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Die Patienten- und Mitarbeiterzahl unserer Arztpraxis ist stetig gewachsen. Bis vor kurzem war eine klassische Telefonanlage mit zwei ISDN-Leitungen völlig ausreichend. Dann berichteten die Patienten zunehmend verärgert von einer ständig besetzen Leitung und zudem hat man als Arzt oder MFA oft selbst keine freie Leitung in den Stoßzeiten. Die Erweiterung der bestehenden Telefonanlage erwies sich als kostenintensiv, zeitaufwendig und störanfällig. Die Einrichtung und Kauf einer neuen Telefonanlage wäre auch mit hohen Kosten und dem Aufwand der Verlegung von neuen Kabeln verbunden. Mittels eines langsamen Übergangs auf die VoIP-Telefonie und späteren Auslagerung der Telefonanlagenfunktionen aus dem Internet konnten wir diese Probleme sehr gut in den Griff bekommen.

 

Die Patienten- und Mitarbeiterzahl unserer Arztpraxis ist stetig gewachsen. Bis vor kurzem war eine klassische Telefonanlage mit zwei ISDN-Leitungen völlig ausreichend. Dann berichteten die Patienten zunehmend verärgert von einer ständig besetzen Leitung und zudem hat man als Arzt oder MFA oft selbst keine freie Leitung in den Stoßzeiten. Die Erweiterung der bestehenden Telefonanlage erwies sich als kostenintensiv, zeitaufwendig und störanfällig. Die Einrichtung und Kauf einer neuen Telefonanlage wäre auch mit hohen Kosten und dem Aufwand der Verlegung von neuen Kabeln verbunden. Mittels eines langsamen Übergangs auf die VoIP-Telefonie und späteren Auslagerung der Telefonanlagenfunktionen aus dem Internet konnten wir diese Probleme sehr gut in den Griff bekommen.

 

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Das wirklich Interessante an dieser Technik habe ich in diesem Artikel unterschlagen: die niedrigen Kosten.

Man kann zwischen einer "Freien" und einer "Profi"-Version wählen, die Profi-Version kostet 2,90 € pro Rufnummer.

Die Kosten pro Rufnummer muss man wörtlich nehmen, d.h. dass man unter einer Praxisrufnummer mit beliebig vielen Endgeräten gleichzeitig (!) telefonieren kann, es gibt keine Begrenzung auf 2 Leitungen wie bei ISDN.

In der Profiversion erhält man zudem die Möglichkeit ein Sprachmenü zu integrieren: wir setzten es erfolgreich für die Ansage und mögliche Wahl eines Rezeptanrufbeantworters ein, bevor der Patient an die Rezeption weitergeleitet wird).

In das deutsche Festnetz muss man 1 Cent / Minute bezahlen, in das Mobilfunknetz 9,9 Cent / Minute, es gibt günstige Flatrates für Festnetz und Mobilfunk (Flatrate nur in der Profiversion).

Wir setzen noch eine Warteschlangenfunktion ein, d.h. es wird eine Wartemusik eingespielt, bis ein Mitarbeiter zu Verfügung steht: zusätzliche Kosten 14,90 € für zwei Standorte mit mehreren Rufnummern.

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Danke zunächst für Ihren informativen Beitrag.

Auch wir denken momentan über einen Wechsel zu Placetel nach, die Tests in der Probephase mit den Anrufen liefen ohne Probleme (allerdings werden die Faxe auf den Placetel-Testrufnummern nicht zuverlässig angenommen, nun ja, das gibt sich vielleicht noch, Placetel sieht bis dato die Probleme bei uns).

Kann tatsächlich für 2,90 € (in der Profiversion pro Nebenstelle) GLEICHZEITIG mit derselben Rufnummer mit mehreren VoIP-Telefonen nach extern anrufen?

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Hallo Peter,

ja, man kann wirklich für 2,99€ mit mehreren Telefonen gleichzeitig telefonieren.

Bezüglich dem Fax nutzen wir einerseits die Fax2Mail-Option für eingehende Faxe und die "alte" Telefonleitung der Telekom für ausgehende Faxe (auch VoIP). Dort werden die Daten allerdings von der Telekom direkt priorisiert, so dass es zu keinen Schwierigkeiten kommt.

Grüsse,

Ralph

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Hall Ralph,

danke für Ihre schnelle Antwort.

Das hört sich bzgl. der Nebenstelle ja kostenmäßig sehr gut an:)

Bzgl. Fax meinte ich auch nur den Empfang über die Fax2Mail-Option: diese funktioniert bei uns ins 9 von 10 Fällen bislang nicht. Entweder signalisiert das Fax bei Placetel falsch (nach ca. 2 Sekunden bricht der Faxton dort für ca. 5 Sekunden weg, das versteht natürlich unser Fax nicht, d.h, das Handshaking funktioniert nicht) oder das Fax wird eben (leider nur selten) vollständig angenommen. Getestet habe ich das nicht nur über unsere Faxnummer, sondern auch über Webfax von Easybell- und Sipgate-Anschlüssen aus.

Gibt es bei Ihnen beim Faxempfang über die Fax2Mail-Option keine Probleme?

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Hallo Peter,

bei uns funktioniert die Fax2Mail-Funktion ohne Probleme. Soweit ich es verstehe, haben Sie ja die Telefonnummer als "Fax" deklariert.

Wenn es eine solch hohe Abbruchrate gibt, dann stimmt etwas nicht. Der Service von Placetel kann und hat auch schon den Verbindungsaufbau und die Übertragung bei uns durchgetestet. Das wäre eine Möglichkeit dem Problem auf den Grund zu gehen.

Wichtig ist auch, dass die bei der Rufnummer

Grüsse

Ralph

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Hallo, Herr Dr.Jäger,

wie sind ihre Erfahrungen mit der VoIP Telefonanlage in Verbindung mit der Anbindung des Praxisnetzwerkes mittels typischerweise VPN Leitung über einen externen Anbieter (z.B. DGN mit Gusbox). Gibt es dadurch Störungen, Beeinträchtigungen, Leistungsverluste? Welche Bandbreite hat sich bei Ihnen bewährt, reichen 16000 Mbit/s für 4 parallele Telefonate plus Internet / Email?

beste Grüße

Norbert Helmig

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Hallo Herr Helmig,

unsere Erfahrungen mit den VOIP-Telefonen sind sehr gut: wir nutzen jeweils 16000/1000 Standard DSL-Leitungen und führen häufig mehr als 4 Gespräche gleichzeitig. Zudem nutzen wir zur selben Zeit eine "Datensynchronisation" zwischen den Standorten / Labor-Online-Anbindung / und Web-Andwendungen (Zeitmanagement).

Man muss hierzu auf jeden Fall die Priorisierung an den Routern, z.B. Fritzbox / Gusbox beachten, d.h. die Telefonate müssen eine höhere Priorität als die anderen Anwendungen haben.

Das Problematische bei Ihnen wird die DSL-Anbindung über die DGN sein: die angepriesene Leitungsbreite wird faktisch nie erreicht, da die Daten "live" auf mögliche "Bedrohnungen" (Virenscanner etc.) gescannt werden. Aus diesem Grunde haben wir diesen Zugang wieder gekündigt.

Entweder Sie sprechen direkt mit dem Anbieter, dass dieser die VOIP-Daten ohne "Umwege / Scannen" durchleiten oder Sie können für 30€ einen weiteren DSL-Anschluss von der Telekom nur für die VOIP-Telefone nutzen.

Grüße

Ralph Jäger

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Hallo, ich werde mich nächstes Jahr niederlassen und plane ebenso eine VOIP Anlage zb von Placetel zur installieren.

Was mir noch nicht ganz klar ist, wieviel Durchwahlnummern man braucht. Ich werde 2 Telefone am Empfang haben und eins im Büro, die auf jedenfall von außen erreicht werden müssen. Weiter haben wir aber noch mehrere Telefon in den Untersuchungszimmern, die wir ja vor allem zur internen Kommunikation brauchen. Evtl. muss man von hier auch mal nach außen telefonieren.

Bedeutet dies, dass ich für jedes Telefon eine kostenpflichtige Durchwahlnummer brauche, was bei insgesamt 8 Telefonen dann doch teuer werden würde, oder gibt es eigentlich eine andere Möglichkeit? Wie machen Sie es?

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    • Von DoktaBob
      Hallo liebe Community,
      ich bin schon öfters hier auf Teramed gelandet und habe schon viel interessantes hier gefunden. Toll, dass es diese Seite gibt
      Mich würde interessieren welche gesetzlichen Mindestanforderungen an Praxisräumlichkeiten  gestellt werden.
      Konkret geht es um eine Praxisneugründung bzw. -übernahme.  Einige Fallstricke habe ich schon recherchiert... so fand ich u.a. diesen Artikel, wonach sich viele Vermieter wohl aus der Pflicht nehmen wenn sie Praxisräume vermieten, indem sie im Mietvertrag die Formulierung "Räume zur Nutzung als Praxis" verwenden. Dann seien die Mieter alleine dafür verantwortlich die gesetzlichen baulichen Anforderungen einzuhalten.
      Ich habe eine kleine Allgemeinarztpraxis mit einer Arzthelferin und 2 angestellten Hilfskräften. Nach einer Modernisierungsmaßnahme möchte mein bisheriger Vermieter den Vertrag nicht mehr verlängern bzw. nur noch wenn ich das doppelte der jetzigen Miete zahle (statt 15,-/qm nun 30€/qm). Ich bin noch einer der wenigen Einzelkämpfer unter den Ärzten und kann mir das bei meiner jetzigen Praxisfläche nicht mehr leisten. Ich bin nun gezwungen in den kommenden 4 Monaten neue Räume zu suchen.
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    • Von Deuser Praxismanager.de
      Hallo Forum,
      da es im Bereich Datenschutz angesichts der realen Abmahngefahr und der horrenden Bußgelder (20 Mio €) und die ganze Sache droht, real Existenzen zu vernichten (kein Scherz)  gerade mächtig brennt, haben wir eine Aktionsseite gestartet:
      https://www.arzt-datenschutz.de
      Highlights:
      Datenschutzerklärungs-Generator für die Praxishomepage – einzigartig in D und GRATIS Unsere Präsi zum DS (laufend aktualisiert (in 10 Min gut informiert, speziell für Nichjuristen) Staatlich bezuschusste Beratung zur Umsetzung eines kompletten Datenschutzmanagements in der Praxis (mit Zuschuss 1500 – 2400 €) Feedback willkommen, bin gespannt!
      Joachim Deuser
    • Von Deuser Praxismanager.de
      Liebes Forum,
      mich würde interessieren, ob jemand mit den neuen Systemen wie T2med, Redmedical, Doc Cirrus aussieht, hat da jemand Erfahrung, d.h. die Systeme im Einsatz? Meines Wissens nach sind die z.B. bei T2med immer noch viel am entwickeln... Lt. KV-Installationsstatistik weniger als 0,1% Marktanteil (was bei neuen Systemen ja nicht ungewöhnlich ist. Aber wenn 5000 Ärzte lt. Homepage schon getestet haben, macht mich das doch ein wenig nachdenklich...)
      Viele bisherige Systemanbieter setzen ja noch auf das alte Geschäftsmodell: Wenn Ärzte und Mitarbeiterinnen über das langsame System klagen, verkaufe ihnen alle paar Jahre einen neuen dicken Server und neue Rechner für >10.000 €. Bin gespannt, wie lange das die Praxisinhaber noch mit sich machen lassen...
      Praktisch alle EDV-Programme laufen ja sehr gut in kleinen Praxen. Meine Erfahrung: Je größer die Praxis ist (ab so 10-15 Arbeitsplätze), desto weniger Programme eignen sich. Wenn man auf der Suche nach einem neuen System ist, sollte man sich m.E. von der klassischen Client-Server-Technologie verabschieden (d.h. Daten auf dem Server, Programm läuft auf jedem Rechner), sondern sich die neuen Systeme mal ansehen.
      Wir haben vor kurzem für einen Klienten (Großpraxis 7 Ärzte) mal eine neutrale Recherche durchgeführt (mit Pflichtenheft und allem). Der Kunde hat sich für Doc Cirrus entschieden, da die nicht zu groß und nicht zu klein (und daher auch flexibel sind) sind und ein sehr stabiles System haben, das auch auf > 50 Rechnern sehr stabil läuft. Die Patientendaten liegen auf einem Datenwürfel / (NAS), und das Programm läuft über den Browser im Intranet (nicht Internet), ist also sicher nach außen hin und geht auch, wenn das Internet nicht läuft. Damit entfällt schonmal die Investition in neue Praxiscomputer, die alten werden einfach weitergenutzt. Die Daten liegen sicher in der Praxis (was ich aus Datenschutzaspekten wichtig finde) und nicht in einer Cloud... Und die Preise waren auch mehr als ok, was auch ein Kriterium ist...
      Würde mich über Rückmeldungen aus der Praxis freuen, wenn sie mit einem der neuen Systeme arbeiten, danke :-)
      Viele Grüße,
       
      Joachim Deuser
       
    • Von Jette
      Hallo liebe Community,   ich arbeite als Redakteurin für BOOK A TIGER und befasse mich derzeit intensiv mit den Bedürfnissen und Anforderungen an die Reinigung von Praxen. Ich würde gern erfahren, was bei der Reinigung durch eine externe Firma wichtig ist. Worauf kommt es Ihnen an?   Dafür habe ich eine kurze (10 Fragen 2 Minuten Zeitaufwand), anonyme Umfrage erstellt:  https://www.surveymonkey.de/r/958HZ8K   Ich würde mich sehr freuen, wenn ich einige Antworten erhalten würde.   Ich freue mich auf Ihr Feedback.   Viele Grüße
    • Von tima
      Hallo,
      weiß irgend jemand, welche Einweisungen für die MFA`s verpflichtend sind. (Reanimation, Hygiene, Arbeitsschutz etc.) und wer diese Einweisungen macht.
      Brauche ich zwingend einen Brandschutzbeauftragten.
       In unserer Allgemeinarztpraxis bereiten wir Instrumente auf. Leider haben wir im Team niemanden mit Steri-Schein. Ist aber nötig, oder?
      Gibt es ein empfehlenswertes Nachschlagewerk, indem ich alles kompakt erlesen kann?
      Ich freue mich über viele hilfreich Tipps und sage schon mal DANKE.
      MfG Tima
       
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