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Hallo,

wie oft macht ihr eigentlich Teamsitzungen? Einmal wöchentlich, einmal im Monat?

Kommt dabei etwas heraus oder sind die nur dazu da, das man dem QM genüge tut?

Werden eure Vorschläge / Meinungen berücksichtigt oder ist es eine Veranstaltung, damit der Chef seine Anweisungen weitergeben kann?

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Gast Susanne

Besprechungen, die klar strukturiert sind und nicht zu oft statt finden, können durchaus Sinn machen. Wobei ich festgestellt habe, dass der Chef gar nicht immer dabei sein muss - in diesem Fall genügt die Anwesenheit und Organisation durch die Praxismanagerin, die viele Kolleginnen als mehr oder weniger Ihresgleichen einschätzen und es ihnen damit leichter fällt, auch etwas bei der Besprechung zu äußern. Einmal im Monat so ein Jour Fix kann schon eine gute Sache für alle Beteiligten sein, vorausgesetzt es gibt klare Strukturen und die Besprechung dauert nicht zu lange.

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Bei einer Teambesprechung kommt es meiner Meinung nach darauf an, was besprochen werden soll. Je nach Thema nur die Mitarbeiter dazu einladen, die es betrifft. Wenn man mehrere Themen besprechen muss, einfach so durchstrukturieren, das Mitarbeiter, die das Thema nicht betrifft, schon nach Hause können.  

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Ich denke auch, dass nicht immer alle Mitarbeiter, also alle medizinischen Fachangestellte und Ärzte teilnehmen müssen.

Vielleicht sollte man vorher klären was es zu besprechen gibt, und wen es betrifft. Das strukturiert ungemein.

 

Irgendwann sind ja die Praxisabläufe besser eingespielt, so dass nicht immer alle Ärzte dabei sein müssen. Oft ist vielleicht auch besser, wenn die MFA und Ärzte unter sich selbst Angelegenheiten besprechen und diskutieren.

 

Dann könnte man alle 8-10 Wochen eine größere "Sitzung" veranstalten.

 

Grüße

 

Ralph

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Gast ThomasD

Ich finde es ehrlich gesagt etwas problematisch, wenn die Teamsitzungen so angesetzt werden, dass alle die es nicht betrifft "nach Hause gehen" können. Die sind doch genau so Bestandteil des Teams und sollten nicht schon Freizeit konsumieren können, wenn die anderen noch beim Meeting sitzen.

 

Klar können einzelne Themen so besprochen werden, dass nicht immer alle dabei sind, doch hier ist Vorsicht geboten, dass sich nicht jemand "ausgeschlossen" oder "übergangen" fühlt. Ich halte regelmäßige - allerdings nicht zu häufige - Teamsitzungen wo alle dabei sind, für sehr wichtig und ausschlaggebend für ein gutes Praxisklima.

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Hallo,

 

ich als Ärztin in WB genieße die Teamsitzungen in der HA Praxis, da ich hier (meist) alle Kollegen am Tisch sitzen habe.

Organisatorische Probleme kann ich ansprechen und 3 Chefs müssen sich eben dann doch positionieren und eine Entscheidung fällt schnell. 

Ebenso Strukturen in Bezug auf die MFAs - Lösungen werden hier schneller gefunden.

 

Tipp für WB - Assistenten:

Fragenliste (rein fachlich) der Woche erstellen und Euren Vorgesetzten ins Fach werfen - bei 3 Vorgesetzten interessanter "Antwortenmix".

oder:

Med. Fragen einmal in der Woche in einer kurzen Fragestunde abarbeiten.

 

Das erleichtert übrigens den Weiterbildern enorm den Alltag, denn ständige Unterbrechung der Patientengespräche sind eben nun mal lästig!

 

Grüße

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Ärzte in Weiterbildung führen auch bei uns dazu, dass man über den Tellerrand schauen muss.  Andere Kollegen haben ähnliches berichtet

 

Es ist eine Bereicherung für die tägliche Praxis und führt zur Weiterentwicklung der beteiligten Personen und der Praxis.

 

Meine Frage: haben die Patienten denn Verständnis dafür, dass sie zur Lösung ihrer Probleme möglicherweise auf die nächste "Teamsitzung" oder Beantwortung der "Fragenliste" warten müssen? 

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Gast ThomasD

Ich weiß nicht wie es in anderen Praxen gehalten wird, aber definitiv medizinische Probleme oder Fragen einen Patienten betreffend in einer Teamsitzung zu besprechen, halte ich für weniger sinnvoll. Hier meine ich, dass bei akuter Thematik einfach schnell der Kollege oder vorgesetzte Arzt "zwischendurch" befragt werden sollte.

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Gast Susanne

Ich finde auch, dass es bei Teamsitzungen tatsächlich um teaminternes gehen sollte. Vielleicht würde es Sinn machen, dass sich Ärzte - ähnlich wie bei der Visite im KH - getrennt vom übrigen Personal zusammen setzen und die medizinischen Agenden besprechen.

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Also wir machen Teambesprechungen immer nach Bedarf. 

In meiner alten Praxis hatten wir Teambesprechungen einmal im Monat.

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  • Telematikinfrastruktur - anbinden oder abwarten?

    Da ich hier noch kaum Beiträge zur Telematikinfrastruktur gefunden habe und in mir immer mehr Fragezeichen aufploppen, versuche ich hier mal einen Thread aufzumachen in dem ich alles was man so wissen muss aufgelistet wird. Ich tendiere dazu die Telematikinfrastruktur möglichst lange hinauszuzögern, da zum einen die Kostenübernahme immer noch nicht vollständig erfolgt (die KV-Pauschalen sind nur ein Teil, vor allem auf den laufenden Kosten scheint man sitzen zu bleiben) und da zum anderen mein jetztiger PVS-Provider sich trotz neuer DSGVO (oder vielleicht gerade wegen) komplett aus der Verantwortung stiehlt, sollte durch es durch Online-Anbindung zu einer Datenpanne kommen. Bisher bin ich mit meiner kleinen Allgemeinarztpraxis auch offline ganz gut ausgekommen....
    Abgesehen davon dass das Telematik-Thema generell nicht ganz durchdacht ist und Sicherheitsrisiken beinhaltet (siehe https://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte) birgt schon alleine die dafür notige Online-Anbindung meines Praxis-Server Gefahren, die man nicht so ohne weiteres eindämmen kann. Also, vielleicht gibt es hier auch Leute, die das ganze noch möglichst weit hinauszögern oder aber Leute, die meine Bedenken zerstreuen können?   Mal zum Stand der Dinge: Welche Komponenten braucht man für die Anbindung an die Telematik? Konnektor: im Prinzip ein spezieller VPN-Router) E-Health-Kartenterminals: für manche alten Kartenterminals gibt es kostenpflichtige Firmwareupdates, z.B. Mobile Kartenterminals Praxisausweis (SMC-B) Anpassung PVS VPN-Zugangsdienst und Internetanschluss Optional: elektronischer Heilberufeausweis (eHBA)
    Bis wann ist die (aktuelle) gesetzliche Pflicht? Im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, steht dass bis zum 30. Juni 2019 keine Honorarkürzungen erfolgen sollen. Ärzte und Psychotherapeuten müssen die notwendigen Komponenten für den Anschluss an die TI allerdings bis spätestens 31. März nächsten Jahres verbindlich bestellen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen. Können sie das nicht, wird Vertragsärzten das Honorar um ein Prozent gekürzt (siehe § 291 Absatz 2b Satz 14 SGB V). Quelle: https://www.kbv.de/html/telematikinfrastruktur.php
      Leider schwingen diverse Anbieter aber schon seit langem die Angstkeule und wollen damit Ärzte zur Vertragsunterzeichnung bewegen, solange es noch keine Konkurrenz gibt.
    Und die mit der Zeit weniger werdende KV-Förderung trägt ihren Teil dazu bei.
    Ich habe schon mit vielen Ärzten gesprochen, die vor Monaten neue Telematik-Verträge abgeschlossen haben, aber diesen noch nicht verwenden konnten und dementsprechend auch noch keine Förderung erhalten haben.   Wie hoch ist die Förderung aktuell ? Quelle: https://www.kbv.de/html/30719.php   Wieviele Konnektoren sind bisher zugelassen? Laut meinem letzten Stand sind es 4 Konnektoren. Ich werde diese demnächst hier verlinken.   Was passiert nach Ablauf der Frist? das weiss so genau leider keiner.... aber es gibt Widerstand:
    Die Frist wurde bereits von Ende 2018 auf März 2019 verlängert auch dank einer Petition (siehe: Petition 83509).
      Was kann man tun? "Was sollten nun Ärzte angesichts der noch immer drohenden Honorarkürzung tun? Dr. Kriedel rät, die nötigen Geräte zu bestellen. In dem Vertrag sollte unbedingt verankert werden, dass der Finanzierungspreis für das Quartal gilt, in dem erstmals die Stammdaten abgeglichen werden. Entscheidend für die GKV-Erstattung ist nämlich das Quartal des ersten Versichertenstammdatenabgleichs und nicht das Datum des Kaufvertrags oder der Konnektorenlieferung." (Quelle: Medical Tribune  Kein Cent zuzahlung! ) Einen Anwalt fragen oder wenn man schon gezahlt hat klagen:
    https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wer-prozessiert-wegen-telematikschaeden/
    Eine Musterklage ist von dem Ärztenetz Medi in Vorbereitung:
    https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/975768/musterklage-medi-laedt-ti-strategietreffen.html   Unbedingt das Kleingedruckte in den Verträge lesen, die man mit dem Anbieter geschlossen hat:
    In den Verträgen, die ich bisher gesehen habe, versuchten die Anbieter jegliche Haftung für Hackerangriffe auszuschließen.   Meine persönlichen Fragen, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann? Muss man alle benötigten Komponenten auf einmal bestellen, um die Förderung zu bekommen?
    Oder kann man zum Beispiel erstmal nur das SMC-B-Kartenterminal bestellen und sich erstatten lassen? Ist ohne VSDM - also die Online-Prüfung der Stammdaten - auch kein Einlesen der Gesundheitskarte im PVS (und damit eine Abrechnung) mehr möglich? Welche Nachteile außer der Honorarkürzung hat man sonst noch wenn man offline bleibt? (Arztrbriefe, Medikationsplan sind ja erst noch in Entwicklung) Was passiert wenn ein Konnektor gestohlen wird? Muss man updatefähige Kartenterminal bis 31.12.2018 updaten und gibt es wirklich keine Updates mehr für das ORGA 930 M mehr?
    Laut dieser Anzeige ist das angeblich so: https://www.doccheckshop.de/Angebote/Kartenlesegeraete-OPB1/   Hoffe auf rege Diskussion!
             

    DoktaBob
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