Chat, Terminvereinbarung, Befundversand)? 5. Welche der folgenden Funktionen beurteilen Sie als wichtig? (Mehrere Antworten sind möglich) Chat mit Arzt und Praxis Terminvereinbarung Befundaustausch Zweitmeinung eines Arztes Video-Chat Medikationsplan Teilnahme an Patientenbefragungen Rezeptbestellung 6. Welche der folgenden Funktionen beurteilen Sie als wichtig? (Mehrere Antworten sind möglich) Chat mit Arzt und Praxis Terminvereinbarung Befundaustausch Zweitmeinung eines Arztes Video-Chat Medikationsplan Teilnahme an Patientenbefragungen Rezeptbestellung 7. Würden Sie gesundheitsbezogene Werbung für eine kostenfreie Nutzung der App akzeptieren? Oder würden Sie lieber 3€ bis 5€ pro Monat für eine werbefreie Version bezahlen? 8. Werden Sie diese App Freunden und Bekannten weiterempfehlen? 9. Geschlecht 10. Alter 11. Einwohner in Ihrem Wohnort 12. Sind Sie gesetzlich oder privat versichert? 13. Freier Kommentar Ergebnisse unserer sicheren What's App Alternative für die Arztpraxis Vorabbefragung Insgesamt erhielten wir schriftliche Rückmeldung von 67 Patienten in einem Zeitraum von einer Woche. Ergebnisse.pdf Freie Kommentare 32 Patienten machten sich Sorgen, dass die App das ärztliche Gespräch ersetzen sollte (als telemedizinische Anwendung) 7 Patienten nutzen kein Smartphone Für uns überraschend war die Auffälligkeit, dass 40% der Patienten die Bereitschaft erklärten, für eine solche App zu bezahlen. Des Weiteren waren 48% der Befragten mit Werbeeinblendungen einverstanden. Einführung des Prototyps In dem Zeitraum von April 2017 bis April 2018 installierten insgesamt 464 Patienten die Smartphone-App, abzüglich Deinstallationen oder nicht genutzter App verblieben 292 aktive Benutzer. Freiwillige Nutzerbefragung Von 292 aktiven Benutzern konnten leider nur 20 verwertbare Fragebögen in einem Zeitraum zwischen April 2017 und April 2018 erhoben werden. Mögliche Ursachen ist die Freiwilligkeit und der einmalige Hinweis auf den Fragebogen bei einer Nutzungsdauer von mehr als 30 Tagen. Die Ergebnisse könnten aber erste Hinweis auf die Nutzung liefen. Für uns interessant sind v.a. die Aspekte „Finanzierung“ und „Funktionsumfang“. Finanzierung Während in der schriftlichen Vorabbefragung ein Teil der Patienten die Bereitschaft zeigten, für ein solches Chat-System zwischen 1€ und 5€ zu zahlen, war keine der Benutzer mehr bereit, hierfür Geld auszugeben. Die Möglichkeit von Werbeeinblendungen wurde zwar abgefragt, jedoch sehen wir dies aufgrund des Datenschutzes als kritisch ein. Funktionsumfang Die Patienten erleben die App v.a. als Erleichterung rund um organisatorische Anfragen im Alltag. Als wichtigste Funktionen empfinden die Patienten die Rezeptbestellung Terminvereinbarung Allgemeiner Chat mit Praxis und Arzt Befundaustausch Als unwichtige Funktionen empfinden die Patienten Video-Chat Teilnahme an Patientenbefragungen Zweitmeinung Weitere Aspekte, die in direkten Gesprächen mit Patienten und MFA angesprochen wurden: durch die asynchrone Kommunikationsform können Anfragen und Nachrichten auch zu Schließzeiten an die Praxis gesandt werden „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“: die Rezeptbestellung per Foto ist eine gerne eingesetzte Funktion Medizinische Rückfragen fallen nur im geringen Ausmaß an, es handelt sich hierbei v.a. um kleinere Anfragen („ist es schlimm, dass das Cholesterin bei 205 mg/dl ist?“) Eine schriftliche Terminbestätigung auf das Smartphone führte bei uns zu einer verbesserten Termintreue bei den Patienten, die den Termin via Re:Doc vereinbarte. Für uns sehr überraschend war die Tatsache, dass sowohl während des Einsatz des Prototyps und auch in der Befragung sich kein Patient für den implementierten Video-Chat interessierte. Viel mehr hatten die Patienten Angst davor, dass diese App die persönliche Beratung telemedizinisch ersetzen sollte. Akzeptanz bei den Patienten Patienten aller Altersgruppen konnten den Mehrwert eines solchen Chat-Systems erkennen. Während wir davon ausgingen, dass nur die jüngeren Patienten dies nutzen würden, war schnell erkennbar, dass auch die Generation >60LJ What’s App kennen und nutzen und dankbar für eine sichere Alternative sind. Akzeptanz bei den Medizinischen Fachangestellten Ohne Vorwarnung oder Schulung wurde die PC-basierte Version in der Praxis an der Anmeldung und am Telefonarbeitsplatz installiert. Die Medizinischen Fachangestellten verstanden sofort den Nutzen und Zweck des Systems und fanden sich schnell in die Bedienung ein. Die Rückmeldungen der MFAs waren durchweg positiv: „Erleichterte Antwort via informellen Chat“ „Man kann die Nachrichten dann abarbeiten, wenn Zeit ist“ „Rezeptbestellungen (häufig via Foto), Termin- und Überweisungswünsche wurden viel präziser geäußert im Vergleich zu Telefon und Email“ „Man kann den Patienten Nachrichten schicken, auch wenn diese bei der Arbeit sind“ Auch MFA, die nicht Computer-affin sind, fanden sich sofort zurecht. Vor allem MFA, die häufig Hausbesuche selbständig tätigen, installierten den Prototyp auf ihrem Smartphone, um mit der Praxis sicher kommunizieren zu können. Akzeptanz bei den Ärzten Ärzte empfanden es als Erleichterung, Fotodokumentationen von erhobenen Befunden bei Hausbesuchen, direkt in die Arztpraxis zu senden. Sie sorgten sich jedoch, dass sie direkt vom Patienten per Chat kontaktiert werden könnten. Diese Funktion war jedoch im Prototyp nicht implementiert. Die Ärzte wünschten sich eine Möglichkeit, diese Form des Chats auch mit ihren Kollegen (innerhalb und außerhalb der Arztpraxis) nutzen zu können. Schlussfolgerung Der Prototyp einer sicheren und einfachen Chat-Applikation mit Nutzung auf dem Smartphone und auf einem feststehenden PC bewerten wir für uns als Erfolg und sehen die Praxisorganisation verbessert. Unabhängig des Alters nutzen Patienten diese Kontaktmöglichkeit vor allem für organisatorische Angelegenheiten. Als Nebeneffekt konnte ein verbesserte Termintreue und verminderte „unnötige“ Termine (Befundbesprechung ohne vorliegende Befunde) dieser Patienten festgestellt werden. Interessant ist für uns, dass die MFA dieses Werkzeug als eine Arbeitserleichterung im Praxisalltag empfinden: Es scheint weniger anstrengend als ein Telefonat zu sein Die Beantwortung ist im Vergleich zu einem persönlichen Telefonat deutlich schneller Die Anfragen der Patienten sind präziser (Foto der Rezepte, Patientenidentifikation im System) Bei Terminabsprachen wird nicht „gefeilscht“: zu 90% wird der angebotene Termin angenommen Eine sichere Chat-Kommunikation zwischen Patienten und Arztpraxis Wird von den Patienten aller Altersgruppen <75LJ akzeptiert und genutzt Wird als verbesserter Patientenservice wahrgenommen Entlastet die Medizinische Fachangestellten in der Praxis Wird von den MFAs aufgrund der Einfachheit und Entlastung akzeptiert Entlastet die Arztpraxis insgesamt in organisatorischen Angelegenheiten Verbessert die Erreichbarkeit der Patienten durch die Arztpraxis bei Rückfragen oder Besonderheiten (z.B. auffällige Laborwerte) Die These, dass die Qualität der medizinischen Versorgung hierdurch verbessert werden kann, ist schwierig zu messen. Einfluss Faktoren sehe ich v.a. in der verbesserten Praxisorganisation und damit der Möglichkeit, dass die MFA und Ärzte sich bei persönlichen Besuch des Patienten auf die Medizin konzentrieren können. Die Vorstellung, dass telemedizinische Leistungen im Rahmen der E-Health-Initiativen vermehrt angefragt werden, hat sich nicht bestätigt. Vor allem der Hype um den Video-Chat ist von Seiten der Patienten und der Ärzte zum Großteil nicht gewünscht. Eine telemedizinische Sondersituation stellt die Betreuung von schwer erkrankten Patienten dar: für einzelne Patienten (Palliativsituation, akute schwere Erkrankung) wurde ein direkter Chatkanal zu einzelnen Ärzten freigeschalten. Dieser Kanal wurde von den Patienten sensibel genutzt und nicht missbraucht. Viel mehr zeigten sich positive Effekte, wie verminderte Vorstellungen in den Nofallambulanzen der Krankenhäuser, stabilere medizinische Betreuung und reduzierte Anfragen nach Hausbesuchen solcher Patienten am Wochenanfang. Ausblick Zwischenzeitlich konnten wir aus dem Prototypen „Re:Doc“ eine vollwertige Version namens „MediOne“ in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Fa. Adesso weiterentwickeln. Diese ermöglicht die Teilnahme von weiteren Arztpraxen, Ärzten sowie Gesundheitsinstitutionen (Krankenhaus, Apotheke, Physiotherapie, Pflege) und stellt auch eine Version für iOS-Geräte bereit. Ärzte und medizinische Einrichtungen können das System nach Registrierung gegen eine Lizenzgebühr im Rahmen eines flexiblen Monatsabos nutzen. Patienten erhalten die App ab sofort kostenfrei in den App-Stores. Die Möglichkeit zur Bildung von „Kooperationen“ zwischen Dienstleistern im Gesundheitswesen soll die direkte, unkomplizierte und trotzdem sichere Kommunikation sowie den Befundaustausch zwischen den Teilnehmern verbessern. Machen Sie sich also selbst ein Bild von Medione
  2. Hallo liebe Community, ich bin schon öfters hier auf Teramed gelandet und habe schon viel interessantes hier gefunden. Toll, dass es diese Seite gibt Mich würde interessieren welche gesetzlichen Mindestanforderungen an Praxisräumlichkeiten gestellt werden. Konkret geht es um eine Praxisneugründung bzw. -übernahme. Einige Fallstricke habe ich schon recherchiert... so fand ich u.a. diesen Artikel, wonach sich viele Vermieter wohl aus der Pflicht nehmen wenn sie Praxisräume vermieten, indem sie im Mietvertrag die Formulierung "Räume zur Nutzung als Praxis" verwenden. Dann seien die Mieter alleine dafür verantwortlich die gesetzlichen baulichen Anforderungen einzuhalten. Ich habe eine kleine Allgemeinarztpraxis mit einer Arzthelferin und 2 angestellten Hilfskräften. Nach einer Modernisierungsmaßnahme möchte mein bisheriger Vermieter den Vertrag nicht mehr verlängern bzw. nur noch wenn ich das doppelte der jetzigen Miete zahle (statt 15,-/qm nun 30€/qm). Ich bin noch einer der wenigen Einzelkämpfer unter den Ärzten und kann mir das bei meiner jetzigen Praxisfläche nicht mehr leisten. Ich bin nun gezwungen in den kommenden 4 Monaten neue Räume zu suchen. Da die Mieten insgesamt massiv gestiegen sind, Frage ich mich wie "klein" darf meine Praxis eigentlich sein? Welche Räume braucht man unbedingt, auf welche kann man verzichten? Reicht auch eine Toilette, wenn die baulichen Maßnahmen zur Installation einer zweiten Toilette (für's Personal) mit zu hohen Kosten verbunden sind? Gelten eventuell manche Vorschriften erst ab einer bestimmten Mindestanzahl von Mitarbeitern? Laut den Hygienevorschriften, die ich hier schön zusammengefasst gefunden habe müsste ich mindestens einen Personalumkleideraum, einen Aufbereitungsraum mit reiner & unreiner Zone, einen Entsorgungraum und ggf. noch einen Lagerraum haben. Ich konnte dazu aber keine rechtsgültigen Quellenangaben finden. Andererseits habe ich aber auch schon Praxen gesehen, wo es nur 3 oder 4 Räume gab: die Praxen hatten zwar nur ein paar Stühle im Gang statt einem Warteraum, aber vermutlich Dank gutem Termin-Management liefen die Praxen auch ganz gut... tolerieren die Inhaber dieser Praxen das erhöhte Haftungsrisiko einfach oder dürften sie das eigentlich gar nicht und wurden einfach nur noch von keiner Aufsichtsbehörde kontrolliert? Wo kann man die räumlichen Anforderung an Praxisgewerbeimmobilien noch nachlesen bzw. erfragen? Bei KBV möchte ich nicht direkt fragen, um nicht irgendwelche schlafenden Hunde zu wecken...
  3. Hallo Forum, da es im Bereich Datenschutz angesichts der realen Abmahngefahr und der horrenden Bußgelder (20 Mio €) und die ganze Sache droht, real Existenzen zu vernichten (kein Scherz) gerade mächtig brennt, haben wir eine Aktionsseite gestartet: https://www.arzt-datenschutz.de Highlights: Datenschutzerklärungs-Generator für die Praxishomepage – einzigartig in D und GRATIS Unsere Präsi zum DS (laufend aktualisiert (in 10 Min gut informiert, speziell für Nichjuristen) Staatlich bezuschusste Beratung zur Umsetzung eines kompletten Datenschutzmanagements in der Praxis (mit Zuschuss 1500 – 2400 €) Feedback willkommen, bin gespannt! Joachim Deuser
  4. Hallo zusammen, hat jemand Erfahrung mit samedi - Paket comfort für die Praxis? https://www.samedi.de/tk/ Wird derzeit laut einer email bis 31.12.17 von der TK gefördert mit Zuschuss von 150 Euro. Klingt sehr hilfreich, wenn man an den täglichen Telefonkampf denkt: Patienten, die nicht durchkommen, Diskussionen um den passenden Termin... kostet uns allen viel Zeit und Nerven! Vielleicht könnten wir davon profitieren. Ich kenne jedoch keine Praxis, die das in Anwendung hat oder schon mal ausprobiert hat. Kann uns da jemand aus dem Forum helfen??? Das wäre toll! Herzliche Grüße
  5. Liebes Forum, mich würde interessieren, ob jemand mit den neuen Systemen wie T2med, Redmedical, Doc Cirrus aussieht, hat da jemand Erfahrung, d.h. die Systeme im Einsatz? Meines Wissens nach sind die z.B. bei T2med immer noch viel am entwickeln... Lt. KV-Installationsstatistik weniger als 0,1% Marktanteil (was bei neuen Systemen ja nicht ungewöhnlich ist. Aber wenn 5000 Ärzte lt. Homepage schon getestet haben, macht mich das doch ein wenig nachdenklich...) Viele bisherige Systemanbieter setzen ja noch auf das alte Geschäftsmodell: Wenn Ärzte und Mitarbeiterinnen über das langsame System klagen, verkaufe ihnen alle paar Jahre einen neuen dicken Server und neue Rechner für >10.000 €. Bin gespannt, wie lange das die Praxisinhaber noch mit sich machen lassen... Praktisch alle EDV-Programme laufen ja sehr gut in kleinen Praxen. Meine Erfahrung: Je größer die Praxis ist (ab so 10-15 Arbeitsplätze), desto weniger Programme eignen sich. Wenn man auf der Suche nach einem neuen System ist, sollte man sich m.E. von der klassischen Client-Server-Technologie verabschieden (d.h. Daten auf dem Server, Programm läuft auf jedem Rechner), sondern sich die neuen Systeme mal ansehen. Wir haben vor kurzem für einen Klienten (Großpraxis 7 Ärzte) mal eine neutrale Recherche durchgeführt (mit Pflichtenheft und allem). Der Kunde hat sich für Doc Cirrus entschieden, da die nicht zu groß und nicht zu klein (und daher auch flexibel sind) sind und ein sehr stabiles System haben, das auch auf > 50 Rechnern sehr stabil läuft. Die Patientendaten liegen auf einem Datenwürfel / (NAS), und das Programm läuft über den Browser im Intranet (nicht Internet), ist also sicher nach außen hin und geht auch, wenn das Internet nicht läuft. Damit entfällt schonmal die Investition in neue Praxiscomputer, die alten werden einfach weitergenutzt. Die Daten liegen sicher in der Praxis (was ich aus Datenschutzaspekten wichtig finde) und nicht in einer Cloud... Und die Preise waren auch mehr als ok, was auch ein Kriterium ist... Würde mich über Rückmeldungen aus der Praxis freuen, wenn sie mit einem der neuen Systeme arbeiten, danke :-) Viele Grüße, Joachim Deuser
  6. tima

    Praxisführung

    Hallo, weiß irgend jemand, welche Einweisungen für die MFA`s verpflichtend sind. (Reanimation, Hygiene, Arbeitsschutz etc.) und wer diese Einweisungen macht. Brauche ich zwingend einen Brandschutzbeauftragten. In unserer Allgemeinarztpraxis bereiten wir Instrumente auf. Leider haben wir im Team niemanden mit Steri-Schein. Ist aber nötig, oder? Gibt es ein empfehlenswertes Nachschlagewerk, indem ich alles kompakt erlesen kann? Ich freue mich über viele hilfreich Tipps und sage schon mal DANKE. MfG Tima
  7. Julia.MTLMFA

    Gefährdungsbeurteilung

    Hallo ich arbeite in einer Allgemeinarztpraxis mit 4 Ärzten und 7 MFA's. In unserem Haus ist auch eine Hauskrankenpflege, welche letzte Woche Begehung einer Gefährdungsbeurteilung hatte. Der Chef hatte online über die BGW ein Protokoll (knapp 70 Seiten) ausgefüllt. Die BGW bietet das leider nicht für Arztpraxen an und ich wollte mal fragen, wie ihr das so handhabt. Meine Chefin möchte gern, dass wir für unsere Praxis auch so ein Protokoll anfertigen. Habt ihr euch Software dafür besorgt oder habt ihr euch selber Protokolle (z.B. mit Exel) erstellt. LG JUlia
  8. Hallo liebe Community, ich arbeite als Redakteurin für BOOK A TIGER und befasse mich derzeit intensiv mit den Bedürfnissen und Anforderungen an die Reinigung von Praxen. Ich würde gern erfahren, was bei der Reinigung durch eine externe Firma wichtig ist. Worauf kommt es Ihnen an? Dafür habe ich eine kurze (10 Fragen 2 Minuten Zeitaufwand), anonyme Umfrage erstellt: https://www.surveymonkey.de/r/958HZ8K Ich würde mich sehr freuen, wenn ich einige Antworten erhalten würde. Ich freue mich auf Ihr Feedback. Viele Grüße
  9. DocMartin

    Tauchtauglichkeit nach GOÄ

    Version 1.0.0

    245 Abrufe

    GOÄ Abrechnung der Tauchtauglichkeit 1,0 und 2,3 fach

    Kostenlos

  10. Kunsperfrisch

    Freie Arzttermine gibt es nicht, oder doch?

    Nach großer politischer Diskussion im Jahre 2015 über lange Wartezeiten auf einen Termin beim Arzt – und zwar in dieser allgemeinen Form - verpflichtete der Gesetzgeber die Kassenärztlichen Vereinigungen zu Einrichtung sogenannter Terminservicestellen. Aufgabe der Terminservicestellen ist es dafür zu sorgen, dass der gesetzlich versicherte Patient bei dringendem Behandlungsbedarf innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt oder Psychotherapeuten wahrnehmen kann. Termine bei Haus-, Kinder- und Jugendärzten, Zahnärzten und Kieferorthopäden werden nicht vermittelt. Gleiches gilt für Termine für fachärztliche Routine- und Vorsorgeuntersuchungen. Die Einrichtung der Terminservicestellen wurde insbesondere damit begründet, dass Kassenpatienten dreimal länger auf einen Termin warten müssten, als Privatpatienten. Nach einer repräsentativen Studie des WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) – Ende 2006 hätten 25% der Kassenpatienten länger als 14 Tage auf einen Termin warten müssen, wogegen es nur 8 % bei den Privatpatienten gewesen sein sollen. Rein statistisch ergeben sich Zweifel an dieser Annahme, da nur 13 % der Bevölkerung sich zu den Privatpatienten zählen können Der Autor hat hier nicht die Absicht, die einzelnen Werte und den Zeitpunkt der Erhebung und auch die generelle Tendenz, die man daraus ableiten könnte, in Frage zu stellen. Er hinterfragt vielmehr, ob die bewusste Bevorzugung von Privatpatienten nur eine Mitursache ist, oder ob die Gründe für eine langfristige Terminvergabe andere sind als der Patientenstatus, und ob diese Gründe in der Organisation der Praxen zu finden sind. Optimales Terminmanagement in der Arztpraxis Viele Praxen setzen noch eine Praxissoftware ein, die eine schnelle Findung freier Termine einfach nicht erlaubt. Insbesondere bei größeren Praxen müssen die Mitarbeiter Arzt für Ärztin und Tag für Tag durchsuchen, um eine freien Termin zu finden. Und dieser Termin findet sich am schnellsten, wenn man mal schnell drei Monate weiter springt, denn da ist, oh Wunder, noch alles frei. Die Realität zeigt aber, dass durch tägliche Terminabsagen oder No-Shows jeden Tage Termine frei werden, die auch einem wartenden Patienten angeboten werden können. Und ist es nicht das Programm, dass die Suche nicht erlaubt, so sind es die Mitarbeiter, die die Suchfunktion nicht kennen oder beherrschen. Der Verfasser hat leider die deutliche Erkenntnis, dass gerade das Nichtwissen um die Funktionalität der Kalender noch häufiger anzufinden ist, als die fehlende Funktionalität selbst. Diese Situation kann jede Praxis verbessern. Mit steigender Internetakzeptanz der älter werdenden Generation steigt auch die Nutzung der diversen Online-Kalender, die aber vielfach – auch aufgrund datenschutzrechtlicher Vorgaben – nicht mehr als ein E-Mail-System sind, mit dem der Patient zu einem gekennzeichneten Slot einen Termin anfragen kann. Dies gilt insbesondere für die über „dasörtliche“ oder die Bewertungsportale angebotenen Terminanfragen. Am Ende machen gerade diese Kalender dem Praxis-Team mehr Arbeit als ein Anruf, wenngleich diese in ruhigeren Minuten Beantwortung findet. Die Online-Kalender führen daher zwar schneller zu einer Terminfindung, aber nicht immer zu einem früheren Termin. Die generellen Vorteile einer online-Terminierung haben die Beteiligten aber schon erfasst. Schaut man sich versuchsweise einmal Ärzte einer bestimmten Fachgruppe an, und testet für eine Online-Terminanfrage die Versicherteneigenschaft Kasse/ Privat aus, so kann man feststellen, dass der Privatpatient regelmäßig ein früheres Terminangebot erhält als der Kassenpatient. Durch diese Praxis bestätigt sich dann allerdings wieder das Klischee, dass Privatpatienten bevorzugt werden. Und wenn die Technikerkrankenkasse derzeit die Einschaltung von Online-Kalendern für Arztpraxen subventioniert, dann erweist sie ihren Versicherten gegenüber so agierenden Ärzten wohl einen Bärendienst. Abhilfe kann eigentlich nur ein weiterer regulativer Eingriff schaffen, indem eine Kategorisierung in den Online-Kalender nach Privat oder Kasse untersagt wird. Aber braucht man den wirklich? Wenn die Praxis den generellen Vorteil einer Online-Terminierung erkannt hat, wird sie diesen auch weiter nutzen wollen, ohne dass der Privatpatient hier deutlich bevorteilt werden muss, den es finden sich tagtäglich immer Termine, die kurzfristig aus den oben genannten Gründen vergeben werden können, wenn der Patient erreichbar ist. Fazit Praxen, die ihren Patienten schnell zu einem kurzfristig freien Termin verhelfen wollen, achten daher darauf, dass die Mitarbeiter alle Terminfunktionalitäten kennen und E-Mailadresse, Mobilnummer oder auch What´s App Account zum Patienten erfassen. Die Servicequalität einer Praxis insgesamt entscheidet über ihren Erfolg - und nicht allein der statistische Privatpatienten-Anteil von 13%. Freundlicherweise bereitgestellt von Hartriegel Consulting Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für das Gesundheitswesen https://www.hartriegel-healthcare.de/
  11. Wir sind eine Gemeinschaftspraxis mit 4 Ärzten und praktizieren derzeit in "verhältnismäßig" kleinen Räumlichkeiten von ca. 140 Quadratmetern. Die Reinigung erfolgt über eine 450 Euro-Kraft. Sie benötigt dafür ca. 2 Stunden an 5 Tagen der Woche. Nun planen wir einen Praxisausbau auf ca. 320 Quadratmeter, Es werden dann 7 Sprechzimmer, 1 Labor, 2 Funktionsräume, ein Schulungsraum und natürlich Wartezimmer, Anmeldung usw. vorhanden sein. Wir würden gerne eine professionelle Firma für die Reinigungsarbeiten beauftragen. Ein erstes Angebot beläuft sich auf 1400 Euro monatlich ... da musste ich erst einmal kräftig schlucken ... Wie haben Ihre Praxen (dieser Größenordnung) die Vergabe der Reinigung gelöst ? Mit der Reinigungsqualität sind wir derzeit so "semi-zufrieden", da erhoffe ich mir eine Besserung durch eine professionelle Firma. Auch wollen wir keine Schließzeiten mehr haben, so dass dieser Punkt bei Vergabe an eine Firma auch gelöst ist, sprich keine Urlaubsvertretung unsererseits organisiert werden muss. Ich würde mich sehr über die Mitteilung Ihrer Erfahrungen freuen. Vielen Dank ! (Im Bereich QM-Vorlagen habe ich eine sog. Übergeordnete Checkliste zur Verfügung gestellt. Dieses Dokument leistet uns gute Dienste und ich hoffe, dass ich so ein wenig an die Teramed-Community zurückgeben kann.)
  12. Immer wieder sehen wir als dringlich gekennzeichnete Fortbildungsangebote für Arztpraxen, in denen MFA für teils viel Geld zu Ersthelfern ausgebildet werden sollen. Nach Gespräch mit der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege (BGW) hatten wir bereits Anfang 2014 in unserem Praxis Profi darauf hingewiesen, dass Ersthelfer in Arztpraxen nicht gebraucht werden. Grund dafür: Erste Hilfe ist definiert als Hilfeleistung, bis der Arzt kommt. Da in Arztpraxen im Allgemeinen ein Arzt anwesend ist, werden keine Ersthelfer benötigt. Hintergrund: Daraus folgt: Ist ein staatlich zugelassener Arzt anwesend, braucht es keine weiteren Ersthelfer in der Arztpraxis. Sind Arzthelfer/innen (MFA) anwesend, die z.B. regelmäßig an den Notfallmanagement-Schulungen teilnehmen, gelten auch diese als aus- und fortgebildete Ersthelfer.
  13. Jetzt ist es schon eine Weile her, dass der neue Medikationsplan eingeführt wurde. Mich würde interessieren, wer diesen schon in der Praxis einsetzt und welche Erfahrungen ihr damit habt. Unsere Patienten sind durch die Veränderung der Auflistung der Medikamente, v.a. der Wirkstoffangabe in der ersten Spalte, etwas verwirrt. Ich kenne bisher auch keine Praxis, die einen Barcode-Scanner nutzt, um den ausgedruckten Plan in die Praxissoftware automatisch einzulesen. War der neue Medikamentenplan in der Praxissoftware kostenlos oder musste eure Praxis dafür extra zahlen? Wie reagieren die Patienten auf die neue Darstellung? Empfindet ihr den neuen Medikationsplan als besser als der von euch ursprünglich benutzte? Nutzt vielleicht jemand schon einen Barcodescanner und funktioniert das Einlesen auch?
  14. Zur Vereinheitlichung unserer ärztlichen Behandlungsräume unterhalten wir eine Liste mit der Mindestausstattung an Praxiseinrichtung. Jeder Arzt kann so sichergehen, diese vorzufinden. Die Medizinischen Fachangestellten stellen einmal pro Woche sicher, dass noch alle Untersuchungs- und Behandlungsmaterialien vorhanden sind. Untersuchungsmaterialien / Praxisbedarf: Blutdruckmanschette in Normalgröße Stethoskop (Littmann classic oder cardiologie) Maßband Instrumentenbox für benutzte Instrumente Lister-Verbandsschere Reflexhammer Stimmgabel zur Messung der Vibrationssensibilität und für Rinne und Weber Pulsoximeter Taschenlampe, z.B. Mag-Lite Otoskop, z.B. Heine Mini Einmalaufsätze für das Otoskop mit Spender an der Wand Ohrthermometer und die Einmalaufsätze für das Ohrthermometer Dermatoskop EKG-Lineal EDV / Computerarbeitsplatz: Mini-PC (gecCOM NUC Mini-Computer/ Micro-PC | Intel NUC6i3SYK | Intel i3-6100U 2.3GHz | 4GB DDR4-2133 | 128GB M.2 SSD | Intel HD520 mit HDMI + Displayport | USB3.0 + SDXC-Slot | 7.1 Sound | Gigabit-LAN | Microsoft Windows 10 Pro 64-Bit) Monitor 21,5 Zoll höhenverstellbar Tastatur Blankoformular-Drucker (Laser, 3 Schacht) Vertikal-Maus (zur Handgelenksschonung) In der Schublade: Desinfektion: Kodan Spray Injektionspflaster sensitiv (z.B. zum Impfen) oder günstigere Pflaster Zelettenhalter mit einer Rolle Zeletten Curapor Pflaster klein (5 x 7,5cm) Abwurfbehälter für Spritzen, Kanülen, Skalpelle 2ml-Spritzen dicke Kanüle und sehr dünne Kanüle evtl. mit Standardschutzkappe zum Schutz vor Stichverletzung Vinyl-Handschuhe , L und M Fingerling Vaseline Weitere Büromaterialien Stifte Halter Lineal Textmarker Kugelschreiber Bleistift Edding (rot) Stabilo Fineliner (schwarz) Bleistiftspitzer Radiergummi Impfstempel Taschenrechner Notizblock Locher Hefttacker Büroklammern
  15. Als wir Claudenwatte von der Fa Lohmann bestellen wollten, erfuhr ich, dass diese nicht mehr lieferbar ist. Welche Alternative Nasentamponade können wir z.B. bei Nasenbluten einsetzen? Vielen Dank für die Info im voraus.
  16. Hallo Hg, jetzt bin ich aber baff: ihr macht ausschließlich Wirkstoffverordnung? Das funktioniert bei euch? Die umliegenden Apotheken haben die Krise bekommen, als wir ca 6 Wochen lang auf Wirkstoffverordnung umstellten Hast Du uns ein paar Tipps dazu? Auf was müssen wir achten? Welches Praxisprogramm nutzt ihr dazu? Funktioniert das auch bei HZV? Grüße Thomas
  17. Hallo, es kommen ja zwischenzeitlich massenweise Post in der Praxis an: per Brief, per Email, per Fax.... Wie soll man da die wichtigen Befunde und Informationen zwischen der Werbung, Verbandsinformationen und Laborfaxen unterscheiden? Wie macht ihr das? Legt ihr die gesamte Post einer Ärztin / Arzt vor? Druckt ihr die Faxe / Emails zur Vorlage aus?
  18. Hallo, scannt ihr die Befunde, die per Post geschickt werden, ein und welchen Scanner benutzt ihr? Habt ihr mehrere Arbeitsplätze an denen eingescannt werden kann? Bei uns selbst sieht der Ablauf für den Posteingang derzeit so aus: Post inkl. Befunde werden von einer MFA geöffnet und in die "Posteingang"-Ablage gelegt einer der Ärzte sieht die Post und Befunde durch und legt die zu scannenden Befunde nach Durchsicht in die "Scan"-Ablage eine MFA oder Hilfskraft scant im Laufe der Woche die Befunde ein und ordnet diese dem Patienten zu Faxe werden direkt als PDF in das System gespeichert und von einer MFA den Patienten zugeordnet. Die Liste der eingegangenen Faxe wird im Praxisprogramm oft nicht konsequent von den Ärzten durchgesehen. Zum Scanner: Wir haben früher einen Dokumentenscanner von Kodak genutzt, der war sehr schnell und konnte auch Duplex scannen. Allerdings hat er sich schnell verheddert, die Rollen mussten regelmäßig gereinigt werden und ab und zu ist die Software "abgestürzt". Ähnliche Probleme hatten wir mit Scannern von anderern Herstellern in anderern Praxen. Aus diesem Grunde haben wir unser Multifunktionsgerät von Brother, die wir auch für das Faxen einsetzen, so erweitert, dass dieses gescannte Befunde per PDF direkt in die Praxis-EDV einspielen kann, ohne dass eine zusätzliche Software nötig ist. Konkret haben wir ein MFC im Büro und an der Anmeldung, dort können Dokumente mit einem Knopfdruck eingescannt werden, ohne dass man erst am Computer "klicken" muss. Das hat sich als zuverlässig bewährt, leider ist der Scanvorgang recht langsam. Dafür läuft das Gerät schon seit 5 Jahren zuverlässig ohne zu "murren". Wie ist der Ablauf bei euch, nutzt ihr professionelle Dokumentenscanner und wie sind damit eure Erfahrungen im Praxisalltag?
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    Einarbeitungsplan für neue Medizinische Fachangestellte (MFA) für die Anmeldung, Büro, Geräte, Assistenz und Labor / OP.

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  20. Hallo zusammen, bisher haben wir die Patienten für eine Allgergietestung zum Dermatologen oder HNO geschickt, die dann einen Hauttest (Prick) durchgeführt haben. Soweit ich weiss, darf ich als Hausarzt den Pricktest nicht abrechnen. Meine Frage jetzt: Zwei umliegende Hautärzte meinen, dass der Prick-Test nicht mehr durchgeführt wird, nur noch der RAAST-Test mittels Blutentnahme. Diesen könnten wir ja auch selbst machen. Darf der Hausarzt den RAST-Test auf Kassenkosten durchführen und wie viele Allergene dürfen getestet werde? Gibt es da Begrenzungen?
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    Checkliste für die täglichen Aufgaben in der Arztpraxis

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  22. Liebes Forum, ich recherchiere gerade für eine Arbeit ein paar Fakten zum Thema "Hausbesuche bei Kinderärzten". Ich würde mich freuen, wenn einige MFA oder Ärzte hier "aus dem Nähkästchen" plaudern würden. Inbesondere interessieren mich folgende Fragen: - Wie oft machen eure Kinderärzte Hausbesuche? - Wenn Hausbesuche gemacht werden, welche Leistungen werden meistens abgerechnet? Haben eure Docs auch medizinische Geräte dabei? - Wie hoch ist der durchschnittliche Rechnungsbetrag bei einem privatversicherten Kind? Danke für eure Hilfe, ihr helft mir damit sehr! Viele Grüße, Arne
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    Einarbeitungsplan für neue Ärzte Arbeitsmaterial bestellen Zuständigkeit Erledigt am: durch: Stethoskop PM Standort Otoskop PM Standort Namenschild PM Standort evtl. Hausbesuchstasche/Kartelesegerät PM Standort Arbeitskleidung PM Standort Pulsoxymeter PM Standort Erster Arbeitstag Personal vorstellen Gesellschafter Praxisräumlichkeiten zeigen "" Parkmöglichkeiten "" Sprechstundenablauf erklären (Kurzsprechstunde, Wartebereich, Terminkalender etc.) "" Bezugsperson/Ansprechpartner wird von Fall zu Fall geklärt Schweigepflichterklärung " " Schlüssel " " Checkliste fürs Steuerbüro " " PC-Kenntnisse Zuständigkeit Erledigt am: durch: Account für Praxisprogramm Account für Intranet Persönliche Arztliste anlegen Intranet erklären Zeiterfassung erklären Schichtplanung erklären Praxisprogramm erklären Zuständigkeit Erledigt am: durch: Wartezimmerliste Gesellschafter Abbrechung "" Patient aufrufen "" Rezepte erstellen "" Heilmittel erstellen "" Überweisung erstellen "" Anamnese/Befund/Diagnose/ ICD-Koodierung "" Formulare "" Persönliche Arztliste "" Messenger-Funktion "" Laborauftrag erklären "" HZV / Scheinverwaltung "" Sonstiges Zuständigkeit Erledigt am: durch: Steckbrief + Foto für Internetseite Arbeitsmedizinische Untersuchung Beantragung genehmigungspflichtiger Leistungen bei der KV wordicon.exe

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  24. Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einer gescheiten Wunddokumentation, die nicht 5 Seiten beinhaltet. Es solle kurz, knackig und auf den Punkt gebracht sein. Hat einer so eine Vorlage für mich? Ich danke schon mal im Voraus für die Unterstützung.
  25. Ob Sie eine bestehende Praxis renovieren möchten oder neue Praxisräume einrichten – die Gestaltung und Einrichtung der Räume ist nicht einfach. Denn hier geht es nicht nur darum, einen individuellen Arbeitsplatz für den Arzt einzurichten. Auch für Patienten muss eine Umgebung geschaffen werden, die passend ist. Denn die Atmosphäre im Wartebereich, an der Rezeption und in den Behandlungsräumen ist in vielerlei Hinsicht relevant. Im Idealfall bietet jeder Raum eine gelungene Mischung aus hoher Professionalität und einer wohnlichen Umgebung. So fühlen sich die Patienten wohl und in sicheren Händen. Darüber hinaus ist die Arbeitsumgebung auf die spezifischen Anforderungen des Fachbereiches optimiert – auch Mitarbeiter können so zu jedem Zeitpunkt beste Leistung erbringen. Bequemlichkeit für jeden Patienten Bietet das Wartezimmer ausreichend Platz, sollten die Sitzgelegenheiten unbedingt bequem gestaltet sein. Obwohl ein paar Stühle natürlich nicht fehlen sollten, bringen Sofa und Sessel im Handumdrehen eine wohnliche Atmosphäre in den Raum. Stühle sind vor allem für ältere Patienten wichtig, die Probleme damit haben, ohne Hilfe von einem Sofa aufzustehen. Sofas und Sessel können für die Praxis aber nicht nur nach der Optik gewählt werden. Sie müssen den besonderen Ansprüchen der Umgebung gerecht werden. Zum einem ist es wichtig, dass sie von guter Qualität sind. Die hohe und regelmäßige Belastung ist für billige Möbel schnell der Todesstoß – Quietschen und gesprungene Federn sind hier nur eine Frage der Zeit. Auch das Material muss mit Bedacht gewählt sein. Am besten eignen sich Oberflächen, die leicht zu reinigen sind. Der Möbelanbieter Livingo führt zum Beispiel Sofas und Sessel, deren Überzug sich zum Reinigen abnehmen lässt. Hinzu kommt eine große Auswahl an Ledersofas, die sich mit einem feuchten Lappen leicht reinigen und desinfizieren lassen – besonders wichtig in einer Umgebung, in der Bakterien und Viren zum Tagesgeschäft gehören. Die Webseite bietet darüber hinaus interessante Tipps in einer umfassenden Kaufberatung für Sofas. Leichte Hintergrundmusik wirkt beruhigend und vertreibt die Wartezeit der Patienten. Zeitschriften oder ein Bücherregal sind der klassische Zeitvertreib in der Arztpraxis. Immer mehr Praxen gehen dazu über, eine kleine Getränke-Bar anzubieten. Aus hygienischen Gründen sollten Einwegbecher zum Einsatz kommen, um Wasser, Saft oder auch Heißgetränke bereitzustellen. Für die jungen Patienten ist eine Spielecke ideal. Bringen Sie Farbe ins Spiel! Lang vorbei sind die Zeiten, in denen eine Arztpraxis weiß, grau oder beige sein musste. Moderne Praxisräume schaffen vor allem im Eingangsbereich einen freundlichen Empfang. Dies ist aus vielen Gründen wichtig. Zum einen können die Farben sich aktiv auf die Stimmung von Mitarbeitern und Patienten auswirken, sowohl positiv als auch negativ. Zum anderen ist ein gut durchdachtes Farbkonzept ein einfacher Weg, den Raum optisch in verschiedene Bereiche zu unterteilen. Das gibt einen professionellen Look. Haben Patienten bereits im Wartezimmer das Gefühl, in professionellen Händen zu sein, ist das eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit – die für eine erfolgreiche Behandlung absolut notwendig ist. Kleine Farbenlehre: Gelb– Regt Kreativität an und wirkt belebend. Sehr gute Wahl für die Rezeption und den Eingangsbereich. Grün – Wirkt beruhigend. Eignet sich sowohl für das Wartezimmer, als auch das Behandlungszimmer. Orange – Freundliche und frische Farbe, die anregend ist. Am besten für Behandlungsräume geeignet, die eine vitalisierende Behandlung bieten. Rot – Energetische und dynamische Farbe. Grundsätzlich sollte Rot in der Raumgestaltung nur in geringem Maße zum Einsatz kommen. In einer professionellen Praxis wirkt es häufig eher ablenkend. Entscheiden Sie sich für ein einheitliches Farbkonzept, das die einzelnen Räume optisch in Verbindung setzt. Die verschiedenen Farben sollten daher aus der gleichen Farbfamilie stammen. Nutzen Sie zum Beispiel durchgehend helle Pastelltöne, um ein helles und freundliches Ambiente zu schaffen. Helle Farben tragen dazu bei, auch kleine Räume größer erscheinen zu lassen. Lockern Sie das Ambiente mit frischen Farbtupfern auf! Eine schöne Idee ist es, jedem Raum eine eigene Farbe zuzuteilen. Integrieren Sie zum Beispiel in jedem Zimmer einen Farbstreifen in Augenhöhe – Grün im Eingangsbereich und im Wartezimmer, Lila für Behandlungsräume und das Beratungszimmer. Tipp: Abhängig vom Fachbereich, sind verschiedene Farbkonzepte passend. Ein Kinderarzt kann ohne Probleme ein lockeres und buntes Farbkonzept nutzen. In Frauenarztpraxen sind leichte Pastelltöne sehr beliebt. Stimmen Sie das Farbkonzept daher unbedingt auf die Patienten ab. Pflanzen und Dekorationen Neben der Wandfarbe und den Möbeln sind es ohne Frage die Dekorationsstücke, die das Ambiente in einem Raum definieren. Für eine angenehme und freundliche Stimmung sind Pflanzen immer passend. Hier ist es wichtig, Pflanzen zu wählen, die geringe Allergieträger sind. Blütenpflanzen haben generell ein höheres Potenzial dafür. Einfach in der Pflege sind sukkulente Pflanzen wie Aloe Vera oder auch ein Gummibaum. Sie können lange ohne Wasser überleben und fühlen sich in jedem Klima wohl. Ein Gummibaum hat darüber hinaus positive Auswirkungen auf die Umgebungsluft. Er wirkt als ein effizienter Filter, der hohe Mengen an Sauerstoff freisetzt. Nutzen Sie Dekorationen wie Bilder und Kunstobjekte dazu, den Patienten ein Bild von Ihrer Person zu geben. Dekorieren Sie die Räume mit Stücken, die Ihnen persönlich gefallen und somit eine Reflexion Ihres Geschmacks sind. Ein interessantes Kunstobjekt im Besprechungsraum ist ein willkommener Eisbrecher bei einem Erstgespräch mit einem Patienten, der mit einem unangenehmen Problem in die Praxis kommt. Darüber hinaus ist es stimulierend für die eigene Arbeit, sich mit Stücken zu umgeben, die gefallen – das verbessert die Laune und somit auch die Leistung im hektischen Arbeitsalltag. Offene Räume schaffen Wenn möglich, sollten die Praxisräume offen und hell gestaltet sein. Ist dies nicht möglich, gibt es ein paar Tricks, die Abhilfe schaffen. So sind Glastüren ein guter Weg, um einen Raum optisch zu öffnen. Auch die richtige Ausleuchtung macht einen Unterschied. Verhängen Sie die Fenster nicht mit schweren Vorhängen! Wandstrahler, die einen vertikalen Lichtstrahl auf die Wand werfen, öffnen den Raum optisch nach oben und geben das Gefühl von Größe. Professionelle Praxisgestaltung in der Übersicht: Finden Sie eine ausgewogene Balance zwischen Professionalität und Wohnlichkeit. Kreieren Sie ein harmonisches Farbkonzept, das auf helle und freundliche Farben setzt. Unterteilen Sie das Wartezimmer in diverse Bereiche, die für die Ansprüche der unterschiedlichen Patienten ausgelegt sind. Nutzen Sie pflegeleichte Pflanzen, die einen positiven Einfluss auf das Raumklima haben, um ein wohnliches Ambiente zu schaffen. Wählen Sie Möbel, die sich leicht reinigen und desinfizieren lassen.
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