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Hallo zusammen, 

ich wollte mich mal umhören, inwieweit ihr eine Software für euer QM nutzt. 

Wir haben vom Vorgänger eine QMSoftware geerbt. Ich bin nicht ganz so glücklich mit der Handhabung und überlege ggfs. ein anderes System zu testen oder das QM als reine Dokumentenform auf dem Praxisserver zu lassen. 

Gibt es Erfahrungen von eurer Seite oder Tipps , auf was man noch achten sollte?

Vielen Dank

lemontree77

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Hallo lemontree77,

dieses Problem hatten wir in unserer Praxis auch.

Eine reine Dokumentenform auf dem Server würde ich nicht empfehlen, da eine Bearbeitung ohne Sperrung mit einem Passwort von jedem durchgeführt werden kann. Zum weiteren ist eine Versionierung schwer durchzuführen. Wir haben nun die Lösung mit Orgavision in betracht gezogen, doch der stolze Preis von 1190 € im Jahr würde sich bei uns nicht lohnen. Nun sind wir bei Google Drive und total zufrieden. Versionierung, Rechtevergabe und Freigabe funktioniert hervorragend. 

Für weitere Fragen stehe ich Dir gerne zur Verfügung.

Viele Grüße 

Daniel

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Hallo Daniel,

vielen Dank für deine Nachricht.

Das hört sich interessant an. Ich lerne gerade iCloud Drive kennen und gehe mal davon aus, dass es ein ähnliches System ist.

Unser bisheriges QM Programm hat den Vorteil, dass es die Dokumente auf Wiedervorlage (nach 1,2 Jahren) dem jeweiligen Nutzer zum Überarbeiten vorlegt. Aber wie gesagt, den Riesen - Nachteil hat, dass es nicht sehr nutzerfreundlich ist (in meinen Augen). Ich schaue mir Google Drive  einmal an und würde gerne bei Bedarf auf dein Angebot zurück kommen , Dich nochmals zu kontaktieren.

Vielen Dank 

Yvonne 

 

 

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Hallo zusammen,

QM-Software ist ein spannendes Thema. Als externe QM-Beraterin habe ich schon vieles erlebt und gesehen... Als Unternehmen hat uns das dahin geführt, dass wir selbst eine Software programmiert haben. Ein wesentliches Kriterium war hier auch die Volltextsuche, so dass man die Unterlagen, die man sucht auch direkt findet. Diese Funktion finde ich persönlich sehr charmant :-)

Dennoch denke ich auch, dass man auch mit herkömmlichen und kostenlosen Lösungen zurecht kommen kann. Wichtig ist, dass man sich dann eine Struktur überlegt, die einem den Überblick ermöglicht. Wichtig finde ich auch den Einwand, dass nicht jeder alles bearbeiten sollte, denn das führt zu Fehlern, Doppeldokumentation und Chaos. Eine ganz einfache Lösung wäre hier das Dateiformat. Also, dass man allen Mitarbeitern nur PDF-Datein zur Verfügung stellt und die veränderbaren Word-Dokumente unter Verschluss hält?

... und mal weg von der ganzen Software, kommt es doch auf den Inhalt und die Relevanz für den Arbeitsalltag an.

Viele Grüße aus Köln, Caroline Rütten

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Moin,

das Ganze ist mit einem DMS prima zu erschlagen ... die Idee, Dokumente dem google-Wölkchen anzuvertrauen, finde ich nicht so prickelnd. Als sehr anspruchsloses und kostenfreies bis kostengünstiges DMS kann ich leichten Herzens ecodms empfehlen, macht, was es soll incl. granulärer Rechtevergabe, Versionierung und Archivierung in PDF-A.

LG

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Am ‎01‎.‎03‎.‎2017 um 16:55 schrieb InnovaPrax:

Hallo zusammen,

QM-Software ist ein spannendes Thema. Als externe QM-Beraterin habe ich schon vieles erlebt und gesehen... Als Unternehmen hat uns das dahin geführt, dass wir selbst eine Software programmiert haben. Ein wesentliches Kriterium war hier auch die Volltextsuche, so dass man die Unterlagen, die man sucht auch direkt findet. Diese Funktion finde ich persönlich sehr charmant :-)

Dennoch denke ich auch, dass man auch mit herkömmlichen und kostenlosen Lösungen zurecht kommen kann. Wichtig ist, dass man sich dann eine Struktur überlegt, die einem den Überblick ermöglicht. Wichtig finde ich auch den Einwand, dass nicht jeder alles bearbeiten sollte, denn das führt zu Fehlern, Doppeldokumentation und Chaos. Eine ganz einfache Lösung wäre hier das Dateiformat. Also, dass man allen Mitarbeitern nur PDF-Datein zur Verfügung stellt und die veränderbaren Word-Dokumente unter Verschluss hält?

... und mal weg von der ganzen Software, kommt es doch auf den Inhalt und die Relevanz für den Arbeitsalltag an.

Viele Grüße aus Köln, Caroline Rütten

Hallo Frau Rütten ,

danke für Ihren Beitrag.

Es stimmt, dass man bei allen Lösungen immer schauen muss, dass wenigstens einer den Überblick behält ;-) , nein, natürlich sollten alle zurecht kommen !

im Moment lote ich noch ein wenig aus .. Wolke oder nicht Wolke ( keine-Ahnung hatte hier auch schon Bedenken angemeldet ..) ?

Die Wolke hätte den Vorteil, dass jeder einen eigenen Zugang ( auch zu Hause) hätte- und man kann Rechte vergeben.

Dateiformat finde ich allein schon deshalb gut, weil auch unsere erfahrenen, älteren MFAs diese Dateistruktur aus z.b. Windows kennen.

Und wie Sie auch schon erwähnten sollte das QM in erster Linie der Praxis , bzw. dem Praxisalltag dienlich sein..

Vielen Dank für Ihre Ideen.

Yvonne

Am ‎05‎.‎03‎.‎2017 um 10:22 schrieb keine-ahnung:

Moin,

das Ganze ist mit einem DMS prima zu erschlagen ... die Idee, Dokumente dem google-Wölkchen anzuvertrauen, finde ich nicht so prickelnd. Als sehr anspruchsloses und kostenfreies bis kostengünstiges DMS kann ich leichten Herzens ecodms empfehlen, macht, was es soll incl. granulärer Rechtevergabe, Versionierung und Archivierung in PDF-A.

LG

Hallo,

danke für den Tipp. Ich habe mir die Seite von ecodms angeschaut. Bei der kostenpflichtigen Servicenummer ( 1,99€/ Min. ) bin ich ausgestiegen. Zum Anschauen bin ich folglich leider nicht gekommen ...

Danke

Yvonne

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vor 1 Stunde schrieb lemontree77:

danke für den Tipp. Ich habe mir die Seite von ecodms angeschaut. Bei der kostenpflichtigen Servicenummer ( 1,99€/ Min. ) bin ich ausgestiegen. Zum Anschauen bin ich folglich leider nicht gekommen ...

Hallo nochmal,

das Teilchen läuft bei mir seit einigen Jahren - die Hotline musste ich noch nie in Anspruch nehmen. Für die Belange eines QMS reicht die kostenfreie Variante völlig aus (da sind drei konkurrierende Zugriffe inkludiert!) - da wäre ich nicht völlig vor den Kopf gestossen, wenn ich für einen Zehnminutenanruf mal 20 Euro ausgeben müsste :-).

BTW: natürlich können Sie auch auf ecodms von "zu Hause" zugreifen - bestehendes VPN vorausgesetzt, geht sogar über iOS- oder Android-devices. Das allerdings IMHO nur in der kostenpflichtigen Variante ... aber mal im Ernst: 50 Euro für eine Zugriffslizenz sind jetzt auch nicht der Vorschlaghammer :-)

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Als interessante und günstige Möglichkeit der Einführung eines elektronischen QM-Systems möchte ich auf die Installation eines DokuWiki-Systems auf einen lokalen Webserver (z.B. auf ein Synology-NAS) in der Praxis verweisen. DokuWiki ist OpenSource und ganz einfach zu installieren. Es bietet passwortgeschützten Zugang, ein Rechtesystem und kann mit Plugins z.B. zur Versionierung von einzelnen Seiten, die dann nach Bearbeitung vom admin freigeschaltet werden müssen aufgebohrt werden. Ich habe mithilfe des Buches "Qualitätsmanagement in der Arztpraxis" (Thieme) für einmalig 99 Euro, welches alle Dokumente als Word-Dateien enthält, auf diese Weise ein funktionierendes QM-System aufgebaut, auf das alle Mitarbeiter von jedem Arbeitsplatz Zugriff haben. Wenn gewünscht ist ein Zugriff aus von Zu Hause auch leicht umsetzbar. Backups des Systems laufen automatisch und wenn gewünscht auch verschlüsselt Offsite.

Fazit: Nichts für absolute Netzwerk-Neulinge, aber trotzdem nicht schwer umsetzbar. 

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    • Von DoktaBob
      Hallo liebe Community,
      ich bin schon öfters hier auf Teramed gelandet und habe schon viel interessantes hier gefunden. Toll, dass es diese Seite gibt
      Mich würde interessieren welche gesetzlichen Mindestanforderungen an Praxisräumlichkeiten  gestellt werden.
      Konkret geht es um eine Praxisneugründung bzw. -übernahme.  Einige Fallstricke habe ich schon recherchiert... so fand ich u.a. diesen Artikel, wonach sich viele Vermieter wohl aus der Pflicht nehmen wenn sie Praxisräume vermieten, indem sie im Mietvertrag die Formulierung "Räume zur Nutzung als Praxis" verwenden. Dann seien die Mieter alleine dafür verantwortlich die gesetzlichen baulichen Anforderungen einzuhalten.
      Ich habe eine kleine Allgemeinarztpraxis mit einer Arzthelferin und 2 angestellten Hilfskräften. Nach einer Modernisierungsmaßnahme möchte mein bisheriger Vermieter den Vertrag nicht mehr verlängern bzw. nur noch wenn ich das doppelte der jetzigen Miete zahle (statt 15,-/qm nun 30€/qm). Ich bin noch einer der wenigen Einzelkämpfer unter den Ärzten und kann mir das bei meiner jetzigen Praxisfläche nicht mehr leisten. Ich bin nun gezwungen in den kommenden 4 Monaten neue Räume zu suchen.
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    • Von KoelnDoc
      Liebe Gemeinde der Wissenden,
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      Vielen Dank für Ihre Nachrichten - Beste Grüße
    • Von Deuser Praxismanager.de
      Hallo Forum,
      da es im Bereich Datenschutz angesichts der realen Abmahngefahr und der horrenden Bußgelder (20 Mio €) und die ganze Sache droht, real Existenzen zu vernichten (kein Scherz)  gerade mächtig brennt, haben wir eine Aktionsseite gestartet:
      https://www.arzt-datenschutz.de
      Highlights:
      Datenschutzerklärungs-Generator für die Praxishomepage – einzigartig in D und GRATIS Unsere Präsi zum DS (laufend aktualisiert (in 10 Min gut informiert, speziell für Nichjuristen) Staatlich bezuschusste Beratung zur Umsetzung eines kompletten Datenschutzmanagements in der Praxis (mit Zuschuss 1500 – 2400 €) Feedback willkommen, bin gespannt!
      Joachim Deuser
    • Von Deuser Praxismanager.de
      Liebes Forum,
      mich würde interessieren, ob jemand mit den neuen Systemen wie T2med, Redmedical, Doc Cirrus aussieht, hat da jemand Erfahrung, d.h. die Systeme im Einsatz? Meines Wissens nach sind die z.B. bei T2med immer noch viel am entwickeln... Lt. KV-Installationsstatistik weniger als 0,1% Marktanteil (was bei neuen Systemen ja nicht ungewöhnlich ist. Aber wenn 5000 Ärzte lt. Homepage schon getestet haben, macht mich das doch ein wenig nachdenklich...)
      Viele bisherige Systemanbieter setzen ja noch auf das alte Geschäftsmodell: Wenn Ärzte und Mitarbeiterinnen über das langsame System klagen, verkaufe ihnen alle paar Jahre einen neuen dicken Server und neue Rechner für >10.000 €. Bin gespannt, wie lange das die Praxisinhaber noch mit sich machen lassen...
      Praktisch alle EDV-Programme laufen ja sehr gut in kleinen Praxen. Meine Erfahrung: Je größer die Praxis ist (ab so 10-15 Arbeitsplätze), desto weniger Programme eignen sich. Wenn man auf der Suche nach einem neuen System ist, sollte man sich m.E. von der klassischen Client-Server-Technologie verabschieden (d.h. Daten auf dem Server, Programm läuft auf jedem Rechner), sondern sich die neuen Systeme mal ansehen.
      Wir haben vor kurzem für einen Klienten (Großpraxis 7 Ärzte) mal eine neutrale Recherche durchgeführt (mit Pflichtenheft und allem). Der Kunde hat sich für Doc Cirrus entschieden, da die nicht zu groß und nicht zu klein (und daher auch flexibel sind) sind und ein sehr stabiles System haben, das auch auf > 50 Rechnern sehr stabil läuft. Die Patientendaten liegen auf einem Datenwürfel / (NAS), und das Programm läuft über den Browser im Intranet (nicht Internet), ist also sicher nach außen hin und geht auch, wenn das Internet nicht läuft. Damit entfällt schonmal die Investition in neue Praxiscomputer, die alten werden einfach weitergenutzt. Die Daten liegen sicher in der Praxis (was ich aus Datenschutzaspekten wichtig finde) und nicht in einer Cloud... Und die Preise waren auch mehr als ok, was auch ein Kriterium ist...
      Würde mich über Rückmeldungen aus der Praxis freuen, wenn sie mit einem der neuen Systeme arbeiten, danke :-)
      Viele Grüße,
       
      Joachim Deuser
       


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