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Hallo zusammen!

Mich würde interessieren, wie Ihr die sachgerechte Aktenvernichtung so durchführt. Bei der Umstellung auf eine papierlose Praxis und auch im laufenden Betrieb fallen ja allerhand eingescannte Akten/Faxe/Arztbriefe etc. an. Die Möglichkeit eines Aktenvernichters (der für medizinische Daten und Röntgenbilder mindestens P-4 sein sollte) erscheint erstmal die kostengünstigste Variante der Aktenvernichtung. Allerdings macht das Ding viel Krach und das ganze Papier will ja auch entsorgt werden. Dann ist er oft heißgelaufen, muss pausieren, kurz: er nervt oft.

Die andere Möglichkeit erscheint die Entsorgung der Akten über einen Dienstleister. Es werden da Kisten angeboten (ich habe einen Anbieter gefunden, dessen Kisten das Volumen von etwa 3 Aktenordern schlucken und deren Entsorgung 22 Euro kostet), die in der Praxis verschlossen abgeholt und (hoffentlich) sachgerecht und datensicher entsorgt werden. Diese Methode finde ich sehr interessant. Hat jemand schon mit einem Anbieter gute Erfahrungen gemacht? Wenn ja, mit welchem?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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Guten Tag :-)

Wir haben einen etwas größeren Aktenvernichter angeschafft, welcher nicht nur 5 Seiten auf einmal vernichten kann. Ich hatte mich damals auch mit externen Unternehmen hierfür beschäftigt, aber auf Dauer amortisiert sich die Anschaffung eines großen Aktenvernichters schneller, als die Kosten für ein externes Unternehmen. 

Der Aktenvernichter läuft nicht schnell heiß und bei uns benötigt die MFA maximal 2-3 Minuten pro Tag (in Ausnahmefällen auch mal 5 Minuten) für die Vernichtung.

Viele Grüße!

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Wir haben uns einen Rexel AUTO+ 100 -  für 180 Euro angeschafft. Der arbeitet selbständig und auch leiser als alle Vorgänger.  Er verfügt über eine Klappe zum Öffnen. Dort kann man bis zu 100 Blättern einlegen. Dann Klappe einfach schließen und er arbeitet ohne Babysitter, heisst keiner muss dabeistehen.

Auf Wunsch kann man auch bei geschlossener Klappe Einzelblätter zum Schreddern in den dafür vorgesehen Schlitz stecken ( gut vor allem für Karteikarten, da die in der Sammelablage nicht gut zu schreddern sind). 

Gescannte Befunde werden i.d.R. nicht geschreddert, sondern dem Patienten mitgegeben.

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Am 27.1.2017 um 13:07 schrieb Polarlys:

Hallo zusammen!

Mich würde interessieren, wie Ihr die sachgerechte Aktenvernichtung so durchführt. Bei der Umstellung auf eine papierlose Praxis und auch im laufenden Betrieb fallen ja allerhand eingescannte Akten/Faxe/Arztbriefe etc. an. Die Möglichkeit eines Aktenvernichters (der für medizinische Daten und Röntgenbilder mindestens P-4 sein sollte) erscheint erstmal die kostengünstigste Variante der Aktenvernichtung. Allerdings macht das Ding viel Krach und das ganze Papier will ja auch entsorgt werden. Dann ist er oft heißgelaufen, muss pausieren, kurz: er nervt oft.

Die andere Möglichkeit erscheint die Entsorgung der Akten über einen Dienstleister. Es werden da Kisten angeboten (ich habe einen Anbieter gefunden, dessen Kisten das Volumen von etwa 3 Aktenordern schlucken und deren Entsorgung 22 Euro kostet), die in der Praxis verschlossen abgeholt und (hoffentlich) sachgerecht und datensicher entsorgt werden. Diese Methode finde ich sehr interessant. Hat jemand schon mit einem Anbieter gute Erfahrungen gemacht? Wenn ja, mit welchem?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Wir sammeln Altakten und fahren sie ca. 1 x alle 2 Jahre zu einem ortsansässigen Unternehmen. Rein in den Großschredder und fertig. Das Unternehmen hat einen Vertrag mit dern KVNO, so dass für ausreichende Sicherheit gesorgt sein sollte.

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Vielen Dank an alle Drei für die guten Tipps. Die Sache mit dem "Auto-Schredder" klingt für mich schon mal interessant. Vielleicht finde ich auch hier noch einen lokalen Dienstanbieter.

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Stelle auch gerade die Praxis auf papierlos um und da fällt eine riesige Menge an Datenmüll an. In der Kvno kann man diesen kostenlos z. B. In Düsseldorf abgeben. Ich fahre dann ca. Alle 2 bis 3 Mobate mehrere Kisten dorthin. 

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wir haben einen kleinen Papiershredder für die tgl. anfallenden Dinge. Die eingehenden Befunde werden gescannt, mit einem Paginierstempel fortlaufend numeriert und für evtl. spätere Nachforschungen fortlaufend in Aktenordner abgelegt und im "Keller" aufbewahrt, bis die beiden dortigen Schrank voll sind. Dann wird ein lokaler Entsorgungsbetrieb beauftragt- bringt uns eine abschließbare 240 l Tonne, in die entsorgt wird, was reingeht. 

Auf Rückmeldung wird die Tonne angeholt und der Inhalt datenschutzrechtlich korrekt geshreddert. Eins schriftliche Bestätigung erhalten wir mit der Rechnung ( kostet 35 Euro).

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@pgrimm

Warum treiben Sie einen solchen Aufwand mit den Papierbefunden? Warum nicht gleich nach dem Scannen schreddern?

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@KoelnDoc Es kommt ja sehr selten aber doch einmal vor, dass ein Befund beim Scannen falsch abgelegt worden ist. Das merke ich dann wenn Patient in die Sprechstunde kommt, so können wir den Befund noch einmal finden und auch anhand der "Nachbarbefunde" in der Numerierung eruieren, bei wem  er fälschlicherweise zugeordnet worden ist. Ob das den Aufwand rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden.

 

 

 

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    • Von DoktaBob
      Hallo liebe Community,
      ich bin schon öfters hier auf Teramed gelandet und habe schon viel interessantes hier gefunden. Toll, dass es diese Seite gibt
      Mich würde interessieren welche gesetzlichen Mindestanforderungen an Praxisräumlichkeiten  gestellt werden.
      Konkret geht es um eine Praxisneugründung bzw. -übernahme.  Einige Fallstricke habe ich schon recherchiert... so fand ich u.a. diesen Artikel, wonach sich viele Vermieter wohl aus der Pflicht nehmen wenn sie Praxisräume vermieten, indem sie im Mietvertrag die Formulierung "Räume zur Nutzung als Praxis" verwenden. Dann seien die Mieter alleine dafür verantwortlich die gesetzlichen baulichen Anforderungen einzuhalten.
      Ich habe eine kleine Allgemeinarztpraxis mit einer Arzthelferin und 2 angestellten Hilfskräften. Nach einer Modernisierungsmaßnahme möchte mein bisheriger Vermieter den Vertrag nicht mehr verlängern bzw. nur noch wenn ich das doppelte der jetzigen Miete zahle (statt 15,-/qm nun 30€/qm). Ich bin noch einer der wenigen Einzelkämpfer unter den Ärzten und kann mir das bei meiner jetzigen Praxisfläche nicht mehr leisten. Ich bin nun gezwungen in den kommenden 4 Monaten neue Räume zu suchen.
      Da die Mieten insgesamt massiv gestiegen sind, Frage ich mich wie "klein" darf meine Praxis eigentlich sein? Welche Räume braucht man unbedingt, auf welche kann man verzichten?
      Reicht auch eine Toilette, wenn die baulichen Maßnahmen zur Installation einer zweiten Toilette (für's Personal) mit zu hohen Kosten verbunden sind?
      Gelten eventuell manche Vorschriften erst ab einer bestimmten Mindestanzahl von Mitarbeitern? 
      Laut den Hygienevorschriften, die ich hier schön zusammengefasst gefunden habe müsste  ich mindestens einen Personalumkleideraum, einen Aufbereitungsraum mit reiner & unreiner Zone, einen Entsorgungraum und ggf. noch einen Lagerraum haben. Ich konnte dazu aber keine rechtsgültigen Quellenangaben finden.
      Andererseits habe ich aber auch schon Praxen gesehen, wo es nur 3 oder 4 Räume gab: die Praxen hatten zwar nur ein paar Stühle im Gang statt einem Warteraum, aber vermutlich Dank gutem Termin-Management liefen die Praxen auch ganz gut... tolerieren die Inhaber dieser Praxen das erhöhte Haftungsrisiko einfach oder dürften sie das eigentlich gar nicht und wurden einfach nur noch von keiner Aufsichtsbehörde kontrolliert?
      Wo kann man die räumlichen  Anforderung an Praxisgewerbeimmobilien noch nachlesen bzw. erfragen? Bei KBV möchte ich nicht direkt fragen, um nicht irgendwelche schlafenden Hunde zu wecken...
       
       
       
       
       
    • Von KoelnDoc
      Liebe Gemeinde der Wissenden,
      welche Methode, welches Programm oder welchen Dienst nutzen Sie, um Patientendaten, interne und externe Dokumente sowie ggf. E-Mails und Faxe gesetzeskonform revisionssicher zu archivieren? Mit welchen Kosten rechnen Sie?
      Vielen Dank für Ihre Nachrichten - Beste Grüße
    • Von lemontree77
      Gibt es Praxen, die die genauen Zeiten der Mitarbeiter erfassen?
      Mich beschäftigt dieses Thema schon länger und sehr oft bekomme ich zu hören, dass es nicht gemacht wird, nicht üblich ist oder sonstiges. Gelten denn in einer Arztpraxis andere Bedingungen wie z.B. im Handwerk? Dort sind z.B. Stechuhren oder andere Zeiterfassungssysteme  üblich...
      Es gab 2015 einen Artikel zum Thema Zeiterfassung. Den fand ich ganz gut, wobei auch hier mehr die verschiedenen Modelle vorgestellt wurden.
      Gibt es eine Praxis, die digitale Zeiterfassung praktiziert? Ich würde mich gerne zu diesem Thema mit jemandem austauschen.
       
       
    • Von Selina
      Hallo,
      Leider wurde jahrelang unser QM Handbuch nicht weiter beachtet und wir müssen einiges nacharbeiten.
      Nun geht es darum zu jeder Tätigkeit eine Stellenbeschreibung zu erstellen, allerdings ich als Neuling habe keine Anhaltspunkte wo ich anfangen soll.
      Kann mir jemand eventuell weiterhelfen und mir sagen wo ich eine Vorlage oder auch schon fertige Stellenbeschreibungen finde an der ich mich orientieren kann?
       
      Vielen dank für die Mithilfe und liebe Grüße!
    • Von Kyra1989
      Was soll der Notfallkoffer für die Arztpraxis und ärztlichen Bereitschaftsdienst (Notdienst) enthalten?
      Materialien, Diagnostik, Venenzugang, Beatmung Verbandsmaterial, Arzneimittel
      Inhalt Notfallkoffer
      Materialien
      Diagnostik
      Stethoskop Blutdruckmessgerät Pupillenleuchte Venenzugang
      Venenverweilkanülen unterschiedliche Größe und Fixierpflaster Stauschlauch Beatmung:
      Beatmungsmasken Handbeatmungsbeutel mit Ventilen und Sauerstoffschlauch Guedel-Tuben ,Wendel-Tuben Absaugpumpe Verbandsmaterialien :
      Sterile Pflaster Verbandsschere Weiteres :
      Einmalhandschuhe Desinfektionsspray, Abwurfbehälter für spitze Sachen Sterile Einmalspritzen versch. Größe, Aufziehkanülen Infusionssystem Arzneimittel
      Medikamente
      Ampullen
      Verwendung
      Haltbarkeit
      Adrenalin (Suprarenin)
      1mg /1ml
      Reanimation alle 3 min, bei allergischen Schock auf 100ml verdünnt milimeterweise geben.
      11/15
      Amiodaron
      150mg/3ml
      Reanimation nach dem 3. Schock
      06/16
      Aspirin
      500mg/5ml+(Löser)
      Bei ACS 500mg i.v oder p.o
      10/15
      Atropin (Atropinsulfat)
      0,5mg/1ml
      Bei Bradykardie 1 Amp. i.v
      07/16
      Diazepam
      10mg/2ml
      Bei Krampfanfall 10mg rektal
      02/17
      Furosemid
      20mg/2ml
      Bei Lungenödem 20-60mg i.v
      07/19
      Glucose (G20)
      Untersch. Größen
      Bei Hypoglykämie, titrieren bis Patient aufklart.
      01/16
      Heparin
      25000IE/5ml
      Bei Myokardinfarkt 5000 IE i.v
      03/17
      Kristalloide (z.B Ringer)
      500ml
      Bei Volumenmangel
      09/16
      MCP
      10mg/2ml
      Antiemetikum , 1 Ampulle i.v
      06/19
      NaCl 0,9%
      100ml/50ML Flaschen
      Zum Aufziehen, Verdünnen von Medikamenten
      05/16
      Nitroglyceroltrinitrat (Nitrolingual )
      1 Hub= 0,4mg
      Bei ACS, Lungenödem 2 Hübe s.l
      05/15
      Novaminsulfon
      1g/2ml
      Bei Schmerzen langsam i.v
      08/18
      Prednisolon ( Solu-Decortin)
      250mg/5m( +Löser)
      Bei Asthmaanfall, allergischer Reaktion/Schock 100-250 mg i.v
      06/16
      Ranitidin
      50mg/5ml
      Bei allergischer Reaktion/ Schock 1 Amp. i.v
      06/16
      Salbutamol Spray
      1Hub = 0,1mg
      Bei Asthmaanfall 2-4 Hübe
      09/16
      Tavegil
      2mg /5ml
      Bei allergischer Reaktion /Schock 1 Amp. i.v
      05/17


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