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Professionelle und günstige Telefonanlage mittels VoIP aus dem Internet


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Die Patienten- und Mitarbeiterzahl unserer Arztpraxis ist stetig gewachsen. Bis vor kurzem war eine klassische Telefonanlage mit zwei ISDN-Leitungen völlig ausreichend. Dann berichteten die Patienten zunehmend verärgert von einer ständig besetzen Leitung und zudem hat man als Arzt oder MFA oft selbst keine freie Leitung in den Stoßzeiten. Die Erweiterung der bestehenden Telefonanlage erwies sich als kostenintensiv, zeitaufwendig und störanfällig. Die Einrichtung und Kauf einer neuen Telefonanlage wäre auch mit hohen Kosten und dem Aufwand der Verlegung von neuen Kabeln verbunden. Mittels eines langsamen Übergangs auf die VoIP-Telefonie und späteren Auslagerung der Telefonanlagenfunktionen aus dem Internet konnten wir diese Probleme sehr gut in den Griff bekommen.

 

Die Patienten- und Mitarbeiterzahl unserer Arztpraxis ist stetig gewachsen. Bis vor kurzem war eine klassische Telefonanlage mit zwei ISDN-Leitungen völlig ausreichend. Dann berichteten die Patienten zunehmend verärgert von einer ständig besetzen Leitung und zudem hat man als Arzt oder MFA oft selbst keine freie Leitung in den Stoßzeiten. Die Erweiterung der bestehenden Telefonanlage erwies sich als kostenintensiv, zeitaufwendig und störanfällig. Die Einrichtung und Kauf einer neuen Telefonanlage wäre auch mit hohen Kosten und dem Aufwand der Verlegung von neuen Kabeln verbunden. Mittels eines langsamen Übergangs auf die VoIP-Telefonie und späteren Auslagerung der Telefonanlagenfunktionen aus dem Internet konnten wir diese Probleme sehr gut in den Griff bekommen.

 

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Vielen Dank für die Schilderung dieser neuen Technik. Mir fehlt noch die Angabe zu den laufenden Kosten dieses Angebotes.

Jan Kaitschick

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Das wirklich Interessante an dieser Technik habe ich in diesem Artikel unterschlagen: die niedrigen Kosten.

Man kann zwischen einer "Freien" und einer "Profi"-Version wählen, die Profi-Version kostet 2,90 € pro Rufnummer.

Die Kosten pro Rufnummer muss man wörtlich nehmen, d.h. dass man unter einer Praxisrufnummer mit beliebig vielen Endgeräten gleichzeitig (!) telefonieren kann, es gibt keine Begrenzung auf 2 Leitungen wie bei ISDN.

In der Profiversion erhält man zudem die Möglichkeit ein Sprachmenü zu integrieren: wir setzten es erfolgreich für die Ansage und mögliche Wahl eines Rezeptanrufbeantworters ein, bevor der Patient an die Rezeption weitergeleitet wird).

In das deutsche Festnetz muss man 1 Cent / Minute bezahlen, in das Mobilfunknetz 9,9 Cent / Minute, es gibt günstige Flatrates für Festnetz und Mobilfunk (Flatrate nur in der Profiversion).

Wir setzen noch eine Warteschlangenfunktion ein, d.h. es wird eine Wartemusik eingespielt, bis ein Mitarbeiter zu Verfügung steht: zusätzliche Kosten 14,90 € für zwei Standorte mit mehreren Rufnummern.

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Danke zunächst für Ihren informativen Beitrag.

Auch wir denken momentan über einen Wechsel zu Placetel nach, die Tests in der Probephase mit den Anrufen liefen ohne Probleme (allerdings werden die Faxe auf den Placetel-Testrufnummern nicht zuverlässig angenommen, nun ja, das gibt sich vielleicht noch, Placetel sieht bis dato die Probleme bei uns).

Kann tatsächlich für 2,90 € (in der Profiversion pro Nebenstelle) GLEICHZEITIG mit derselben Rufnummer mit mehreren VoIP-Telefonen nach extern anrufen?

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Hallo Peter,

ja, man kann wirklich für 2,99€ mit mehreren Telefonen gleichzeitig telefonieren.

Bezüglich dem Fax nutzen wir einerseits die Fax2Mail-Option für eingehende Faxe und die "alte" Telefonleitung der Telekom für ausgehende Faxe (auch VoIP). Dort werden die Daten allerdings von der Telekom direkt priorisiert, so dass es zu keinen Schwierigkeiten kommt.

Grüsse,

Ralph

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Hall Ralph,

danke für Ihre schnelle Antwort.

Das hört sich bzgl. der Nebenstelle ja kostenmäßig sehr gut an:)

Bzgl. Fax meinte ich auch nur den Empfang über die Fax2Mail-Option: diese funktioniert bei uns ins 9 von 10 Fällen bislang nicht. Entweder signalisiert das Fax bei Placetel falsch (nach ca. 2 Sekunden bricht der Faxton dort für ca. 5 Sekunden weg, das versteht natürlich unser Fax nicht, d.h, das Handshaking funktioniert nicht) oder das Fax wird eben (leider nur selten) vollständig angenommen. Getestet habe ich das nicht nur über unsere Faxnummer, sondern auch über Webfax von Easybell- und Sipgate-Anschlüssen aus.

Gibt es bei Ihnen beim Faxempfang über die Fax2Mail-Option keine Probleme?

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Hallo Peter,

bei uns funktioniert die Fax2Mail-Funktion ohne Probleme. Soweit ich es verstehe, haben Sie ja die Telefonnummer als "Fax" deklariert.

Wenn es eine solch hohe Abbruchrate gibt, dann stimmt etwas nicht. Der Service von Placetel kann und hat auch schon den Verbindungsaufbau und die Übertragung bei uns durchgetestet. Das wäre eine Möglichkeit dem Problem auf den Grund zu gehen.

Wichtig ist auch, dass die bei der Rufnummer

Grüsse

Ralph

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Hallo, Herr Dr.Jäger,

wie sind ihre Erfahrungen mit der VoIP Telefonanlage in Verbindung mit der Anbindung des Praxisnetzwerkes mittels typischerweise VPN Leitung über einen externen Anbieter (z.B. DGN mit Gusbox). Gibt es dadurch Störungen, Beeinträchtigungen, Leistungsverluste? Welche Bandbreite hat sich bei Ihnen bewährt, reichen 16000 Mbit/s für 4 parallele Telefonate plus Internet / Email?

beste Grüße

Norbert Helmig

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Hallo Herr Helmig,

unsere Erfahrungen mit den VOIP-Telefonen sind sehr gut: wir nutzen jeweils 16000/1000 Standard DSL-Leitungen und führen häufig mehr als 4 Gespräche gleichzeitig. Zudem nutzen wir zur selben Zeit eine "Datensynchronisation" zwischen den Standorten / Labor-Online-Anbindung / und Web-Andwendungen (Zeitmanagement).

Man muss hierzu auf jeden Fall die Priorisierung an den Routern, z.B. Fritzbox / Gusbox beachten, d.h. die Telefonate müssen eine höhere Priorität als die anderen Anwendungen haben.

Das Problematische bei Ihnen wird die DSL-Anbindung über die DGN sein: die angepriesene Leitungsbreite wird faktisch nie erreicht, da die Daten "live" auf mögliche "Bedrohnungen" (Virenscanner etc.) gescannt werden. Aus diesem Grunde haben wir diesen Zugang wieder gekündigt.

Entweder Sie sprechen direkt mit dem Anbieter, dass dieser die VOIP-Daten ohne "Umwege / Scannen" durchleiten oder Sie können für 30€ einen weiteren DSL-Anschluss von der Telekom nur für die VOIP-Telefone nutzen.

Grüße

Ralph Jäger

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Hallo, ich werde mich nächstes Jahr niederlassen und plane ebenso eine VOIP Anlage zb von Placetel zur installieren.

Was mir noch nicht ganz klar ist, wieviel Durchwahlnummern man braucht. Ich werde 2 Telefone am Empfang haben und eins im Büro, die auf jedenfall von außen erreicht werden müssen. Weiter haben wir aber noch mehrere Telefon in den Untersuchungszimmern, die wir ja vor allem zur internen Kommunikation brauchen. Evtl. muss man von hier auch mal nach außen telefonieren.

Bedeutet dies, dass ich für jedes Telefon eine kostenpflichtige Durchwahlnummer brauche, was bei insgesamt 8 Telefonen dann doch teuer werden würde, oder gibt es eigentlich eine andere Möglichkeit? Wie machen Sie es?

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    Die Frist wurde bereits von Ende 2018 auf März 2019 verlängert auch dank einer Petition (siehe: Petition 83509).
      Was kann man tun? "Was sollten nun Ärzte angesichts der noch immer drohenden Honorarkürzung tun? Dr. Kriedel rät, die nötigen Geräte zu bestellen. In dem Vertrag sollte unbedingt verankert werden, dass der Finanzierungspreis für das Quartal gilt, in dem erstmals die Stammdaten abgeglichen werden. Entscheidend für die GKV-Erstattung ist nämlich das Quartal des ersten Versichertenstammdatenabgleichs und nicht das Datum des Kaufvertrags oder der Konnektorenlieferung." (Quelle: Medical Tribune  Kein Cent zuzahlung! ) Einen Anwalt fragen oder wenn man schon gezahlt hat klagen:
    https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wer-prozessiert-wegen-telematikschaeden/
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    https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/975768/musterklage-medi-laedt-ti-strategietreffen.html   Unbedingt das Kleingedruckte in den Verträge lesen, die man mit dem Anbieter geschlossen hat:
    In den Verträgen, die ich bisher gesehen habe, versuchten die Anbieter jegliche Haftung für Hackerangriffe auszuschließen.   Meine persönlichen Fragen, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann? Muss man alle benötigten Komponenten auf einmal bestellen, um die Förderung zu bekommen?
    Oder kann man zum Beispiel erstmal nur das SMC-B-Kartenterminal bestellen und sich erstatten lassen? Ist ohne VSDM - also die Online-Prüfung der Stammdaten - auch kein Einlesen der Gesundheitskarte im PVS (und damit eine Abrechnung) mehr möglich? Welche Nachteile außer der Honorarkürzung hat man sonst noch wenn man offline bleibt? (Arztrbriefe, Medikationsplan sind ja erst noch in Entwicklung) Was passiert wenn ein Konnektor gestohlen wird? Muss man updatefähige Kartenterminal bis 31.12.2018 updaten und gibt es wirklich keine Updates mehr für das ORGA 930 M mehr?
    Laut dieser Anzeige ist das angeblich so: https://www.doccheckshop.de/Angebote/Kartenlesegeraete-OPB1/   Hoffe auf rege Diskussion!
        Update 30.01.2019: Die erste Musterklage in Badenwürtenberg läuft an:
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100536/Tele­ma­tik­infra­struk­tur-Musterklage-wegen-Konnektorkosten Habe hier eine Checkliste zur Anbindung gefunden:
    https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Praxis/TI/KVB-Checkliste-TI-Anschluss.pdf Jeder der sich an die Telematik anschließt, sollte seine Praxis-EDV vorher auf Datensicherheit prüfen: dazu wurde dieser schöne Leitfaden schon im Juni 2018 von der Bundesärztekammer veröffentlicht: "Technische Anlage - Hinweise und Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis" das wichtigste in meinen Augen ist eine explizite, dedizierte Firewall: die Kosten hierfür betragen je nach Praxisgröße 400-1200 € einmalig + ca. 400-600€ jährlich für Updates von Virensignaturen, Wartung, etc. Diese Kosten sind nicht durch die Förderung gedeckt und werden oft vergessen. Frage:
    Viele PVS-Anbieter bieten sogenannte EDV-Checks (z.B. der TI-Fit-Check von medatixx) an - früher war das kostenlos, inwzischen verlangt medatixx 119,-€ dafür.
    Wer hat Erfahrungen mit so etwas gemacht? Ich bin etwas ensetzt über unseren Anbieter: uns wurde nach einem Check vorgeschlagen unsere Fritzbox durch einen Lancom Router zu ersetzten. Das sei als Firewall-Lösung völlig ausreichend !!!?   Update 04.02.2019: Gefahren der (zentralen) Speicherung von Gesundheitsdaten: 
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100202/Neuen-Sicherheitsmassnahmen-stehen-stets-auch-neue-Angriffsmoeglichkeiten-gegenueber
      Das Gesundheitsministerium möchte die gemaik verstaatlichen um die Telematik schneller voranzutreiben:
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100833/Bundesaerztekammer-kritisiert-geplante-Uebernahme-der-gematik
    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gesundheitspolitik-spahn-entmachtet-kassen-und-aerzte-bei-der-digitalisierung/23928228.html
      ...und dann soll noch die Gesundheitscloud eingeführt werden (am beste ohne das Ärzte, Kassen oder Versicherer mitreden können - siehe vorherigen Link):
    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/gesundheitscloud-macht-patientendaten-zu-leichter-beute-102.html  

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