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Dr. W. Mildenberger

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  1. Aus gegebenem Anlass sei auf diesen Artikel verwiesen: "Ohne TI-Anschluss drohen nicht nur finanzielle Sanktionen" https://www.kbv.de/html/1150_40248.php und wo wir gerade dabei sind: Unter dem Schlagwort "TI-Anschluss: Konnektor bietet optimalen Schutz" stellt die KBV dar, dass keine Sicherheitsrisiken durch den Konnektor hinzutreten. https://www.kbv.de/html/1150_40271.php
  2. Es geht nicht darum, ob die Karte lesbar ist oder nicht, es geht darum ob sie gültig ist oder nicht. Karten der G1-Generation (sowohl G1 wie G1+) sind schlicht nicht mehr gültig, egal ob man die Daten einlesen kann oder nicht. Jeder Patient sollte von seiner Krankenkasse eine gültige eGK der zweiten Generation bekommen haben. Wer die nicht vorlegt, ist möglicherweise auch nicht versichert. Und ja, trotz Versicherungspflicht gibt es solche Leute: entweder weil die Karte eingezogen wurde, die Versicherung(spflicht) erloschen ist oder weil die Karte missbräuchlich durch jemand anderen verwen
  3. Wenn der behandelnde Arzt in der Notaufnahme die Notwendigkeit einer stat. Behandlung erkennt ("sog. Unabweisbarkeit"), wird der Pat. stat. aufgenommen und die Behandlung erfolgt nach DRG zu Lasten des stationären Budgets. Wenn der behandelnde Arzt die Notwendigkeit einer stat. Behandlung nicht erkennt, erfolgt eine Notfallabrechnung gemäß EBM und zu Lasten des ambulanten (KV-) Budgets. (Sonderfall: erfolgt keine stat. Aufnahme und der Pat. hatte eine stat. Einweisung dabei, dann kann eine "vorstationäre Behandlung" oder ggf. sogar eine "stationsersetzende Maßnahme" abgerechnet werde
  4. Die G1 Karten sind ab 01.10.2017 ungültig, die G1+ sind seit 01.01.2019 ungültig; Sie stellen rechtlich keinen validen Versicherungsnachweis dar -- völlig unabhängig davon, ob sie technisch einlesbar sind oder nicht: sie sind schlicht nicht (mehr) gültig! Ein Patient, der nichts anderes hat, benötigt entweder einen schriftlichen Versicherungsnachweis (Ersatzverfahren) oder bekommt eine Privatrechnung ! Es mag zwar sein, dass eine TI-Praxis die Karte auch technisch als ungültig kennzeichnet (das weiss ich nicht im Detail), aber damit würde sie nur geltendes Recht vollziehen: di
  5. Das würde bedeuten, dass Patienten, die bei einem TI-Angebunden Arzt waren (z.B. dem Kardiologen) zu keinem Arzt ohne TI-Anbindung (z.B. dem Hausauszr) gehen könnten. Ich habe davon noch nie etwas gehört umnd halte es ehrlich gesagt auch für Unsinn. Bei mir (siehe weiter unten) kann ich ohne Probleme zwischen TI-Lesegerät und "altem" Lesegerät hin und herwechseln. Auf den G2-Karten gibt es einen ungeschützen und einen geschützten Bereich, das ist korrekt. So lange der ungeschützte Bereich (noch) benutzt wird, können die Karten auch von einem TI-losen Kartenlesegerät eingelesen werden
  6. In der GOÄ §5 ist festgelegt, wie man ggf. steigern kann. Radiologie gehört zum Abschnitt O und daher ist der Steigerungsfaktor im Regelfall auf 1,8 und im begründeten Einzelfall auf 2,5 begrenzt. Die Tavor-Gabe kann (als Einzelleistung und als Sachkosten) extra berechnet werden, wenn nach der Tavor-Gabe die anschließende MRT-Untersuchung "normal" läuft, ist in meinen Augen eine über das übliche Maß gesteigerte Steigerung nicht gerechtfertigt (d.h. es sollte bei 1,8 bleiben). Wenn dennoch besondere Zuwendung / Beruhigung usw. nötig ist, schon: dann muss man in der Rechnung vermerken "Beso
  7. Ich kann weder die Dateien von V. Meier noch von DRALG öffnen. Ich vermute, sie sind aus Datenschutz- oder Copyright-Gründen gesperrt/verschoben? Wo sind sie hin bzw. wie kann man sie finden und öffnen?
  8. Das täte mich auch sehr interessieren und wundere mich, dass da bislang keiner drauf geantwortet hat. Erleuchtet uns jemand?
  9. Und der Bestandsschutz bezieht sich auf die Räumlichkeiten, nicht auf den Inhaber! Wenn die Praxis von einem neuen Arzt übernommen wird, hat der den gleichen Bestandsschutz wie zuvor. Und wenn der "alte" Arzt seine Praxis verlegt, muss die neue Praxis auch "modern" sein, egal wie die Praxis vorher war...
  10. Ich kannte die Leistung nicht - sie ist nur gültig für AOK Bayern und KV-Bayern; andere Krankenkassen und andere KV-Bereiche (ich bin nicht in Bayern) sind außen vor. Wenn ich die Leistungsbeschreibung aber richtig verstanden habe, ist sie [nur] gültig für 1. KHK mit AMI und/oder Schlaganfall oder mit Raucherstatus 2. DM nur Typ I 3. DMP Typ II mit Insulin oder Raucher jeweils nur, wenn Pat. >46 und bislang keine pAVK bekannt ist (und man selbst innerhalb von 2 Jahren keine ABI-Messung gemacht hat). Es muss kein Raucher sein (nur bei KHK ohne AMI/Apoplex oder DM-II
  11. Ein Blick in die GOÄ beantwortet doch das eine oder andere Rätselraten: Die Legende zu GOP 75: "ausführlicher schriftlicher Krankheits- und Befundbericht (einschließlich Angabe zur Anamnese, ... epikritische Bewertung und ggf. zur Therapie. Die Befundmitteilung oder der einfache Befundbericht ist mit der Gebühr für die zu grunde liegende Leistung abgegolten." Also beantwortet sich die Frage: nein, nicht bei jedem radiologischen Befundbericht, sondern nur bei aussergewöhnlich ausführlichen Berichten, die wie ein Arztbrief gegliedert sind und neben Anamnese auch eine e
  12. Wo genau steht, dass ABI bei DMP bezahlt wird? (Welche KV und welche Ziffer?) Und wieso nur bis September? Bin etwas ratlos...
  13. Zum einen gehört das in ein eigenes Thema, nicht angehängt an eine handliche Übersicht der Ziffern. Zum anderen wäre es schon schön, wenn Sie sich ein wenig mit dem Thema Abrechnung beschäftigt hätten, statt die Arbeit einfach an einen gutmütigen Freiwilligen abzuwälzen: alle relevanten Informationen finden Sie hier: http://www.kbv.de/media/sp/EBM_Hausarzt_20180101_V1.pdf Zum dritten ist eine solche Frage nicht unabhängig von der sozialrechtlichen Regelung zu verstehen: Ihr Fall 2 ist rechtlich nicht zulässig bzw. nicht abrechenbar, da ein NäPa-Besuch ohne unmittelbaren Arztkontakt i
  14. So weit ich informiert bin, gibt es einen bundesweiten Labordatenabgleich, bei dem die Freiziffern zwischen Labor und beauftragender Praxis abgeglichen werden. Wenn unterschiedliche Ziffern bestehen, wird anhand der Abrechnungsdiagnosen (der einreichenden Praxis) geprüft, welche Freiziffer gilt. D.h. wenn in den Abrechnungsdiagnosen eine begründende Diagnose steht (und sei es am letzten Quartalstag) und Ihre Praxis eine Freiziffer angibt, dann gilt die (für das komplette Quartal), auch wenn das Labor davon keine Ahnung/Information hatte. Rückwirkend müssen sie das Labor auch nicht informieren,
  15. Hmm, ich weiss ja nicht, was Sie für eine Riesenpraxis sind. Aber als "hausärztlich tätiger Internist" (so Selbstbeschreibung) fallen nicht so viele Abrechnungsprobleme an, dass sich aus meiner Sicht 2 MFA-Vollzeitstellen (= finanzieller Gegenwert ungefähr eines angestellten Arztes!) nur für die Abrechnung lohnen würden. Und wenn die dann noch durch die ACC-Abrechnungsberatung so stark "verbessert" werden, können entweder Ihre MFA den Job nicht richtig oder irgend etwas anderes läuft da mächtig schief. Ich werde den Eindruck nicht los, dass Sie (entgeltlich oder unentgeltlich) Werbung ma
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