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Teamarbeit gelingt dann, wenn alle ein "Wir-Gefühl" verspüren und gemeinsam an den Zielen arbeiten. Die richtige Kommunikation ist eine Voraussetzung für ein wertvolles Miteinander. Eine effektive Teamsitzung ist dabei ein wichtiges Instrument und braucht ein paar Anhaltspunkte.

Grundlegendes

 

  • Ort: Nicht die Küche, nicht der Aufenthaltsraum der medizinischen Fachangestellten und Mitarbeiter
  • Teamsitzungen sind Arbeitszeit! Keine Pausen dafür verwenden! Jeder braucht Erholungszeit für den nächsten Ansturm.
  • Die Teamsitzung wird nicht zur Essenszeit um funktioniert!
  • Es müssen einige Rollen festgelegt werden: Schriftführer, Moderator und Zeitmanager.
  • Die Teamsitzung sollte regelmäßig stattfinden. Regelmäßig bedeutet aber nicht alle zwei Wochen sondern einfach nur in festgelegten Abständen. Eine Sitzung pro Quartal ist meist ausreichend. Die Dauer sollte 1,5-2 Stunden nicht überschreiten. Zu bestimmen Zeiten (Veränderungen, besondere Ereignisse usw.) können zusätzliche Termine angesetzt werden.
  • Anwesenheit ist für alle Pflicht!
  • Kommunikationsregeln (Ich-Botschaften, keine Anschuldigungen, Verbesserungsphilosophie statt Fehlerphilosophie)

 

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Die Teamsitzungen werden immer länger, keiner hat mehr Lust dazu.
Haben wir abgeschafft....

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Diese Problem hatten wir auch: aus diesem Grunde sollte die Teamsitzung strukturiert ablaufen. Nur eine max. Anzahl von z.B. 6-8 Tagesordnungspunkte, maximale Zeit festsetzen.

Zusätzlich haben wir das Zeitthema dadurch entschärft, in dem wir einen wöchentlichen Check-out//Check-in freitags eingeführt haben: max. 15 Minuten, Themen: was lief diese Woche gut, was lief schlecht, was kommt nächste Woche auf uns zu.

Dadurch klären wir den Kleinkram wöchentlich und in den Teamsitzungen haben wir gar nicht mehr viel zu besprechen.

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Das mit dem wöchentlichen Check-out ( 15min) ist eine super Idee.

Leider haben wir aber an keinen Tag der Woche alle Mitarbeiter zusammen.

Ich versuche viele Infos in ein Infobuch zu schreiben, dass täglich von allen gelesen wird.

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vor 41 Minuten schrieb Simoneee:

Das mit dem wöchentlichen Check-out ( 15min) ist eine super Idee.

Leider haben wir aber an keinen Tag der Woche alle Mitarbeiter zusammen.

Ich versuche viele Infos in ein Infobuch zu schreiben, dass täglich von allen gelesen wird.

Alle MFA und Ärzte unter einen Hut zu bringen ist in der Tat schwierig.

Wir verwenden ein Check-/Checkin-Protokoll, welches dann alle lesen müssen. Es wird dann per Email an alle weitergeleitet.

Wie ist euer Infobuch organisiert? Lesen das wirklich alle?

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Unser Infobuch liegt im Personalraum, alle wichtigen Infos, wie z.B. neue Formulare, neue  Laborabstrichverfahren, Verantwortlichkeiten, Stichpunkte, an die doch bitte das Praxispersonal im Alltag wieder mal denken sollte eingetragen. Das Infobuch wird täglich gelesen und von jedem Unterschrieben.

Das täglich Lesen musste aber auch an vielen vielen Teamsitzungen wieder angesprochen werden.

Nach eine Gesprächsrunde, was das Infobuch den für Vor- und Nachteile hat wurde es dann doch von     allen angenommen.

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vor 3 Minuten schrieb Renate:

Wir haben im PC einen "Info" Patienten angelegt. Dort werden alle Informationen abgelegt,  jeder Mitarbeiter hat ein eigenes Kürzel.

 

Hallo Renate,

das ist eine gute Idee, dann kann jeder auf die aktuellen Informationen zugreifen. Das funktionier auch mit jedem Praxisprogramm.

Gibt es manche MFA, die einfach nicht regelmäßig "reinschauen" (und sich nachher beschweren, dass ihnen das niemand gesagt hat)?

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vor 21 Stunden schrieb Ralph Jäger:

Gibt es manche MFA, die einfach nicht regelmäßig "reinschauen" (und sich nachher beschweren, dass ihnen das niemand gesagt hat)?

Ganz einfach: wer nicht ließt, der darf sich nicht beschweren !

Bei uns gibt es auch Pseudopatienten in unserem Praxisprogramm (Medistar):

  • Info, Praxis (aktuelles in der Praxis)
  • Info, Patienten (hier haben wir Listen der Physiotherapeuten, Anleitungen zu Schwindelübungen und so eingescannt)
  • Büro, Büro (Dinge, die noch zu erledigen sind, Patienten anrufen und so)
  • Telefon, Liste (wichtige Telefonnummer, hat der Chef angefangen)
  • die Ärzte und einige MFAs haben noch eigene Patienten: Notizen, Annette. Da schreiben sie persönliche Hilfen rein, unter anderem häufige Medikamente oder wie etwas funktioniert oder so.

Die Patienteninfos werden nur langsam übersichtlich.

 

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Hallo,

bei uns ist jede Woche, eine Teamsitzung von 2 Std.geplant. Es sind alle da. Leider habe ich das Gefühl, wir drehen uns im Kreis. Viele Sachen werden immer und immer wieder besprochen.

Durch einen Wechsel der Ärzte gibt es auch viel Neues zu besprechen und besprochenes wird wieder umgeschmissen. Dabei wird gefrühstückt. Nicht das ich dass nicht nett finde, aber es ist schon so, dass man merkt wie die Gedanken abschweifen und man eher auf den Käse konzentriert ist. ;-) Der Vorschlag meinerseits, zuerst frühstücken und dann abräumen und dann konzentriert ins Team zustarten, wurde leider abgelehnt.

Aber die Idee, ein 15 min Check-Out Termin zufinden und so ganz ganze zu verschlanken, ist eine gute.

Ein Protokoll wird auch geschrieben, aber selten wieder hervor geholt um es zu lesen, oder zu kontrollieren ob alle Punkte abgearbeitet worden sind.

Pseudopatieten haben wir auch viele, auch für Telefonate, Bestellwesen (um doppelte Bestellungen zu vermeiden und bei Krankheit derjenigen die immer bestellt, zuwissen wo man steht)

Wenn ich das hier so lese, sind wir auf einem guten Weg. ;-) Kleinere Stellschrauben können zu einer spürbaren Verbesserung führen, Danke!

 

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    • Von DoktaBob
      Hallo liebe Community,
      ich bin schon öfters hier auf Teramed gelandet und habe schon viel interessantes hier gefunden. Toll, dass es diese Seite gibt
      Mich würde interessieren welche gesetzlichen Mindestanforderungen an Praxisräumlichkeiten  gestellt werden.
      Konkret geht es um eine Praxisneugründung bzw. -übernahme.  Einige Fallstricke habe ich schon recherchiert... so fand ich u.a. diesen Artikel, wonach sich viele Vermieter wohl aus der Pflicht nehmen wenn sie Praxisräume vermieten, indem sie im Mietvertrag die Formulierung "Räume zur Nutzung als Praxis" verwenden. Dann seien die Mieter alleine dafür verantwortlich die gesetzlichen baulichen Anforderungen einzuhalten.
      Ich habe eine kleine Allgemeinarztpraxis mit einer Arzthelferin und 2 angestellten Hilfskräften. Nach einer Modernisierungsmaßnahme möchte mein bisheriger Vermieter den Vertrag nicht mehr verlängern bzw. nur noch wenn ich das doppelte der jetzigen Miete zahle (statt 15,-/qm nun 30€/qm). Ich bin noch einer der wenigen Einzelkämpfer unter den Ärzten und kann mir das bei meiner jetzigen Praxisfläche nicht mehr leisten. Ich bin nun gezwungen in den kommenden 4 Monaten neue Räume zu suchen.
      Da die Mieten insgesamt massiv gestiegen sind, Frage ich mich wie "klein" darf meine Praxis eigentlich sein? Welche Räume braucht man unbedingt, auf welche kann man verzichten?
      Reicht auch eine Toilette, wenn die baulichen Maßnahmen zur Installation einer zweiten Toilette (für's Personal) mit zu hohen Kosten verbunden sind?
      Gelten eventuell manche Vorschriften erst ab einer bestimmten Mindestanzahl von Mitarbeitern? 
      Laut den Hygienevorschriften, die ich hier schön zusammengefasst gefunden habe müsste  ich mindestens einen Personalumkleideraum, einen Aufbereitungsraum mit reiner & unreiner Zone, einen Entsorgungraum und ggf. noch einen Lagerraum haben. Ich konnte dazu aber keine rechtsgültigen Quellenangaben finden.
      Andererseits habe ich aber auch schon Praxen gesehen, wo es nur 3 oder 4 Räume gab: die Praxen hatten zwar nur ein paar Stühle im Gang statt einem Warteraum, aber vermutlich Dank gutem Termin-Management liefen die Praxen auch ganz gut... tolerieren die Inhaber dieser Praxen das erhöhte Haftungsrisiko einfach oder dürften sie das eigentlich gar nicht und wurden einfach nur noch von keiner Aufsichtsbehörde kontrolliert?
      Wo kann man die räumlichen  Anforderung an Praxisgewerbeimmobilien noch nachlesen bzw. erfragen? Bei KBV möchte ich nicht direkt fragen, um nicht irgendwelche schlafenden Hunde zu wecken...
       
       
       
       
       
    • Von KoelnDoc
      Liebe Gemeinde der Wissenden,
      welche Methode, welches Programm oder welchen Dienst nutzen Sie, um Patientendaten, interne und externe Dokumente sowie ggf. E-Mails und Faxe gesetzeskonform revisionssicher zu archivieren? Mit welchen Kosten rechnen Sie?
      Vielen Dank für Ihre Nachrichten - Beste Grüße
    • Von Deuser Praxismanager.de
      Hallo Forum,
      da es im Bereich Datenschutz angesichts der realen Abmahngefahr und der horrenden Bußgelder (20 Mio €) und die ganze Sache droht, real Existenzen zu vernichten (kein Scherz)  gerade mächtig brennt, haben wir eine Aktionsseite gestartet:
      https://www.arzt-datenschutz.de
      Highlights:
      Datenschutzerklärungs-Generator für die Praxishomepage – einzigartig in D und GRATIS Unsere Präsi zum DS (laufend aktualisiert (in 10 Min gut informiert, speziell für Nichjuristen) Staatlich bezuschusste Beratung zur Umsetzung eines kompletten Datenschutzmanagements in der Praxis (mit Zuschuss 1500 – 2400 €) Feedback willkommen, bin gespannt!
      Joachim Deuser
    • Von Deuser Praxismanager.de
      Liebes Forum,
      mich würde interessieren, ob jemand mit den neuen Systemen wie T2med, Redmedical, Doc Cirrus aussieht, hat da jemand Erfahrung, d.h. die Systeme im Einsatz? Meines Wissens nach sind die z.B. bei T2med immer noch viel am entwickeln... Lt. KV-Installationsstatistik weniger als 0,1% Marktanteil (was bei neuen Systemen ja nicht ungewöhnlich ist. Aber wenn 5000 Ärzte lt. Homepage schon getestet haben, macht mich das doch ein wenig nachdenklich...)
      Viele bisherige Systemanbieter setzen ja noch auf das alte Geschäftsmodell: Wenn Ärzte und Mitarbeiterinnen über das langsame System klagen, verkaufe ihnen alle paar Jahre einen neuen dicken Server und neue Rechner für >10.000 €. Bin gespannt, wie lange das die Praxisinhaber noch mit sich machen lassen...
      Praktisch alle EDV-Programme laufen ja sehr gut in kleinen Praxen. Meine Erfahrung: Je größer die Praxis ist (ab so 10-15 Arbeitsplätze), desto weniger Programme eignen sich. Wenn man auf der Suche nach einem neuen System ist, sollte man sich m.E. von der klassischen Client-Server-Technologie verabschieden (d.h. Daten auf dem Server, Programm läuft auf jedem Rechner), sondern sich die neuen Systeme mal ansehen.
      Wir haben vor kurzem für einen Klienten (Großpraxis 7 Ärzte) mal eine neutrale Recherche durchgeführt (mit Pflichtenheft und allem). Der Kunde hat sich für Doc Cirrus entschieden, da die nicht zu groß und nicht zu klein (und daher auch flexibel sind) sind und ein sehr stabiles System haben, das auch auf > 50 Rechnern sehr stabil läuft. Die Patientendaten liegen auf einem Datenwürfel / (NAS), und das Programm läuft über den Browser im Intranet (nicht Internet), ist also sicher nach außen hin und geht auch, wenn das Internet nicht läuft. Damit entfällt schonmal die Investition in neue Praxiscomputer, die alten werden einfach weitergenutzt. Die Daten liegen sicher in der Praxis (was ich aus Datenschutzaspekten wichtig finde) und nicht in einer Cloud... Und die Preise waren auch mehr als ok, was auch ein Kriterium ist...
      Würde mich über Rückmeldungen aus der Praxis freuen, wenn sie mit einem der neuen Systeme arbeiten, danke :-)
      Viele Grüße,
       
      Joachim Deuser
       


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