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  1. Wie viel verdient die Medizinische Fachangestellte (MFA) 2018? Eine Medizinische Fachangestellte (früher Arzthelferin) kann in einer Arztpraxis zwischen 1.884,45€ und 4.000 Euro brutto verdienen. Zu diesem Gehalt zahlen manche Praxisinhaber Bonusleistungen, wie betriebliche Altersvorsorge, steuerfreie Tankgutscheine oder ein 13. Gehalt als Weihnachtsgeld. Besondere Aus- und Weiterbildungen, wie z.B. VERAH oder NäPa, ermöglichen in dieser Branche die Nutzung eines Firmenfahrzeugs. Die Bezahlung der Medizinischen Fachangestellten ist im ambulanten Gesundheitswesen jedoch sehr unterschiedlich. Dabei sollte neben der Aus- und Fortbildung das Engagement und die Kompetenzen der MFA mit dem Gehalt berücksichtigt werden. Eine Orientierung für den Arztpraxisinhaber oder die Praxismanagerin bietet der Gehaltstarifvertrag der Medizinischen Fachangestellten. Dieser wurde rückwirkend zum 01. April 2018 angehoben. Damit liegt das Einstiegsgehalt der MFA in der Tätigkeitsgruppe I nun bei rund 1.884,45 Euro im Monat. Die Vergütung der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) ist in allen drei Jahren gestiegen. Das heißt, im ersten Ausbildungsjahr erhalten die Azubis nun 805 Euro , im zweiten Jahr 850 Euro und im dritten Jahr 900 Euro pro Monat. Viele Arztpraxen oder Medizinische Versorgungszentren verhandeln den Verdienst der MFA individuell. Das kann funktionieren aber auch zu Unstimmigkeiten und Orientierungslosigkeit im Praxisteam führen. Tarifvertrag für Medizinische Fachangestellte (MFA) vermittelt Gehaltsorientierung Einen Überblick der Tätigkeitsgruppen und dem Gehalt nach Berufsjahren findest Du hier: Der Verband der medizinischen Fachberufe regelt die Empfehlungen für das Gehaltsschema der Medizinischen Fachangestellten in einem Manteltarifvertrag. Der Tarifvertrag teilt den Verdienst in sechs Tätigkeitsgruppen ein und honoriert so vor allem qualifizierte Fortbildungen durch ein höheres Gehalt. Erfahrene Medizinische Fachangestellte erhalten eine höhere Vergütung entsprechend den Berufsjahren. Eine besondere Honorierung von Sozialkompetenzen oder Engagement wird durch den Tarif nicht abgebildet, da diese schwer objektiv messbar sind. In vielen Arztpraxen und MVZ ist es deshalb üblich, dass sich das Gehalt zwar an den Tarifvertrag orientiert, aber zugleiche individuelle Regelungen getroffen werden. Das können regelmäßige monatliche Gehaltszuschläge sein oder aber auch Einmalzahlungen, abhängig von einer einzelnen besonderen Leistung. Beispiele für finanzielle Zuschläge als Extravergütung: Bereitschaft zur Mobilität im Rahmen von Hausbesuchen oder Zweigniederlassungen besonderes Engagement im Rahmen eines Zielprojekt, z.B. der Einrichtung einer neuen Praxis oder die Durchführung einer Patientenumfrage selbständige Betreuung von Patienten im Rahmen der DMPs oder Pracman (HZV) Als Beispiele für steuerneutrale Zuwendungen eignen sich Tankgutscheine, Weihnachtsgeschenke oder die Möglichkeit, das eigene Praxisauto zu verwenden. Im Rahmen einer praxisbetrieblichen Gesundheitsvorsorge wäre auch die Kooperation mit Fitnessstudios oder Physiotherapeuten denkbar, so dass die Mitarbeiter einen reduzierten Beitrag bezahlen müssen. Eingruppierung der MFA / Arzthelferin in eine Tätigkeitsgruppe Für die Eingruppierung in die Tätigkeitsgruppen werden die Tätigkeiten der Medizinischen Fachangestellten in der Arztpraxis oder dem Medizinischen Versorgungszentrum zugrunde gelegt. Dabei gilt, dass auch delegierte Aufgaben berücksichtigt werden müssen. In diesem Rahmen trägt die Medizinische Fachangestellte die Verantwortung für die fachgerechte Durchführung der ihr übertragenen Aufgaben. Tätigkeitsgruppe I - abgeschlossene Ausbildung als Medizinische Fachangestellte Sobald die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten abgeschlossen ist, erfolgt die Bezahlung nach der Einstiegsgruppe I. Hier soll die MFA vor allem Arbeiten ausführen, die direkt vom Arztpraxisinhaber, der leitenden Erstkraft oder der Praxismanagerin angewiesen wurden. An Grundvoraussetzungen werden die Kenntnisse aus der abgeschlossenen Berufsausbildung als Medizinische Fachangestellte nach der Prüfung vor der Ärztekammer erwarten. Tätigkeitsgruppe II - selbständiges Arbeiten der MFA In der Tätigkeitsgruppe II wird eine weitgehende Selbständigkeit verlangt. Es sollten Fort- und Weiterbildungen von insgesamt 40 Stunden oder entsprechende Berufserfahrung erworben sein. Fortbildungsmaßnahmen sind zum Beispiel: Ambulante Versorgung älterer Menschen Wundbehandlung/ Wundmanagement Hygienemanagement Qualitätsmanagement Patientenbegleitung und Koordination Datenschutz und Datensicherheit Informations- und Kommunikationstechnik Notfallmanagement / Erweiterte Notfallkompetenz Impfassistenz Disease-Management-Programme Tätigkeitsgruppe III - erweiterte Fortbildungen der MFA Wie in den anderen Tätigkeitsgruppen, sollte die Medizinische Fachangestellte weitgehendst selbständig die Arbeit ausführen. Weiterhin sind Fortbildungen von insgesamt 80 Stunden oder eine entsprechende Berufserfahrung nötig. Fortbildungsmaßnahmen sind zum Beispiel: Elektronische Praxiskommunikation und Telematik Prävention bei Jugendlichen und Erwachsenen Prävention im Kindes- und Jugendalter Strahlenschutzkurs lt. § 24 (2) Röntgenverordnung (90 Stunden) Tätigkeitsgruppe IV - Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten In der Tätigkeitsgruppe IV werden Fortbildungen der MFA von insgesamt mindestens 120 Stunden oder die Verantwortung der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten gefordert. Fortbildungsmaßnahmen sind zum Beispiel: Ambulantes Operieren Ambulantes Operieren in der Augenheilkunde Augenheilkundlich-technische Assistenz Dialyse Ernährungsmedizin Gastroenterologische Endoskopie Onkologie Palliativversorgung Pneumologie Strahlenschutzkurs lt. § 24 (2) Röntgenverordnung (120 Stunden) Qualitätsmanagement Hygienemanagement Nicht-ärztliche Praxisassistentin (NäPa - neu 2018) Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (VERAH - neu 2018) Tätigkeitsgruppe V - die Medizinische Fachangestellte als Führungskraft - Praxismanagerin In dieser Tätigkeitsgruppe werden vor allem erweiterte Führungsaufgaben neben dem Praxismanagement im Sinne des Personalmanagements gefordert. Es sind Fortbildungsmaßnahmen von mindestens 360 Stunden und entsprechende Berufserfahrung vorzuweisen. Ein Beispiel für eine solche Fortbildungsmaßnahme ist: Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung / Arztfachhelferin gem. § 54 BBiG Tätigkeitsgruppe VI - Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen Die höchste Stufe der Tarifgruppierung für Medizinische Fachangestellte betrifft das Ausführen von leitungs- und führungsbezogenen Tätigkeiten. Es werden eine hohe Problemlösungs- und Sozialkompetenz gefordert und Fortbildungsmaßnahmen von mindestens 600 Stunden und entsprechende Berufserfahrung. Ein Beispiel für eine solche Fortbildungsmaßnahme ist: Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen gem. § 54 BBiG Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen gem. § 53 BBiG Praxismanager: Gehalt und Tätigkeitsgruppe Die Praxismanagerin übernimmt eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe im ambulanten Gesundheitswesen. Bildet sich die Medizinische Fachangestellte zum Praxismanagement fort, bezahlen kleinere Arztpraxen oft nach Tarifgruppe IV (Verdienst der MFA zwischen 2.261,34€ und 2.970,92€). In größeren Arztpraxen, sowie (überörtlichen) Berufsausübungsgemeinschaften und Medizinischen Versorgungszentren, verdienen Praxismanager nach Tätigkeitsgruppe V oder sogar VI (Gehalt der Praxismanagerin zwischen 2.449,79€ und 3.713,65€). Tarifgehalt für Medizinische Fachangestellte in Teilzeit Zur Berechnung des Bruttogehaltes bei Teilzeitbeschäftigung wird gemäß des Manteltarifvertrags für MFA folgende Formel zugrunde gelegt: Bruttogehalt = (Bruttogehalt bei Vollzeitbeschäftigung x Wochenstundenzahl der Teilzeitbeschäftigung x 4,33) /167 Dabei beträgt die tarifliche Arbeitszeit für Vollzeitkräfte 167 Stunden pro Monat; 4,33 ist die durchschnittliche Wochenzahl pro Monat. Soll für geringfügig Beschäftigte MFA (450-Euro-Kräfte) die Wochenstundenzahl der Teilzeitbeschäftigung ermittelt werden, wird folgendermaßen vorgegangen: 1) Ermittlung des Bruttostundenlohnes: Bruttogehalt bei Vollzeitbeschäftigung / 167 Stunden = Bruttostundenlohn 2) 450 € / ermittelter Bruttostundenlohn / 4,33 = Anzahl der Stunden pro Woche Bsp.: Die Medizinische Fachangestellte (15 Jahre Berufserfahrung / 4. Berufsjahrstufe, Tätigkeitsgruppe II) soll 450 Euro pro Monat verdienen. Wie viel Wochenstunden sind hierfür abzuleisten? 1) Bruttomonatsgehalt 2.202,41 € bei Vollzeitbeschäftigung / 167 Stunden pro Monat = 13,19 € brutto Stundenlohn; 2) 450 € / 13,19 € brutto pro Stunde / 4,33 = 7,88 Stunden pro Woche Hierbei ist aber zu berücksichtigen, dass 450-Euro-Kräfte keine sozial- und steuerrechtlichen Abgaben abführen müssen. Seit Januar 2013 gibt es eine Rentenversicherungspflicht, von der sich die Minijobber jedoch auf Antrag befreien lassen können. Zuschläge für Sonn- und Feiertag sowie Nachtarbeit Zur Berechnung wird ein Stundensatz von 1/1673 des Monatsgehaltes zugrunde gelegt. Der Zuschlag beträgt je Stunde 50%. Dies gilt auch für Arbeit am 24. und 31. Dezember ab 12.00 Uhr sowie für Nachtarbeit (= Arbeit, die in der Zeit von 20:00 Uhr bis 07:00 Uhr geleistet wird). Für Arbeiten am Neujahrstag, dem 1. Mai sowie an den Oster-, Pfingst- und Weihnachtsfeiertagen beträgt der Zuschlag je Stunde 100 Prozent. Zuschlagspflichtige Überstunden Zuschlagspflichtige Überstunden entstehen, wenn 1. die Medizinische Fachangestellte (MFA) Arbeitsstunden leistet, die über die regelmäßige wöchentliche tarifliche Arbeitszeit (38,5 Stunden) hinaus gehen und 2. innerhalb eines Zeitraums von vier, längstens zwölf Wochen keine entsprechende Freizeit für diese Arbeitsstunden gewährt wird. Der Zuschlag beträgt je Stunde 25 Prozent. Freizeitausgleich hat mit dem entsprechenden Zeitzuschlag zu erfolgen Übersicht als PDF zum Tarifvertrag und Gehalt MFA 2018
  2. Version

    6.325 Abrufe

    Der Flyer Gehalt MFA 2018 als PDF Übersicht des Gehalts für Medizinische Fachangestellte (MFA / Arzthelferin) nach Tarifvertrag mit Eingruppierungen nach Tätigkeitsgruppen und Berufsjahren. Weitere Informationen zum Manteltarifvertrag und die genauen Einstufungen 2018:
  3. Das Berufsbild der Medizinischen Fachangestellten ist abwechslungsreich, selbständiges Arbeiten wird gefordert und die Perspektiven stimmen. Das Gehalt kann zwischen 1.300€ bis 4.000€ betragen, je nach Berufserfahrung und Tätigkeitsgruppe. Mit der früheren Bezeichnung "Arzthelferin" oder sogar "Sprechstundenhilfe" hat das heutige medizinische Berufsbild nur noch wenig gemeinsam: In modernen Arztpraxen und medizinischen Versorgungszentren (MVZ) übernimmt das medizinische Personal vielfältige eigenständige Aufgaben und arbeitet in einem Team mit den Ärzten, sowohl organisatorisch als auch medizinisch, zusammen. Dementsprechend werden auch besondere persönliche Voraussetzungen erwartet: Organisationstalent Teamfähigkeit gute kommunikative Fähigkeiten und professioneller Umgang mit den Patienten Empathie (Einfühlungsvermögen) Selbstmanagement Belastbarkeit Verschwiegenheit und Loyalität gewissenhaftes Arbeiten Abgrenzung und Durchsetzung gute PC-Kenntnisse Aufgaben der Medizinischen Fachangestellten Die Arbeitsplatzbeschreibung in der Arztpraxis ist umfassend und lässt sich in organisatorische, medizinische und verwaltungstechnische Aufgaben unterteilen. Organisatorisch Patienten empfangen und leiten Sprechstundenablauf koordinieren Vorbereitung des Arzt-Patienten-Kontaktes Umsetzung der ärztlichen Anordnungen Rezepte ausstellen (nach Anleitung oder Rücksprache mit den Ärzten) Terminmanagement Patientenbefragungen durchführen Qualitätsmanagement umsetzen Patienten an Termine, mögliche Gesundheitsleistungen (z.B. Vorsorgen, IGEL, DMP) erinnern (Recall) Patienteninformationen zu Verfügung stellen Bestellwesen für das Praxis-, Büro- und den Sprechstundenbedarf Teambesprechungen organisieren und leiten medizinische Instrumente, Geräte und Apparate anwenden, pflegen und warten Instrumente und Geräte desinfizieren, reinigen und sterilisieren Medizinisch bei Behandlung und Untersuchungen assistieren, Instrumente, Geräte und Apparaturen für die Behandlung bereitlegen bzw. vorbereiten Injektionen durchführen, Verbände anlegen Blut abnehmen, weitere Patientenproben aufarbeiten EKG schreiben, Lungenfunktionstestung (Lufu) durchführen (chronische) Wunden selbständig versorgen als VERAH, NäPa oder AGNES Patienten im häuslichen Umfeld betreuen Schulungen (z.B. Diabetes mellitus, Hypertonie) durchführen in Notfallsituationen assistieren und Hilfe leisten bzw. selbstständig erste Maßnahmen ergreifen Büro- und Verwaltungsarbeiten Qualitätsmanagement entwickeln Kassenabrechnung nach EBM und Privatabrechnung nach GOÄ vorbereiten und durchführen Schriftverkehr erledigen bzw. einscannen Rechnungen bezahlen und buchen oder an das Steuerbüro weiterleiten Befunde, Anträge und Krankheitsberichte schreiben und anfordern die Praxis-Homepage pflegen und aktualisieren (lassen) und Werbematerial bereitstellen Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten Als Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung gilt eine abgeschlossene Schulausbildung. Empfehlenswert ist ein guter Realschulabschluss für die Bewerbung. Es wird im dualen System ausgebildet, das bedeutet, während der Tätigkeit z.B. in einer Arztpraxis wird praktisches Wissen vermittelt und theoretische Inhalte werden in der Berufsschule erlernt. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Inhalte der Ausbildung sind nach dem Ausbildungsrahmenplan Ausbildungsbetrieb (Rechtswesen, Gesetze, Umweltschutz) Gesundheitsschutz und Hygiene Kommunikation Patientenbetreuung und -beratung Betriebsorganisation und Qualitätsmanagement (Arbeitsabläufe, Zeitmanagement, Arbeiten im Team, Marketing) Verwaltung und Abrechnung, Materialwesen Information und Dokumentation (EDV, Datenschutz) Durchführen von Maßnahmen bei Diagnostik und Therapie unter Anleitung und Aufsicht des Arztes Grundlagen der Prävention und Rehabilitation Handeln bei Not- und Zwischenfällen Es ist sinnvoll, sich direkt mit einer Initiativbewerbung an Arztpraxen und medizinische Gesundheitszentren zu richten. Gehalt in der Ausbildung nach Tarifvertrag Die aktuelle Vergütung der Azubis ist seit April 2016 in allen drei Ausbildungsjahren um 30€ monatlich gestiegen. Das heißt, im ersten Ausbildungsjahr erhalten die angehenden Medizinischen Fachangestellten nun 730 Euro, im zweiten Jahr 770 Euro und im dritten Jahr 820 Euro pro Monat. Gehalt als Medizinische(r) Fachangestellte(r) nach Tarifvertrag Das Gehalt nach dem aktuellen Tarifvertrag orientiert sich an die Berufserfahrung (Berufsjahre) und der Einstufung in eine Tätigkeitsgruppe. Entscheidend ist, dass das Gehalt sich zwar auch mit den Berufsjahren erhöht, aber viel mehr von der Weiterbildung und den Tätigkeiten abhängt, die in der Arztpraxis ausgeübt wird. Fortbildungen und Berufsbildung, vor allem in medizinischen Themen, werden somit schnell mit einem höheren Verdienst honoriert. Weiterbildung Durch MFA-Fortbildungen eröffnen sich neue Berufsperspektiven. Spezialisierende Fortbildungen Verschiedene Fortbildungsangebote bieten eine Qualifizierung zum Beispiel in folgenden medizinischen Gebieten: Onkologie Ambulantes Operieren Gastroenterologische Endoskopie Pneumologie (Lungenheilkunde) Dialyse Strahlenschutz oder Arbeits- / Betriebsmedizin Prävention Fortbildung zur Praxismanagerin In modernen Arztpraxen übernimmt in leitender Position eine Praxismanagerin (früher leitende Arzthelferin / Erstkraft) folgende Aufgaben: die Organisation des Praxis- und Sprechstundenablaufs die Koordination der Verwaltung und die Anleitung des Personals und das Personalmanagement Die Fortbildung zur Praxismanagerin ist je nach Anbieter unterschiedlich und besteht aus mindestens 280 Stunden und kann entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit absolviert werden. Fortbildung Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen Die Ausbildung zur Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen umfasst meist 800 Stunden und qualifiziert für Praxismanagement-, Personal- und Leitungsaufgaben. In besonderen in größeren Unternehmen des ambulanten Gesundheitswesen werden zunehmend Leitungs- und Führungsaufgaben von speziell weitergebildeten Medizinischen Fachangestellten übernommen. Mögliche Einsatzorte Die Tätigkeit ist nicht nur auf Arztpraxen aller Fachrichtungen und Medizinische Versorgungszentren beschränkt. Zunehmend ist die Ausbildung auch in Krankenhäusern im ambulanten und stationären Bereich, Reha-Kliniken, Krankenkassen, öffentlichen Gesundheitsdiensten, betriebsärztlichen Abteilungen, Institutionen und Organisationen des Gesundheitsdienstes gefragt.
  4. teramed

    Fernstudium Praxismanager

    Am Weiterbildungsmarkt für Medizinische Fachangestellte gibt es mit dem Fernstudium zum Praxismanager ein neues Ausbildungsformat. Dabei sind aktuell neben medizinischen Weiterbildungsinstituten wie Eumedias fast alle großen Ferninstitute beteiligt: ob SGD, ILS oder die Klett-Fernakademie. So ein großes Angebot deutet in der Regel auf eine große Nachfrage hin. Was ein Fernstudium einer engagierten Medizinischen Fachangestellten bringt, erfährst Du hier. Wann wird ein Praxismanager gebraucht? Der Trend zu größeren Praxiseinheiten hält an. Ob MVZ, Ausübungsgemeinschaften oder Praxisgemeinschaften: Durch Zusammenschlüsse können Ärzte Größenvorteile und Synergien nutzen. Mit zunehmender Größe lassen sich betriebliche Ressourcen besser nutzen, der Koordinationsaufwand steigt aber. Daher braucht eine große Einheit eine Art dispositiven Faktor oder eine koordinative Instanz. Auf gut Deutsch: einen Mitarbeiter, der die Ärzte von allen zeitraubenden administrativen Tätigkeiten entlastet. So hat sich der Beruf der "Arzthelferin als Erstkraft" weiterentwickelt: Dem Praxismanager obliegt die kaufmännische Führung einer Arztpraxis. Zum Aufgabengebiet gehört es, kleinteilige Abläufe in Finanzbuchhaltung und Abrechnung zu betreuen. Auch das komplette Personalwesen und die operative Umsetzung von Marketing-Maßnahmen gehören zum Berufsbild. Prädestiniert für den Job sind daher engagierte MFA mit Motivation und Potenzial für Führungsaufgaben. Denn: Sie kennen durch langjährige persönliche Erfahrung die Fallstricke, insbesondere im Umgang mit den gesetzlichen Krankenkassen, die einem Quereinsteiger mit reinem kaufmännischen Hintergrund fremd sind. Vorteile des Fernstudiums Praxismanagement Das Fernstudium hat für die MFA den Vorteil, dass sie studieren und gleichzeitig Geld verdienen kann. Selbst wenn vom pädagogischen Standpunkt die persönliche Nähe zum Dozenten beim Präsenzstudium vorzuziehen ist, können nur wenige MFA (oder Praxen) sich ein Sabbatical zwecks Aufstiegsfortbildung in das Praxismanagement leisten. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass viele Kurse so aufgebaut sind, dass die MFA das theoretische Wissen gleich in der Praxis umsetzen kann. Betrachten wir daher die Inhalte von Fernstudiengängen für angehende Praxismanager etwas genauer. Fernstudium Praxismanagement - Inhalte Fernstudiengänge für angehende Praxismanager sind sich in ihren Grundzügen sehr ähnlich. Einen großen Teil des Lehrplans nehmen typische Management-Themen ein. Dazu zählen Führung und Führungstechniken Personalmanagement: solides Wissen für die tägliche Personalarbeit Kommunikation, insbesondere Kommunikation in Führungssituationen Prozess- und Projektmanagement und Wissen um das Themengebiet "Change" Controlling, Finanzierung und Steuern für wirtschaftlichen Erfolg der Praxis Praxisorganisation und Informationstechnik (IT, EDV) für die Praxis Praxismarketing Qualitätsmanagement Die Studierenden des Fernstudiums erhalten als Lehrmittel nach wie vor klassische Lehrbriefe oder Lehrhefte, aufgeteilt in verschiedene, aufeinander aufbauende Lektionen. Die Ausbildung findet mittlerweile auch über virtuelle Lernplattformen statt, über die sich die Studierenden mit Kommilitonen und Dozenten austauschen können. Ganz ohne Anwesenheit geht es jedoch auch im Fernstudium nicht. In der Regel sind das Seminare, in denen es um praktische Fertigkeiten geht, oder die der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen dienen. Institute, die diese Fernstudiengänge anbieten, haben zum Teil große anerkannte Fernhochschulen für medizinische Fortbildung als Kooperationspartner. Der Student kann nach einem solchen Fernkurs auf eine Fernhochschule wechseln, um dort einen Bachelor- oder Masterabschluss in einem Fach des Gesundheitswesens zu machen. Interessante Perspektiven für Medizinische Fachangestellte (MFA) Wer als Medizinische Fachangestellte einen Job im Praxismanagement anstrebt, dem hilft die entsprechende Weiterbildung an anerkannten Instituten. Hier bietet der Markt eine Fülle an Angeboten, die zum Teil auch den Weg zu akademischen Abschlüssen frei machen. Voraussetzung ist natürlich ein gehöriges Maß an Ehrgeiz, Selbstdisziplin und die Fähigkeit, sich autodidaktisch Wissen anzueignen. Virtuelle Lernwelten und obligatorische Präsenzseminare sorgen dafür, dass es im Fernstudium nicht zu einsam wird. Hast Du ebenfalls schon einmal über eine Weiterbildung zur Praxismanagerin oder zum Praxismanager nachgedacht - für Dich selbst als MFA oder - als Ärztin oder Arzt - für Deine Mitarbeiterinnen? Hier geht es zum Erfahrungsaustausch:
  5. Hallo ihr Lieben, ich mache gerade eine Ausbildung in einem MVZ. Meine Ärztin ist Fachärztin für innere Medizin und Allgemeinmedizinerin. Wir haben viele Tumorpatienten, die Blutbilder während laufender Chemotherapie bekommen, Nachsorge für Tumorpatienten - Blutbilder u.s.w. und Portspülungen. Meine Frage: Wie kann ich über die EBM die Tumornachsorge abrechnen? (Gibt es Ausnahmekennziffern fürs Labor?) Wie kann ich eine Portspülung über EBM abrechnen? Ich danke euch für eure Antworten Liebe Grüße 🙂
  6. Version

    1.966 Abrufe

    Praktische Arbeitsanweisung der venösen Blutentnahme (Blut abnehmen) für Medizinische Fachangestellte. Ziele: Venöse Blutprobenentnahme für eine Laboruntersuchung Minimierung der Infektionsgefahr Ziele: Venöse Blutprobenentnahme für eine Laboruntersuchung Minimierung der Infektionsgefahr Vorbereitungen Bereitlegen: Staubinde, Staukissen, Sicherheitskanüle entsprechender Größe, benötigte Vakuumröhrchen, sterilisierte Tupfer, Desinfektionslösung, Wundpflaster, Handschuhe Patienten in der EDV aufrufen, Überprüfen ob weitere Anweisungen bezüglich der Blutentnahme vorliegen Laboranforderung mittels Online-Anforderung ausfüllen und Etiketten ausdrucken lassen oder Anforderungen mit Patientendaten versehen, Dokumentation in Patientenakte bzw. Laborbuch, Aufkleber beschriften bzw. Barcode bereitlegen Patient Platz nehmen lassen, Überprüfung der Identität, Arm frei machen Durchführung Staubinde oberhalb der Ellenbeuge anlegen Arm bleibt durchgestreckt und nach unten gerichtet Abtasten der Venen (Lage, Verlauf, Beschaffenheit) Falls die Venen weder sichtbar noch tastbar sind: - Arm nach unten hängen lassen - Punktionsgebiet mit Zeige- und Mittelfinger fest abklopfen - warmes Armbad - Blutentnahme am Unterarm, Handrücken oder am anderen Arm vorziehen Das „Pumpen“ und zu lange Stauen während der Blutentnahme sollte unterbleiben! (falsch hohe Kaliumwerte) Einstichstelle 2x desinfizieren, danach nicht mehr abtasten Desinfektion wie folgt: 1.) Punktionsstelle besprühen, nach 30 Sekunden mit sterilisiertem Tupfer ein Mal abwischen 2.) Punktionsstelle besprühen, lufttrocknen lassen Handschuhe anziehen Staubinde straffen Haut an der Einstichstelle straffen erleichtert Einstechen und fixiert die Vene Rollvenen: umfassen des Armes von hinten, Straffung der Haut nach den Seiten durch Daumen und Zeigefinger; Handrücken: Straffung der Haut über Mittelhandknöchel Gefäßpunktion, Aufsetzen der entsprechenden Entnahmeröhrchen Reihenfolge der Probenentnahme nach „Schef“-Regel: - Serumröhrchen - Citratröhrchen (Gerinnung, Blutsenkung) - Lithium-Heparin-Röhrchen - EDTA-Röhrchen (Antikoagulantien) - Natriumfluorid-Röhrchen Staubinde lockern, Probenröhrchen lösen, Kanüle entfernen und sofort mit Tupfer Punktionsstelle fest abdrücken Kanüle in Abfallbox entsorgen möglich ist auch das Anlegen des Staubandes als Druckverband; verhindert Hämatome und Gefäßvernarbungen Blutproben vorsichtig schwenken, nicht schütteln Einstichstelle nach Stillen der Blutung mit Wundpflaster abkleben Proben sofort beschriften und bis zur Abholung entsprechend lagern, Besonderheiten mit Kürzel bzw. Unterschrift in Patientenakte oder PC vermerken Beförderung der Proben nur in entsprechender Transportbox (dicht verschlossen, leicht zu reinigen)
  7. Hallo liebe Mit-MFA‘s, ich habe im Januar 2017 meine Ausbildung zur MFA abgeschlossen und möchte mich im nächsten Jahr fortbilden und interessiere mich für die Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung oder die Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Meine Frage ist ob für eine der Fortbildungen, speziell für die Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen, eine gewisse Grundkenntnis empfehlenswert ist um das Studium erfolgreich abzuschließen oder ob mit Hilfe des Studiums alles nötige Wissen vermittelt wird. Bereits vielen lieben Dank für eure Antworten!
  8. Hallo liebe MFA Kollegen, ich heiße Kathrin und bin neu hier. Ich arbeite seit 2 Jahren in einer Zentralen Notaufnahme im internistischen, chirurgischen, neurologischen und gynäkologischen Bereich. Meine Arbeit unterscheidet sich in keinsterweise von denen meiner Gesundheits- und Krankenpfleger Kollegen, da auch ich Dauerkatheter sowie Zugänge lege und alle anderen pflegerischen Tätigkeiten wie die Überwachung von Herzinfarkt-, Schlaganfall-, Sepsispatienten oder sonst wie schwer erkrankter Patienten eigenverantwortlich übernehme. Natürlich immer im Team mit dem jeweiligen Facharzt. Ich wollte mich nun notfallmedizinisch weiterbilden und ging auf den Lehrgang "Notfallfachkraft" in Stuttgart, welcher über 5 Tage andauerte. Obwohl das ganz interessant war, war mir das nicht tiefgründig und speziell genug. Nun suchte ich also weiter nach Weiterbildungsmöglichkeiten um heraus zu finden, dass es eine sehr gute 21 monatige Ausbildung zur "Notfallpflegerin" gibt. Leider sind da aber nur gelernte Gesundheit und Krankenpfleger (GuK) zugelassen. Ich versuche dies zu ändern und unseren Berufsstand in der Notfallmedizin respektabler zu machen. Heute verfasste ich dazu ein Schreiben an das Regierungspräsidium in Freiburg, da dies die Stelle ist, welche die Prüfungskriterien und - voraussetzungen bestimmen. Nun mein Anliegen an euch: Gibt es MFA in Dr selben Position wie mich hier im Forum? Wem geht es genauso? Wir sind bei uns im Team bereits 4 von 10 Kräften MFA. Mehr Gewicht hätte die ganze Sache aber mit mehr Beteiligten. Deswegen meine Bitte an euch: Unterschreibt meine Petition im unten stehenden Link damit wir MFA auch in anderen Bereichen ernst genommen werden: https://www.petitionen24.com/medizinische_fachangestellte_in_notaufnahmen Vielen lieben Dank schonmal für eure Unterstützung!!
  9. Alle drei Jahre muss man sich doch arbeitsmed. untersuchen lassen. Müssen das alle Kräfte , auch die welche nur auf 450,-€ Basis eingestellt sind, aber nicht mit Blut etc. in Berührung kommen?
  10. Hallo zusammen, Ich möchte in Teilzeit in München Stadt als MFA für Hausarztpraxis arbeiten, soll als 2. Fachkraft jedoch fast alles machen und zwar eigenverantwortlich. Ich habe 7Jahre Erfahrung nach Ausbildung. Wie viel darf ich in München verlangen? Ich habe gehört unter 17 Euro pro Stunde auf keinen Fall! B
  11. Hallo, muß das erstemal Wegelgeld bei Privatpatient abrechen. Kann mir dabei jemand Hilfe geben. Wie rechnete ihr das ab? Danke im voraus.
  12. Neurologische Praxis in 77761 Schiltach sucht zur Verstärkung des Teams Anfang 2018 eine motivierte MfA die ihre Fähigkeiten in einer noch jungen und modernen Praxis einbringen möchte. Die Aufgaben sind Terminvereinbarung, neurologische Untersuchungen, Labor und natürlich organisatorische Tätigkeiten. Wir freuen uns sehr auf eure Bewerbungen. Rückfragen können gerne am Telefon oder per Email beantwortet werden. Adresse: Neurologische Praxis Vadim Urman Hauptstrasse 60. 77761 Schiltach. Tel: 07836/9567930 Email info@neuro-schiltach.de
  13. Hallo, kann mir jemand sagen um wieviel Prozent das Gehalt der MFA in den letzten 10 Jahren gestiegen ist? Hat eine MFA Anspruch auf ein 13. Monatsgehalt bzw. Urlaubsgeld? Wie macht ihr es in der Praxis mit Überstunden? Bekommt ihr diese ausbezahlt oder nehmt ihr sie frei? Danke im voraus für eure Antworten.
  14. Liebes Forum, ich hätte eine Frage an alle MFA die nach Tarifvertrag gezahlt werden: Wie schaut es bei Euch mit Fortbildungen aus, die aufgrund der Punkte zu einer höheren Einstufung in den Gehaltsgruppen im Tarifvertrag führen? Bekommt Ihr die von Euren Chefs sowieso bezahlt und habt diese Punkte oder kümmert Ihr Euch da selbst drum bzw. müsst das selbst zahlen? Kommt es vor, dass wenige Punkte fehlen und damit die nächste Gehaltsgruppe nicht erreicht wird? Falls ja was macht Ihr dann? Was haltet Ihr von Online-Seminaren (z.B. http://www.online-seminare.de/von MFA Exklusiv?) Hat da jemand Erfahrungen? Wieviel wäre Euch ein Online-Seminar wert, das 2h dauert (also 2 Punkte) und komplett flexibel ist (also keine festgelegten Zeiten etc.). Danke und viele Grüße Fabian
  15. Hallo, Ich arbeite in einem MVZ für Neurochirurgie, welches einer Klinik angeschlossen ist. Jetzt ist es so, dass wir nur noch Kassenpatienten behandeln dürfen. Die Privatpatienten haben eine gesonderte Sprechstunde beim Professor der Klinik. Aber nicht jeder Privatpatient fällt mit der Tür ins Haus und gibt schon bei der Terminvergabe an, dass er privatversichert ist. Und so kommt es halt vor, dass sie einen Termin bei uns bekommen und wir die Patienten wieder wegschicken müssen. Wie kann man denn im Vorfeld schon klären, bei welcher Krankenversicherung die Patienten versichert sind? Direkt fragen: "Wie sind Sie denn versichert" finde ich nicht gut. Hat jemand einen Tipp, wie man das etwas umschreiben kann?
  16. chklebl

    Notruf 5 W-Fragen

    Version 1.0.0

    331 Abrufe

    Notruf 5 W-Fragen.docx
  17. Canosa Angelica

    Privatabrechung

    Hallo, Ich habe eine Frage. Wir hatten heute ein Privatpatienten in unserer Praxis. Kontakt war die Ziffer 1 gewesen. Danach sagte mein Chef er wird den Patienten zu Hause besuchen müssen, wegen Halluzinationen. Der Patient behauptet er würde seien verstorbene Frau hören und möchte deshalb das mein Chef einen Hausbesuch macht. Jetzt zu meiner Frage, wie rechne ich die zwei Kontakte ab? Ich habe das so berechnet: 50-E-mit Uhrzeit-801 so wollte es mein Chef aber was ist mit dem Erstkontakt am Vormittag ??? Ziffer 1 ??? Vielleicht habt ihr ja eine Idee. lg. Angie
  18. Hallöchen zusammen :-), Ich bin Quereinsteigerin und fange nun bei einer Frauenärztin an. Hat jemand eine Vorlage/n für mich, die mir bei der Abrechnung helfen können?! Danke bereits im vorraus!!!
  19. Wir sind alle interessiert: Verdienst Du nach Tarifvertrag der medizinischen Fachangestellten oder erhälst Du ein individuelles Gehalt? Oder erhältst Du einen individuellen Bonus auf den Tarifvertrag? Ist der Tarifvertrag gerecht?
  20. Es mangelt an den MFA. Selbst der bisher zweimalige Versuch, den Nachwuchs selbst auszubilden, scheiterte kläglich. Azubine Nr. 1 (17 Jahre) glänzte durch Lügen ohne rot zu werden, gepaart mit einer unerträglich kindischen Art (lacht sich schlapp beim minutenlangen Versuch die Kappe einer Kanüle abzuziehen und heult los, als der Versuch endlich "glückte" mit dem Pech, sich besagte Kanüle dabei in den Finger zu hauen. Den Finger im Mund heulte sie gleich noch mehr, weil sie sich dann auch noch auf den Finger beißt... 3 Krankenscheine in 3 Monaten usw...) Azubine 2 (23 Jahre!) meldet sich in Woche 2 bei unserer Famulantin via Facebook krank. Famulantin, oder auch unsere "externe Krankmeldestelle" war zu dem Zeitpunkt ebenfalls die 2. Woche da... Kein Anruf in der Praxis o.ä. auch nicht am 2. Fehltag, keine Reaktion auf Anrufe meinerseits, also fristlose Kündigung. MFA 50 Jahre, angeblich in alter Praxis Ausbildungsverantwortlichen, nach dem ersten Tag incl. Blutentnahme, Beschwerden von Patienten. Unzureichende Desinfektion, übermäßig langes Anstauen, stochern auf der Suche nach venösem Blut. Hinzu kamen Beratungsresistenz, konsequentes Ignorieren von Anweisungen usw... Von dem Versuch einer Kauffrau im Gesundheitswesen die essentiell wichtige GOP 03000 einzutrichtern, fang ich lieber nicht an. Neuester Trend: bewerben, Gespräch, Probearbeiten, maximales Interesse heucheln, mit dem Vertrag zum eigentlichen Arbeitgeber gehen, vermutlich Gehaltsverhandlungen führen, uns absagen. So geschehen erst wieder letzte Woche. Ich bedauere inzwischen jede einzelne Minute der verschwendeten Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Aber das soll an der Stelle nicht das Thema sein. Sollte vielleicht dazu noch ein neues eröffnen. Jedoch, wenn jemand hier den ultimativen Tipp hat, wie und wo man eine motivierte und fähige Mitarbeiterin ködert, immer her damit. PS: am Geld kann's nicht liegen. Die Gehaltsvorschläge waren selbst für Nicht-MFA weit über Tarif...
  21. suesse2222

    Entnahme einer Stuhlprobe

    Version 1.0.0

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    Ist als Patienteninformation gedacht, wenn die Patienten zuhause eine Stuhlprobe entnehmen soll. Eine genaue Anweisung und Informationen wie diese funktioniert
  22. Hallo, mein Name ist Michaela und ich lese seit einiger Zeit aktiv hier mit. Habe auch schon einige der tollen Vorlagen hier nutzen können. Ich bin seit 2 Jahren VERAH und seit 10 Jahren in der aktuellen Praxis beschäftigt. Mehr oder weniger habe ich auch die Aufgaben einer Praxismanagerin übernommen, wobei ich keine Ausbildung hierzu habe. Nun zu meinem Problem...Die Praxis besteht seit 10 Jahren und in der letzten Zeit wird immer deutlicher, daß wir dringend etwas in Sachen QM und Organisation der Praxis unternehmen müssen. Es läuft zwar alles, für meine Begriffe aber oft suboptimal. Fehlende Zuständigkeiten, unerledigte Arbeiten bzw. Weiterschieben von Arbeit usw. Das nervt natürlich. Meine Frage: Wie habt ihr bei euch in der Praxis die "Abwicklung" der DMP-Untersuchungen organisiert? Wir haben sehr viele DMP-Pat., diese bekommen in der normalen Sprechstundenzeit einen Termin und killen so oft den reibungslosen Ablauf. Wie läuft es bei euch, oder habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich?
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    Arbeitszeugnis Medizinische Fachangestellte (früher Arzthelferin) Kostenlose Vorlage als Muster für ein positives Zeugnis mit der Note 1 "Sehr gut" unter Aufführung der Tätigkeiten in der Arztpraxis für Allgemeinmedizin. Frau Mustermann, geboren am 01.01.1980, wohnhaft xxxxxxxx war vom 01.01.2014 bis 02.01.2014 als Medizinische Fachangestellte in unserer Praxis beschäftigt. Die Praxis versorgt am Ort durchschnittlich 2500 Patienten pro Quartal der Gemeinde XXXXX hausärztlich....
  24. Hallo alle zusammen, ich bin neu hier und habe auch gleich eine Frage Ich wurde dazu auserwählt die VERAH Fortbildung zu machen Ich habe zwar schon recheriert, fühle mich aber nicht ausreichend informiert..... An welche Organisationen/ Einrichtungen kann ich mich für Niedersachsen wenden? Wie ist der Ablauf? Lieben Dank an Euch
  25. Gibt es irgendwo etwas schriftliches welche Injektionen eine med. Fachangestellte durchführen darf? Reicht die Ausbildung bzw. der Arzthelferinnenbrief aus um s.c., i.m. Injektionen durchzuführen oder benötigt man etwas schriftliches vom Arzt? Darf eine angelernte Arzthelferin diese auch durchführen? Wie sieht es mit Infusionen aus?
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