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Frage

Hallo,

mein Name ist Michaela und ich lese seit einiger Zeit aktiv hier mit. Habe auch schon einige der tollen Vorlagen hier nutzen können. Ich bin seit 2 Jahren VERAH und seit 10 Jahren in der aktuellen Praxis beschäftigt. Mehr oder weniger habe ich auch die Aufgaben einer Praxismanagerin übernommen, wobei ich keine Ausbildung hierzu habe.

Nun zu meinem Problem...Die Praxis besteht seit 10 Jahren und in der letzten Zeit wird immer deutlicher, daß wir dringend etwas in Sachen QM und Organisation der Praxis unternehmen müssen. Es läuft zwar alles, für meine Begriffe aber oft suboptimal. Fehlende Zuständigkeiten, unerledigte Arbeiten bzw. Weiterschieben von Arbeit usw. Das nervt natürlich. Meine Frage: Wie habt ihr bei euch in der Praxis die "Abwicklung" der DMP-Untersuchungen organisiert? Wir haben sehr viele DMP-Pat., diese bekommen in der normalen Sprechstundenzeit einen Termin und killen so oft den reibungslosen Ablauf.

Wie läuft es bei euch, oder habt ihr Verbesserungsvorschläge für mich?

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2 Antworten auf diese Frage

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  • 0

Hallo Bomi und herzlich willkommen auf Teramed :)

Wir diskutieren derzeitig auch sehr heftig über die DMP-Termine. Wie Du beschreibst, können DMP-Termine mitunter medizinisch sinnlos sein und die Sprechstunde "blockieren".

Aus meiner Sicht sind die Ziele der DMPs

  • medizinisch: regelmäßige (quartalsweise) Betreuung von Patienten mit chronischen Grunderkrankungen
  • wirtschaftlich: regelmäßige (quartalsweise) Wiedervorstellung der Patienten

Etwas ketzerisch könnte man meinen, dass

  • die DMP-Dokumentation sinnlos ist und nur für die Leistungsabrechnungen relevant ist
  • ein extra, eigenständiger DMP-Termin zu 90% nicht genügend medizinische Inhalte bietet
  • eine engere Betreuung von DMP-Patienten aus medizinischen Gründen sowieso vom Arzt angeordnet terminiert wird

Die Erfahrungen unserer Ärzte mit DMPs sind unterschiedlich:

  • der DMP-Termin wird von einigen Patienten auch zum Anlass genommen, andere medizinische Fragen zu stellen. Ein Teil dieser Patienten macht deshalb keine "Zwischentermine" aus, sondern warten auf den nächsten Quartals-DMP-Termin
  • ein anderer Teil der Patienten fühlt sich organisatorisch verpflichtet, neben regulären Sprechstundenterminen zusätzlich einzelne DMP-Termine zu vereinbaren
  • einige Patienten wissen gar nicht, dass wir nebenher die DMP-Dokumentation ausfüllen
  • einige Patienten fragen gezielt nach, dass wir nebenher die DMP-Dokumentation ausfüllen ohne dies im Termin direkt anzusprechen (KHK, COPD)

Man könnte meinen, dass gesonderte, zusätzliche DMP Termine eigentlich unwirtschaftlich sind und medizinisch fragwürdig.

Ich kann mir vorstellen, dass wir hier das Konzept der "sinnvollen Betreuung von Pat. mit chronischen Erkrankungen" aufnehmen, das ja den DMPs zugrunde liegt und dann die DMP-Patienten integrieren.

In der Zwischenzeit versuchen wir die DMP-Termine mit anderen Terminen zusammenzufassen, also bei der Gesundheitsvorsorge o.ä., oder die DMPs dann auszufüllen, wenn der Patient wegen z.B. einer akuten Erkrankungen sich vorstellt..

Zusätzlich bereiten die MFAs die DMP-Patienten selbständig in einem eigenen Sprechzimmer vor, so dass die ärztliche Kontaktzeit reduziert wird.

So ganz sind wir noch nicht glücklich mit der Konstellation, vielleicht hat jemand noch Ideen und Tipps zum Umgang mit dem DMP.

Grüße

Ralph

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  • 0

Ich finde die DMP`s unnötig. Habe vorher unsere Pat. genauso gut betreut. Unsere Diabetiker mussten trotzdem jedes Jahr zum Augenarzt u.1x zumDiabetologen(grad Insulinpat.). Hat sich für mich nichts verändert, außer dass es mehr Bürokratiearbeit ist und uns die Zeit für das Wichtigste am Pat., raubt. Gut wachsame Schwester achtet von alleine darauf und braucht diesen Quatsch nicht und dann noch zeitlich bemessen. Es handelt sich um reine finanz.Einnahmen. Pat. fanden damals noch einen Sinn, da Sie für die Praxisgebühr befreit wurde, aber wenn man sie nun fragt....sieht man viele Fragen i.d.Augen...(so ein Blödsinn...) der Pat. .Den Überblick was die Blutwerte angehen, hatte ich immer im Blick,dazu brauch ich nicht das DMP.   Und außerdem wird diese Ausfüllung viel nach d.Sprechstd.od.i.Mittagspausen etc.. gemacht...um den Zeitraum einzuhalten,alle zu schaffen bis zum gewissen Datum. Somit oft unbezahl.Zeit und Nerven.

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    • Von DoktaBob
      Hallo liebe Community,
      ich bin schon öfters hier auf Teramed gelandet und habe schon viel interessantes hier gefunden. Toll, dass es diese Seite gibt
      Mich würde interessieren welche gesetzlichen Mindestanforderungen an Praxisräumlichkeiten  gestellt werden.
      Konkret geht es um eine Praxisneugründung bzw. -übernahme.  Einige Fallstricke habe ich schon recherchiert... so fand ich u.a. diesen Artikel, wonach sich viele Vermieter wohl aus der Pflicht nehmen wenn sie Praxisräume vermieten, indem sie im Mietvertrag die Formulierung "Räume zur Nutzung als Praxis" verwenden. Dann seien die Mieter alleine dafür verantwortlich die gesetzlichen baulichen Anforderungen einzuhalten.
      Ich habe eine kleine Allgemeinarztpraxis mit einer Arzthelferin und 2 angestellten Hilfskräften. Nach einer Modernisierungsmaßnahme möchte mein bisheriger Vermieter den Vertrag nicht mehr verlängern bzw. nur noch wenn ich das doppelte der jetzigen Miete zahle (statt 15,-/qm nun 30€/qm). Ich bin noch einer der wenigen Einzelkämpfer unter den Ärzten und kann mir das bei meiner jetzigen Praxisfläche nicht mehr leisten. Ich bin nun gezwungen in den kommenden 4 Monaten neue Räume zu suchen.
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    • Von Kathrin Kunze
      Hallo liebe MFA Kollegen, 
       
      ich heiße Kathrin und bin neu hier. Ich arbeite seit 2 Jahren in einer Zentralen Notaufnahme im internistischen, chirurgischen, neurologischen und gynäkologischen Bereich. Meine Arbeit unterscheidet sich in keinsterweise von denen meiner Gesundheits- und Krankenpfleger Kollegen, da auch ich Dauerkatheter sowie Zugänge lege und alle anderen pflegerischen Tätigkeiten wie die Überwachung von Herzinfarkt-, Schlaganfall-, Sepsispatienten oder sonst wie schwer erkrankter Patienten eigenverantwortlich übernehme. Natürlich immer im Team mit dem jeweiligen Facharzt. 
      Ich wollte mich nun notfallmedizinisch weiterbilden und ging auf den Lehrgang "Notfallfachkraft" in Stuttgart, welcher über 5 Tage andauerte. Obwohl das ganz interessant war, war mir das nicht tiefgründig und speziell genug. Nun suchte ich also weiter nach Weiterbildungsmöglichkeiten um heraus zu finden, dass es eine sehr gute 21 monatige Ausbildung zur "Notfallpflegerin" gibt. Leider sind da aber nur gelernte Gesundheit und Krankenpfleger (GuK) zugelassen. 
      Ich versuche dies zu ändern und unseren Berufsstand in der Notfallmedizin respektabler zu machen.
      Heute verfasste ich dazu ein Schreiben an das Regierungspräsidium in Freiburg, da dies die Stelle ist, welche die Prüfungskriterien und - voraussetzungen bestimmen. 
       
      Nun mein Anliegen an euch:
      Gibt es MFA in Dr selben Position wie mich hier im Forum? Wem geht es genauso? Wir sind bei uns im Team bereits 4 von 10 Kräften MFA. Mehr Gewicht hätte die ganze Sache aber mit mehr Beteiligten. 
       
      Deswegen meine Bitte an euch: Unterschreibt meine Petition im unten stehenden Link damit wir MFA auch in anderen Bereichen ernst genommen werden:
      https://www.petitionen24.com/medizinische_fachangestellte_in_notaufnahmen
      Vielen lieben Dank schonmal für eure Unterstützung!! 
    • Von KoelnDoc
      Liebe Gemeinde der Wissenden,
      welche Methode, welches Programm oder welchen Dienst nutzen Sie, um Patientendaten, interne und externe Dokumente sowie ggf. E-Mails und Faxe gesetzeskonform revisionssicher zu archivieren? Mit welchen Kosten rechnen Sie?
      Vielen Dank für Ihre Nachrichten - Beste Grüße
    • Von Jerupa85
      Hallo zusammen, 
      Ich möchte in Teilzeit in München Stadt als MFA für Hausarztpraxis arbeiten, soll als 2. Fachkraft jedoch fast alles machen und zwar eigenverantwortlich. Ich habe 7Jahre Erfahrung nach Ausbildung. Wie viel darf ich in München verlangen? Ich habe gehört unter 17 Euro pro Stunde auf keinen Fall!
      B
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