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Crazieh

Goä Abrechnung Hausbesuch


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Hallo liebe Community

In der PrivatAbrechnung bin ich noch ein Neuling und mein Chef weiß leider auch nicht so viel weil er seit über 30 Jahren keinen Hausbesuch gemacht hat.

Wir sollten heute einen Hausbesuch machen nach der Sprechstunde bei einer Patientin die gesetzlich versichert ist und meinte sie zahlt das privat.

Jetzt weiß ich nicht genau  was wir alles abrechnen können / dürfen.

Leistungen was wir gemacht haben :

Hausbesuch von 18.50 bis 20.00

Infusion 2 mal 500 ml über denselben Venen Zugang.

Körperliche Untersuchung (abtasten abhören und abklopfen) von abdomen Lunge Herz und Wirbelsäule 

Ausstellung rezept und krankenhaus Einweisung 

Und dann eben der weg von praxis zur pat. 3.5 km

Ziffern hab ich wie folgt raus gesucht weiß aber nicht mit welchem Faktor ich abrechnen darf und ob manche Ziffern einam oder mehrfach abgerechnet werden können und ob es vllt. noch Ziffern gibt die man zusätzlich abrechnen kann und ob man für Material (Infusion System, venenverweilkanüle ) auch etwas abrechnen kann. 

Ziffern:

50

Wegegeld 

272

7 (geht das 2 mal weil ja Herz Lunge und abdomen untersucht wurden ?)

A (Zuschlag?)

 

Wäre super wenn mir jemand helfen kann da ich sowas noch nie hatte :)

Lg

 

 

 

 

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War Doc da oder nur Ihr Schwestern( Nr.52) zum Hausbesuch? Und gesetzl.Versicherte bezahlen nicht privat, es sei denn es handelt sich über einen IGEL Leistung. War Pat. verwirrt?....

 

 

e-bis.de 

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HallO

Der Arzt und ich waren da. 

Nein Patient war nicht verwirrt. 

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Hallo , habt ihr  euch das schriftich geben lassen, dass die Pat. den Besuch selbst bezahlen möchte ? IGEL ist 1,0 fachersatz , Sachkosten können noch seperat laut  §10 GOÄ abgerechnet werden , nein die 7 kann nur einmal berechnet werden,  unter Umständen gesteigert, Zuschlag A geht bei Hausbesuchen nicht !!! vielleicht noch die 56

falls noch Fragen sind , gerne melden, ich schreibe seit über 30 Jahren Privatrechnungen

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Hallo!

Ich möchte nur diskret darauf hinweisen, dass man nichts als IGeL anbieten/abrechnen darf, was bereits Bestandteil der normalen GKV-Versicherungsleistung ist. Bitte prüft unbedingt, ob es irgendetwas handfestes gib, was gegen die "normale" HB-Besuchstziffern 01410 (bzw. 01411, die wäre ab 19:00 berechnungsfähig gewesen) plus Wegepauschale plus ggf. 38100 (in begründeten Einzelfällen berechnungsfähig) spricht (evtl. kommen noch weitere Punkte in Frage). Dagegen spräche nur ein "nicht krankheitsbedingter, sondern Gefälligkeits-Besuch" - und dann ist aber auch die Abrechnung über GOÄ heikel (weil nicht medizinisch indiziert). Da ihr sie aber mit Infusion behandelt und dann eingewiesen habt, spricht vieles dafür, dass ihr sie ganz normal als Hausbesuch abrechnen dürft/müsst - nix mit privat/IGeL. So schlecht ist das aber auch wieder nicht honoriert...

Liebe Grüße W. Mildenberger

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Am 29.1.2017 um 18:19 schrieb luschae:

Hallo , habt ihr  euch das schriftich geben lassen, dass die Pat. den Besuch selbst bezahlen möchte ? IGEL ist 1,0 fachersatz , Sachkosten können noch seperat laut  §10 GOÄ abgerechnet werden , nein die 7 kann nur einmal berechnet werden,  unter Umständen gesteigert, Zuschlag A geht bei Hausbesuchen nicht !!! vielleicht noch die 56

falls noch Fragen sind , gerne melden, ich schreibe seit über 30 Jahren Privatrechnungen

IGeL als individuelle Gesundheitsleistung muss nach den Gebührensätzen der GOÄ abgerechnet werden (nicht frei verhandelbar, Problematik der Abdingung mal außen vor) - aber es gibt keine Festlegung, dass nur 1,0-facher Satz erlaubt sei. 2,3-fach ist üblich, in entsprechend begründeten Fällen ist auch eine Steigerung bis 3,5 möglich.

Aber wie gesagt, bei GKV-Versicherten ist der Hausbesuch über den EBM abzurechnen, wenn man davon abweicht, gerät man auf ganz dünnes Eis...

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Vielleicht hat die Pat. eine Zusatzversicherung ? Bzw,. wenn die Pat. den Besuch privat zahlen möchte !!!

Zu den IGEL und 1,0fachersatz,  der moderne Pat. ist aufgeklärt und auch von den KK wird den Mitgliedern vermittelt, dass IGEL Rechnungen nur mit 1,0 fachen GOÄ Satz verrechnet werden dürfen, sollten. Es sind ja keine Privatpat. Auch auf sog. IGEL Seminaren wird man darauf immer wieder hingewiesen.

Ich hatte leider deswegen schon öfters Diskussionen mit Pat., somit wird bei uns nur noch der 1,0 fache Satz berechnet.

 

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  • Telematikinfrastruktur - anbinden oder abwarten?

    Da ich hier noch kaum Beiträge zur Telematikinfrastruktur gefunden habe und in mir immer mehr Fragezeichen aufploppen, versuche ich hier mal einen Thread aufzumachen in dem ich alles was man so wissen muss aufgelistet wird. Ich tendiere dazu die Telematikinfrastruktur möglichst lange hinauszuzögern, da zum einen die Kostenübernahme immer noch nicht vollständig erfolgt (die KV-Pauschalen sind nur ein Teil, vor allem auf den laufenden Kosten scheint man sitzen zu bleiben) und da zum anderen mein jetztiger PVS-Provider sich trotz neuer DSGVO (oder vielleicht gerade wegen) komplett aus der Verantwortung stiehlt, sollte durch es durch Online-Anbindung zu einer Datenpanne kommen. Bisher bin ich mit meiner kleinen Allgemeinarztpraxis auch offline ganz gut ausgekommen....
    Abgesehen davon dass das Telematik-Thema generell nicht ganz durchdacht ist und Sicherheitsrisiken beinhaltet (siehe https://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte) birgt schon alleine die dafür notige Online-Anbindung meines Praxis-Server Gefahren, die man nicht so ohne weiteres eindämmen kann. Also, vielleicht gibt es hier auch Leute, die das ganze noch möglichst weit hinauszögern oder aber Leute, die meine Bedenken zerstreuen können?   Mal zum Stand der Dinge: Welche Komponenten braucht man für die Anbindung an die Telematik? Konnektor: im Prinzip ein spezieller VPN-Router) E-Health-Kartenterminals: für manche alten Kartenterminals gibt es kostenpflichtige Firmwareupdates, z.B. Mobile Kartenterminals Praxisausweis (SMC-B) Anpassung PVS VPN-Zugangsdienst und Internetanschluss Optional: elektronischer Heilberufeausweis (eHBA)
    Bis wann ist die (aktuelle) gesetzliche Pflicht? Im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, steht dass bis zum 30. Juni 2019 keine Honorarkürzungen erfolgen sollen. Ärzte und Psychotherapeuten müssen die notwendigen Komponenten für den Anschluss an die TI allerdings bis spätestens 31. März nächsten Jahres verbindlich bestellen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen. Können sie das nicht, wird Vertragsärzten das Honorar um ein Prozent gekürzt (siehe § 291 Absatz 2b Satz 14 SGB V). Quelle: https://www.kbv.de/html/telematikinfrastruktur.php
      Leider schwingen diverse Anbieter aber schon seit langem die Angstkeule und wollen damit Ärzte zur Vertragsunterzeichnung bewegen, solange es noch keine Konkurrenz gibt.
    Und die mit der Zeit weniger werdende KV-Förderung trägt ihren Teil dazu bei.
    Ich habe schon mit vielen Ärzten gesprochen, die vor Monaten neue Telematik-Verträge abgeschlossen haben, aber diesen noch nicht verwenden konnten und dementsprechend auch noch keine Förderung erhalten haben.   Wie hoch ist die Förderung aktuell ? Quelle: https://www.kbv.de/html/30719.php   Wieviele Konnektoren sind bisher zugelassen? Laut meinem letzten Stand sind es 4 Konnektoren. Ich werde diese demnächst hier verlinken.   Was passiert nach Ablauf der Frist? das weiss so genau leider keiner.... aber es gibt Widerstand:
    Die Frist wurde bereits von Ende 2018 auf März 2019 verlängert auch dank einer Petition (siehe: Petition 83509).
      Was kann man tun? "Was sollten nun Ärzte angesichts der noch immer drohenden Honorarkürzung tun? Dr. Kriedel rät, die nötigen Geräte zu bestellen. In dem Vertrag sollte unbedingt verankert werden, dass der Finanzierungspreis für das Quartal gilt, in dem erstmals die Stammdaten abgeglichen werden. Entscheidend für die GKV-Erstattung ist nämlich das Quartal des ersten Versichertenstammdatenabgleichs und nicht das Datum des Kaufvertrags oder der Konnektorenlieferung." (Quelle: Medical Tribune  Kein Cent zuzahlung! ) Einen Anwalt fragen oder wenn man schon gezahlt hat klagen:
    https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wer-prozessiert-wegen-telematikschaeden/
    Eine Musterklage ist von dem Ärztenetz Medi in Vorbereitung:
    https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/975768/musterklage-medi-laedt-ti-strategietreffen.html   Unbedingt das Kleingedruckte in den Verträge lesen, die man mit dem Anbieter geschlossen hat:
    In den Verträgen, die ich bisher gesehen habe, versuchten die Anbieter jegliche Haftung für Hackerangriffe auszuschließen.   Meine persönlichen Fragen, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann? Muss man alle benötigten Komponenten auf einmal bestellen, um die Förderung zu bekommen?
    Oder kann man zum Beispiel erstmal nur das SMC-B-Kartenterminal bestellen und sich erstatten lassen? Ist ohne VSDM - also die Online-Prüfung der Stammdaten - auch kein Einlesen der Gesundheitskarte im PVS (und damit eine Abrechnung) mehr möglich? Welche Nachteile außer der Honorarkürzung hat man sonst noch wenn man offline bleibt? (Arztrbriefe, Medikationsplan sind ja erst noch in Entwicklung) Was passiert wenn ein Konnektor gestohlen wird? Muss man updatefähige Kartenterminal bis 31.12.2018 updaten und gibt es wirklich keine Updates mehr für das ORGA 930 M mehr?
    Laut dieser Anzeige ist das angeblich so: https://www.doccheckshop.de/Angebote/Kartenlesegeraete-OPB1/   Hoffe auf rege Diskussion!
             

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