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m.das

Online-Laboranforderung - Eine Erleichterung oder nicht?


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Hallo,

ich habe gerade diesen Artikel gelesen.

In unserem Labor wird solch ein Programm auch angeboten. (Gibt es unterschiedliche Programme? Ich vermute es... ) Doch wird hier noch ein Papierlaborschein zusätzlich benötigt. Dies wäre noch nötig, da die KBV wegen des Datenschutzes Bedenken hätte. Die elektronische Übermittlung der Laboranforderungen funktioniert und wird auch überspielt.

Das händische Ausfüllen eines Laborscheines würde leider nicht wegfallen. Dies wäre aber, aus meinen Augen, die große Zeit- und auch Kostenersparnis. (Im Moment läuft es bei uns: Parameter werden vom Arzt eingegeben, MFA füllt es aus, Schein zur Kontrolle und Unterschrift an Arzt zurück,) Falls hier irgendetwas in der langen Kette nicht funktioniert, staut sich die Arbeit nach hinten auf und es kommt zu Fehlern. -> nicht übernommene Diagnosen, fehlende Ausschlußziffern.....

Wie arbeitet Ihr? Papierform? Oder mit dem Laborprogramm? Und wenn Ihr mit dem Laborprogramm arbeitet, wo liegen die Fehlerquellen? Spart man wirklich soviel Zeit?  Müßt ihr zusätzlich noch einen Laborschein in Papierform mitschicken? Lohnt es sich dennoch umzusteigen?

 

Ich bin sehr gespannt auf Erfahrungswerte!

Vielen Dank

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Hallo m.das und vielen Dank für diese wertvolle Diskussionsgrundlage :)

ich finde diese angesprochenen Punkte sehr wichtig. Wenn ein neuer Prozess eingeführt wird, sollen nicht noch mehr Fehlerquellen entstehen und eine definitive Arbeitserleichterung im Vordergrund sein.

Für die Online-Laboranforderung gibt es unterschiedliche Programme (abhängig vom Labor), die sich auch in der Bedienung unterschiedliche verhalten. Zusätzlich muss eine gesicherte Verbindung zum Labor, entweder mittels Spezialprogramm oder extra Gerät, aufgebaut werden.

Zur Etikettierung der Abnahmeröhrchen, wurde uns vom Labor ein Spezialdrucker zu Verfügung gestellt.

Du hast vollkommen recht: bei den meisten Laboranforderungen (die via EBM abgerechnet werden können), ist ein schriftlicher "Laborschein" zusätzlich nötig. Bei uns wird dieser aber automatisch bei einer Laboranforderung mit ausgedruckt.

In unserer Praxis läuft es bei so ab:

  • die Ärztin / der Arzt legt die Laborparameter im Behandlungs- / Sprechzimmer mittels dem Laborprogramm fest. Alternativ können auch Laborabnahmen geplant werden oder die MFA legt die Parameter bei der Blutabnahme fest.
  • Sobald dieser Auftrag an das Labor gesendet wird, werden im Labor die Etiketten und, falls nötig, ein zusätzlicher Laborschein ausgedruckt.
  • Der Patient wird dann zur Blutabnahme weitergeführt, die MFA kann sich, anhand der Etiketten, orientieren, welche "Röhrchen" abgenommen werden müssen.
vor 23 Minuten schrieb m.das:

Parameter werden vom Arzt eingegeben, MFA füllt es aus, Schein zur Kontrolle und Unterschrift an Arzt zurück,

Diesen Schritt vermeiden wir. Die "Endkontrolle" erfolgt sofort.

An Vorteilen sehe ich:

  • Nutzung von jedem Arbeitsplatz aus (funktioniert natürlich bei der manuellen Papiervariante auch)
  • Bestimmung der Parameter vor der Blutabnahme durch Arzt im Behandlungszimmer => keine Zwischenschritte nötig
  • Nutzung von Profilen (gibt es bei der Papiervariante auch)
  • schnelles Auffinden von "Raritäten", z.B. Antikörper gegen xyz, durch Suchfunktion
  • Vermeidung der Fehlerquelle "falsche Etikettierung": auf dem Etikett ist noch einmal der Name aufgedruckt. In der "papierform" mussten wir zu einer Etikettennummer den Patienten zuordnen

Es gibt aber auch Nachteile:

  • Zusätzliche Hard- und Software in der Praxis, Einarbeitung der MFA und Ärzte
  • Wenn die Verbindung zum Labor (v.a. vormittags) ausfällt, muss wieder auf die "papierform" zurückgegriffen werden. Konkret kann man nur dann Etiketten und Anforderungen ausdrucken, wenn man mit dem "Labor verbunden" ist.

Mich würden auch eure Erfahrungen hierzu interessieren, es ist natürlich nicht alles "Gold" was glänzt.

Wie ist euer Prozess "Blutabnahme" organisiert? Nutzt ihr die Online-Laboranforderung?

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Guten Morgen,

auch wir nutzen nun seit knapp einem Jahr die elektronische Laboranforderung. 

Leider ist es wirklich so, dass die KV einen gedruckten Schein haben will und die elektronische Laboranforderung ohne Schnein an sich noch nicht akzeptiert. Der Ausdruck erfolgt bei uns ebenfalls direkt nach Abschluss der Laboranforderung.

Am Anfang fand ich es sehr aufwändig, muss mittlerweile aber sagen, dass ich mir das System nicht mehr wegdenken möchte.
Die Etiketten haben wir immer noch (wie früher) auf Rolle und das Laborsystem zeigt an, welcher Barcode auf die Röhrchen muss. 

Ab nächsten Monat fangen wir wohl auch mit der MiBi an, das FA Labor folgt dann im nächstem Jahr.

Bei Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung!

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Hallo,

auch wir nutzen seit längerem schon, die elektronische Laboranforderung. Ich finde sie super.

Allerding müssen auch wir den Schein hierfür ausfüllen.

Die Nummeretiketten haben wir extra, wovon wir aufs das abgenommene Blut sowie auf den Schein je eine Etikette drauf kleben.

Die Befundübermittlung erfolgt viel schneller und falls mal eine Störung vorliegt, kommt aber ganz selten vor, kann man die Laborwerte telefonisch abfragen oder sich per Fax zukommen lassen.

Ich möchte die elektronische Laboranfoderung nicht mehr missen.

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vor 1 Stunde schrieb b_a_t_68:

Allerding müssen auch wir den Schein hierfür ausfüllen.

Die Nummeretiketten haben wir extra, wovon wir aufs das abgenommene Blut sowie auf den Schein je eine Etikette drauf kleben.

Müsst ihr den Schein "per Hand" ausfüllen, wird dieser nicht automatisch ausgedruckt?

Ich kann die Nutzung eines Etikettendruckers nur empfehlen. Vielleicht stellt euch das Labor diesen kostenlos zu Verfügung?

Zumindest unser Labor hat alle Geräte (Etikettendrucker, VPN-Router) kostenlos bereitgestellt, die Software überall installiert und alle geschult.

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vor 11 Stunden schrieb Ralph Jäger:

Du hast vollkommen recht: bei den meisten Laboranfordrungen (die via EBM abgerechnet werden können), ist ein schriftlicher "Laborschein" zusätzlich nötig. Bei uns wird dieser aber automatisch bei einer Laboranforderung mit ausgedruckt.

Wird der Schein über das Programm des Labors gedruckt?

Und IGEL Bestimmungen (z.B. Vit D o.ä.) müssen nicht mehr per Scheinform mitgeschickt werden?

Wie ist das mit der Unterschrift/ EInverständis bei IGEL-Leistungen der Patienten?

Und bei Privaten wird dann ein Schein nicht mehr benötigt?

vor 11 Stunden schrieb Ralph Jäger:

Wenn die Verbindung zum Labor (v.a. vormittags) ausfällt, muss wieder auf die "papierform" zurückgegriffen werden. Konkret kann man nur dann Etiketten und Anforderungen ausdrucken, wenn man mit dem "Labor verbunden" ist.

 

Das würde also bedeuten, das die zu bestimmenen Parameter manuell vom Arzt erneut ausgefüllt werden müssen? Da kein Zugriff auf das Laborsystem besteht, kann ich die notwendigen Anforderungen mir nicht anschauen. Oder?

Oder bereitet ihr das Labor einen Tag vorher vor? Laborscheine und Etiketten im Vorraus drucken? Oder kann das Labor auf ihrem Server schauen, was man dort für seine Patienten hinterlegt hat? Oder werden diese Informationen bei uns auf dem Server gespeichert?

Wahrscheinlich denke ich gerade wieder zu kompliziert, doch müßte es eine Backupvariante geben. :-)

 

vor 10 Stunden schrieb tom127:

Ab nächsten Monat fangen wir wohl auch mit der MiBi an, das FA Labor folgt dann im nächstem Jahr.

:2_grimacing: Was bedeutet MiBi? FA-Labor bekomme ich ja noch hin... ;)

 

Vielen Dank für die informativen Antworten! Ich bin für einfache, sichere Abläufe. Ich werde unsere Labordame nochmals befragen. Denn es scheint Unterschiede zugeben, bzgl. des Ausdrucks des Laborscheines. Das zusätzliche händische ausfüllen schreckt mich ehrlich gesagt ab, ist i.M. sowieso ein riesen Aufwand..... Aber wenn wir den Schein einfach aus dem Laborprogramm ausdrucken könnten, wäre das arbeitstechnisch von Vorteil.

Ich hoffe, ich löchere nicht zu viel und und ihr könnt mir meine weiteren Fragen noch beantworten.

Vielen Dank an alle für die zahlreichen Antworten!

 

 

 

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Hallo m.das,

vor 1 Minute schrieb m.das:

Wird der Schein über das Programm des Labors gedruckt?

Und IGEL Bestimmungen (z.B. Vit D o.ä.) müssen nicht mehr per Scheinform mitgeschickt werden?

Wie ist das mit der Unterschrift/ EInverständis bei IGEL-Leistungen der Patienten?

Und bei Privaten wird dann ein Schein nicht mehr benötigt?

alle notwendigen Scheine werden bei unserem Laborprogramm sofort nach dem Ausfüllen des Laborauftrages mit ausgedruckt.

Bei IGEL-Einverständniserklärungen nutzen wir ein Formblatt, z.B. dieses:

Oder auch ein spezielles für das PSA.

vor 4 Minuten schrieb m.das:

Das würde also bedeuten, das die zu bestimmenen Parameter manuell vom Arzt erneut ausgefüllt werden müssen? Da kein Zugriff auf das Laborsystem besteht, kann ich die notwendigen Anforderungen mir nicht anschauen. Oder?

Bei Ausfall der Online-Anbindung (sehr selten) muss man halt alles wieder per Hand, wie bisher machen.

vor 4 Minuten schrieb m.das:

Oder bereitet ihr das Labor einen Tag vorher vor? Laborscheine und Etiketten im Vorraus drucken? Oder kann das Labor auf ihrem Server schauen, was man dort für seine Patienten hinterlegt hat? Oder werden diese Informationen bei uns auf dem Server gespeichert?

Man kann Laboraufträge planen und im Voraus auf dem Server des Labors abspeichern. 

Uns hat die Online-Laboranforderung auch arbeitstechnisch sehr geholfen

Bitte zögere nicht, hier zu fragen, falls noch etwas unklar ist. Hierfür ist tearmed.de da.

Grüße

Ralph

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vor 10 Minuten schrieb m.das:

Wird der Schein über das Programm des Labors gedruckt?

Bei uns kommt der Schein raus, wenn wir die Anforderung an das Labor absenden. Dies erfolgt automatisch über das Laborprogramm.

vor 10 Minuten schrieb m.das:

Und IGEL Bestimmungen (z.B. Vit D o.ä.) müssen nicht mehr per Scheinform mitgeschickt werden?

Wie ist das mit der Unterschrift/ EInverständis bei IGEL-Leistungen der Patienten?

IGEL Leistungen fordern wir aktuell noch - wie gehabt - per Schein an. Hier hat unser Labor eigenständige Formulare für IGEL Leistungen, welche noch nicht im Laborsystem abgebildet sind.

Hierzu ist aber noch wichtig zu sagen, dass die elektronische Anforderung aktuell vom Labor noch aufgebaut sind und wir bis vor zwei Monaten noch einzige Pilot-Praxis waren, die das Ganze getestet hat. 

vor 10 Minuten schrieb m.das:

Und bei Privaten wird dann ein Schein nicht mehr benötigt?

Prinzipiell nicht. Da hier keine Anforderungen von der KV o.ä. dafür bestehen. Bei uns wird dieser "Blanko" auf A5 gedruckt und sicherheitshalber mitgegeben. Dies wird aber in Zukunft auch nicht mehr möglich sein. 
Wir hoffen mal, dass sich das elendige Schein mitgeben bald auch bei der KV erübrigt. Dies ist wohl aktuell eine Diskussion bei der KBV:

vor 10 Minuten schrieb m.das:

Das würde also bedeuten, das die zu bestimmenen Parameter manuell vom Arzt erneut ausgefüllt werden müssen? Da kein Zugriff auf das Laborsystem besteht, kann ich die notwendigen Anforderungen mir nicht anschauen. Oder?

Bei uns nicht. Hier kann der Arzt einzelne Laborparameter vorbereiten und diese steht dann im System unter "vorbereitete Anforderungen" bereit und muss nach der Blutentnahme nur noch von der MFA abgeschickt werden. 

vor 10 Minuten schrieb m.das:

Oder bereitet ihr das Labor einen Tag vorher vor? Laborscheine und Etiketten im Vorraus drucken? Oder kann das Labor auf ihrem Server schauen, was man dort für seine Patienten hinterlegt hat? Oder werden diese Informationen bei uns auf dem Server gespeichert?

Wir bereiten kein Labor vor. Es wird unter Umständen ein Vermerk im System gemacht, wenn ein besonderer Wert benötigt wird. Sonst haben wir einen internen Standard, wer was wann bekommt. ;-)
Vorteil ist hier, dass wir unsere eigenen Profile erstellen können und jederzeit anpassen können. Das heißt, dass wir z.B. bei einem DMP Patienten nur "DMP DM2" anklicken und die entsprechenden Laborwerte vorbelegt werden.
In Zukunft soll es sogar so laufen, dass das System erkennt, wenn z.B . ein Patient einmal pro Quartal zur BE kommt und dann direkt abfragt, ob z.B. wieder ein HbA1c und Krea laufen sollen.

Das System liegt auf dem Server vom Labor. Das Labor selbst hat keinen Zugriff auf den Server. Hier werden die Patientendaten bei der Anforderung aus dem Praxissystem an das Laborsystem übergeben. 

vor 10 Minuten schrieb m.das:

Wahrscheinlich denke ich gerade wieder zu kompliziert, doch müßte es eine Backupvariante geben. :-)

Backup-Variante lautet - manuell ;-)
Schein bedrucken, ausfüllen, Aufkleber drauf und ab ins Labor. 

Hatten wir bisher einmal (Internet bei uns war weg) und funktionierte ohne Probleme.

vor 10 Minuten schrieb m.das:

 

Was bedeutet MiBi? FA-Labor bekomme ich ja noch hin...

Mikrobiologie ;-)

vor 10 Minuten schrieb m.das:

 

Vielen Dank für die informativen Antworten! Ich bin für einfache, sichere Abläufe. Ich werde unsere Labordame nochmals befragen. Denn es scheint Unterschiede zugeben, bzgl. des Ausdrucks des Laborscheines. Das zusätzliche händische ausfüllen schreckt mich ehrlich gesagt ab, ist i.M. sowieso ein riesen Aufwand..... Aber wenn wir den Schein einfach aus dem Laborprogramm ausdrucken könnten, wäre das arbeitstechnisch von Vorteil.

Also wenn der Schein wirklich manuell ausgefüllt werden müsste, dann würde ich doch nochmal bei dem Labor anfragen und Nachfragen, denn das ist nicht der Sinn dahinter... ;-)

vor 10 Minuten schrieb m.das:

Ich hoffe, ich löchere nicht zu viel und und ihr könnt mir meine weiteren Fragen noch beantworten.

Alles gut - gerne immer Fragen. Denn nur sprechenden Leuten kann geholfen werden! ;-)

vor 10 Minuten schrieb m.das:

Vielen Dank an alle für die zahlreichen Antworten!

Gerne ;-)

 

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Hallo in die Runde,

wie ist das bei euch mit den Arzt-Unterschriften. Kommen die elektronisch drauf? Oder wird das weiterhin manuell gegengezeichnet? 

wir sind relativ neu als praxis und werden von einigen laboren "bombardiert" zu ihnen zu wechseln. Nicht zu wechseln hatte aber bisher nichts mit dem elektron. Labor zu tun. Da kann unser software programm bzw. die interaktion labor/software noch nicht mithalten..... 

hoffentlich bald!

lg

 

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Gerade eben schrieb kinkerlisa:

Hallo in die Runde,

wie ist das bei euch mit den Arzt-Unterschriften. Kommen die elektronisch drauf? Oder wird das weiterhin manuell gegengezeichnet? 

wir sind relativ neu als praxis und werden von einigen laboren "bombardiert" zu ihnen zu wechseln. Nicht zu wechseln hatte aber bisher nichts mit dem elektron. Labor zu tun. Da kann unser software programm bzw. die interaktion labor/software noch nicht mithalten..... 

hoffentlich bald!

lg

 

Guten Morgen,

Unterschriften müssen leider weiterhin manuell drauf. Bislang ist da von der KBV noch nichts gegenteiliges beschlossen... 

LG

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      Leider schwingen diverse Anbieter aber schon seit langem die Angstkeule und wollen damit Ärzte zur Vertragsunterzeichnung bewegen, solange es noch keine Konkurrenz gibt.
    Und die mit der Zeit weniger werdende KV-Förderung trägt ihren Teil dazu bei.
    Ich habe schon mit vielen Ärzten gesprochen, die vor Monaten neue Telematik-Verträge abgeschlossen haben, aber diesen noch nicht verwenden konnten und dementsprechend auch noch keine Förderung erhalten haben.   Wie hoch ist die Förderung aktuell ? Quelle: https://www.kbv.de/html/30719.php   Wieviele Konnektoren sind bisher zugelassen? Laut meinem letzten Stand sind es 4 Konnektoren. Ich werde diese demnächst hier verlinken.   Was passiert nach Ablauf der Frist? das weiss so genau leider keiner.... aber es gibt Widerstand:
    Die Frist wurde bereits von Ende 2018 auf März 2019 verlängert auch dank einer Petition (siehe: Petition 83509).
      Was kann man tun? "Was sollten nun Ärzte angesichts der noch immer drohenden Honorarkürzung tun? Dr. Kriedel rät, die nötigen Geräte zu bestellen. In dem Vertrag sollte unbedingt verankert werden, dass der Finanzierungspreis für das Quartal gilt, in dem erstmals die Stammdaten abgeglichen werden. Entscheidend für die GKV-Erstattung ist nämlich das Quartal des ersten Versichertenstammdatenabgleichs und nicht das Datum des Kaufvertrags oder der Konnektorenlieferung." (Quelle: Medical Tribune  Kein Cent zuzahlung! ) Einen Anwalt fragen oder wenn man schon gezahlt hat klagen:
    https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wer-prozessiert-wegen-telematikschaeden/
    Eine Musterklage ist von dem Ärztenetz Medi in Vorbereitung:
    https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/975768/musterklage-medi-laedt-ti-strategietreffen.html   Unbedingt das Kleingedruckte in den Verträge lesen, die man mit dem Anbieter geschlossen hat:
    In den Verträgen, die ich bisher gesehen habe, versuchten die Anbieter jegliche Haftung für Hackerangriffe auszuschließen.   Meine persönlichen Fragen, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann? Muss man alle benötigten Komponenten auf einmal bestellen, um die Förderung zu bekommen?
    Oder kann man zum Beispiel erstmal nur das SMC-B-Kartenterminal bestellen und sich erstatten lassen? Ist ohne VSDM - also die Online-Prüfung der Stammdaten - auch kein Einlesen der Gesundheitskarte im PVS (und damit eine Abrechnung) mehr möglich? Welche Nachteile außer der Honorarkürzung hat man sonst noch wenn man offline bleibt? (Arztrbriefe, Medikationsplan sind ja erst noch in Entwicklung) Was passiert wenn ein Konnektor gestohlen wird? Muss man updatefähige Kartenterminal bis 31.12.2018 updaten und gibt es wirklich keine Updates mehr für das ORGA 930 M mehr?
    Laut dieser Anzeige ist das angeblich so: https://www.doccheckshop.de/Angebote/Kartenlesegeraete-OPB1/   Hoffe auf rege Diskussion!
        Update 30.01.2019: Die erste Musterklage in Badenwürtenberg läuft an:
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100536/Tele­ma­tik­infra­struk­tur-Musterklage-wegen-Konnektorkosten Habe hier eine Checkliste zur Anbindung gefunden:
    https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Praxis/TI/KVB-Checkliste-TI-Anschluss.pdf Jeder der sich an die Telematik anschließt, sollte seine Praxis-EDV vorher auf Datensicherheit prüfen: dazu wurde dieser schöne Leitfaden schon im Juni 2018 von der Bundesärztekammer veröffentlicht: "Technische Anlage - Hinweise und Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis" das wichtigste in meinen Augen ist eine explizite, dedizierte Firewall: die Kosten hierfür betragen je nach Praxisgröße 400-1200 € einmalig + ca. 400-600€ jährlich für Updates von Virensignaturen, Wartung, etc. Diese Kosten sind nicht durch die Förderung gedeckt und werden oft vergessen. Frage:
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    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100202/Neuen-Sicherheitsmassnahmen-stehen-stets-auch-neue-Angriffsmoeglichkeiten-gegenueber
      Das Gesundheitsministerium möchte die gemaik verstaatlichen um die Telematik schneller voranzutreiben:
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100833/Bundesaerztekammer-kritisiert-geplante-Uebernahme-der-gematik
    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gesundheitspolitik-spahn-entmachtet-kassen-und-aerzte-bei-der-digitalisierung/23928228.html
      ...und dann soll noch die Gesundheitscloud eingeführt werden (am beste ohne das Ärzte, Kassen oder Versicherer mitreden können - siehe vorherigen Link):
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