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  1. Letzte Woche
  2. Das Programm ist nicht für Patienten geeignet ich wurde am 18.01.2023 von meinem Hausarzt ohne Rücksprache einfach angemeldet. Ich fiel aus allen Wolken als mir die AOK ein anmeldeschreiben schickte. Die beschriebenen Bedingungen gleichen einem Vormund wozu der Arzt auserkoren wurde. Ich habe daraufhin sofort alles unternommen um dieses Programm zu kündigen
  3. Hallo Irina, das kann man so klar leider nicht beantworten. Grundsätzliche darf eine MFA natürlich arbeiten wo sie möchte. Jedoch ist zu beachten, dass eine Infektion im Regelfall eine ärztliche Leistung ist und somit nur im Rahmen der ärztlichen Delegation durchgeführt werden darf. Dementsprechend liegt die Durchführung solcher Maßnahmen hauptsächlich in der Verantwortung des Arbeitgebers. Dieser muss im Zweifel den Beweis antreten, dass die MitarbeiterIn die Maßnahme beherrscht hat und auch darlegen, wenn es sich um eine Maßnahme handelt, die auch durch besonders geschultes Personal gemacht werden kann. Die Injektion von Arzneimitteln ist meines Erachtens eine heilkundliche Maßnahme und dementsprechend (ohne Delegation) nur wenigen Berufen vorenthalten. Ich hoffe das hat dir etwas geholfen. Viele Grüße Christian
  4. Früher
  5. Guten Morgen. Die GOP Ziffer 03008 rechnet nur der Hausarzt ab? Was dürfen wir als FA für Gynäkologie abrechnen?
  6. Ziffer 30130 Gibt es hier Hausärzte die KEINE allergoloische Zusatzausbildung haben und in ihrer Praxis Hyposensibilisierungen (SLIT oder SCIT) für Kassenpatienten anbieten? Bin heute erstmals über die Ziffer 30130 für die Hyposensibilisierungsbehandlung gestoßen. Auf der KV-Hessen Seite steht, das alle Ärzte diese abrechnen können soweit es ihnen berufsrechtliche erlaubt ist. https://www.kvhessen.de/abrechnung-ebm/allergologie Aber was genau heißt das? Ziffer 40351 Die Kostenpauschale für einen Prick-Test dürfte ein Hausarzt mit der 40351 auch ohne Allergologie-Zusatzbezeichnung abrechnen neben der 03000. Das ist aber wahrscheinlich wenig kostendecken, bei einer Bewertung von derzeit 5,50 Euro. Wäre eine Abrechnung über IGEL auch denkbar, oder kommen da wieder die "berufsrechtlichen Einschränkungen" wie bei der Ziffer 30130 ins Spiel? Freue mich über Erfahrungen aus anderen Hausarzt-Praxen.
  7. Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich benutze T2med und hab das Problem, die Nachzügler aus dem 2. Quartal nachzumelden. Hat Jemand Erfahrung damit, wie man das bewerkstelligt? Herzliche Grüße S. Tumani
  8. Praxisassistenz (m/w/d) in Teil-. bis Vollzeit in 31515 Wunstorf gesucht. Medizinische/r Fachangestellte/r - auch Quereinsteiger fürEmpfang, Verwaltungsarbeiten, Terminvergaben Ihre Aufgaben: Betreuung von Patienten - Empfang • Überwachung und Koordination der Termine • Bearbeitung und Weitergabe von Anfragen durch Krankenkassen oder Patienten • Pflege der Patientenakten, allgemeine Verwaltungsarbeiten Wir bieten Arbeitszeiten zwischen 25 und 30 Stunden / Woche attraktives Urlaubsangebot eine etablierte Orthopädiepraxis mit ganzheitlicher Ausrichtung Was bringen Sie mit: Gern eine abgeschlossene Berufsausbildung zum medizinischen Fachangestellten (w/m/d) Wiedereinsteiger oder Quereinsteinger willkommen Gern Ü 50 Was erwarten wir: • Loyalität, Teamfähigkeit, freundliches, sicheres Auftreten • Zuverlässige und selbständige Arbeitsweise • Flexibilität
  9. Telefonanlagen sind ein komplexes Thema, meist macht das der IT Dienstleister, der die Systeme betreut. Wenn Sie einen solchen haben, dann besten ihn/sie fragen, mit welchen Analgen er/sie Erfahrung hat. Es gibt viele Systeme, die weniger in der Qualität sich unterscheiden als durch die Eigenschaften. Man kann die Automatisierung und Unterstützung sehr weit treiben oder auch nur die Basics nutzen - Sprachmenü ist eher Basic. In jedem Fall aber den IT'ler mit einbeziehen in der Auswahl.
  10. wir haben adana uns sind sehr zufrieden. schreib mir gern eine PN für mehr infos
  11. Habe früher auch bei einem Hausarzt gearbeitet - die beste Erklärung mit aktuellem Stand hab ich hier gefunden: https://www.der-privatarzt.de/artikel/korrekt-abrechnen-nach-goa-pad-03-20-dermab
  12. Wir suchen ab sofort eine Sprechstundenhilfe/MFA zur Verstärkung unseres Teams in einer operativ-tätigen augenärztlichen Gemeinschaftspraxis in Bad Tölz in Voll- oder Teilzeit (mind. 25h/ Woche). Je nach Qualifikation bieten wir Ihnen eine übertarifliche Vergütung. Dank modernster Diagnostik und einem eigenen OP bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld. Sie arbeiten, wo andere Urlaub machen.Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
  13. Stellenbeschreibung Aufgabenbeschreibung: Patientenannahme. Telefondienst, papierlose Terminierung. Patientenverwaltung und Organisation. Zimmerassistenz z.B. Verbände, Impfvorbereitung, etc. Diagnostik: Hörtest, Sehtest, Lungenfunktion, EKG, Pricktest. Durchführen von Teilen der Vorsorgen, Kleines Labor, Abrechnung (KV, GOÄ, GUV). Ihre Vorraussetzung: abgeschlossene Ausbildung als MFA, Kollegialität, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Sorgfältigkeit, Geduld und Spaß mit Kindern zu arbeiten Voraussichtliche Stundenzahl: 38-40 Std. Beginn: sofort oder sobald als möglich. Bezahlung nach Qualifikation und übertariflich Art der Stelle: Vollzeit, Teilzeit, Festanstellung
  14. Hallo Christian, vielen Dank. Ja wir haben jetzt vorerst auch mal einen händischen Dienstplan erstellt. Ich find es halt etwas naja "altbacken" und denke es gibt modernere Methoden, allerdings hast du wohl recht, die sind sicher sehr kostenintensiv und bei einer 1-2 Arztpraxis letztendlich auch nicht nötig. Ich bin gespannt wie es bei meinen Kolleginnen ankommt und ob es umgesetzt wird. Viele Grüße Yvonne
  15. Guten Morgen. Meine Chefs sind Beleger, die Abrechnung habe ich von meiner Kollegin gelernt, vor kurzen sagte sie, dass bei einer Hysterektomie kann man die 33044(Organsono) nicht mehr bei der Enltassung abrechnen, es wurde gestrichen. Stimmt das? Ich habe nirgedwo eine Info gefunden
  16. man müsste mal vieles überarbeiten nicht mehr auf dem neusten stand. ACHTUNG bei den EBM's (z.B Impfungen) Gesundheitsvorsorge Falsch
  17. Liebe Ärztinnen und Ärzte, hier Mal eine etwas unkonventionelle Anfrage. Ich wechsel jetzt aufgrund einer bevorstehenden Verbeamtung in die PKV und bin mit der Frage konfrontiert, bis zu welchen Gebührensätzen über den Regelsatz hinaus (2,3) versichert werden soll. Ich habe leider keine Fachärzte in der Bekanntschaft, die in der Praxis tätig sind und darüber Auskunft erteilen können. Ich wollte vielleicht Ihre/Eure Erfahrung nutzen und nachfragen, wie Ihr zu dem Thema als Ärzteschaft steht? Ist es sinnvoll in den Bereichen ambulant, stationär und zahnmedizinisch über den 3,5-fachen Satz (gar zu unbegrenzten) Sätzen zu versichern? Auch GOÄ-Analogleistungen sind ja ggf. ein Thema. Ich bin noch jung und gesund, aber für den Fall der Fälle ist die Frage sehr schwer zu beantworten, welche Gebührensätze denn sinnvoll sind? Mir ist die Gesundheit sehr wichtig, aber ich kann überhaupt nicht einschätzen, wie oft es in der Praxis relevant wird, dass man über 3,5fach abrechnet. Ich bedanke mich für jeden wertvollen Hinweis aus der Abrechnungspraxis oder Erfahrungswert aus der Medizinwelt.
  18. Gesucht wird für meine Praxis für Allgemeinmedizin ein/e Auszubildende/r. Die Praxis bietet alle hausarzttypischen Angebote. Zusätzlich betreuen wir unsere Patienten intensiv in den Heimen, zu Hause, auch Palliativ . Unser Steckenpferd ist die reisemedizinische Beratung; die Praxis ist auch Gelbfieberimpfstelle des Landes NRW, Ausserdem sind wir Lehrpraxis des Institutes für Allgemeinmedizin, und bilden auch Medizinstudenten der HHU aus. Seit vielen Jahren bilden wir auch MFA aus. Sie können hier alles was es für diesen Berufes braucht , erlernen!
  19. Wertevorstellungen und persönlichen Einstellungen unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Aus diesem Grund ist es unvermeidbar Konflikten sowohl im privaten Umfeld als auch im beruflichen Alltag aus dem Weg zu gehen. Immer wieder stößt man im Praxisalltag auf Fehler, Beschwerden und Meinungsverschiedenheiten. Grundsätzlich werden Konflikte von den meisten als negativ wahrgenommen. Doch diese sind nicht per se etwas Schlechtes, Konflikte eröffnen auch Chancen. Der Begriff „Conflictus“ stammt aus dem lateinischen und bedeutet „Zusammenstoß“. Bei interpersonalen Konflikten stoßen unterschiedliche Meinungen oder Ansichten zwei oder mehrerer Personen aufeinander. Sofern Konflikte nicht als Herausforderung und Aufgabe gesehen werden, kann dies negative Auswirkungen auf die Arbeitsabläufe, Arbeitsatmosphäre, Gesundheit, Fluktuation oder auch die Patientenbindung haben. Doch wie geht man mit Konfliktsituationen im beruflichen Alltag am besten um, damit von Konflikten auch konstruktive Impulse und folglich positive Entwicklungen abgeleitet werden können? 6 Schritte zur Durchführung eines Konfliktgesprächs Schritt 1: Konflikt erkennen und definieren Es ist wichtig den Konflikt genau zu benennen und zu definieren, um die Missstände für alle Teammitglieder greifbar und deutlich zu machen. Die Definition des Konflikts sollte also möglichst präzise und wertfrei sein. Ein Konfliktgespräch fordert aktives Zuhören. Lassen Sie das Verstandene von den Gesprächspartnern in eigenen Worten wiederholen, um Missverständnisse zu vermeiden. Sollte das Wiederholte nicht das wiedergeben was Sie meinten, definieren Sie den Konflikt erneut. Wiederholen Sie diesen Vorgang so oft, bis Sie der Meinung sind „Ja genau das ist das Problem!“. Schritt 2: Lösungssuche Um eine für alle geeignete Lösung zu finden ist oftmals Kreativität gefragt. Sammeln Sie zunächst alle Lösungsvorschläge. Ganz egal für wie unwahrscheinlich Sie die Umsetzung der Idee halten. Kritik und Wertungen sollten in dieser Phase nicht vorgenommen werden. Schritt 3: Bewerten von Lösungen Diskutieren und bewerten Sie die gemeinsam erarbeiteten Lösungen im Team. Wägen Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Lösungsansätze ab. Schritt 4: Entscheidung treffen Treffen Sie die Entscheidung gemeinsam im Team. Alle Seiten sollten sich für eine Lösung bekennen. Versuchen Sie Ihre persönliche Meinung nicht dem ganzen Team aufzudrängen, sondern entscheiden Sie objektiv welche der Lösungsansätze für alle am geeignetsten erscheint. Schritt 5: Maßnahmen umsetzen Nur mit einem klar strukturierten Ablauf und der Festlegung von Verantwortlichkeiten kann die getroffene Maßnahme optimal umgesetzt werden. Werten Sie Ergebnisse aus, die durch die Maßnahme beeinflusst werden, um zu verdeutlichen welche Auswirkung das auf den Praxisalltag hat. Schritt 6: Lösung kontrollieren Vereinbaren Sie einen weiteren Termin, um gemeinsam auszudiskutieren, ob die Lösung gut war und den Zweck erfüllt hat. Nehmen Sie die Kontrolle gemeinsam vor. Nicht jeder Lösungsansatz ist auf Anhieb der richtige. Sollten Sie zu dem Ergebnis kommen, dass die Lösung nicht optimal war, überlegen Sie gemeinsam, welche der weiteren Lösungsoptionen Sie als nächstes umsetzen. Die Umsetzung eines Konfliktgesprächs nimmt zwar Zeit in Anspruch jedoch führt es auf Dauer zu einer enormen Zeitersparnis. Die Kooperationsbereitschaft innerhalb des Teams steigt. Durch die gemeinsam erarbeitete Lösung erhöht sich ebenso die Motivation aller Konfliktbeteiligten. Der Teamgeist wird gesteigert und führt zu einem besseren Arbeitsklima im Arbeitsalltag. Sollte das Konfliktgespräch nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen kann es oftmals hilfreich sein sich externe Hilfe zu suchen. In diesem Fall kann eine Konfliktmoderation hilfreich sein, um das Arbeitsklima zu verbessern.
  20. Medizinische Fachangestellte werden gefordert wie nie zuvor. Neben der normalen Patientenversorgung sind sie mitverantwortlich für die Umsetzung der Impfkampagne sowie für die Verwaltung der ambulanten Coronafälle. Bei dieser hohen Arbeitsbelastung müssen Sie sicherstellen, dass alle Praxisabläufe reibungslos funktionieren. Eine der Grundvoraussetzung dafür ist eine bestmögliche Ausstattung der medizinischen Fachangestellten mit Dingen, die die Arbeit erleichtern. Sorgen Sie also dafür, dass es an nichts fehlt: angefangen bei der richtigen Berufsbekleidung für MFAs bis zu den praktischsten Utensilien für die Praxishygiene. Inhalt Die richtige Berufsbekleidung für medizinische Fachangestellte Modernes Praxisshirt oder klassischer Kasack? Was ist bei weißen Praxishosen zu beachten? Bei welchen Tätigkeiten müssen medizinische Fachangestellte zwingend Schutzkleidung tragen? Wischdesinfektion: Gehen Sie auch bei der Flächendesinfektion auf Nummer sicher Die richtige Berufsbekleidung für medizinische Fachangestellte Mit der richtigen Berufsbekleidung für medizinische Fachangestellte sorgen Sie nicht nur für einen professionellen Auftritt gegenüber Patienten, sondern auch für hygienische Arbeitsbedingungen und einen optimalen Arbeitsschutz. Zusätzlich zur Arbeitskleidung, müssen MFAs bei bestimmten Tätigkeiten Schutzkleidung tragen, worauf wir gleich noch genauer eingehen werden. Die Arbeitskleidung hat keine wirkliche Schutzfunktion, sie schützt jedoch Ihre private Kleidung vor Kontaminationen. Außerdem dient sie den Patienten als Erkennungsmerkmal, sodass auf den ersten Blick klar ist, wer zum Praxispersonal gehört. Die Arbeitskleidung medizinischer Fachangestellter besteht in der Regel aus einer weißen Hose und einem einfarbigen Praxisshirt bzw. Kasack. Modernes Praxisshirt oder klassischer Kasack? Praxisshirts bieten den Vorteil, dass Sie zwischen verschiedenen Schnitten frei wählen können. Sehr beliebt sind z. B. Poloshirts, die längst auch von Frauen getragen werden. Jeder Mitarbeiter kann trotz einheitlichem Praxis-Dresscode selbst entscheiden, welche Schnitte er oder sie am liebsten trägt. Dabei sollten Sie jedoch immer auf ein einheitliches Farbkonzept achten. Während es früher noch üblich war, ein komplett weißes Praxisoutfit zu tragen, entscheiden sich viele Arztpraxen heute für kräftige Farben mit Wiedererkennungswert. Die Praxisshirts sollten zum restlichen Farbkonzept der Praxis passen, das sich z. B. auch im Praxislogo wiederfindet. Wer es besonders praktisch mag, setzt auf den klassischen Kasack. Dieser bietet gegenüber dem einfachen T-Shirt einige Vorteile. Kasacks sind meist aus robusten Baumwollstoffen gefertigt, sodass sie auch bei häufigen Kochwäschen und Waschgängen mit Desinfektionswaschmitteln farb- und formstabil bleiben. Sie sind also die beste Wahl, wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre Berufsbekleidung stets hygienisch und keimfrei ist. Ein weiterer Pluspunkt bei Kasacks sind die großen aufgenähten Taschen, in welchen Sie oft benötigte Utensilien unterbringen können. Schlupfkasacks sind besonders praktisch, da sie schnell übergezogen sind und nicht erst zugeknöpft werden müssen. Wenn die Corporate Identity mithilfe der Praxisbekleidung gestärkt werden soll, sollten Sie bei der Oberbekleidung nicht nur auf einheitliche Farben achten. Zusätzlich können Sie Praxisshirts und Kasacks für medizinische Fachangestellte mit dem Praxislogo bedrucken oder besticken lassen. Unser Tipp: Bestellen Sie den Druck oder Stickservice für Ihr Praxislogo gleich mit, wenn Sie Praxisbekleidung kaufen. Diese Möglichkeit haben Sie z. B. im Co-med Portal unter https://www.co-med.de/medizinische-bekleidung/praxisbekleidung/. Was ist bei weißen Praxishosen zu beachten? Wenn die Arbeitskleidung der Arzthelferin fleckig ist, wie sieht es dann wohl mit der allgemeinen Hygiene in dieser Praxis aus? Ein solcher Gedanke darf natürlich bei keinem Patienten aufkommen. Aber schaffen Sie es, einen kompletten Arbeitstag ohne Flecken auf der weißen Praxishose zu überstehen? Wenn nicht, empfiehlt es sich immer saubere Wechselkleidung in der Praxis bereitzuhalten. Bei der Auswahl Ihrer Praxishosen sollten Sie auf strapazierfähige Materialien wie Baumwolle achten. Häufige Waschgänge bei hohen Temperaturen und auch die Behandlung mit bleichenden Fleckenentfernern sollten dann unproblematisch sein. Beachten Sie bei hellen oder weißen Praxishosen außerdem, dass die Unterwäsche nicht hindurchschimmert oder sich unvorteilhaft abzeichnet. Hochwertige Praxishosen sind nicht nur strapazierfähig und langlebig, sondern auch blickdicht. Bei welchen Tätigkeiten müssen medizinische Fachangestellte zwingend Schutzkleidung tragen? Die Schutzkleidung (persönliche Schutzausrüstung, kurz PSA) schützt medizinische Fachangestellte vor Kontaminationen mit Körperflüssigkeiten sowie vor Gefahrenstoffen. Durch den konsequenten und korrekten Einsatz der PSA können Sie die erhöhte Ansteckungsgefahr in der Arztpraxis auf ein Minimum reduzieren. Zur persönlichen Schutzausrüstung für medizinische Fachangestellte zählen: Sterile und unsterile Handschuhe Augenschutz Mund-Nasen-Schutz Schutzkittel und Schutzschürzen sowie ggf. Haarschutz Schutzhandschuhe müssen Sie immer dann tragen, wenn Sie mit infektiösen Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen könnten, sowie beim direkten Kontakt mit Patienten. Bei der Arbeit mit Desinfektionsmitteln sollten Sie puderfreie Schutzhandschuhe tragen. Verwenden Sie einen Mund-Nasen-Schutz, wenn Sie mit Infektionen rechnen müssen, die über die Luft übertragen werden, beim Umgang mit immunsupprimierten Patienten sowie bei invasiven Eingriffen. Mundschutzmasken sollten Sie spätestens alle 2 Stunden wechseln. Einen zusätzlichen Augenschutz in Form einer Schutzbrille oder eines Visiers benötigen Sie beim Umgang mit chemischen Gefahrstoffen (Reiniger, Desinfektionsmittel) sowie bei Untersuchungen, bei welchen mit dem Verspritzen von kontaminierten Materialien gerechnet werden muss. Schutzkittel und Einmalschürzen schützen Ihre Arbeitskleidung vor dem Durchnässen und sollten immer dann getragen werden, wenn ein erhöhtes Flüssigkeitsaufkommen zu erwarten ist. Wischdesinfektion: Gehen Sie auch bei der Flächendesinfektion auf Nummer sicher Spezielle vorgetränkte Desinfektionstücher (Wipes) für die Wischdesinfektion gehören zur typischen Ausstattung medizinischer Fachangestellter. Zumindest sollte dies so sein, denn im Gegensatz zur Wischdesinfektion kann die Sprühdesinfektion sehr schädlich für den Anwender sein. Sie kann zu allergischen Reaktionen sowie zu Reizungen und Verätzungen der Atemwege führen. Hinzu kommt, dass die Desinfektionswirkung unzureichend ist, da die Flächen nicht immer vollständig benetzt werden. Die Sprühdesinfektion ist nicht verboten. Aufgrund der Nachteile sollten Sie diese aber nur bei unzugänglichen Flächen anwenden, die Sie mit der Wischdesinfektion nicht erreichen können. Spezielle gebrauchsfertige Desinfektionstücher eignen sich für Arbeitsflächen sowie für medizinisches Inventar wie Geräteoberflächen. Bei empfindlichen Medizinprodukten wie z. B. Ultraschallsonden sollten Sie ausschließlich alkoholfreie Desinfektionstücher verwenden. Welche Dinge Ihnen die Arbeit in der Praxis außerdem erleichtern, lesen Sie im vollständigen Blogartikel "Diese Dinge sind für medizinische Fachangestellte im Praxisalltag unverzichtbar" auf https://www.co-med.de/neues-aus-der-praxis/aktuelles/diese-dinge-sind-fuer-medizinische-fachangestellte-im-praxisalltag-unverzichtbar.html.
  21. Dass kontaminierte Medizinprodukte im Gesundheitswesen eine Quelle für Infektionen darstellen, ist allgemein bekannt. Vor allem die Aufbereitung mittels Wischverfahren von semikritisch eingestuften Medizinprodukten, wie beispielsweise Ultraschallsonden mit Schleimhautkontakt, wird in Fachkreisen schon lange kontrovers diskutiert. Im Mittelpunkt dieser Diskussion steht die Frage der Validierbarkeit der abschließenden Wischdesinfektion. Durch die Validierung soll der dokumentierte Nachweis erbracht werden, dass das Verfahren die spezifizierten Anforderungen erfüllt. Damit wird nachgewiesen, dass das Sicherheitsniveau der aufbereiteten Medizinprodukte jederzeit erreicht wird. Um dies zu gewährleisten sind alle Schritte der Aufbereitung zu validieren und dokumentieren. Zudem muss die Dokumentation, wie aus §8 (1) MPBetreibV hervorgeht, auch für Dritte nachvollziehbar sein. Bei der Validierung geht es darum zu prüfen, ob kritische Prozessparameter bei jeder Aufbereitung reproduzierbar und kontinuierlich eingehalten werden können. Die Reproduzierbarkeit wird nicht automatisch gewährleistet, sodass routinemäßige Kontrollen erforderlich sind. Diese sollen für die Überwachung der relevanten Parameter des Prozesses sorgen und Ergebnisse der Aufbereitung feststellen. Bereits im November 2020 hatte das Robert-Koch-Institut angemerkt, dass die Validierbarkeit einer abschließenden Wischdesinfektion von semikritischen Medizinprodukten nicht gegeben ist. Als Grund wurde die mangelnde Reproduzierbarkeit der erforderlichen manuellen mechanischen Krafteinwirkung genannt, die abhängig von der durchführenden Person starken Schwankungen unterliegt. Dieser fachlichen Einschätzung schließen sich nun auch die für Medizinprodukte zuständigen obersten Landesbehörden und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) an.
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