Jump to content

Teramed durchsuchen

Inhalte für "'praxismanagement'".

  • Suche mithilfe von Stichwörtern

    Trenne mehrere Stichwörter mit Kommas voneinander
  • Suche Inhalte eines Autors

Inhaltstyp


Kategorien

  • Praxismanagement
  • Qualitätsmanagement (QM) Arztpraxis
  • Betriebswirtschaft
  • Abrechnung (EBM / GOÄ / HZV)

Kategorien

  • Medizinische Fachangestellte (MFA / Praxismanagerin)
  • Ärzte (Arztpraxis / MVZ)

Diskussion

  • Teramed
    • Fragen & Antworten in der Arztpraxis / MFA / Praxismanager
    • Allgemeines – Über die Arbeit in der Arztpraxis
    • Praxismanagement / Qualitätsmanagement
    • Medizinische Fachangestellte (MFA / Arzthelferin)
    • Abrechnung & Betriebswirtschaft
    • Feedback, Ideen und Kritik

Kategorien

  • Kassenabrechnung nach EBM
  • GOÄ, IGEL, Privatabrechnung
  • Qualitätsmanagement in der Arztpraxis
  • Kostenlose Vorlagen Arztpraxis
  • EBooks
  • Sonstiges

Gruppe


Fachrichtung


Webseite


Über mich

106 Ergebnisse gefunden

  1. Tauchtauglichkeit nach GOÄ

    Version 1.0.0

    29 Abrufe

    GOÄ Abrechnung der Tauchtauglichkeit 1,0 und 2,3 fach

    Kostenlos

  2. Hallo zusammen, hat jemand Erfahrung mit samedi - Paket comfort für die Praxis? https://www.samedi.de/tk/ Wird derzeit laut einer email bis 31.12.17 von der TK gefördert mit Zuschuss von 150 Euro. Klingt sehr hilfreich, wenn man an den täglichen Telefonkampf denkt: Patienten, die nicht durchkommen, Diskussionen um den passenden Termin... kostet uns allen viel Zeit und Nerven! Vielleicht könnten wir davon profitieren. Ich kenne jedoch keine Praxis, die das in Anwendung hat oder schon mal ausprobiert hat. Kann uns da jemand aus dem Forum helfen??? Das wäre toll! Herzliche Grüße
  3. Freie Arzttermine gibt es nicht, oder doch?

    Nach großer politischer Diskussion im Jahre 2015 über lange Wartezeiten auf einen Termin beim Arzt – und zwar in dieser allgemeinen Form - verpflichtete der Gesetzgeber die Kassenärztlichen Vereinigungen zu Einrichtung sogenannter Terminservicestellen. Aufgabe der Terminservicestellen ist es dafür zu sorgen, dass der gesetzlich versicherte Patient bei dringendem Behandlungsbedarf innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt oder Psychotherapeuten wahrnehmen kann. Termine bei Haus-, Kinder- und Jugendärzten, Zahnärzten und Kieferorthopäden werden nicht vermittelt. Gleiches gilt für Termine für fachärztliche Routine- und Vorsorgeuntersuchungen. Die Einrichtung der Terminservicestellen wurde insbesondere damit begründet, dass Kassenpatienten dreimal länger auf einen Termin warten müssten, als Privatpatienten. Nach einer repräsentativen Studie des WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) – Ende 2006 hätten 25% der Kassenpatienten länger als 14 Tage auf einen Termin warten müssen, wogegen es nur 8 % bei den Privatpatienten gewesen sein sollen. Rein statistisch ergeben sich Zweifel an dieser Annahme, da nur 13 % der Bevölkerung sich zu den Privatpatienten zählen können Der Autor hat hier nicht die Absicht, die einzelnen Werte und den Zeitpunkt der Erhebung und auch die generelle Tendenz, die man daraus ableiten könnte, in Frage zu stellen. Er hinterfragt vielmehr, ob die bewusste Bevorzugung von Privatpatienten nur eine Mitursache ist, oder ob die Gründe für eine langfristige Terminvergabe andere sind als der Patientenstatus, und ob diese Gründe in der Organisation der Praxen zu finden sind. Optimales Terminmanagement in der Arztpraxis Viele Praxen setzen noch eine Praxissoftware ein, die eine schnelle Findung freier Termine einfach nicht erlaubt. Insbesondere bei größeren Praxen müssen die Mitarbeiter Arzt für Ärztin und Tag für Tag durchsuchen, um eine freien Termin zu finden. Und dieser Termin findet sich am schnellsten, wenn man mal schnell drei Monate weiter springt, denn da ist, oh Wunder, noch alles frei. Die Realität zeigt aber, dass durch tägliche Terminabsagen oder No-Shows jeden Tage Termine frei werden, die auch einem wartenden Patienten angeboten werden können. Und ist es nicht das Programm, dass die Suche nicht erlaubt, so sind es die Mitarbeiter, die die Suchfunktion nicht kennen oder beherrschen. Der Verfasser hat leider die deutliche Erkenntnis, dass gerade das Nichtwissen um die Funktionalität der Kalender noch häufiger anzufinden ist, als die fehlende Funktionalität selbst. Diese Situation kann jede Praxis verbessern. Mit steigender Internetakzeptanz der älter werdenden Generation steigt auch die Nutzung der diversen Online-Kalender, die aber vielfach – auch aufgrund datenschutzrechtlicher Vorgaben – nicht mehr als ein E-Mail-System sind, mit dem der Patient zu einem gekennzeichneten Slot einen Termin anfragen kann. Dies gilt insbesondere für die über „dasörtliche“ oder die Bewertungsportale angebotenen Terminanfragen. Am Ende machen gerade diese Kalender dem Praxis-Team mehr Arbeit als ein Anruf, wenngleich diese in ruhigeren Minuten Beantwortung findet. Die Online-Kalender führen daher zwar schneller zu einer Terminfindung, aber nicht immer zu einem früheren Termin. Die generellen Vorteile einer online-Terminierung haben die Beteiligten aber schon erfasst. Schaut man sich versuchsweise einmal Ärzte einer bestimmten Fachgruppe an, und testet für eine Online-Terminanfrage die Versicherteneigenschaft Kasse/ Privat aus, so kann man feststellen, dass der Privatpatient regelmäßig ein früheres Terminangebot erhält als der Kassenpatient. Durch diese Praxis bestätigt sich dann allerdings wieder das Klischee, dass Privatpatienten bevorzugt werden. Und wenn die Technikerkrankenkasse derzeit die Einschaltung von Online-Kalendern für Arztpraxen subventioniert, dann erweist sie ihren Versicherten gegenüber so agierenden Ärzten wohl einen Bärendienst. Abhilfe kann eigentlich nur ein weiterer regulativer Eingriff schaffen, indem eine Kategorisierung in den Online-Kalender nach Privat oder Kasse untersagt wird. Aber braucht man den wirklich? Wenn die Praxis den generellen Vorteil einer Online-Terminierung erkannt hat, wird sie diesen auch weiter nutzen wollen, ohne dass der Privatpatient hier deutlich bevorteilt werden muss, den es finden sich tagtäglich immer Termine, die kurzfristig aus den oben genannten Gründen vergeben werden können, wenn der Patient erreichbar ist. Fazit Praxen, die ihren Patienten schnell zu einem kurzfristig freien Termin verhelfen wollen, achten daher darauf, dass die Mitarbeiter alle Terminfunktionalitäten kennen und E-Mailadresse, Mobilnummer oder auch What´s App Account zum Patienten erfassen. Die Servicequalität einer Praxis insgesamt entscheidet über ihren Erfolg - und nicht allein der statistische Privatpatienten-Anteil von 13%. Freundlicherweise bereitgestellt von Hartriegel Consulting Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für das Gesundheitswesen https://www.hartriegel-healthcare.de/
  4. Immer wieder sehen wir als dringlich gekennzeichnete Fortbildungsangebote für Arztpraxen, in denen MFA für teils viel Geld zu Ersthelfern ausgebildet werden sollen. Nach Gespräch mit der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege (BGW) hatten wir bereits Anfang 2014 in unserem Praxis Profi darauf hingewiesen, dass Ersthelfer in Arztpraxen nicht gebraucht werden. Grund dafür: Erste Hilfe ist definiert als Hilfeleistung, bis der Arzt kommt. Da in Arztpraxen im Allgemeinen ein Arzt anwesend ist, werden keine Ersthelfer benötigt. Hintergrund: Daraus folgt: Ist ein staatlich zugelassener Arzt anwesend, braucht es keine weiteren Ersthelfer in der Arztpraxis. Sind Arzthelfer/innen (MFA) anwesend, die z.B. regelmäßig an den Notfallmanagement-Schulungen teilnehmen, gelten auch diese als aus- und fortgebildete Ersthelfer.
  5. Zur Vereinheitlichung unserer ärztlichen Behandlungsräume unterhalten wir eine Liste mit der Mindestausstattung an Praxiseinrichtung. Jeder Arzt kann so sichergehen, diese vorzufinden. Die Medizinischen Fachangestellten stellen einmal pro Woche sicher, dass noch alle Untersuchungs- und Behandlungsmaterialien vorhanden sind. Untersuchungsmaterialien / Praxisbedarf: Blutdruckmanschette in Normalgröße Stethoskop (Littmann classic oder cardiologie) Maßband Instrumentenbox für benutzte Instrumente Lister-Verbandsschere Reflexhammer Stimmgabel zur Messung der Vibrationssensibilität und für Rinne und Weber Pulsoximeter Taschenlampe, z.B. Mag-Lite Otoskop, z.B. Heine Mini Einmalaufsätze für das Otoskop mit Spender an der Wand Ohrthermometer und die Einmalaufsätze für das Ohrthermometer Dermatoskop EKG-Lineal EDV / Computerarbeitsplatz: Mini-PC (gecCOM NUC Mini-Computer/ Micro-PC | Intel NUC6i3SYK | Intel i3-6100U 2.3GHz | 4GB DDR4-2133 | 128GB M.2 SSD | Intel HD520 mit HDMI + Displayport | USB3.0 + SDXC-Slot | 7.1 Sound | Gigabit-LAN | Microsoft Windows 10 Pro 64-Bit) Monitor 21,5 Zoll höhenverstellbar Tastatur Blankoformular-Drucker (Laser, 3 Schacht) Vertikal-Maus (zur Handgelenksschonung) In der Schublade: Desinfektion: Kodan Spray Injektionspflaster sensitiv (z.B. zum Impfen) oder günstigere Pflaster Zelettenhalter mit einer Rolle Zeletten Curapor Pflaster klein (5 x 7,5cm) Abwurfbehälter für Spritzen, Kanülen, Skalpelle 2ml-Spritzen dicke Kanüle und sehr dünne Kanüle evtl. mit Standardschutzkappe zum Schutz vor Stichverletzung Vinyl-Handschuhe , L und M Fingerling Vaseline Weitere Büromaterialien Stifte Halter Lineal Textmarker Kugelschreiber Bleistift Edding (rot) Stabilo Fineliner (schwarz) Bleistiftspitzer Radiergummi Impfstempel Taschenrechner Notizblock Locher Hefttacker Büroklammern
  6. Hallo, es kommen ja zwischenzeitlich massenweise Post in der Praxis an: per Brief, per Email, per Fax.... Wie soll man da die wichtigen Befunde und Informationen zwischen der Werbung, Verbandsinformationen und Laborfaxen unterscheiden? Wie macht ihr das? Legt ihr die gesamte Post einer Ärztin / Arzt vor? Druckt ihr die Faxe / Emails zur Vorlage aus?
  7. Hallo Hg, jetzt bin ich aber baff: ihr macht ausschließlich Wirkstoffverordnung? Das funktioniert bei euch? Die umliegenden Apotheken haben die Krise bekommen, als wir ca 6 Wochen lang auf Wirkstoffverordnung umstellten Hast Du uns ein paar Tipps dazu? Auf was müssen wir achten? Welches Praxisprogramm nutzt ihr dazu? Funktioniert das auch bei HZV? Grüße Thomas
  8. Jetzt ist es schon eine Weile her, dass der neue Medikationsplan eingeführt wurde. Mich würde interessieren, wer diesen schon in der Praxis einsetzt und welche Erfahrungen ihr damit habt. Unsere Patienten sind durch die Veränderung der Auflistung der Medikamente, v.a. der Wirkstoffangabe in der ersten Spalte, etwas verwirrt. Ich kenne bisher auch keine Praxis, die einen Barcode-Scanner nutzt, um den ausgedruckten Plan in die Praxissoftware automatisch einzulesen. War der neue Medikamentenplan in der Praxissoftware kostenlos oder musste eure Praxis dafür extra zahlen? Wie reagieren die Patienten auf die neue Darstellung? Empfindet ihr den neuen Medikationsplan als besser als der von euch ursprünglich benutzte? Nutzt vielleicht jemand schon einen Barcodescanner und funktioniert das Einlesen auch?
  9. Version 1.0.0

    354 Abrufe

    Einarbeitungsplan für neue Medizinische Fachangestellte (MFA) für die Anmeldung, Büro, Geräte, Assistenz und Labor / OP.

    Kostenlos

  10. Version 1.0.0

    55 Abrufe

    Einarbeitungsplan für neue Ärzte Arbeitsmaterial bestellen Zuständigkeit Erledigt am: durch: Stethoskop PM Standort Otoskop PM Standort Namenschild PM Standort evtl. Hausbesuchstasche/Kartelesegerät PM Standort Arbeitskleidung PM Standort Pulsoxymeter PM Standort Erster Arbeitstag Personal vorstellen Gesellschafter Praxisräumlichkeiten zeigen "" Parkmöglichkeiten "" Sprechstundenablauf erklären (Kurzsprechstunde, Wartebereich, Terminkalender etc.) "" Bezugsperson/Ansprechpartner wird von Fall zu Fall geklärt Schweigepflichterklärung " " Schlüssel " " Checkliste fürs Steuerbüro " " PC-Kenntnisse Zuständigkeit Erledigt am: durch: Account für Praxisprogramm Account für Intranet Persönliche Arztliste anlegen Intranet erklären Zeiterfassung erklären Schichtplanung erklären Praxisprogramm erklären Zuständigkeit Erledigt am: durch: Wartezimmerliste Gesellschafter Abbrechung "" Patient aufrufen "" Rezepte erstellen "" Heilmittel erstellen "" Überweisung erstellen "" Anamnese/Befund/Diagnose/ ICD-Koodierung "" Formulare "" Persönliche Arztliste "" Messenger-Funktion "" Laborauftrag erklären "" HZV / Scheinverwaltung "" Sonstiges Zuständigkeit Erledigt am: durch: Steckbrief + Foto für Internetseite Arbeitsmedizinische Untersuchung Beantragung genehmigungspflichtiger Leistungen bei der KV wordicon.exe

    Kostenlos

  11. Ob Sie eine bestehende Praxis renovieren möchten oder neue Praxisräume einrichten – die Gestaltung und Einrichtung der Räume ist nicht einfach. Denn hier geht es nicht nur darum, einen individuellen Arbeitsplatz für den Arzt einzurichten. Auch für Patienten muss eine Umgebung geschaffen werden, die passend ist. Denn die Atmosphäre im Wartebereich, an der Rezeption und in den Behandlungsräumen ist in vielerlei Hinsicht relevant. Im Idealfall bietet jeder Raum eine gelungene Mischung aus hoher Professionalität und einer wohnlichen Umgebung. So fühlen sich die Patienten wohl und in sicheren Händen. Darüber hinaus ist die Arbeitsumgebung auf die spezifischen Anforderungen des Fachbereiches optimiert – auch Mitarbeiter können so zu jedem Zeitpunkt beste Leistung erbringen. Bequemlichkeit für jeden Patienten Bietet das Wartezimmer ausreichend Platz, sollten die Sitzgelegenheiten unbedingt bequem gestaltet sein. Obwohl ein paar Stühle natürlich nicht fehlen sollten, bringen Sofa und Sessel im Handumdrehen eine wohnliche Atmosphäre in den Raum. Stühle sind vor allem für ältere Patienten wichtig, die Probleme damit haben, ohne Hilfe von einem Sofa aufzustehen. Sofas und Sessel können für die Praxis aber nicht nur nach der Optik gewählt werden. Sie müssen den besonderen Ansprüchen der Umgebung gerecht werden. Zum einem ist es wichtig, dass sie von guter Qualität sind. Die hohe und regelmäßige Belastung ist für billige Möbel schnell der Todesstoß – Quietschen und gesprungene Federn sind hier nur eine Frage der Zeit. Auch das Material muss mit Bedacht gewählt sein. Am besten eignen sich Oberflächen, die leicht zu reinigen sind. Der Möbelanbieter Livingo führt zum Beispiel Sofas und Sessel, deren Überzug sich zum Reinigen abnehmen lässt. Hinzu kommt eine große Auswahl an Ledersofas, die sich mit einem feuchten Lappen leicht reinigen und desinfizieren lassen – besonders wichtig in einer Umgebung, in der Bakterien und Viren zum Tagesgeschäft gehören. Die Webseite bietet darüber hinaus interessante Tipps in einer umfassenden Kaufberatung für Sofas. Leichte Hintergrundmusik wirkt beruhigend und vertreibt die Wartezeit der Patienten. Zeitschriften oder ein Bücherregal sind der klassische Zeitvertreib in der Arztpraxis. Immer mehr Praxen gehen dazu über, eine kleine Getränke-Bar anzubieten. Aus hygienischen Gründen sollten Einwegbecher zum Einsatz kommen, um Wasser, Saft oder auch Heißgetränke bereitzustellen. Für die jungen Patienten ist eine Spielecke ideal. Bringen Sie Farbe ins Spiel! Lang vorbei sind die Zeiten, in denen eine Arztpraxis weiß, grau oder beige sein musste. Moderne Praxisräume schaffen vor allem im Eingangsbereich einen freundlichen Empfang. Dies ist aus vielen Gründen wichtig. Zum einen können die Farben sich aktiv auf die Stimmung von Mitarbeitern und Patienten auswirken, sowohl positiv als auch negativ. Zum anderen ist ein gut durchdachtes Farbkonzept ein einfacher Weg, den Raum optisch in verschiedene Bereiche zu unterteilen. Das gibt einen professionellen Look. Haben Patienten bereits im Wartezimmer das Gefühl, in professionellen Händen zu sein, ist das eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit – die für eine erfolgreiche Behandlung absolut notwendig ist. Kleine Farbenlehre: Gelb– Regt Kreativität an und wirkt belebend. Sehr gute Wahl für die Rezeption und den Eingangsbereich. Grün – Wirkt beruhigend. Eignet sich sowohl für das Wartezimmer, als auch das Behandlungszimmer. Orange – Freundliche und frische Farbe, die anregend ist. Am besten für Behandlungsräume geeignet, die eine vitalisierende Behandlung bieten. Rot – Energetische und dynamische Farbe. Grundsätzlich sollte Rot in der Raumgestaltung nur in geringem Maße zum Einsatz kommen. In einer professionellen Praxis wirkt es häufig eher ablenkend. Entscheiden Sie sich für ein einheitliches Farbkonzept, das die einzelnen Räume optisch in Verbindung setzt. Die verschiedenen Farben sollten daher aus der gleichen Farbfamilie stammen. Nutzen Sie zum Beispiel durchgehend helle Pastelltöne, um ein helles und freundliches Ambiente zu schaffen. Helle Farben tragen dazu bei, auch kleine Räume größer erscheinen zu lassen. Lockern Sie das Ambiente mit frischen Farbtupfern auf! Eine schöne Idee ist es, jedem Raum eine eigene Farbe zuzuteilen. Integrieren Sie zum Beispiel in jedem Zimmer einen Farbstreifen in Augenhöhe – Grün im Eingangsbereich und im Wartezimmer, Lila für Behandlungsräume und das Beratungszimmer. Tipp: Abhängig vom Fachbereich, sind verschiedene Farbkonzepte passend. Ein Kinderarzt kann ohne Probleme ein lockeres und buntes Farbkonzept nutzen. In Frauenarztpraxen sind leichte Pastelltöne sehr beliebt. Stimmen Sie das Farbkonzept daher unbedingt auf die Patienten ab. Pflanzen und Dekorationen Neben der Wandfarbe und den Möbeln sind es ohne Frage die Dekorationsstücke, die das Ambiente in einem Raum definieren. Für eine angenehme und freundliche Stimmung sind Pflanzen immer passend. Hier ist es wichtig, Pflanzen zu wählen, die geringe Allergieträger sind. Blütenpflanzen haben generell ein höheres Potenzial dafür. Einfach in der Pflege sind sukkulente Pflanzen wie Aloe Vera oder auch ein Gummibaum. Sie können lange ohne Wasser überleben und fühlen sich in jedem Klima wohl. Ein Gummibaum hat darüber hinaus positive Auswirkungen auf die Umgebungsluft. Er wirkt als ein effizienter Filter, der hohe Mengen an Sauerstoff freisetzt. Nutzen Sie Dekorationen wie Bilder und Kunstobjekte dazu, den Patienten ein Bild von Ihrer Person zu geben. Dekorieren Sie die Räume mit Stücken, die Ihnen persönlich gefallen und somit eine Reflexion Ihres Geschmacks sind. Ein interessantes Kunstobjekt im Besprechungsraum ist ein willkommener Eisbrecher bei einem Erstgespräch mit einem Patienten, der mit einem unangenehmen Problem in die Praxis kommt. Darüber hinaus ist es stimulierend für die eigene Arbeit, sich mit Stücken zu umgeben, die gefallen – das verbessert die Laune und somit auch die Leistung im hektischen Arbeitsalltag. Offene Räume schaffen Wenn möglich, sollten die Praxisräume offen und hell gestaltet sein. Ist dies nicht möglich, gibt es ein paar Tricks, die Abhilfe schaffen. So sind Glastüren ein guter Weg, um einen Raum optisch zu öffnen. Auch die richtige Ausleuchtung macht einen Unterschied. Verhängen Sie die Fenster nicht mit schweren Vorhängen! Wandstrahler, die einen vertikalen Lichtstrahl auf die Wand werfen, öffnen den Raum optisch nach oben und geben das Gefühl von Größe. Professionelle Praxisgestaltung in der Übersicht: Finden Sie eine ausgewogene Balance zwischen Professionalität und Wohnlichkeit. Kreieren Sie ein harmonisches Farbkonzept, das auf helle und freundliche Farben setzt. Unterteilen Sie das Wartezimmer in diverse Bereiche, die für die Ansprüche der unterschiedlichen Patienten ausgelegt sind. Nutzen Sie pflegeleichte Pflanzen, die einen positiven Einfluss auf das Raumklima haben, um ein wohnliches Ambiente zu schaffen. Wählen Sie Möbel, die sich leicht reinigen und desinfizieren lassen.
  12. Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einer gescheiten Wunddokumentation, die nicht 5 Seiten beinhaltet. Es solle kurz, knackig und auf den Punkt gebracht sein. Hat einer so eine Vorlage für mich? Ich danke schon mal im Voraus für die Unterstützung.
  13. Praxissoftware T2med

    Hat sich schon jemand mit der Praxissoftware T2med auseinandergesetzt? Grüße Yvonne
  14. Liebes Forum, ich recherchiere gerade für eine Arbeit ein paar Fakten zum Thema "Hausbesuche bei Kinderärzten". Ich würde mich freuen, wenn einige MFA oder Ärzte hier "aus dem Nähkästchen" plaudern würden. Inbesondere interessieren mich folgende Fragen: - Wie oft machen eure Kinderärzte Hausbesuche? - Wenn Hausbesuche gemacht werden, welche Leistungen werden meistens abgerechnet? Haben eure Docs auch medizinische Geräte dabei? - Wie hoch ist der durchschnittliche Rechnungsbetrag bei einem privatversicherten Kind? Danke für eure Hilfe, ihr helft mir damit sehr! Viele Grüße, Arne
  15. Elektronische Kommunikation mit Patienten

    Die schnelle elektronische Kommunikation hat unser Privatleben bereits revolutioniert. Mal eben per SMS mitteilen, dass man zehn Minuten später zur Verabredung kommt, oder per WhatsApp den Einkaufszettel an den Partner schicken, der noch auf der Arbeit ist: Der Gewinn an Komfort ist beträchtlich. Verständlicherweise möchten Patienten diesen Komfort auch im Gesundheitssystem wiederfinden. Warum im Minutentakt mehrere Anrufe in die Hausarztpraxis tätigen, in der Hoffnung, dass gerade eine Arzthelferin am Platz ist, wenn man stattdessen in 30 Sekunden eine WhatsApp-Nachricht mit dem Rezeptwunsch schicken kann? So denken viele Patienten, und da den Ärzten die Zufriedenheit ihrer Patienten am Herzen liegt, bemühen sie sich, ihnen entgegenzukommen. Erwartungen der Patienten: E-Mail als Selbstverständlichkeit, Instant Messaging als Bonus Eine Suche auf dem Arztbewertungsportal Jameda nach dem Stichwort WhatsApp zeigt: Auf den Seiten von über 200 Ärzten deutschlandweit erwähnen Patienten WhatsApp. In den allermeisten Fällen äußern sie sich lobend über die Möglichkeit, mit der Ärztin oder dem Arzt per WhatsApp zu kommunizieren. Dies spiegelt sich meist auch in guten Bewertungen der Praxis mit vier bis fünf Sternen im Jameda-System. Nur selten wird WhatsApp in negativem Zusammenhang erwähnt: So bewertet ein Patient das Angebot des Arztes, sein Testergebnis per WhatsApp abzufragen, als unprofessionell. Überwiegend beziehen sich negative Wertungen aber darauf, dass Patienten zuweilen den Eindruck haben, dass Praxismitarbeiter ihren privaten WhatsApp-Nachrichten mehr Aufmerksamkeit schenken als ihnen. Die Kommunikation per SMS wird in den Patientenkommentaren auf Jameda vorwiegend im Zusammenhang mit Terminerinnerungen diskutiert. Patienten finden auch diese Möglichkeit komfortabel und loben sie in der Regel. Wenn man die Kommentare zum Thema E-Mail auswertet, fällt das Bild deutlich anders aus: Die Erreichbarkeit per E-Mail wird kaum je als positives Merkmal einer Praxis hervorgehoben, sondern fehlende Erreichbarkeit negativ kommentiert. Die schnelle Beantwortung von E-Mails an die Praxisadresse wird offenbar als Selbstverständlichkeit erwartet – so wie auch gute telefonische Erreichbarkeit kaum gelobt, sondern schlechte kritisiert wird. (Im Folgenden sind übrigens unverschlüsselte E-Mails gemeint, wenn kurz von „E-Mails“ die Rede ist.) Eine Auswahl der Gründe, die Patienten für den Wunsch nach elektronischer Kommunikation nennen: Erreichbarkeit des Arztes am Wochenende und nach Feierabend, geringere Wartezeiten am Telefon, geringere Wartezeiten auf Rezepte in der Praxis und Vermeidung von langen Anfahrtswegen. Teilweise sind diese Beweggründe auch aus Sicht des Arztes durchaus nachvollziehbar. Zudem kann beispielsweise eine Verringerung des Anrufvolumens die Anmeldung entlasten und den Praxisablauf reibungsloser gestalten. Darf man jedem Patientenwunsch nachkommen? Einige Wünsche und Vorstellungen der Patienten müssen aber hinterfragt werden: Tatsächlich gibt es Kollegen, die auch am Wochenende und nach Feierabend per Instant Messenger (WhatsApp und ähnliche) oder E-Mail für ihre Patienten erreichbar sind. Hier stellt sich jedoch die Frage, ob das im Sinne der Work-Life-Balance des Arztes nachhaltig ist. Das gilt vor allem, wenn Patienten sich auf dem privaten Smartphone des Arztes melden! Wenn es sich dagegen nicht um eine vom Arzt nur tolerierte Kontaktaufnahme auf dem privaten Handy handelt, sondern den Patienten bewusst angeboten wird, außerhalb der Sprechstundenzeiten (vielleicht auf einem Diensthandy) Kontakt per E-Mail, SMS oder Instant Messenger aufzunehmen, stellt sich natürlich die Frage nach der Abrechnung. Mehr dazu erfährst Du weiter unten in diesem Artikel. Der oben genannten Auswertung von Jameda-Kommentaren zufolge gibt es nicht wenige Patienten, die eine regelrechte Fernbehandlung per Instant Messenger oder E-Mail erwarten. Wenn diese nicht erfolgt, reagieren sie zuweilen empört. Es muss aber klar festgehalten werden, dass – außerhalb von wenigen Modellprojekten – immer noch ein erstmaliger persönlicher Kontakt zwischen Arzt und Patient Voraussetzung einer Behandlung ist. Ausländische Anbieter wie DrEd haben versucht, diese Regel aufzuweichen, und haben dafür in der Vergangenheit viel Kritik eingesteckt. In vielen Fällen ist eine Fernbehandlung zwar möglich (und es drängen auch bereits Mitbewerber von DrEd auf den Markt) – es ist aber nicht ratsam, nach eigenem Ermessen den gesetzlichen Rahmen zu verlassen. Pflichten der Arztpraxis: Zuverlässigkeit und Datenschutz Auch Ärzte tragen jedoch die Verantwortung für einige Missverständnisse: Wenn eine Kontakt-Mailadresse auf der Praxishomepage steht, kann der Patient zu recht erwarten, dass E-Mails, die an diese Adresse gehen, beantwortet werden – selbst wenn es nur mit dem Hinweis ist, dass vertrauliche Informationen nicht per E-Mail verschickt werden. Ärzte sollten als Dienstleister und Lotsen der Patienten die Verantwortung dafür übernehmen, dass die Kommunikation zwischen ihnen vertraulich und innerhalb des gesetzlichen Rahmens abläuft. Das heißt, wenn ein Patient eine ungeeignete Form der Kommunikation wie beispielsweise WhatsApp vorschlägt oder verlangt, ist es Aufgabe des Arztes, den Patienten auf die damit verbundenen Probleme hinzuweisen und alternative Angebote zu machen. Datenschutz, Haftung und Abrechnung Wenn man seinen Patienten die Möglichkeit zur elektronischen Kommunikation anbieten möchte, sind drei Fragen zu klären: Datenschutz – Wie kann ich sicher und vertraulich mit dem Patienten kommunizieren? Haftung – In welchen Fällen darf ich fernbehandeln, ohne meine Sorgfaltspflicht zu verletzen? Abrechnung – Wird meine Kommunikation mit dem Patienten bezahlt oder arbeite ich umsonst? Diese drei Themen werden wir im Folgenden genauer anschauen. Welche Kommunikationsverfahren sind sicher? Technisch gesehen handelt es sich weder bei herkömmlicher E-Mail noch bei SMS um eine sichere, also Ende-zu-Ende-verschlüsselte, Kommunikationsform. Das bedeutet, die Informationen sind hier weniger sicher als beispielsweise in einem herkömmlichen, verschlossenen Brief. Welche Informationen dürfen über diese unsicheren Wege verschickt werden? Unproblematisch sind alle Informationen zur Praxisorganisation – die ja in den meisten Fällen auch öffentlich auf der Webseite der Praxis stehen. Beginn und Ende der Termin- oder offenen Sprechstunde, Parkmöglichkeiten und Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, über all dies darf der Patient über jedes der genannten Medien informiert werden. Wie steht es mit Terminvereinbarungen und der beliebten Terminerinnerung per SMS oder E-Mail? Oft kann schon aus der Art des Termins hergeleitet werden, aus welchem Grund der Arzt aufgesucht wird. Zudem nennt der Patient in der Terminanfrage in der Regel seine Erkrankung oder den Vorstellungsgrund. Es handelt sich also um vertrauliche Daten, die nicht per E-Mail, SMS oder WhatsApp verschickt werden sollten. Reine Terminvereinbarungen und Terminerinnerungen per SMS sind weniger kritisch. Im Prinzip ist ja die Tatsache, dass ein Patient einen bestimmten Termin hat, auch durch Beobachtung des Praxiseingangs herauszufinden, und das Verschicken von Postkarten mit Terminerinnerungen ist ebenfalls schon lange im Alltag etabliert, so dass das Risiko, dass Datenschützer daran Anstoß nehmen, nicht null, aber relativ gering ist. Sicherheitshalber sollte das schriftliche Einverständnis eines jeden Patienten vor Nutzung von SMS oder E-Mail eingeholt werden. In einige Praxisverwaltungsprogramme ist auch bereits der automatische Versand von Erinnerungen per SMS oder E-Mail integriert. Ebenfalls praktisch: Hier wird in der Regel beim ersten Versand gefragt, ob eine Einverständniserklärung des Patienten vorliegt. Was, wenn der Patient eine vertrauliche Anfrage über SMS/Mail/WhatsApp schickt? Klar ist: Die Nachricht des Patienten sollte in jedem Fall beantwortet werden. Nachrichten, die im elektronischen Nirwana verschwinden, machen einen unorganisierten und unprofessionellen Eindruck. Wenn Du auf Nummer sichergehen möchtest, kannst Du mit einem Hinweis antworten, dass Du per E-Mail/SMS/WhatsApp keine Behandlungsanlässe besprechen möchtest und um telefonische oder persönliche Kontaktaufnahme bittest. WhatsApp: Berufliche Nutzung ausgeschlossen WhatsApp ist übrigens ein Sonderfall: Die Entwickler werben zwar mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – jedoch gibt es keinen Mechanismus, mit dem festgestellt wird, dass der Gesprächspartner tatsächlich derjenige ist, der er zu sein scheint. Andere Apps wie beispielsweise Threema haben dies so umgesetzt, dass man vor Beginn der Kommunikation (einmalig bzw. nach Neuinstallation des Messengers) einen Barcode vom Handy des Gegenübers scannen muss. Hinzu kommt, dass WhatsApp laut Geschäftsbedingungen nur für den privaten Einsatz zugelassen ist. Wenn Du WhatsApp für berufliche Zwecke nutzt und dabei „unerwünschte Nebenwirkungen“ auftreten wie zum Beispiel ein Datenleck an die Öffentlichkeit, dann kann WhatsApp damit alle Verantwortung von sich weisen. WhatsApp hat zwar das Potenzial der beruflichen Nutzung erkannt und arbeitet zur Zeit an einer WhatsApp-Business-Version, die zunächst in Indien auf den Markt kommen wird. Der Berichterstattung zufolge soll diese aber eher neue Möglichkeiten im Anzeigengeschäft eröffnen. Einfacher gesagt: Private Kunden sollen mehr Werbung zu sehen bekommen. Es ist nicht zu erwarten, dass WhatsApp Business bessere Datenschutzbedingungen mitbringen wird. Facebook: Keine vertraulichen Angaben posten Als Arztpraxis auf Facebook präsent zu sein, ist dagegen auch nach den Geschäftsbedingungen von Facebook möglich. Dies sollte man aber nur nutzen, um nützliche Informationen zur Praxis und Organisation zu posten, wie etwa Adresse, Telefonnummer und Sprechzeiten. Keinesfalls dürfen medizinische Befunde über Facebook verschickt werden: Nur allzu leicht können Inhalte geteilt werden, und nicht jeder Patient (und nicht jeder Praxismitarbeiter) ist sich darüber im Klaren, dass die Vertraulichkeit auf Facebook von den Einstellungen der Privatsphäre abhängig ist. Selbst, wenn man die Verschlüsselung im Facebook-Messenger aktiviert, sind die Nachrichten nicht sicherer als bei WhatsApp: Es fehlt hier wie dort die Garantie, dass der Gegenüber der ist, der er vorgibt zu sein. Wenn Deine Arztpraxis auf Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken präsent sein will, dann gilt: Alle Angaben, die Ihr auch auf Eurer Praxiswebseite veröffentlichen würdet, sind bei Facebook gut aufgehoben. So weit also zu den unsicheren Verfahren. Was sind nun die sicheren Alternativen? Verschlüsselte E-Mails: Sicher, aber anfangs aufwändig Konventionelle E-Mail und SMS sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Datenschützer vergleichen oft: Eine unverschlüsselte E-Mail ist so vertraulich wie eine Postkarte. Ein hohes Sicherheitsniveau bieten dagegen mit PGP oder S/MIME verschlüsselte E-Mails. Um diese mit dem Patienten auszutauschen, muss man sich ein Schlüsselpaar generieren und dem Patienten den öffentlichen Schlüssel aus diesem Paar zukommen lassen. Sowohl Praxis als auch Patient brauchen dabei einen E-Mail-Client, der die Verschlüsselung beherrscht (dies lässt sich auch per Plugin nachrüsten). Die meisten Patienten werden die Notwendigkeit dazu nicht erkennen und zu dem zusätzlichen Aufwand nicht bereit sein. Ein weiterer Nachteil: In der lange erwarteten Telematik-Infrastruktur soll zwar eine Möglichkeit zur verschlüsselten E-Mail-Kommunikation zwischen Ärzten (KOM-LE) etabliert werden – diese schließt aber nicht die verschlüsselte Kommunikation mit Patienten ein. Mit S/MIME oder PGP verschlüsselte E-Mails an oder von Patienten lassen sich nicht über das Praxisverwaltungsprogramm verschicken. Ein verschlüsselter Messenger: Threema Work Einen guten Ruf unter Datenschützern hat die schweizerische App Threema. Sie bietet nicht nur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sondern auch Authentifizierung des Gesprächspartners durch Scannen eines Barcodes. Die Features der App sind grundsätzlich die gleichen wie die von WhatsApp: Anlegen von Gruppen, Teilen von Fotos und Videos, Sprachanrufe und anderes. Es handelt sich also um eine vollwertige WhatsApp-Alternative. Nachdem bekannt wurde, dass WhatsApp von Facebook gekauft wurde, hatte Threema denn auch einen deutlichen Zustrom von Nutzern, die um die Sicherheit ihrer Kommunikation fürchteten. Wie WhatsApp ist das herkömmliche Threema aber auch nur für die private Nutzung vorgesehen. Als Alternative für berufliche Anwender gibt es Threema Work. Dieses hat zusätzliche Features und kann beispielsweise mit einem zentralen Verzeichnis synchronisiert und für jedes Unternehmen individualisiert werden. Es kostet in der Basisversion einmalig 4,60 EUR (Threema für Privatpersonen: 2,99 EUR). In höheren Versionen wird ein Preis von 1,30 EUR bzw. 1,80 EUR pro Monat und Nutzer fällig. Threema Work kann mit privaten Threema-Nutzern kommunizieren, so dass beispielsweise das Versenden von Befunden von einer Threema-Work-Instanz der Praxis an den privaten Threema-Account eines Patienten denkbar ist. Ein weiterer Vorteil: Für die Praxismitarbeiter bleibt die private Kommunikation von der beruflichen Kommunikation getrennt. So ist etwa das Risiko geringer, aus Versehen private Fotos an Patienten oder vertrauliche Befunde an private Kontakte weiterzuleiten. Die Identifikation als Threema-Nutzer erfolgt nicht mit der Handynummer, sondern mit einer Kennung, die aus Buchstaben und Zeichen besteht. Diese kann zwischen dem Threema-Work-Nutzer in der Arztpraxis und dem Patienten ausgetauscht werden. Es besteht also nicht die Notwendigkeit, die berufliche oder gar private Handynummer des Arztes herauszugeben. Nachteil: Threema ist in keines der gängigen Praxisverwaltungssysteme integriert. Von Seiten der Threema-Entwickler ist nicht geplant, eine Version für das deutsche Gesundheitssystem herauszubringen. Auch eine Desktop-App gibt es nicht. Dedizierte Apps und Portale für das Gesundheitswesen Die Videosprechstunde wird zwar stets als Paradebeispiel für die Telemedizin genannt – aber eine Videoverbindung ist keine Voraussetzung für eine zielführende Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Telemedizin-Vorreiter DrEd aus Großbritannien hat seine Videosprechstunde sogar mangels Nachfrage eingestellt und arbeitet nun nur noch mit textbasierten Fragebögen. DrEd und seine Mitbewerber sind aber insofern besonders, als dass sie die ärztliche Leistung gleich mit anbieten. Welche Möglichkeiten hat nun eine Ärztin oder ein Arzt in Deutschland, mit einer speziell aufs Gesundheitswesen zugeschnittenen App mit den Patienten zu kommunizieren? Die folgende Liste zeigt nur einen Ausschnitt des aktuellen Angebots. Mein Arzt direkt ist ein Internet-Portal, in dem Ärzte und Patienten sich in einem Online-Sprechzimmer treffen können. Mit Hilfe von individuellen Zugangscodes wird sichergestellt, dass tatsächlich nur der eingeladene Patient das Sprechzimmer betreten kann. Neben einer Einrichtungspauschale von 49,90 EUR werden eine Grundgebühr von 19,90 EUR pro Monat und eine Umsatzbeteiligung für die Rechnungsabwicklung fällig. Das Honorar pro Fall kann der Arzt dabei selbst festlegen und mit seiner Antwort zusammen mitteilen. Die Auszahlung erfolgt durch Mein Arzt direkt. Wie steht es um den Datenschutz? Auf der Webseite wird angegeben, dass die Daten zuverlässig verschlüsselt würden, jedoch ohne weitere Details zu nennen. Ob es sich um eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung handelt, ist also unklar. PVS-Anbieter medatixx hat eine Patientenapp im Programm, die natürlich auch in die firmeneigenen PVS eingebunden ist, und zwar als Teil der Kommunikationslösung x.comcenter: x.patient. Neben einem Messenger enthält x.patient ein Vitalparameter-Tagebuch, einen Medikationsplan mit Erinnerungsfunktion und eine automatische Folgerezeptanforderung. Wie andere medatixx-Lösungen scheint die App mit Benutzerfreundlichkeit zu punkten und ist nahtlos in das PVS eingebunden. Zur Verschlüsselung gibt es aber auch hier keine konkreten Informationen – Ende zu Ende? Ein weiterer Nachteil: Nicht jeder interessierte Arzt wird gleich das PVS wechseln wollen, um per App mit Patienten zu kommunizieren. Mit großen Ambitionen startete Klara (ehemals Goderma) in Deutschland: Geplant war eine Diagnostik-App, die jedoch in Deutschland unter anderem am Fernbehandlungsverbot scheiterte. Die Gründer wechselten auf zwei Arten ihre Strategie: Klara ist nun eine Kommunikationsapp – und man scheint sich vollkommen auf den US-amerikanischen Markt eingeschossen zu haben. Klara hat einige Features, die auch deutsche Praxismanagerinnen nützlich fänden: Beispielsweise kann automatisch berechnet werden, wieviel Prozent der Patienten ihren Termin nicht einhalten. Für deutsche Praxen ist eine Zusammenarbeit mit Klara, die mittlerweile in New York sitzen, leider keine Option, so lange Klara nicht dem US-europäischen Datenschutzabkommen Privacy Shield beigetreten ist. Zukunftsmusik: Was sollte eine Arzt-Patienten-App eigentlich leisten können? Keine der bisher besprochenen Lösungen fügt sich nahtlos in die Prozesse einer Arztpraxis ein – und auf Patientenseite sind zumindest die sicheren Lösungen gleichzeitig nicht komfortabel genug. Um Ärzten und MFAs den Alltag tatsächlich zu erleichtern, sollte eine App zur elektronischen Patientenkommunikation folgende Funktionen bereitstellen: Sie sollte sich auch von einem stationären Desktop-Rechner (oder Laptop) aus bedienen lassen. Idealerweise sollte sie auch mit dem PVS verzahnt sein. Damit verbunden: Nachrichten sollen von mehreren Mitgliedern des Praxisteams bearbeitet werden können, nicht nur vom Besitzer oder Benutzer des einen Praxis-Smartphones (oder privaten Smartphones des Arztes). Sie sollte mit einer Verschlüsselung arbeiten, die den Namen auch verdient: Also Ende-zu-Ende, mit Authentifizierung der Gesprächspartner. Sie sollte für den Patienten einfach vom Smartphone aus zu nutzen sein, mit minimalem Installations- oder Anmeldungsaufwand. Sie sollte für den Patienten kostenlos sein – und idealerweise auch für den Arzt. Wir werden diesen Bereich im Auge behalten und hoffen, Euch bald eine Lösung präsentieren zu können! Damit zum nächsten Thema: Wenn man für sich eine sichere und komfortable App identifiziert hat, muss als nächstes entschieden werden, in welchen Fällen und mit welchen Patienten sie zum Einsatz kommen soll. Wann darf ich fernberaten oder fernbehandeln? Die Möglichkeit der Fernberatung muss man verantwortungsvoll einsetzen: Größer als bei der persönlichen Vorstellung ist hier das Risiko, wichtige Hinweise auf schwere Erkrankungen zu übersehen oder die Dringlichkeit einer Erkrankung falsch einzuschätzen. Laut einer Statistik des Start-ups Klara führen 20% der elektronischen Kommunikation zwischen Arzt und Patient zu einer persönlichen Vorstellung des Patienten. Der genaue Prozentsatz ist sicher sehr von den demographischen Merkmalen der Patienten abhängig. Mit der Anordnung einer persönlichen Vorstellung sollte man aber eher zu großzügig als zu sparsam sein. Dass vor einer Fernbehandlung zumindest einmal ein persönlicher Kontakt zwischen Arzt und Patient stattgefunden haben sollte – das oft kritisierte „Fernbehandlungsverbot“ – ist sicher eine gute Faustregel. Ein unbekannter Patient ist unter Umständen eine tickende Zeitbombe, wenn er im elektronischen Anamnesegespräch wichtige Vorerkrankungen verschweigt, die im persönlichen Gespräch möglicherweise durch körperliche Zeichen aufgefallen wären. Bei einem bekannten Patienten gibt es eine ganze Reihe von Anlässen, die sich für die elektronische Konsultation eignen: Wundkontrollen (fotografisch) Verlaufskontrollen von Hauterkrankungen Fragen zur Medikamenteneinnahme Fragen zu vom Patienten oder Pflegedienst gemessenen Vitalwerten (Blutdruck, Blutzucker, INR-Wert) Besprechung des weiteren Vorgehens nach Krankenhausaufenthalt oder Facharztbesuch Verlaufskontrolle von Gesundheitsstörungen, die evtl. eine Überweisung zum Facharzt oder ins Krankenhaus notwendig machen (LWS-Schmerzen, Sodbrennen, Restless Legs) Übermittlung von Befunden inkl. Laborergebnissen Wenn sich hier Komplikationen andeuten – Wundinfekt, Blutdruckspitzen oder ähnliches – muss eine persönliche Vorstellung vereinbart werden. Nicht geeignet für die elektronische Konsultation sind Anlässe, bei denen entweder ein schwerwiegender Verlauf möglich ist und zeitnah ausgeschlossen werden muss, oder Erkrankungen, zu denen noch kein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt stattgefunden hat, zum Beispiel : Akute, erstmalig aufgetretene Symptome, wie Brustschmerzen, Atemnot oder auch Beschwerden im Rahmen eines grippalen Infekts Blutdruck- und Blutzuckerentgleisungen Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie) oder Herzfrequenzstörungen (Bradykardie, Tachykardie) Akut aufgetretene neurologische Ausfälle Dies ist keine erschöpfende Aufzählung. Im Einzelfall muss stets vorsichtig abgewogen werden, ob eine persönliche Konsultation angezeigt ist, um schwerwiegende Verläufe rechtzeitig zu erkennen. Wie kann man elektronische Kommunikation abrechnen? Nach GOÄ können die Nummern 1 (Beratung) und 3 (eingehende Beratung, mind. 10 min) auch für die Beratung „per Fernsprecher“ abgerechnet werden. Dies lässt sich auch auf die elektronische Kommunikation verallgemeinern. Voraussetzung ist auch hier, dass der Erstkontakt nicht nur elektronisch erfolgt ist. Obwohl für Telefonate Zuschläge für Unzeiten erhoben werden können: A – außerhalb der Sprechstunde, B – zwischen 20 und 22 Uhr sowie zwischen 6 und 8 Uhr, C – zwischen 22 und 6 Uhr sowie D – samstags, sonn- und feiertags, wird in Bezug auf E-Mail und Instant Messaging eher davon abgeraten, da auch eine asynchrone Bearbeitung der Nachrichten, beispielsweise am Montagmorgen, möglich ist. Nach EBM können sogenannte „mittelbare“ Arzt-Patienten-Kontakte dann abgerechnet werden, wenn es entweder im Quartal keinen anderen Kontakt gab (Ziffer 01435) oder die Inanspruchnahme unvorhergesehen und zur Unzeit erfolgt (Ziffer 01100 / 01101). Was mittelbare Patientenkontakte sind, wird in den Allgemeinen Bestimmungen der KBV definiert: Kontakte, bei denen sich Arzt und Patient nicht am selben Ort befinden, soweit dies berufsrechtlich zulässig ist. Wie wir oben schon festgestellt haben, ist die elektronische Kommunikation zulässig, soweit sie zuverlässig verschlüsselt ist, könnte also als mittelbarer Kontakt theoretisch wie oben abgerechnet werden. Aber: Wegen des Fernbehandlungsverbots muss zuvor ein Patientenkontakt stattgefunden haben – und wenn dieser im gleichen Quartal war, wird die Ziffer 01435 wiederum gestrichen. Die Abrechnungsmöglichkeiten nach EBM sind also eher mager. Anders bei der Videosprechstunde. Diese stellt Arzt und Patient weitere Medien zur Verfügung, um ein vollständiges Bild des Behandlungsanlasses zu zeichnen: Bild und Ton. Durch die Vorgaben des E-Health-Gesetzes hat auch eine abrechenbare Leistungsziffer nach EBM in die Gebührenordnung Einzug gehalten. Kann die Videosprechstunde also eine Ergänzung zur textbasierten Kommunikation sein? Dieser Frage gehen wir in diesem Artikel nach: Wie sind Eure Erfahrungen mit der elektronischen Kommunikation mit Patienten? Teilt sie mit uns im Forum!
  16. Gefährdungsbeurteilung

    Hallo ich arbeite in einer Allgemeinarztpraxis mit 4 Ärzten und 7 MFA's. In unserem Haus ist auch eine Hauskrankenpflege, welche letzte Woche Begehung einer Gefährdungsbeurteilung hatte. Der Chef hatte online über die BGW ein Protokoll (knapp 70 Seiten) ausgefüllt. Die BGW bietet das leider nicht für Arztpraxen an und ich wollte mal fragen, wie ihr das so handhabt. Meine Chefin möchte gern, dass wir für unsere Praxis auch so ein Protokoll anfertigen. Habt ihr euch Software dafür besorgt oder habt ihr euch selber Protokolle (z.B. mit Exel) erstellt. LG JUlia
  17. Hallo Zusammen, wer kann mir Tipps zur Abrechnung einer Kniearthroskopie geben? Ich möchte einen Simultaneingriff bei einer KAS abrechnen, habe aber nur eine OPS Ziffer. Beim Eingriff wurde aber am Außen- und am Innenmeniskus operiert oder am Knorpel. Die KV sagt, es müssen zwei verschiedene OPS Ziffern sein. Ich habe aber bloß einen und es war ein Simultaneingriff. Im Voraus herzlichen Dank für eure Hilfe. Mfg Annett Müller
  18. Wie schütze ich mich gegen Spam und Phishing?

    50% aller E-Mails sind Spam Das geht aus einer Studie von Symantec hervor. Diese hat ebenso ermittelt, dass jeder berufliche E-Mail-Nutzer pro Tag im Durchschnitt 42 E-Mails erhält. Im Schnitt 21 davon sind Spam: Es geht also um „Business Opportunities“ in Nigeria, die Sie nicht interessieren, oder um verschreibungspflichtige Medikamente aus dem Ausland, nach denen Sie nie gefragt haben. Schon seit E-Mail zum allgemeinen Kommunikationsmittel geworden ist, wird über das Ärgernis Spam geklagt. Fest steht aber: Wenn eine Spam-E-Mail nicht auch gelegentlich einmal den gewünschten Erfolg zeigen würde, dann gäbe es das Phänomen nicht. Eine Studie der UC San Diego hat gezeigt, dass die Betreiber einen bestimmten Spam-Netzwerks mit ihrem Tun 7000 US-Dollar pro Tag einnehmen. Die Chefs der Operation nehmen dabei mit Hilfe eines Virus fremde Computer ein, die sie dann anweisen, in ihrem Auftrag die Spam-Mails zu versenden. Dies bezeichnet man auch als Botnetz. Ein solches Botnetz kann viele Hunderte von Millionen Spam-Nachrichten pro Tag verschicken. Die Forscher stellten in „ihrem“ Botnetz fest, dass 28 einzelne Mails von insgesamt 350 Millionen tatsächlich zu einem Kauf – beispielsweise von Viagra oder Haarwuchsmittel – führten. Diese geringen Erfolgsquoten genügen, um das Spam-Business profitabel zu halten. Spam nicht nur auf E-Mail beschränkt Tatsächlich ist E-Mail-Spam aber leicht rückläufig: Während Spam jetzt gerade 50% aller Nachrichten ausmacht, waren es 2013 noch 66%. Für diesen Rückgang gibt es vermutlich zwei Gründe: Spamfilter halten so viele der Spam-Mails ab, dass weniger Mails tatsächlich gelesen werden und noch weniger zu einem Kauf führen. Und die Spammer weichen zunehmend auf andere soziale Kanäle aus. Das Phänomen Spam hat mittlerweile nämlich praktisch jedes soziale Netzwerk – Facebook, WhatsApp, Twitter, Xing & Co. – erreicht. Die Urheber des Spam gehen dabei in der Regel so vor, dass sie die Konten echter Mitglieder übernehmen und den Spam an deren Freunde senden, aber auch sogenannte Wegwerf-Konten einrichten, die häufig gewechselt werden. Spammer nutzen hier auch die eingebauten Funktionen sozialer Netzwerke: So kann dort Spam beispielsweise auch speziell an Mitglieder bestimmter Gruppen oder mit bestimmten demographischen Merkmalen versandt werden. Wie funktioniert ein Spamfilter? Einer der Gründe, warum Spam sich von E-Mails in die sozialen Netzwerke verlagert: Die Spamfilter für E-Mail-Postfächer werden immer besser. Spamfilter sind Programme, die jede einzelne ankommende E-Mail begutachten. Dabei betrachten sie drei Bereiche: Ist der Absender ein bekannter Spammer? Oder hat er ein Postfach bei einem Provider, der viele Spammer beheimatet? Stehen im Header (Kopf) der E-Mail verdächtige Informationen? Liest sich der Textkörper der E-Mail wie eine Spam-Mail? Die erste Frage ist für ein Computerprogramm am leichtesten zu beantworten – es braucht hier nur seine Liste von verdächtigen Absendern durchzugehen, die sogenannte Blacklist. Zusätzlich vergeben manche Filter „Strafpunkte“ für E-Mails, die in der Empfängeradresse nur eine Mailadresse, aber keinen Namen stehen haben, also etwa robert.koch@gmail.com statt „Robert Koch“ robert.koch@gmail.com. Auch bei Punkt zwei – der Analyse des Headers – kommen Blacklists zum Einsatz. Der Header der E-Mail beinhaltet die Empfänger- und Absenderadressen, die Adresse, an die geantwortet werden soll, die IP-Adressen der Server, über die die E-Mail zugestellt wurde, und einiges mehr an technischen Informationen. Verdächtige Hinweise im Header: Ist die Reply-to-Adresse eine andere als die Absenderadresse? Das könnte darauf hindeuten, dass der Absender weder Antworten noch Fehlermeldungen erhalten will, weil er Tausende oder Millionen von E-Mails verschickt hat. Wird versucht, eine respektable Domain nachzuahmen, beispielsweise g00gle.com statt google.com oder gnnail.com statt gmail.com? Die Analyse des Textkörpers ist schließlich am schwierigsten – denn sogar Menschen können hier eine Spam- oder Phishing-E-Mail nicht immer eindeutig identifizieren. Gute Spamfilter greifen hier auf Machine Learning und künstliche Intelligenz zurück. Das heißt: Der Filter wird mit einer riesigen Menge an echten E-Mails trainiert. Zu jeder dieser Mails bekommt er mitgeteilt, ob es sich um eine Spam- oder um eine vertrauenswürdige E-Mail handelt. Er lernt so anhand statistischer Methoden von selbst, anhand welcher Merkmale er die beiden am besten unterscheiden kann. Dies können zum Beispiel bestimmte Schlüsselwörter sein („free“, „kostenlos“, „viagra“, „click here“, „sofortkredit“ und ähnliche), viele Links oder Links zu bekannten verdächtigen Webseiten, besonders bunte Farben im HTML oder – im Gegenteil – Text in Schriftgröße 0, den Spamversender manchmal in ihre Mails einbetten. Wie trainiere ich meinen Spamfilter? Aktuelle Spamfilter werden immer auf dem Mailserver aktiv, also bevor Du Deine E-Mails auf den Computer heruntergeladen hast. Sie können dazu entweder auf dem Server selbst installiert sein – viele E-Mail-Provider haben bereits gute Spamfilter laufen – oder in Deinem E-Mail-Client. Von Deinem Client aus stellt der Filter dann eine Verbindung zu Deinem E-Mail-Postfach auf dem Server her und tut dort seine Arbeit. So enthalten beispielsweise Windows Outlook und Mozilla Thunderbird schon Spamfilter, die nach einer gewissen Trainingsphase relativ zuverlässig arbeiten. Diese Trainingsphase solltest Du von Hand unterstützen: Jedes Mal, wenn eine unerkannte Spam-Nachricht in Deinem Postfach landet, solltest Du sie manuell als „Spam“ markieren. Dies hilft dem Spamfilter, in Zukunft noch zuverlässiger Spam und vertrauenswürdige E-Mails voneinander zu unterscheiden. Im bei Mozilla Thunderbird eingebauten Spamfilter funktioniert dies beispielsweise, indem Du das Flammensymbol der verdächtigen Nachricht durch einen Klick aktivierst (siehe Abbildung). Wichtig: Wenn Du einmal eine E-Mail fälschlicherweise als Spam markiert hast, mache dies auf jeden Fall wieder rückgängig – sonst lernt Dein Filter etwas Falsches, und Du erhöhst das Risiko, dass harmlose E-Mails im Spamfilter landen. Auch von der anderen Seite – der Seite der vertrauenswürdigen Absender und E-Mails – her kann man den Spamfilter trainieren. So werden in der Regel Adressen aus dem eigenen Adressbuch automatisch von der Spamfilterung ausgenommen. Man kann daneben auch vertrauenswürdige Domains definieren, so dass dann kein Absender von dieser Domain mehr dem Spamfilter zum Opfer fällt. Bei Spam gilt, ähnlich wie bei Computerviren: Zwischen Angreifern und Verteidigern läuft ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel. Sobald die Entwickler von Spamfiltern eine zuverlässige Methode entdeckt haben, um Spam zu identifizieren, versuchen die Spamurheber, diese auszuhebeln. Da aber die neuesten Filter „live“ mitlernen, fällt dies den Spamabsendern immer schwerer. Spam öffnen oder nicht? Nicht jede Spam-E-Mail enthält nur lästige, aber harmlose Sonderangebote. Spam bringt dabei vor allem zwei Gefahrenquellen ins Spiel: Malware – also Viren, Würmer und Trojaner – und Phishing-Attacken. Malware kannst Du Dir schon durch das Öffnen eines E-Mail-Anhangs einfangen. Auch eine scheinbar harmlose Word-Datei kann sogenannte Makroviren beinhalten, die den Rechner schon beim Anklicken des Anhangs befallen. Ebenfalls streng verboten: Auf Links klicken. Hier kannst Du Dir sowohl einen Virus holen als auch Opfer einer Phishing-Attacke werden (mehr zum Phishing weiter unten). Im Prinzip kann sogar das Anschauen einer HTML-E-Mail zu einer Infektion führen. Moderne E-Mail-Clients deaktivieren aber aus diesem Grund in der Regel alle aktiven Inhalte von HTML-Mails, so dass der reine Textinhalt dann gefahrlos betrachtet werden kann. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Dein E-Mail-Client dies tut, halte Dich besser an die Faustregel: Verdächtige E-Mails nicht öffnen. Wie erkenne ich eine Phishing-Mail? Eine besonders gefährliche Art von Spam sind Phishing-Mails. Diese ähneln in Inhalt und Aufmachung offiziellen Mails, beispielsweise von Deinem Telekommunikationsanbieter oder Paketdienst. Typischerweise enthalten diese Mails einen Link, mit dem Du Dich bei der entsprechenden Firma einloggen sollst. Als „Motivation“ dient dabei beispielsweise eine gefälschte Rechnung, der zufolge Du einen hohen Betrag nachzahlen sollst oder erstattet bekommst. Dies ist der Köder, mit der der Täter "fischt". Auch gern genommen: Man fordert Dich auf, Dich zum Ändern Deines Passworts einzuloggen, weil man eine Sicherheitslücke in der Passwortdatenbank gefunden habe. Erst, wenn Du dieser Aufforderung nachkommst, gerät Dein Passwort wirklich in falsche Hände, nämlich in die der „Phisher“. Diese geben sich große Mühe, um passend zu den offiziell wirkenden Phishing-Mails auch scheinbar seriöse Webseiten zu gestalten, auf denen Du dann versuchen sollst, sich einzuloggen. Die Webseite wird jedoch nicht von Deinem Provider oder Deiner Bank betrieben, sondern von den Betrügern selbst: Das heißt, diese halten nach Deinem Login-Versuch Deine Benutzerdaten in den Händen. Man muss zugeben: Phishing-Mails werden immer ausgefeilter und sind oft nur noch schwer von offiziellen Mails zu unterscheiden. Mit einigen Merkmalen verraten sich die Täter jedoch immer wieder: - Grammatik- und Rechtschreibfehler. Auch wenn Deine Bankberaterin gelegentlich mal ein Komma vergisst – ein mit Rechtschreibfehlern gespicktes Schreiben oder eines, in dem „der“, „die“ und „das“ wild durcheinandergeworfen werden, stammt mit ziemlicher Sicherheit nicht von ihr. - Unspezifische Anrede. Verdächtig ist nicht nur „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder „Sehr geehrte Kunden“, sondern auch, wenn der erste Teil Deiner E-Mail-Adresse als Anrede verwendet wird, beispielsweise: „Lieber rmueller“. - Drohungen und Eile. Wenn die Sperrung Deiner Kreditkarte droht, dann wird Deine Bank Dich anrufen statt eine pampige E-Mail zu schreiben (sonst solltest Du vielleicht die Bank wechseln). Wenn der Absender Zeitdruck vortäuscht, ist dies immer als verdächtig zu werten. - Fremde Empfängeradresse. Wenn Deine eigene Adresse gar nicht im Empfängerfeld steht, sondern eine Adresse, die Du nicht kennst, ist dies ebenfalls höchst verdächtig auf Phishing oder Spam im Allgemeinen. - Falsche Empfängeradresse. Du hast Dich bei Paypal mit Ihrer Web.de-Adresse registriert, die angebliche Mail von Paypal trifft aber bei Deiner T-Online-Adresse ein? Ebenfalls unseriös. - Kleine Abweichungen in URLs und E-Mail-Adressen. Phisher hoffen darauf, dass Du nur flüchtig liest und nicht bemerkst, dass Yahoo! natürlich nicht unter der URL yah00.com zu finden ist. Oft werden auch Absenderadressen bei großen Providern verwendet, zum Beispiel dhl-kundenservice@gmail.com – der echte DHL-Kundenservice hat natürlich eine Adresse bei der Domain @dhl.de. Das gilt auch für Webadressen: Große Unternehmen lassen nicht immer, aber fast immer, alle ihre Aktivitäten über eine einzige große Domain laufen. So ist der Kundenservice von Paypal unter www.paypal.com/de/selfhelp/contact/email zu finden, nicht unter www.paypal-kundenservice.de. Im Zweifel gilt: Folge den Anweisungen in der E-Mail nicht. Wenn Du sichergehen willst, ob Deine Bank Dir eine E-Mail geschrieben hat, dann ruf sie an oder schreibe eine E-Mail an eine Dir bekannte Adresse dort. Wenn Du versehentlich doch einen Link in einer Phishing-Mail angeklickt hast, gib auf keinen Fall Deine Daten ein. Wenn Du es doch getan hast, musst Du das dort verwendete Passwort in allen Deinen Accounts, in denen Du es auch benutzt, ändern. Auch aus diesem Grund wird empfohlen, nie das gleiche Passwort für mehr als ein Konto zu verwenden. Wie sind Deine Erfahrungen mit Spam und Phishing-Mails? Ist Deine Praxis schon einmal Ziel einer Phishing-Attacke geworden? Hast Du weitere Tipps zur digitalen Selbstverteidigung? Teile sie mit uns im Forum!
  19. QM Software

    Hallo zusammen, ich wollte mich mal umhören, inwieweit ihr eine Software für euer QM nutzt. Wir haben vom Vorgänger eine QMSoftware geerbt. Ich bin nicht ganz so glücklich mit der Handhabung und überlege ggfs. ein anderes System zu testen oder das QM als reine Dokumentenform auf dem Praxisserver zu lassen. Gibt es Erfahrungen von eurer Seite oder Tipps , auf was man noch achten sollte? Vielen Dank lemontree77
  20. Hallo Ihr lieben. Ich suche die wichtigsten EBM Ziffern für die Gyn. Bin neu in der Gyn. Kann mir jemand helfen.
  21. Hallo, mein Name ist Michaela und ich lese seit einiger Zeit aktiv hier mit. Habe auch schon einige der tollen Vorlagen hier nutzen können. Ich bin seit 2 Jahren VERAH und seit 10 Jahren in der aktuellen Praxis beschäftigt. Mehr oder weniger habe ich auch die Aufgaben einer Praxismanagerin übernommen, wobei ich keine Ausbildung hierzu habe. Nun zu meinem Problem...Die Praxis besteht seit 10 Jahren und in der letzten Zeit wird immer deutlicher, daß wir dringend etwas in Sachen QM und Organisation der Praxis unternehmen müssen. Es läuft zwar alles, für meine Begriffe aber oft suboptimal. Fehlende Zuständigkeiten, unerledigte Arbeiten bzw. Weiterschieben von Arbeit usw. Das nervt natürlich. Meine Frage: Wie habt ihr bei euch in der Praxis die "Abwicklung" der DMP-Untersuchungen organisiert? Wir haben sehr viele DMP-Pat., diese bekommen in der normalen Sprechstundenzeit einen Termin und killen so oft den reibungslosen Ablauf. Wie läuft es bei euch, oder habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich?
  22. Version 1.0.0

    640 Abrufe

    Checkliste für die täglichen Aufgaben in der Arztpraxis

    Kostenlos

  23. Hallo, ich habe gerade diesen Artikel gelesen. In unserem Labor wird solch ein Programm auch angeboten. (Gibt es unterschiedliche Programme? Ich vermute es... ) Doch wird hier noch ein Papierlaborschein zusätzlich benötigt. Dies wäre noch nötig, da die KBV wegen des Datenschutzes Bedenken hätte. Die elektronische Übermittlung der Laboranforderungen funktioniert und wird auch überspielt. Das händische Ausfüllen eines Laborscheines würde leider nicht wegfallen. Dies wäre aber, aus meinen Augen, die große Zeit- und auch Kostenersparnis. (Im Moment läuft es bei uns: Parameter werden vom Arzt eingegeben, MFA füllt es aus, Schein zur Kontrolle und Unterschrift an Arzt zurück,) Falls hier irgendetwas in der langen Kette nicht funktioniert, staut sich die Arbeit nach hinten auf und es kommt zu Fehlern. -> nicht übernommene Diagnosen, fehlende Ausschlußziffern..... Wie arbeitet Ihr? Papierform? Oder mit dem Laborprogramm? Und wenn Ihr mit dem Laborprogramm arbeitet, wo liegen die Fehlerquellen? Spart man wirklich soviel Zeit? Müßt ihr zusätzlich noch einen Laborschein in Papierform mitschicken? Lohnt es sich dennoch umzusteigen? Ich bin sehr gespannt auf Erfahrungswerte! Vielen Dank
  24. Wir sind eine Gemeinschaftspraxis mit 4 Ärzten und praktizieren derzeit in "verhältnismäßig" kleinen Räumlichkeiten von ca. 140 Quadratmetern. Die Reinigung erfolgt über eine 450 Euro-Kraft. Sie benötigt dafür ca. 2 Stunden an 5 Tagen der Woche. Nun planen wir einen Praxisausbau auf ca. 320 Quadratmeter, Es werden dann 7 Sprechzimmer, 1 Labor, 2 Funktionsräume, ein Schulungsraum und natürlich Wartezimmer, Anmeldung usw. vorhanden sein. Wir würden gerne eine professionelle Firma für die Reinigungsarbeiten beauftragen. Ein erstes Angebot beläuft sich auf 1400 Euro monatlich ... da musste ich erst einmal kräftig schlucken ... Wie haben Ihre Praxen (dieser Größenordnung) die Vergabe der Reinigung gelöst ? Mit der Reinigungsqualität sind wir derzeit so "semi-zufrieden", da erhoffe ich mir eine Besserung durch eine professionelle Firma. Auch wollen wir keine Schließzeiten mehr haben, so dass dieser Punkt bei Vergabe an eine Firma auch gelöst ist, sprich keine Urlaubsvertretung unsererseits organisiert werden muss. Ich würde mich sehr über die Mitteilung Ihrer Erfahrungen freuen. Vielen Dank ! (Im Bereich QM-Vorlagen habe ich eine sog. Übergeordnete Checkliste zur Verfügung gestellt. Dieses Dokument leistet uns gute Dienste und ich hoffe, dass ich so ein wenig an die Teramed-Community zurückgeben kann.)
  25. Hallo zusammen! Ich bin auf der Suche nach einem Arbeitsplan zur Einteilung der einzelnen MFA`s (14 - im Zweischichtsystem),in dem man gut einteilen kann WER/WAS/WANN - WIE LANGE macht, vor allem auch in der mittags Überschneidungszeit. (Frühschicht ca.08:00-16:00/Spätschicht 11:00-19:00 Uhr-über Mittag beide Schichten da) Wer kann mir helfen? Danke im Voraus!!! Anonym beigetragen
×