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teramed

Was denkst Du über den neuen Medikationsplan ab 1. Oktober 2016?


Der neue Medikationsplan ab 01.10.2106  

80 Stimmen

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Wer hat schon Meinungen oder Erfahrungen mit dem neuen Medikationsplan ab dem 01.10.2016?

Wird dieser die medizinische Versorgung der Patienten verbessern oder die Arbeit in der ambulanten Medizin für Ärzte und Medizinische Fachangestellte erleichtern oder erschweren?

Wird die Software funktionieren?

 

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oh je, wieder eine Änderung in der Praxissoftware :2_grimacing:

Kann das nicht alles so bleiben, wenigstens eine Weile lang?

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Gast thomas

Fakt ist doch, dass es immer noch Arztpraxen gibt, die keinen Medikamentenplan ausstellen oder handschriftlich die Einträge verändern.

Kommen Patienten in Vertretung ist das besonders ärgerlich, weil man nicht genau weiss, wass die Patienten einnehmen. Dann gibt es auf den meisten Plänen keine Diagnosen oder Vorerkrankungen.

Es würde uns auch einiges erleichtern, wenn die Krankenhäuser einen Medikamentenplan mit Barcode erstellen, den wir dann einfach einlesen können. Aber das ist wahrscheinlich utopisch....

Die Praxissoftware wird sich immer verändern müssen und an die Neuerungen anpassen. Derzeitig sind die meisten Systeme unglücklicherweise ein Flickwerk als Altem und Neuem....

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Gast Susanne

Wir müssen den Medikamentenplan an der Anmeldung auch noch im ganzen Trubel ausfüllen oder ändern. Das ist dem Arzt zu stressig :(

Da passieren auch ganz häufig Fehler und nachher sind wir Schuld. Es sollte immer der Arzt die Pläne direkt im Zimmer eintippen.

Wenn man wirklich den Medikamentenplan einfach mit einem Barcodescanner einlesen kann, dann ist das schon eine Erleichterung. Ob das aber funktionieren wird?

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Gast prima_MFA

Macht doch alles komplizierter. Wahrscheinlich ist auch alles klein geschrieben und die Patienten fragen uns wieder, was das alles heßt.

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Wir arbeiten schon seit ca. 2 Jahren mit den Mediplänen, da ein solcher schon in der Software vorhanden war/ist. Bisher hielt ich allerdings in erster Linie "unsere" Medikamente auf dem Laufenden. Zumindest bei schätzungsweise 90 % der Patienten. Hauptaugenmerk dabei auf Heimbewohner, da die Pflegeheime ständig mit ihren hauseigenen Plänen in die Sprechstunde platzen und diese abgezeichnet haben wollen.

Da das ziemlich anstrengend ist, zumal diese Pläne oftmals fehlerhaft sind, habe ich damals angefangen, unsere Pläne zu bearbeiten bzw ordentlich zu führen. Ich sage immer: MDK-gerecht. Also mit Wirkstoff (Anzeige ist einstellbar), Einnahmezeitpunkt (x-x-x-x).... Angezeigt wird DM für Dauermedi und LM für laufendes M. Wenn etwas abgesetzt wird, kann ich es auf AM ändern.

Für mich interessant ist die Einstellungsoption 'verbraucht in....Tagen' Das Programm ist so nett und rechnet mir auf den Tag genau aus, wann das Medi aufgebraucht ist.

"Spannend" ist es bei der Bedarfsmedikation. Da hier für die Heimbewohner konkret angegeben werden muss (für MDK) wann was gegeben werden darf. Also nicht 'bei Bedarf' sondern, kleines Beispiel Nitrospray: bei erhöhten RR-Werten (gemessen ca. 3-4x innerhalb einer Stunde) systolisch über 180, diastolisch über 100, ein Hub auf die Zunge, Kontrolle nach 10 Minuten, erhöht weiterer Hub usw.

bei Analgetika schwierig eine eindeutige Anweisung zu geben. Indikation z.B. Schmerzen des Beweg.apparates, Gabe 30 Tropfen Metamizol, mind. eine Stunde warten, bei anhaltender Symptomatik weitere 30 Tropfen, maximal 4x tgl. So in der Art. Die Heime freut es, nerven trotzdem weiterhin mit ihren eigenen Plänen. Aber da gibt es ab Oktober keine Chance mehr. Unsere wirklich übersichtlichen Pläne mit Unterschrift in Tabellenform oder gar nichts. Der Aufwand ist schon immens, gerade für die Heime, trotzdem ist es ein tolles Hilfsmittel für unsere Arbeit. In letzter Zeit hatten wir es gehäuft, dass in den Epikrisen von Kliniken die Medikation nicht stimmte (zusätzliche RR-Medis, Analgetika, selbst angeblich angesetztes Hydromophon...) Ohne unsere eigene Übersicht wäre es schlimmstenfalls nicht gleich aufgefallen. So fällt es beim Abgleich sofort auf.

unsinnig finde ich nur die Auflistung diverser Hustenbonbons oder ähnlicher Dinge. Auch die Auflistung der Facharztmedis wird schwierig, da wir nicht alle Befunde bekommen. In diesen beiden Punkten sind fehlerhafte Angaben vorprogrammiert. Inwiefern das dann noch Sinn macht, sei dahin gestellt. Und falls man uns für diesen Megaaufwand mit 1,50 Euro abspeisen will, kann die KV oder der GBA oder wer auch immer den Kram selber machen.

Aber zur Vergütung schweigt man sich ja noch aus....

Sorry, dass es etwas länger geworden ist.

lg Alex

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Gast klaus99

Uns wurde gesagt, dass der neue Medikamentenplan erst ab nächsten Jahr verfügbar wäre.

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vor 1 Minute schrieb klaus99:

Uns wurde gesagt, dass der neue Medikamentenplan erst ab nächsten Jahr verfügbar wäre.

Unser Softwarehaus wird den Mediplan auch "erst" im nächsten Jahr eins-zu-eins umsetzen. Aber der bereits vorhandene kommt dem geforderten schon sehr nahe. Fakt ist jedoch, dass die Patienten ab 01.10. das Recht auf einen solchen Plan haben. Wie das jede Praxis bis zur endgültigen Software-Lösung umsetzen, ist wohl jedem selbst überlassen. 

Übrigens da in einem Beitrag stand, 'Medipläne aus Krankenhäusern einfach einscannen', nicht in 100 Jahren würde ich das tun. Siehe mein Beispiel. Anderenfalls dürfte jetzt die ü-80 Patienten bis zu 6x täglich unretardierte Hydromorphon schlucken zusätzlich zu 2x tgl retardiertem...

Davon abgesehen, dass das in diesem Fall sowieso falsch aufgelistet war, habe ich noch nie erlebt, dass ein Patient mit neu verordnetem Hydromorphon was von Atemdepression erzählt wurde bzw. was er da überhaupt nehmen soll. Was wird wohl bei rauskommen, wenn jemand mit ü-80 Schmerzen hat und sich vorm Schlafengehen denkt 'ich darf ja 6 Stück wenn ich starke Schmerzen habe, nehme ich doch mal lieber 2 Stück mehr. Ist ja fast wie Aspirin. Klein und weiß....'

Insofern lieber nicht darauf vertrauen, dass die Klinikpläne korrekt sind.

Letztes Beispiel: Xarelto zur Antikoagulation nach Hüft-TEP bei Patient mit Niereninsuffizienz bzw Z.n. akutem Nierenversagen... Ist besser, wenn man so was mal hinterfragt... (in dem Fall war es aber wider Erwartens korrekt, da Heparin wegen anderer Vorgeschichte kontraindiziert war, d.h. man hatte hier die Wahl zwischen "Pest und Cholera")

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Hallo Alex,

vielen Dank für Deine wertvollen Beiträge :91_thumbsup:

vor 33 Minuten schrieb Alex2.0:

Übrigens da in einem Beitrag stand, 'Medipläne aus Krankenhäusern einfach einscannen', nicht in 100 Jahren würde ich das tun. Siehe mein Beispiel. Anderenfalls dürfte jetzt die ü-80 Patienten bis zu 6x täglich unretardierte Hydromorphon schlucken zusätzlich zu 2x tgl retardiertem...

Ich sehe es auch so wie Du, dass die Medikamentenpläne aus den Krankenhäusern nicht eins zu eins übernommen werden dürfen und im schlimmsten Fall den eigenen Medikamentenplan der Praxis überschreiben.

Vielleicht kann man die Einträge des Medikamentenplans aus dem Krankenhaus als Vorschlag für neue Zeilen im eigentlichen Medikamentenplan anbieten.

Intelligent wäre es, wenn die Praxissoftware die Unterschiede des eigenen im Vergleich zu dem Mediplan aus dem Krankenhaus aufzeigen bzw. hervorheben könnte.

vor 1 Stunde schrieb Alex2.0:

Wir arbeiten schon seit ca. 2 Jahren mit den Mediplänen, da ein solcher schon in der Software vorhanden war/ist. Bisher hielt ich allerdings in erster Linie "unsere" Medikamente auf dem Laufenden. Zumindest bei schätzungsweise 90 % der Patienten. Hauptaugenmerk dabei auf Heimbewohner, da die Pflegeheime ständig mit ihren hauseigenen Plänen in die Sprechstunde platzen und diese abgezeichnet haben wollen.

Wir versuchen auch jedem Patienten, der Medikamente dauerhaft einnimmt oder aktu mehrere, einen Medikamentenplan mitzugeben. Die Pflegeheime wehren sich dagegen, dass wir unseren Verordnungsbogen, natürlich mit Unterschrift, zu deren Dokumentationszwecken nutzen möchten. Sie möchten, dass wir deren Verordnungsblatt während der Pflegeheimvisite abzeichnen.

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vor 1 Stunde schrieb Ralph Jäger:

Hallo Alex,

vielen Dank für Deine wertvollen Beiträge :91_thumbsup:

Ich sehe es auch so wie Du, dass die Medikamentenpläne aus den Krankenhäusern nicht eins zu eins übernommen werden dürfen und im schlimmsten Fall den eigenen Medikamentenplan der Praxis überschreiben.

Vielleicht kann man die Einträge des Medikamentenplans aus dem Krankenhaus als Vorschlag für neue Zeilen im eigentlichen Medikamentenplan anbieten.

Intelligent wäre es, wenn die Praxissoftware die Unterschiede des eigenen im Vergleich zu dem Mediplan aus dem Krankenhaus aufzeigen bzw. hervorheben könnte.

Wir versuchen auch jedem Patienten, der Medikamente dauerhaft einnimmt oder aktu mehrere, einen Medikamentenplan mitzugeben. Die Pflegeheime wehren sich dagegen, dass wir unseren Verordnungsbogen, natürlich mit Unterschrift, zu deren Dokumentationszwecken nutzen möchten. Sie möchten, dass wir deren Verordnungsblatt während der Pflegeheimvisite abzeichnen.

Ja, dass möchten die Pflegeheime hier auch. Fakt ist aber, dass kein Arzt dazu verpflichtet ist und diese Tatsache selbst beim MDK Sachsen nachzulesen ist. Ich verstehe die Pflegeheime voll und ganz. Aber welcher Arzt hat denn die Medikamentenpläne sämtlicher Heimbewohner im Kopf. Selbst wenn er diese zum Hausbesuch im Pflegeheim mitnehmen würde, hat er wohl kaum die Zeit, diese mit der Heimdoku zu vergleichen. Zu oft schon wurde versucht, nicht nur die Unterschrift für die eigene Medikation sondern gleich noch für die Medis der Fachärzte "abzugaunern". Da steht dann das Haldol unauffällig zwischen Amlodipin und Meto und schwups kommt der Arzt der Aufforderung nach "doch mal bitte schnell abzuzeichnen". Blöd wenn der Neuro Haldol gerade abgesetzt hat und das in der Heimdoku vergessen wurde. Das Risiko, dass der Arzt am Ende den Kopf hinhält für die Trotteligkeit anderer ist viel zu groß.

wenn wir etwas an der Medikation ändern, schreibe ich auf ein Rezeptformular mit dem betreffenden Patienten eine: ärztliche Anordnung          Änderung Medi xyz.          Einnahme alt: 1-0-0             Einnahme neu ab sofort: 1-0-1

Diese Anweisung wird zusammen mit dem geänderten Mediplan ins Pflegeheim gefaxt und wird dann später entweder in der Praxis abgeholt oder beim nächsten Hausbesuch mitgenommen. Die Anordnung ist unterzeichnet, der Mediplan ist unterzeichnet. Das ist schon weit mehr als Arzt machen müsste. Theoretisch könnte er die Änderung auch telefonisch mitteilen. Dann würde 'GuV' = 'gehört und vorgelesen' für das Pflegeheim eintreten und selbst das müsste akzeptiert werden. Wie gesagt, ich komme ihnen mit o.g. Procedere schon sehr entgegen, weil eine gute Zusmmenarbeit wichtig ist und das Pflegeheim dank Transparenzbericht MDK auch schnell mal am Pranger steht. Aber das rechtfertigt nicht, den Arzt zu Unterschriften zu "nötigen".

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  • Telematikinfrastruktur - anbinden oder abwarten?

    Da ich hier noch kaum Beiträge zur Telematikinfrastruktur gefunden habe und in mir immer mehr Fragezeichen aufploppen, versuche ich hier mal einen Thread aufzumachen in dem ich alles was man so wissen muss aufgelistet wird. Ich tendiere dazu die Telematikinfrastruktur möglichst lange hinauszuzögern, da zum einen die Kostenübernahme immer noch nicht vollständig erfolgt (die KV-Pauschalen sind nur ein Teil, vor allem auf den laufenden Kosten scheint man sitzen zu bleiben) und da zum anderen mein jetztiger PVS-Provider sich trotz neuer DSGVO (oder vielleicht gerade wegen) komplett aus der Verantwortung stiehlt, sollte durch es durch Online-Anbindung zu einer Datenpanne kommen. Bisher bin ich mit meiner kleinen Allgemeinarztpraxis auch offline ganz gut ausgekommen....
    Abgesehen davon dass das Telematik-Thema generell nicht ganz durchdacht ist und Sicherheitsrisiken beinhaltet (siehe https://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte) birgt schon alleine die dafür notige Online-Anbindung meines Praxis-Server Gefahren, die man nicht so ohne weiteres eindämmen kann. Also, vielleicht gibt es hier auch Leute, die das ganze noch möglichst weit hinauszögern oder aber Leute, die meine Bedenken zerstreuen können?   Mal zum Stand der Dinge: Welche Komponenten braucht man für die Anbindung an die Telematik? Konnektor: im Prinzip ein spezieller VPN-Router) E-Health-Kartenterminals: für manche alten Kartenterminals gibt es kostenpflichtige Firmwareupdates, z.B. Mobile Kartenterminals Praxisausweis (SMC-B) Anpassung PVS VPN-Zugangsdienst und Internetanschluss Optional: elektronischer Heilberufeausweis (eHBA)
    Bis wann ist die (aktuelle) gesetzliche Pflicht? Im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, steht dass bis zum 30. Juni 2019 keine Honorarkürzungen erfolgen sollen. Ärzte und Psychotherapeuten müssen die notwendigen Komponenten für den Anschluss an die TI allerdings bis spätestens 31. März nächsten Jahres verbindlich bestellen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen. Können sie das nicht, wird Vertragsärzten das Honorar um ein Prozent gekürzt (siehe § 291 Absatz 2b Satz 14 SGB V). Quelle: https://www.kbv.de/html/telematikinfrastruktur.php
      Leider schwingen diverse Anbieter aber schon seit langem die Angstkeule und wollen damit Ärzte zur Vertragsunterzeichnung bewegen, solange es noch keine Konkurrenz gibt.
    Und die mit der Zeit weniger werdende KV-Förderung trägt ihren Teil dazu bei.
    Ich habe schon mit vielen Ärzten gesprochen, die vor Monaten neue Telematik-Verträge abgeschlossen haben, aber diesen noch nicht verwenden konnten und dementsprechend auch noch keine Förderung erhalten haben.   Wie hoch ist die Förderung aktuell ? Quelle: https://www.kbv.de/html/30719.php   Wieviele Konnektoren sind bisher zugelassen? Laut meinem letzten Stand sind es 4 Konnektoren. Ich werde diese demnächst hier verlinken.   Was passiert nach Ablauf der Frist? das weiss so genau leider keiner.... aber es gibt Widerstand:
    Die Frist wurde bereits von Ende 2018 auf März 2019 verlängert auch dank einer Petition (siehe: Petition 83509).
      Was kann man tun? "Was sollten nun Ärzte angesichts der noch immer drohenden Honorarkürzung tun? Dr. Kriedel rät, die nötigen Geräte zu bestellen. In dem Vertrag sollte unbedingt verankert werden, dass der Finanzierungspreis für das Quartal gilt, in dem erstmals die Stammdaten abgeglichen werden. Entscheidend für die GKV-Erstattung ist nämlich das Quartal des ersten Versichertenstammdatenabgleichs und nicht das Datum des Kaufvertrags oder der Konnektorenlieferung." (Quelle: Medical Tribune  Kein Cent zuzahlung! ) Einen Anwalt fragen oder wenn man schon gezahlt hat klagen:
    https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wer-prozessiert-wegen-telematikschaeden/
    Eine Musterklage ist von dem Ärztenetz Medi in Vorbereitung:
    https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/975768/musterklage-medi-laedt-ti-strategietreffen.html   Unbedingt das Kleingedruckte in den Verträge lesen, die man mit dem Anbieter geschlossen hat:
    In den Verträgen, die ich bisher gesehen habe, versuchten die Anbieter jegliche Haftung für Hackerangriffe auszuschließen.   Meine persönlichen Fragen, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann? Muss man alle benötigten Komponenten auf einmal bestellen, um die Förderung zu bekommen?
    Oder kann man zum Beispiel erstmal nur das SMC-B-Kartenterminal bestellen und sich erstatten lassen? Ist ohne VSDM - also die Online-Prüfung der Stammdaten - auch kein Einlesen der Gesundheitskarte im PVS (und damit eine Abrechnung) mehr möglich? Welche Nachteile außer der Honorarkürzung hat man sonst noch wenn man offline bleibt? (Arztrbriefe, Medikationsplan sind ja erst noch in Entwicklung) Was passiert wenn ein Konnektor gestohlen wird? Muss man updatefähige Kartenterminal bis 31.12.2018 updaten und gibt es wirklich keine Updates mehr für das ORGA 930 M mehr?
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