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Bienchen

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  1. Hallo, ja inzwischen haben wir unsere ersten Erfahrungen mit dem BMP gemacht und meinen auch; da ist noch viel Luft nach oben. Bisher haben wir nur bei ausgewählten Patienten ( verminderte Compliance; viele Medikamente) auch den Grund der Einnahme im Plan vermerkt (alles per Hand !!! :-( ). Wenn das für alle Pflicht wird und dafür keine Automatisierung zur Verfügung steht, dann hat man noch weniger Zeit für den Patienten, der doch im Mittelpunkt unseres Handels stehen sollte. Hinzu kommt, dass wir beim Ausstellen eines Rezeptes aus dem BMP die Dosierung nicht automatisch übertragen bekommen. Das wollen wir nächste Woche mit unserem Softwarehaus klären. Seit heute haben wir auch einen Scanner in Betrieb genommen, der Sinn machen wird, sobald auch alle Fachärzte den BMP verwenden. Aber noch viel sinnvoller wäre es, wenn erst einmal die Kliniken verpflichtet würden, den BMP zu verwenden; das ist ja oft der größte Aufwand, deren Pläne zu überprüfen bzw. aufzunehmen. Und was nützt der perfekteste Plan, wenn der Patient ihn bei der Vorstellung beim Facharzt und Zahnarzt nicht mitnimmt.:-( Immer wieder kommen Anrufe von Kliniken, Zahn- und Fachärzten mit der Bitte, den Plan für den gerade in deren Praxis befindlichen Patienten zu faxen. Manchmal haben wir aber auch das Gefühl, dass es vor allem in Kliniken zu Übermittlungspannen kommt; denn selbst bei Klinikeinweisungen (da wird grundsätzlich ein aktueller Med.-Plan ausgedruckt und mitgegeben) direkt von der Praxis aus mit Krankentransport kommt oftmals prompt ein Fax oder Anruf mit der Bitte um den Med-Plan. Ihr seht, der BMP macht es auch nicht besser :-). Der Mensch ist immer noch das Hauptproblem :-))
  2. Wir haben uns einen Rexel AUTO+ 100 - für 180 Euro angeschafft. Der arbeitet selbständig und auch leiser als alle Vorgänger. Er verfügt über eine Klappe zum Öffnen. Dort kann man bis zu 100 Blättern einlegen. Dann Klappe einfach schließen und er arbeitet ohne Babysitter, heisst keiner muss dabeistehen. Auf Wunsch kann man auch bei geschlossener Klappe Einzelblätter zum Schreddern in den dafür vorgesehen Schlitz stecken ( gut vor allem für Karteikarten, da die in der Sammelablage nicht gut zu schreddern sind). Gescannte Befunde werden i.d.R. nicht geschreddert, sondern dem Patienten mitgegeben.
  3. Vielen Dank für die tollen Ablaufbeschreibungen für die INR- und Blutzuckermessung . Ist ab morgen Bestandteil unserer Arbeit und im QM-Akter hinterlegt. Kleiner Tipp meinerseits wäre noch: Desinfektion der Fingerkuppe.
  4. Ja, auch bei uns ist es seit ca. 1 1/2 Jahren selbstverständlich, dass Patienten einen Medikamentenplan erhalten, der neben dem Handelsnamen die Wirkstoffstärke, das Einnahmeschema und wichtige Hinweise enthält. Bei Notwendigkeit (patientenbezogen) wird auch vermerkt, wegen welcher Erkrankung der Patient das Medikament erhält. Soweit wir Kenntnis über Facharztverordnungen haben (Arztbriefe oder Med-Plan, den der Patient vorlegt) werden auch diese Medikamente in den Plan aufgenommen. Informiert uns der Patient über Selbstmedikationen, werden auch die aufgeführt. Wenn der Patient zu einem Facharzt überwiesen wird, bekommt er zur Überweisung auch den aktuellen Medikamentenplan zur Vorlage/Abgabe bei diesem mit. Bei jedem eingegangenen Facharztbericht bzw. jeder KH-Entlassung wird der Plan (außerhalb der Sprechstunde) abgeglichen und dem Arzt Vermerke gemacht, wo sich Änderungen ergeben haben, damit er entscheiden kann, ob er den Änderungen folgen möchte oder die bisherige Medikation beibehält bzw. nur einiges ändert. Kommt der Patient dann zur Sprechstunde, wird der zu diesem Zeitpunkt aktuelle Med-Plan mit allen aktuellen Befunden v. Fachärzten, Labor etc. in die Akte gelegt, so dass der Arzt im Sprechzimmer alles Notwendige besprechen kann. Er gleicht auch noch eimal den neu erstellten Med-Plan mit dem Patienten ab. So können eventuelle Fehler noch behoben werden, und der Patient verlässt mit einem korrigierten ausgedruckten aktuellen Med-Plan die Praxis. Kommt ein Patient unangemeldet von einer Krankenhausentlassung, die keinen Aufschub duldet ( sonst bekommt er einen Termin für den Folgetag), dann wird zunächst der KH-Bericht gescannt, die Entlassungsmedikation mit dem "alten" Plan verglichen, und dann w.o. beschrieben die Änderungen markiert ( Häkchen vor dem Medikament bedeutet: Medikament hatte er schon/Pfeil nach unten=reduziert; Pfeil nach oben=erhöht; "N" vor dem Medikament= neues Medikament). Außerdem werden neue Diagnosen in den PC eingetragen. Erst wenn das alles erledigt ist, wird der Patient dem Arzt vorgestellt. Nach der Arztkonsultation kommt der Patient wieder zur Anmeldung mit der Medikationsentscheidung. Der Plan wird im PC aktualisiert-wenn nötig - und dann für den Patienten ausgedruckt. Die neuen Richtlinien für den 1. Oktober 2016 werden hoffentlich ohne zusätzliche Arbeit umsetzbar sein, denn die Softwarehersteller müssen ja die Pläne entsprechend programmieren. Lassen wir uns überraschen. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt und euch nicht zu arg genervt. Wenn doch, dann vorab schon mal : Entschuldigung
  5. Hallo, Zum Thema Rezepttelefon kann ich dir sagen, dass wir dies seit einigen Jahren erfolgreich nutzen. Die Patienten haben einen Handzettel von uns erhalten, auf dem darüber informiert wird, wie die Telefonnummer lautet (diese ist nur dafür eingerichtet), was sie bei der Bestellung alles ansagen müssen usw. . Wählt der Patient die Nummer wird ihm per Ansagetext nochmals gesagt, was die Bestellung alles enthalten soll usw. . Den Text haben wir selbst entwickelt und aufgenommen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Bestellungen auch per Fax (auch wieder separate Nummer ) zu senden. Die Bestellungen liegen dann 24 Std. nach dem Bestellen zur Abholung bereit. Dafür empfehlen wir Zeiten, die nicht unmittelbar während der Sprechzeit liegen. Wichtig ist auch der Hinweis, dass bei der Abholung an die Chipkarte zu denken ist, weil es sonst gehäuft zu Problemen am Quartalsbeginn gibt.
  6. Wir nutzen diese Vorlage sehr gern. Sie ist äußerst hilfreich, und der Patient kann in Ruhe wichtige Hinweise zu seinem Gesundheitszustand notieren. Außerdem ist es teils sehr interessant für das Praxisteam zu erfahren, wo der Patient (teils ohne Überweisung) überall war und welche Therapien dabei eingeleitet wurden. Auch merkt der Patient, das er auch Eigenverantwortung und Mitarbeit zeigen muss, wenn ihm etwas an der Verbesserung seines Gesundheitszustandes liegt. Gern hätte ich aber noch einige Vorschläge zur Ergänzung des Fragebogens gemacht. Angaben zum Alkoholkonsum ( nie, selten, oft evtl. mit Angaben 1x/Wo usw....) Nikotin: ja nein wenn ja, wieviel /Tag - beide Angaben werden ja auch im Reha-Antrag abgefragt Telefon: für evtl. Rückfragen ( oft sind die abgespeicherten Nummern - insbes. Handy - nicht aktuell)
  7. Wir machen die Abrechnung auch immer zu Beginn des neuen Quartals außerhalb der Sprechstunden. Probeabrechnungen finden immer wieder mal im aktuellen Quartal statt, um Fehler nicht bis zum Schluss "zu sammeln". Dann geht es echt schnell mit der Abrechnung. Für die Chronikerziffern führen wir zum Quartalsende Suchläufe durch. Um CI und QSP (DMP KHK)(AOK PLUS-Programme) nicht zu vergessen, haben wir Icons auf der Patientenmaske. Auch dazu findet ein Suchlauf zu Beginn des neuen Quartals statt, und es wird eine Liste ausgedruckt, welche Patienten im Quartal abrechenbar sind (Ausdrucken der entsprechenden Formulare - wir sind KV Sachsen). Ist das CI oder DMP-QSP-Formular dann ausgedruckt, wird der Patient von der Liste gestrichen. Ca. 14 Tage vor Quartalsende kontrollieren wir anhand der Liste, die wir zu Beginn des Quartals ausgedruckt haben, ob wir evtl. Patienten vergessen haben abzurechnen und holen das nach.
  8. Also die Idee finde ich echt gut, die Umsetzung sehe ich im Praxisalltag allerdings als schwierig an. Habe mir die Muster aber ausgedruckt, um es zu testen. Für die Anmeldung von Hausbesuchen finde ich sie perfekt. Da werden wir sie auf jeden Fall nutzen, da man am Telefon sonst schnell mal versäumt, wichtige Details zu erfragen.
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