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24 Ergebnisse gefunden

  1. Es mangelt an den MFA. Selbst der bisher zweimalige Versuch, den Nachwuchs selbst auszubilden, scheiterte kläglich. Azubine Nr. 1 (17 Jahre) glänzte durch Lügen ohne rot zu werden, gepaart mit einer unerträglich kindischen Art (lacht sich schlapp beim minutenlangen Versuch die Kappe einer Kanüle abzuziehen und heult los, als der Versuch endlich "glückte" mit dem Pech, sich besagte Kanüle dabei in den Finger zu hauen. Den Finger im Mund heulte sie gleich noch mehr, weil sie sich dann auch noch auf den Finger beißt... 3 Krankenscheine in 3 Monaten usw...) Azubine 2 (23 Jahre!) meldet sich in Woche 2 bei unserer Famulantin via Facebook krank. Famulantin, oder auch unsere "externe Krankmeldestelle" war zu dem Zeitpunkt ebenfalls die 2. Woche da... Kein Anruf in der Praxis o.ä. auch nicht am 2. Fehltag, keine Reaktion auf Anrufe meinerseits, also fristlose Kündigung. MFA 50 Jahre, angeblich in alter Praxis Ausbildungsverantwortlichen, nach dem ersten Tag incl. Blutentnahme, Beschwerden von Patienten. Unzureichende Desinfektion, übermäßig langes Anstauen, stochern auf der Suche nach venösem Blut. Hinzu kamen Beratungsresistenz, konsequentes Ignorieren von Anweisungen usw... Von dem Versuch einer Kauffrau im Gesundheitswesen die essentiell wichtige GOP 03000 einzutrichtern, fang ich lieber nicht an. Neuester Trend: bewerben, Gespräch, Probearbeiten, maximales Interesse heucheln, mit dem Vertrag zum eigentlichen Arbeitgeber gehen, vermutlich Gehaltsverhandlungen führen, uns absagen. So geschehen erst wieder letzte Woche. Ich bedauere inzwischen jede einzelne Minute der verschwendeten Zeit, die ich eigentlich nicht habe. Aber das soll an der Stelle nicht das Thema sein. Sollte vielleicht dazu noch ein neues eröffnen. Jedoch, wenn jemand hier den ultimativen Tipp hat, wie und wo man eine motivierte und fähige Mitarbeiterin ködert, immer her damit. PS: am Geld kann's nicht liegen. Die Gehaltsvorschläge waren selbst für Nicht-MFA weit über Tarif...
  2. Hallo alle zusammen, ich bin neu hier und habe auch gleich eine Frage Ich wurde dazu auserwählt die VERAH Fortbildung zu machen Ich habe zwar schon recheriert, fühle mich aber nicht ausreichend informiert..... An welche Organisationen/ Einrichtungen kann ich mich für Niedersachsen wenden? Wie ist der Ablauf? Lieben Dank an Euch
  3. Die Patienten- und Mitarbeiterzahl unserer Arztpraxis ist stetig gewachsen. Bis vor kurzem war eine klassische Telefonanlage mit zwei ISDN-Leitungen völlig ausreichend. Dann berichteten die Patienten zunehmend verärgert von einer ständig besetzen Leitung und zudem hat man als Arzt oder MFA oft selbst keine freie Leitung in den Stoßzeiten. Die Erweiterung der bestehenden Telefonanlage erwies sich als kostenintensiv, zeitaufwendig und störanfällig. Die Einrichtung und Kauf einer neuen Telefonanlage wäre auch mit hohen Kosten und dem Aufwand der Verlegung von neuen Kabeln verbunden. Mittels eines langsamen Übergangs auf die VoIP-Telefonie und späteren Auslagerung der Telefonanlagenfunktionen aus dem Internet konnten wir diese Probleme sehr gut in den Griff bekommen. Die Patienten- und Mitarbeiterzahl unserer Arztpraxis ist stetig gewachsen. Bis vor kurzem war eine klassische Telefonanlage mit zwei ISDN-Leitungen völlig ausreichend. Dann berichteten die Patienten zunehmend verärgert von einer ständig besetzen Leitung und zudem hat man als Arzt oder MFA oft selbst keine freie Leitung in den Stoßzeiten. Die Erweiterung der bestehenden Telefonanlage erwies sich als kostenintensiv, zeitaufwendig und störanfällig. Die Einrichtung und Kauf einer neuen Telefonanlage wäre auch mit hohen Kosten und dem Aufwand der Verlegung von neuen Kabeln verbunden. Mittels eines langsamen Übergangs auf die VoIP-Telefonie und späteren Auslagerung der Telefonanlagenfunktionen aus dem Internet konnten wir diese Probleme sehr gut in den Griff bekommen. Den ganzen Artikel lesen...
  4. Hallo, wer kann mir bitte sagen wo ich Auskunft über die Ausbildung zur NäPa finde und was diese kostet. Hab mich schon ein bisschen im Web umgeschaut aber dieses nur im Zusammenhang mit der VERAH gefunden. Anonym beigetragen
  5. Hallo, eine unserer MFAs ist bald mit der Ausbildung zur VERAH fertig. Wir diskutieren derzeitig eine Gehaltserhöhung. Gibt es da Anhaltspunkte?
  6. Hallo! Ich arbeite seit 10 Jahren (wieder, nach längerer Pause) in einem MVZ als MfA und bin als stellvertretende Leiterin auch für die Auszubildenden verantwortlich. Nun wurde mir der einwöchige Kurs für die Erlangung der Qualifikation für die Ausbildertätigkeit bei der Ärztekammer angeboten und ich weiß überhaupt nicht was da auf mich zukommt.... Es ist auf jeden Fall eine Art Abschlussprüfung vorgesehen, die mir ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet! Meine eigene Prüfung war 1984 (damals noch Arzthelferin) und ich frage mich was hier nun verlangt wird. Hat jemand dieses "Lernfeld" schon einmal gemacht und kann mir sagen was mich erwartet? Vielleicht mache ich mir ja umsonst Sorgen! Viele österliche Grüße
  7. Der ACLS Provider Kurs der American Heart Association richtet sich an medizinisches Fachpersonal, welches in leitender oder mitwirkender Funktion an inner- und außerklinischen Notfallsituationen des erwachsenen Patienten teilnehmen soll. Nach Kursanmeldung erhalten Sie das offizielle Kurshandbuch zugeschickt, welches Sie im Selbststudium bis zum Kursbeginn erarbeiten. Ein freiwilliger Selbsteinstufungstest, welcher online absolviert wird, gibt Ihnen die Möglichkeit Ihre Stärken und Schwächen zu identifizieren.In Kleingruppen von maximal 8 Teilnehmern pro AHA-Instruktor werden Sie das zuvor erlernte theoretische Wissen anwenden, um verschiedene Fallszenarien und lebensrettende Fähigkeiten gruppendynamisch zu trainieren. Der Kurs beinhaltet: Basic Life Support High Performance CPR Atemwegsmanagement Relevante EKG Interpretation und Diagnose ACLS Algorithmen der Resuscitation Guidelines 2015 Pharmakologie für ACLS Behandlung bei akutem Koronarsyndrom und Schlaganfall Behandlung bei ROSC Kommunikative Kompetenzen Im Anschluss durchlaufen Sie die internationale Zertifikation ACLS Provider im Rahmen einer zu bestehenden Leistungsüberprüfung mit sowohl theoretischem, als auch praktischem Prüfungsteil. Sie erhalten das internationale Zertifikat sowie die offizielle AHA ProviderCard, welche ihnen im Nachgang zugesandt wird. Der Gesamte Kurs findet in deutscher Sprache statt. Selbstverständlich ist an beiden Veranstaltungstagen ein ausführliches Catering vorgesehen. Buchung unter http://www.medicaleducationservice.de/#!aha-advanced-cardiac-life-support/yabx6 Informationen unter http://www.medicaleducationservice.de
  8. Teamarbeit gelingt dann, wenn alle ein "Wir-Gefühl" verspüren und gemeinsam an den Zielen arbeiten. Die richtige Kommunikation ist eine Voraussetzung für ein wertvolles Miteinander. Eine effektive Teamsitzung ist dabei ein wichtiges Instrument und braucht ein paar Anhaltspunkte. Grundlegendes Ort: Nicht die Küche, nicht der Aufenthaltsraum der medizinischen Fachangestellten und Mitarbeiter Teamsitzungen sind Arbeitszeit! Keine Pausen dafür verwenden! Jeder braucht Erholungszeit für den nächsten Ansturm. Die Teamsitzung wird nicht zur Essenszeit um funktioniert! Es müssen einige Rollen festgelegt werden: Schriftführer, Moderator und Zeitmanager. Die Teamsitzung sollte regelmäßig stattfinden. Regelmäßig bedeutet aber nicht alle zwei Wochen sondern einfach nur in festgelegten Abständen. Eine Sitzung pro Quartal ist meist ausreichend. Die Dauer sollte 1,5-2 Stunden nicht überschreiten. Zu bestimmen Zeiten (Veränderungen, besondere Ereignisse usw.) können zusätzliche Termine angesetzt werden. Anwesenheit ist für alle Pflicht! Kommunikationsregeln (Ich-Botschaften, keine Anschuldigungen, Verbesserungsphilosophie statt Fehlerphilosophie) Den ganzen Artikel
  9. Hallo Allerseits, mich würde interessieren, ob bei euch Bonuszahlungen an die medizinischen Fachangestellten zusätzlich zum Gehalt ausbezahlt werden und wofür? Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten Honorierung einer geschätzten MFA bei besonderen Aufgaben, z.B. NäPa/VERAH, Praxismangerin/Erstkraft, DMP, Abrechnung, Röntgen für Extraarbeit, z.B. am Samstag, immer abends, etc. Anteilig an durchgeführten IGEL oder HZV-Einschreibungen als Ausgleich für besondere Umstände, z.B. ständige Krankheitsvertretung Solche Bonuszahlungen könnten aber auch willkürlich wirken und abhängig von der Laune der Chefs sein. Denn Bonuszahlungen an die MFAs können wieder gestrichen werden. Ist es euch schon passiert, dass bei der Einstellung oder auch später solche Bonuszahlungen versprochen wurden und später niemand mehr so genau weiss, was man vereinbart hatte?
  10. Ein uns bekannte Arztpraxis muss bzgl. der Einhaltung des Datenschutzes Rechenschaft ablegen und sind jetzt natürlich ganz schön gefordert. Es wurde zwar immer wieder über die Benennung eines Datenschutzbeauftragten gesprochen, aber so richtig wusste niemand, was man dann auch tun muss. Einen Datenschutzbeauftragten muss man benennen, wenn mehr als neun Mitarbeiter regelhaft mit personenbezogenen Daten umgehen. Das dürfte zwischenzeitlich einen Großteil der Arztpraxen betreffen, zumal sich viele Einzelpraxen zu Gemeinschaftspraxen zusammenschließen. Quelle: http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/Schweigepflicht_2014.pdf Weiterhin darf der Datenschutzbeauftragte nicht der Praxisinhaber selbst sein und muss qualitative Mindestvoraussetzungen erfüllen: Quelle: http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/Schweigepflicht_2014.pdf So weit so gut: wenn eine MFA eine Fortbildung zur Datenschutzbeauftragten macht, wie sieht dann die praktische Umsetzung aus? Muss im Rahmen des Qualitätsmanagement dann alles einfach dokumentiert werden? Und welche Punkte genau?
  11. Kennt ihr das? Ein(e) MFA, Arzt oder Praxismanagerin macht die gesamte Abrechnung kurz vor Quartalsende. Diese(r) ist dann völlig genervt und durch den Wind. Die Praxis-EDV macht nicht das, was man will, die Patienten haben ein Quartal übersprungen und sowieso haben alle anderen die Ziffer nicht richtig eingetragen. Wir haben angefangen, die KV- und Privatabrechnung zu verteilen: die MFA an der Anmeldung tragen die Ordinationsgebühren und bei geplanten Terminen, z.B. Gesundheitsvorsorgen, sofort eindie Ärzte tragen die Ziffern sofort bei einem Patientenkontakt einfehlen wiederholt Ziffern, werden diese konsequent darauf hingewiesenwährend den Fallbesprechungen mit den Ärzten in Weiterbildung werden eventuell fehlende Ziffern nachgetragen und erläutert. Das gehört einfach zur Ausbildung dazu.eine MFA kümmert sich jeden Monat um die Kontrolle der DMP-Zifferneine Praxismanagerin macht einmal pro Monat die GOÄ-Abrechnungdie Abrechnungs-Kontroll-Listen werden auf mehrere Personen verteilt, die diese jeden Monat erledigen müssen:Geriatrie-ZiffernChroniker-ZiffernHausbesuchs-ZiffernVERAHs und NäPas tragen selbst ihre Ziffern ein und müssen diese auch mit einer Liste kontrollierendie Fehlerlisten werden jede Woche von einer MFA bearbeitet, abwechselndevtl. fehlende Diagnosen werden an die entsprechenden Ärzte weitergeleitetschließlich wird die Gesamtabrechnung am Quartalsende von einer Person überprüft und versendetDadurch stellen wir sicher, dass die Abrechnung nicht an einer Person "hängenbleibt" und bei Urlaub / Krankheit effizient durchgeführt werden kann. In einem solchen Konzept ist es wichtig, dass man dokumentiert, wie die jeweilige Aufgabe zu erledigen (QM-Checkliste) ist und welche häufigen Ziffern man für die Abrechnung benötigt. Klar, man muss das Vertrauen haben, dass alle ihre Aufgaben nach Besten Wissen und Gewissen erfüllen. Das ist aber nur dann möglich, wenn der Praxisinhaber auch den MFA, Praxismanagerinnen und angestellten Ärzten diese Möglichkeit bietet. Anfangs wird es sicherlich zu einigen Fehlern und vergessenen Ziffern kommen. Aber unsere Erfahrungen zeigen, dass diese Fehler deutlich weniger wirtschaftliche Auswirkungen haben, als wenn eine Person (meistens der Praxisinhaber) denkt, nur sie / er könne die Abrechnung korrekt durchführen. Wie ist das bei euch? Macht der Praxisinhaber oder die Praxismanagerin / Erstkraft die Abrechnung alleine?
  12. Hallo, stellt ihr medizinische Informationen, z.B. in Form von Behandlungsleitlinien oder Nachschlagewerke für die Ärzte (in Weiterbildung) in der Praxis zu Verfügung? Wir selbst nutzen seit kurzem die Online Version der EBM-Guidelines des deutschen Ärzteverlag http://www.ebm-guidelines.de/DE/Das-Produkt , die ich selbst in der Weiterbildung zur Allgemeinmedizin gerne genutzt habe. Zusätzlich erarbeiten wir eine Wissensdatenbank in einem Art "Wiki"-ähnlichen Portal, zu dem alle Ärzte und medizinischen Fachangestellen (online) Zugang haben. Hier fließen medizinische Informationen ein, z.B. Gelerntes aus unseren regelmäßigen Fallbesprechungen, neue Informationen aus Fortbildungsveranstaltungen, Grundlagen, wie z.B. Schaubilder zur Einstellung der Hypertonie oder Diagnose- und Behandlungsgrundsätze des Diabetes mellitus. Wie macht ihr das?
  13. Um eine Arztpraxis betreiben zu können, benötigen Sie nicht nur eine umfassende technische Ausstattung, sondern auch ausgebildetes Personal. Aber wie viele medizinische Fachangestellte (MFA) müssen Sie für die Organisation Ihrer Praxis mindestens einplanen? Auf diese und weitere Aspekte soll hier näher eingegangen werden. Mindestbedarf an MFA in der ArztpraxisWährend der Sprechzeiten muss eine medizinische Fachangestellte oder Arzthelferin an der Anmeldung erster Ansprechpartner für die Patienten sein. Diese kann und wird in den meisten Fällen auch Telefonate entgegen nehmen, druckt Rezepte mittels der Praxissoftware aus und legt Ihnen selbige zur Unterschrift vor. Idealerweise würde diese hauptverantwortliche Kraft noch durch eine weitere Mitarbeiterin unterstützt, die als Springer eingesetzt wird. Diese kann unter anderem EKG anlegen und schreiben, Patienten führen und diesen individuell helfen, die Blutabnahme sowie Laboruntersuchungen durchführen. Führen Sie ambulante OPs durch, sollte die Mitarbeiterin auch hierfür qualifiziert sein. Um Ihnen die Büroarbeit zu erleichtern, ist dringend angeraten, zumindest auf Teilzeitbasis eine Schreibkraft einstellen. Unterbleibt dies, müssen Sie für sich selbst mit etwa zehn bis 20 Büroarbeitsstunden pro Woche rechnen. Diese Zeit fehlt Ihnen dann für die Behandlung Ihrer Patienten, aber auch für Weiterbildungsmaßnahmen. In einer Minimalversion in einer Einzelpraxis mit einem tätigen Ärztin/Arzt, die/der sehr selbständig arbeitet auch sich zeitweise die Patienten selbst annimmt, könnte man mit einer medizinischen Fachangestellten auskommen. Es muss aber gewährleistet sein, dass diese dann nur in den geschlossenen Zeiten der Praxis Urlaub nimmt und nie krank ist. Als Mindestbesetzung benötigen Sie also drei Medizinische Fachangestellte (MFA) oder aber 2,5 Vollzeitstellen sowie eine in Teilzeit angestellte Schreibkraft. Natürlich kann deren Tätigkeit auch von einer entsprechend ausgebildeten und versierten Medizinischen Fachangestellten übernommen werden, die vielleicht auch für die Zuarbeit bei der quartalsweisen Kassenabrechnung nach EBM und die Privatabrechnung nach GOÄ verantwortlich zeichnet. Planen Sie, eine Gemeinschaftspraxis zu gründen, so benötigen Sie für zwei weitere Ärzte mindestens eine zusätzliche Vollzeitkraft. Noch mehr Personal müssen Sie einstellen, wenn Sie die Gemeinschaftspraxen an verschiedenen Niederlassungen betreiben. Hier können Sie pro Niederlassung von der jeweils angegebenen Mindestbesetzung ausgehen. Besonderheiten der Personalplanung in der ArztpraxisDenken Sie bitte bei der Organisation daran, dass es auch in Ihrer Arztpraxis zu Krankheitsfällen unter den Mitarbeitern kommen wird. Deshalb wäre es gut, wenn Sie noch eine weitere Mitarbeiterin einstellen, die universell einsetzbar ist. Natürlich müssen die Praxisräumlichkeiten auch sauber gehalten werden. Hierfür sollten Sie auf Teilzeitbasis eine versierte Reinigungskraft einstellen. Natürlich können Sie auch eine Gebäudereinigungsfirma mit dieser Dienstleistung beauftragen. Betreiben Sie mit mehreren Kollegen eine Gemeinschaftspraxis, benötigen Sie natürlich wesentlich mehr Personal. Allein für das Abfassen der Befunde ist die Einrichtung eines zentralen Schreibbüros empfehlenswert. Auch für die Anmeldung und die Untersuchung der Patienten benötigen Sie weitere qualifizierte Mitarbeiterinnen. Je größer Ihr Mitarbeiterstamm ist, umso öfter wird es natürlich auch zu krankheits- und urlaubsbedingten Ausfällen kommen. Auch dies sollten Sie bei der Personalplanung mit berücksichtigen. Deshalb wäre es von Vorteil, wenn in Ihrem Schreibbüro einige Medizinische Fachangestellte arbeiten, die in solchen Fällen in anderen Bereichen aushelfen können. Fazit Durch eine höhere Anzahl an Ärzten werden die Personalkosten signifikant gesenkt. Allerdings gestaltet sich dann auch das Personalmanagement schwieriger. Hier wäre es beispielsweise für große Arztpraxen oder MVZ erwägenswert, einen eigenen Praxismanager einzustellen, der natürlich auch weitere Aufgabengebiete der Praxisorganisation mit übernehmen soll. So haben Sie selbst  mehr Zeit für die Untersuchung und Behandlung Ihrer Patienten. Den ganzen Artikel lesen...
  14. Ein wesentlicher Effekt, ob Mitarbeiter in einem Unternehmen zufrieden sind, liegt in der Bezahlung. Dies trifft natürlich auch für das Gehalt der MFA (Arzthelferin) in Arztpraxen zu, bei denen im Gehaltsschema neben der Aus- und Fortbildung auch das Engagement und die Kompetenzen berücksichtigt werden müssen. Für die finanzielle Gestaltung gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Sie bezahlen nach Tarifvertrag oder Sie treffen jeweils eine individuelle praxisinterne Lösung. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile, die Sie berücksichtigen sollten. Tarifvertrag für MFA vermittelt Standard Der Verband der medizinischen Fachberufe regelt grundsätzlich die Empfehlungen für das Gehaltsschema für die Medizinischen Fachangestellten (früher Arzthelferin). Dabei wurde erst kürzlich eine Verminderung der Berufsjahrsgruppen erreicht, die nun in Viererschritten erreicht werden können. Insgesamt gibt es fünf dieser Gruppen, wobei die höchste mit dem 17. Berufsjahr beginnt. Dazu kommt die Einteilung in sechs Tätigkeitsgruppen, womit vor allem qualifizierte Fortbildungen durch höheres Gehalt entsprechend "belohnt" und honoriert werden sollten. Was am Papier sehr nüchtern klingt, hat durchaus seine Vorteile, denn damit wissen sowohl Arzt als auch die MFA, in welche Entlohnungsstufe sie jeweils einzuordnen sind. Etwaige im Raum stehende Bevorteilungen oder Benachteiligungen fallen weg bzw. entbehren damit jeder Grundlage. Gerade bei der Gehaltsdiskussion liegt es auf der Hand, dass persönliche Wahrnehmungen und Empfindungen eine große Rolle spielen und ein gewisser Neidfaktor hinsichtlich der Kollegin aufkommen können. Dem wird durch eine Bezahlung laut Tarif vorgebeugt. Auch manchmal etwas unglücklich verlaufende Anfragen um eine Gehaltserhöhung wird dadurch vermieden, denn diese erfolgt einfach aufgrund der vorgesehenen Veränderungen nach Berufsjahr und Tätigkeitsgruppe. So werden zurückhaltende Angestellte, die sich nicht so einfach nach einer Verbesserung des Gehalts zu fragen trauen, nicht ungewollt benachteiligt. Entlastung für VerwaltungDa Sie sich als bei der Entlohnung nach Tarif keine Gedanken mehr machen müssen, ob Sie auch tatsächlich keinen Ihrer medizinischen Fachangestellten schlechter entlohnen als den anderen, fällt natürlich emotionaler Ballast weg. Dennoch sollten Sie gerade bei der Umstellung von individueller Entlohnung auf die tarifliche das Gespräch mit Ihren MFA suchen, da sich diese eventuell Sorgen machen, zum Beispiel Einkommenseinbußen hinnehmen zu müssen. Machen Sie klar, dass durch die tarifliche Entlohnung möglicherweise am Ende des Monats sogar mehr Gehalt ausbezahlt wird, da Zuzahlungen aufgrund von Fort- und Weiterbildung oder aber zusätzlicher Sachleistungen durchaus möglich sind. Zusätzlich zu Ihnen ist auch Ihr Steuerberater entlastet, da einfach nach dem vorgegebenen Tarifvertrag die jeweiligen Abrechnungen erledigt werden können, ohne dass individuelle Nebenabsprachen nachgefragt und berücksichtigt werden müssen. Auch spezielle Regelungen wie etwa die Entlohnung am Samstag oder der Anspruch auf Extraurlaub bei einem Trauerfall in der Familie, Umzug in eine andere Wohnung etc. müssen nicht gesondert beachtet werden, sondern sind von der Regelung im Tarifvertrag umfasst. Skepsis gegen Tarifvertrag ist möglicherweise berechtigtAuch wenn Ihre Angestellten im ersten Moment vielleicht der Einstufung in die tariflich vorgesehen Bezahlung eher skeptisch gegenüber stehen, hat diese doch auch für sie Vorteile. Ob spätere Umstufung oder bereits bei Arbeitsbeginn, die Bezahlung nach Tarifvertrag ist von Anfang an klar und transparent. Wer seine MFA nach individuellen Vorstellungen entlohnt, unterschätzt manchmal den Sympathiefaktor oder einfach das Auftreten der jeweiligen Person. Abgesehen davon ist es nicht notwendig, dass der Arbeitsvertrag vor Unterfertigung von einer juristisch kundigen Person durchgelesen wird, der Tarifvertrag  für die medizinischen Fachangestellten ist bekannt und für alle verständlich. Doch gerade die Alterseinstufung kann bei neu in Ihren Betrieb eintretende Personen zum Handicap werden. Wie kann eine höhere Bezahlung der neuen Kollegin gegenüber dem Stammpersonal erklärt werden ? Hier ist möglicherweise eine sensible Gesprächsführung mit allen Beteiligten gefragt, um den Start der neuen Mitarbeiter in Ihrem Team nicht unnötig zu erschweren. Hier kann die Gewährung gewisser Boni oder Zusatzleistungen als "Friedensstifter" durchaus die Motivation und die Akzeptanz der Kollegen untereinander etwas bringen und für ein gutes allgemeines Einvernehmen sorgen.   Gehälter für voll- und teilzeitbeschäftigte Medizinische FachangestellteAb dem 01.04.2014 gilt folgende Gehaltstabelle für Vollzeitbeschäftigte MFA: BerufsjahrTätigkeitsgruppe I (Euro)Tätigkeitsgruppe II (Euro)Tätigkeitsgruppe III (Euro)Tätigkeitsgruppe IV (Euro)Tätigkeitsgruppe V (Euro)Tätigkeitsgruppe VI (Euro)1. Stufe 1. - 4.1.683,141.809,381.893,542.019,772.188,092.524,712. Stufe 5. - 8.1.827,641.964,722.056,102.193,172.375,932.741,463. Stufe 9. - 12.1.943,892.089,682.186,872.332,672.527,052.915,834. Stufe 13. - 16.1.998,782.148,692.248,632.398,542.598,422.998,175. Stufe ab dem 17.2.211,292.377,132.487,702.653,542.874,673.316,93Teilzeitbeschäftigte erhalten pro Stunde der mit ihnen vereinbarten Arbeitszeit 1/167tel des jeweiligen Monatsgehaltes für Vollzeitbeschäftigte ihrer Tätigkeitsgruppe.Es wird folgende Berechnungsformel zugrunde gelegt:Bruttogehalt bei Vollzeitbeschäftigung: 167 Stunden pro Monat x Wochenstundenzahl der Teilzeitbeschäftigung x 4,33 = Bruttogehalt der Teilzeitbeschäftigung. Eingruppierung der MFA in eine TätigkeitsgruppeFür die Eingruppierung in die Tätigkeitsgruppen werden die Tätigkeiten der Medizinischen Fachangestellten (früher Arzthelferin) zugrunde gelegt. Auch delegierte Aufgaben müssen berücksichtigt werden. In diesem Rahmen trägt die Medizinische Fachangestellte die Verantwortung für die fachgerechte Durchführung der ihr übertragenen Aufgaben.  Tätigkeitsgruppe IAusführen von Tätigkeiten nach allgemeinen Anweisungen, wobei Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vorausgesetzt werden, wie sie durch eine abgeschlossene Berufsausbildung als Medizinische Fachangestellte mit der Prüfung vor der Ärztekammer erworben wurden. In diese Tätigkeitsgruppe fallen Tätigkeiten gemäß Ausbildungsverordnung. Tätigkeitsgruppe IIWeitgehend selbstständiges Ausführen von Tätigkeiten, wobei gründliche und/oder vielseitige Fachkenntnisse voraus gesetzt werden, die durch Aneignung spezialisierter Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Arbeitsbereich erworben wurden. Voraussetzung sind Fortbildungsmaßnahmen von insgesamt mindestens 40 Stunden und/oder entsprechende Berufserfahrung. Fortbildungsmaßnahmen sind zum Beispiel: Ambulante Versorgung älterer MenschenWundbehandlung/ WundmanagementHygienemanagementQualitätsmanagementPatientenbegleitung und KoordinationDatenschutz und DatensicherheitInformations- und KommunikationstechnikNotfallmanagement/ Erweiterte NotfallkompetenzImpfassistenzDisease-Management-ProgrammeTätigkeitsgruppe IIIWeitgehend selbstständiges Ausführen von Tätigkeiten, wobei gründliche und/oder vielseitige Fachkenntnisse voraus gesetzt werden, die durch Aneignung spezialisierter Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in einem oder mehreren Arbeitsbereich(en) erworben wurden. Voraussetzung sind Fortbildungsmaßnahmen von insgesamt mindestens 80 Stunden und/oder entsprechende Berufserfahrung und/oder Tätigkeiten in der Durchführung der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten. Fortbildungsmaßnahmen sind zum Beispiel: Elektronische Praxiskommunikation und TelematikPrävention bei Jugendlichen und ErwachsenenPrävention im Kindes- und JugendalterStrahlenschutzkurs lt. § 24 (2) Röntgenverordnung (90 Stunden)Tätigkeitsgruppe IVSelbstständiges Ausführen von Tätigkeiten, wobei besonders gründliche und/oder vielseitige Fachkenntnisse voraus gesetzt werden, die durch Aneignung zusätzlicher umfassender Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in komplexen Arbeitsbereichen erworben wurden. Voraussetzung sind Fortbildungsmaßnahmen von insgesamt mindestens 120 Stunden und/oder Tätigkeiten in der systematischen Planung, Durchführung und Koordination der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten. Fortbildungsmaßnahmen sind zum Beispiel: Ambulantes OperierenAmbulantes Operieren in der AugenheilkundeAugenheilkundlich-technische AssistenzDialyseErnährungsmedizinGastroenterologische EndoskopieOnkologiePalliativversorgungPneumologieStrahlenschutzkurs lt. § 24 (2) Röntgenverordnung (120 Stunden)QualitätsmanagementHygienemanagementTätigkeitsgruppe VAusführen von leitungsbezogenen Tätigkeiten, wobei besonders gründliche und vielseitige Fachkenntnisse voraus gesetzt werden, die durch Aneignung zusätzlicher umfassender Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in komplexen Arbeitsbereichen erworben wurden. Voraussetzung sind Fortbildungsmaßnahmen von insgesamt mindestens 360 Stunden und entsprechende Berufserfahrung. Hierbei sind eine Fortbildung von mind. 120 Stunden und weitere Fortbildungseinheiten von mind. 40 Stunden innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren zu erbringen. Dieser Zeitraum verlängert sich um die in Anspruch genommene Elternzeit. Ein Beispiel für eine solche Fortbildungsmaßnahme ist: Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung / Arztfachhelferin gem. § 54 BBiGTätigkeitsgruppe VIAusführen von leitungs- und führungsbezogenen Tätigkeiten, wobei besonders umfassende, gründliche und vielseitige Fachkenntnisse vorausgesetzt werden, die durch zusätzliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zur Organisation und Steuerung mehrerer umfassender Arbeitsbereiche erworben wurden. Die Tätigkeiten sind mit hoher Problemlösungs- und Sozialkompetenz verbunden. Voraussetzung ist eine Fortbildungsmaßnahme von mindestens 600 Stunden und entsprechende Berufserfahrung. Ein Beispiel für eine solche Fortbildungsmaßnahme ist: Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen gem. § 54 BBiG​Gehalt in der Ausbildung nach TarifvertragIn der Ausbildung erhalten die angehenden MFA eine finanzielle Vergütung seit dem 01.04.2015 von: im 1. Jahr monatlich 700 Euro im 2. Jahr monatlich 740 Euro im 3. Jahr monatlich 790 Euro   Diskussion über den Tarifvertrag der MFA Einige medizinische Kollegen diskutieren die Sinnhaftigkeit der Einführung des Tarifvertrages. Die Argumente gegen die Einführung lauten konkret: "Die alters-abhängige Entlohnung schafft Missgunst und führt mitnichten dazu, dass das Gehalt von der eingesetzten Arbeitsleistung- oder Qualität abhängt""Wenn meine Frau in Ihrer Branche nach Tarifvertrag bezahlt werden würde, dann würde sie bei diesem Arbeitgeber nicht arbeiten", sprich, die MFA würden generell nach Tarifvertrag unterbezahlt"Wenn ich eine gute MFA 'ködern' möchte, könnte ich das Gehalt nicht genügend erhöhen", also der Tarifvertrag sei zu unflexibel"Bei allen Zuzahlungen, Boni etc. bringt die Tarifstruktur auch wieder nichts.""Die Arbeitsleistung und Motivation der Einzelnen ist viel zu unterschiedlich, auch wenn diese theoretisch das Gleiche können und auch machen""Ich möchte selbst entscheiden, wann wer eine Gehaltserhöhung bekommt."  Wie ist Ihre Meinung?   Den ganzen Artikel lesen...
  15. Gibt es bei euch auch Wartezeiten, trotz einer Terminsprechstunde? Vor allem Montags ist die Hölle los, wir weisen auch immer wieder auf Termine hin. Aber die schneien einfach rein und der Chef sagt, wir sollen niemanden verärgern. Aber gerade durch die Notfälle müssen die geplanten Patienten warten und ärgern sich dann.
  16. Hallo alle zusammmen, ich arbeite seit Jahren in einer internistischen Praxis und beginne ab Januar die Ausbildung zur Verah. Mein Chef hat jetzt meine Arbeitszeiten erhöht, damit ich alles schaffe. Mich würde mal interessieren, wie ihren euren Praxisalltag mit dem Verahalltag gestaltet. Liebe Grüße AnKo
  17. Ab 01.01.2015 wird die KV nicht ärztliche Praxisassistenten (NäPa) durch 3 neue EBM-Ziffern fördern: EBM-Nr. 03060 (2,25€): Zuschlag Unterstützung des Hausarztes durch eine NäPa:Zuschlag zu Nr. 03040 bis maximal 12 851 Punkte pro Quartal. EBM-Nr. 03062 (17,05€): Hausbesuch einer NäPa – 166 Punkte,EBM-Nr. 03063 (12,50€): Mitbesuch einer NäPa – 122 Punkte.Jeder Haus- und Mitbesuch wird zu einem festen Preis extrabudgetär vergütet. Es gibt keine Mengenbegrenzung.   Der Zuschlag zur Strukturpauschale wird je Behandlungsfall gezahlt – maximal bis zu einem Wert von 12.851 Punkten (1.320 Euro) im Quartal, aber: Ausgenommen von der Fallzählung sind Fälle im organisierten Bereitschaftsdienst, Überweisungsfälle ohne Patienten-Kontakt und stationäre (belegärztliche) Fälle.Die Anzahl der Zuschläge verringert sich um die Zahl der Behandlungsfälle aus Selektivverträgen ohne Beteiligung der KV (HzV-Verträge)Es muss eine Genehmigung der NäPa durch die KV erfolgen, leider gibt es bis jetzt in den meisten KVen noch keine Antragsformulare oder konkrete Verfahren.   VERAH's können einer NäPa gleichgestellt werden, müssen jedoch für die Anerkennung weitere Fortbildungen nachweisen:   Über 5 Berufsjahre Erfahrung (ohne Lehrzeit)20 Unterrichtsstunden im Rahmen der VERAH-Plus Module: Häusliche Sterbebegleitung, Schmerzmanagement, Demenz, Workshop Ulcus CrurisUnter 5 Berufsjahre:20 Stunden zusätzlich zu oben: 8 UE Arzneimittelversorgung + 12 UE wahlweise im Rahmen der VERAH-Plus Module und/oder in Form von Modulen aus dem Curriculum NäPaDer Zuschlag wird ab Beginn der Ausbildung (Nachweis der Anmeldebestätigung) gewährt.   Weitere Information gibt es auf der Homepage des Ihf für Verahs.
  18. Immer mehr verunsichert mich der Arzneimittelmarkt: einerseits habe ich die Wirkung und Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen gelernt, aber es gibt aus meiner Sicht keine unabhängigen Informationen über Unterschiede bei den Originalpräparaten. Da munkelt dann der eine Kollege, dass man bei Marcumar auf keinen Fall ein Ersatzpräparat wegen der veränderten Bioverfügbarkeit verschreiben darf. So soll es auch bei Schilddrüsenpräparaten auch sein. Andererseits glaube ich nicht, dass diese Unterschiede einen genau so großen Einfluss auf die Medikamentenwirkung haben, wie zum Beispiel die Ernährung, der Einnahmezeitpunkt oder die Interaktion mit anderen gleichzeitig eingenommenen Medikamenten. Natürlich hören einige Patienten es gerne, wenn der Arzt verspricht "Von mir bekommen Sie nur das beste Originialmedikament, alles andere ist schlecht". Die Aufregung in der Apotheke über Zuzahlungen ist dann aber groß. Meine Patienten ist es egal, ob sie Ibuprofen oder Ibuflam einnehmen, sie freuen sich über geringe bis gar keine Zuzahlungen. Bei Antibiotika ist das dasselbe. Schwieriger wird es bei Dauermedikamenten, obwohl auch hier die geringeren Zuzahlungen plötzlich wichtiger als der Präparatename scheint. Ich glaube nicht, dass der einzelne Arzt in der Praxis genügend unabhängige Information haben kann, um festzustellen, das eine Substanz von einem Hersteller besser sei, als vom anderen Hersteller. Dies sollte die Arzneimittelkommission oder eine andere Prüfeinrichtung für die bekannten Substanzen auf Basis der vorgelegten Studienlagen veröffentlichen, so dass dann der Arzt und auch der Apotheker die Patienten besser beraten kann. Bis keine klaren Hinweise für eine (nachgewiesene) Unverträglichkeit eines Präparates bei einemPatienten vorliegen, sollten, glaube ich nur Wirkstoffe oder Präparate ohne aut-idem verschrieben werden. Dumm nur, dass man in Deutschland Software-technisch keine Substanzen verordnen kann, da in der Arzneimitteldatenbank nur Herstellerpräparate gelistet sind. Manche Softwarehersteller bieten an, dass die Praxissoftware wenigstens beim Ausdruck nur die Substanz ausdruckt. Wir haben diese Wirkstoffverordnung getestet, allerdings sind die Apotheken nicht ganz glücklich darüber gewesen. Was wollen eigentlich die Apotheken? Aut-idem und dann nicht vorrätig? Substitution und dann Diskussion mit den Patienten? Wirkstoffverordnung und Beratung der Patienten über Vor- und Nachteile einzelner Präparatehersteller?
  19. In Baden-Württemberg wurde das Konzept Pracman mit dem Hausärzteverband für Patientin, die an den Hausarztverträgen teilnehmen, eingeführt. Bekanntlich ist es ein Case-Management für chronisch kranke Patienten, die ein erhöhtes Risiko einer ungeplanten Krankenhauseinweisung haben.   Nach unseren ersten Versuchen, scheinen die Mehrheit der angesprochenen Patienten und Angehörigen dankbar für diese Art der strukturierten Patientenführung zu sein.   Nicht zu unterschätzen ist jedoch der Aufwand, der sich für die VERAH mit dem ausführlichen Patientengespräch und der Dokumentation ergeben. Einige Patienten haben auch nach Durchführung einer solchen Erörterung mit der VERAH nicht ganz verstanden, um was es sich handelt. Auch Angehörige fragen dann später noch einmal nach.   An sich allerdings konnten wir feststellen, dass die Auswahl der Patienten durch die AOK doch sehr treffsicher ist. Wir konnten selbst neue Besonderheiten über die Patienten erlernen, vor allem scheint oft nicht nur die medizinische Versorgung ausschlaggebend für eine geringere Krankenhauseinweisung zu sein, sondern auch eine gewisse "Führung": werden die Medikamente richtig eingenommen hat der Patient und die Angehörigen die Erkrankungen verstanden gibt es Hinweise auf Depressionen oder Vereinsamung ist die Versorgung sichergestellt gibt es Hinweise für eine dementielle Entwicklung   Wie sind eure Erfahrungen mit Pracman?   Schreibt ihr die Patienten zur Terminvereinbarung für eine Pracman-Sitzung an, wenn diese auf der Auswahlliste stehen, ruft ihr die Patienten an oder wartet ihr, bis diese das nächste Mal in der Praxis sind?
  20. Es steckt ziemlich viel Wissen und Arbeit in den QM-Dokumente. So sollte doch jeder Arzt und jede Medizinische Fachangestellte auf dieses Wissen verfürgen, am Besten mit einer Suche und von jedem Arbeitsplatz Wie macht Ihr dieses Praxiswissen verfügbar? Wir selbst haben verschiedene Varianten durchprobiert: Klassischer Ordner (Papier): der stand dann schön im Büro bzw. Sprechzimmer des "QM-Beauftragten", und keiner hat mehr rein gesehen oder etwas aktualisiert.Word/Office-Dokumente auf dem Server: wir haben die Struktur nach QEP verwendet und sogar eine serverseitige Suchfunktion installiert. Das war nicht schlecht, da man unter Windows direkt aus dem Startmenü nach QM-Dokumenten suchen konnte. Der Nachteil war, dass an jedem Arbeitsplatz ein vollständiges Office installiert sein musste und von zu Hause nur über Umwege der Zugriff erfolgen konnte. Durch die Etablierung von mehreren Standorten mussten dann auch auf die Dokumente entweder per Fernzugriff zugegriffen werden oder die Dateien gespiegelt werden.Wiki-/Kollaborationssoftware: zwischenzeitlich nutzen wir die Software Confluence von Atlassian. Es ist eine Kombination aus einem klassischem Wiki (wie Wikipedia) mit erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten der Mitarbeiter (Facebook-Funktion). Das Programm kann entweder auf dem eigenen Server installiert werden oder als Cloud-Packet gemietet werden. Weitere mir bekannte Möglichkeiten: Drupal-Wiki: auch eine Wiki-orientiertes Dokumentemanagementsoftware die stärker an die Notwendigkeiten des Qualitätsmanagements ausgerichtet ist. Hier kann z.B. feiner gesteuert werden, welche Dokumente erst freigegeben werden müssen, bis alle diese einsehen können. Der Funktionsumfang ist sehr umfangreich. Zum Mieten (Cloud) oder auch zur Installation auf einem eigenen Server.freie Wiki Software: die freien Wiki Softwareangebote sind zwar sehr gut für ein reines Wiki, dennoch empfand ich persönlich den Aufwand übertrieben, nur um Dokumente damit zu verwalten.Sharepoint: Vorteil ist die vollständige Integration in das Windows-System, der Verwaltungsaufwand ist jedoch nicht zu verachten, die Preise ebensowenig. Wie macht Ihr das?
  21. Hallo, eine Kollegin sagt, dass die Hausbesuche der VERAH ab Januar über die KV besser bezahlt werden. Wie sieht das aus, was muss ich abrechnen? Geht das einfach so? Reicht meine Ausbildung zur VERAH?
  22. Hallo, wie oft macht ihr eigentlich Teamsitzungen? Einmal wöchentlich, einmal im Monat? Kommt dabei etwas heraus oder sind die nur dazu da, das man dem QM genüge tut? Werden eure Vorschläge / Meinungen berücksichtigt oder ist es eine Veranstaltung, damit der Chef seine Anweisungen weitergeben kann?
  23. Ralph Jäger

    Hausbesuche / Liste

    Hallo, eine Weiterentwicklung dieser Hausbesuchsliste wäre sicherlich sinnvoll. Im Besonderen da zwischenzeitlich z.B. unsere Verah’s viele Hausbesuche erledigen und diese die Spalte “Impfungen” und “KK-Karte” eingeführt haben. Was für Vorlagen für die Hausbesuche nutzt Ihr? Trennt Ihr die Hausbesuchsliste der Ärzte von den Verahs/AGNES oder MFA?  
  24. Nach rund 40 Jahren hat die Ausbildung eine neue Berufsbezeichnung bekommen. Aus der Arzthelferin wurde ab 2006 die Medizinische Fachangestellte (MFA). Auch die Lerninhalte der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannten 3-jährigen Ausbildung haben sich teilweise verändert: Inhaltlich vertieft und breitgefächerter wird beispielsweise der Bereich Praxisorganisation unterrichtet. Dies soll den Auszubildenden umfassendes Rüstzeug zum eigenständigen Durchführen von pc-gestützten Verwaltungs- und Abrechnungstätigkeiten vermitteln. Nach rund 40 Jahren hat die Ausbildung eine neue Berufsbezeichnung bekommen. Aus der Arzthelferin wurde ab 2006 die Medizinische Fachangestellte (MFA). Auch die Lerninhalte der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannten 3-jährigen Ausbildung haben sich teilweise verändert: Inhaltlich vertieft und breitgefächerter wird beispielsweise der Bereich Praxisorganisation unterrichtet. Dies soll den Auszubildenden umfassendes Rüstzeug zum eigenständigen Durchführen von pc-gestützten Verwaltungs- und Abrechnungstätigkeiten vermitteln. Den ganzen Artikel lesen...
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