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Ralph Jäger

Kostenlose Terminzettel oder individuell gedruckt?


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Mir ist aufgefallen, dass an unserer Anmeldung Terminzettel, die wir von Fremdfirmen kostenlos erhalten haben, genutzt werden.

Wir haben allerdings auch einen Etikettendrucker, der die Termine auf einen kleines Etikett aus der Praxissoftware ausdrucken kann. Es allerdings nicht sehr schön und weitere Informationen, wie dir Praxistelefonnummer fehlen.

Deshalb meine Frage:

welche Form der Terminzettel nutzt ihr und wie sind eure Erfahrungen?

- Kostenlose Terminzettelblöcke, z.B. von der AOK oder der Pharamaindustrie?

- selbstgedruckte und zugeschnittene Terminzettel?

- Terminzettel aus einem Etikettendrucker?

- über eine Druckerei hergestellte Terminzettel? Diese scheinen auch nicht ganz so teuer zu sein.

Vorstellen kann ich mir, dass individualisierte Terminzettel in Visitenkartenformat mit Praxislogo, Website, Telefonnummern von den Patienten eher aufgehoben werden und das Image verbessern.

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Nur aus Faulheit nutzen wir die "gesponsorten" Terminblöcke der Fremdfirmen.

 

Wenn man die hinterher geschmissen bekommt, können sie ja nicht teuer sein. Wahrscheinlich sogar im Internet in 24h geliefert :-)

 

Habe gerade nachgesehen:

 

Terminblock24: 50 Blöcke à 50 Terminzettel für 110€ macht 4 Cent / Zettel, Papierdicke wie bei Kopierpapier, Lieferung innerhalb 2 Wochen. Der Laserdrucker und Etikettendrucker ist wahrscheinlich billiger.

 

Dafür ist es in Farbe und macht dadurch schon mehr her.

 

Für den Preis habe ich jedoch die Qualität von Visitenkarten erwartet.

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Mein Chef würde ticken, wenn wir Terminzettel in Visitenkartenqualität rausgeben. 5 Cent pro Termin hört sich nicht viel an, summiert sich aber.

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Eine dickere Visitenkarte geht nun mal nicht so schnell unter, wie ein billiger Papierzettel.

 

Wenn man einen Marketingeffekt möchte, dann kostet das eben 5 Cent pro Terminvereinbarung.

 

Die ältere Generation, die nicht täglich ihre Emails lesen, finden das bestimmt gut.

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Gast Gast

Wichtig ist doch, dass die Patienten überhaupt einen Terminzettel in die Hand gedrückt bekommen! Mündliche Informationen führen zu einem Durcheinander. Die Patienten wissen schon nach einer Stunde nicht mehr, wann sie genau kommen sollten.

Schön wäre es natürlich, wenn die Software das ohne viele Klicks ausspuckt. Fast alle Praxisprogramme sind beim Thema Bedienung in den 90igern stehen geblieben.

 

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Mein Zahnarzt schickt mir immer eine SMS vor dem Termin, das hilft mir selbst. Dort lohnt es sich auch (Umsatz pro Patient).

 

Automatisierte SMS oder EMail-Erinnerung durch die Praxis-EDV wären toll, bei meiner Software (Medistar) aber zu umständlich.

 

Alternativ müssten wir Jemanden verdonnern die Patienten per Email zu erinnern, aber das ist nur eine Beschäftigungsmaßnahme.

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Was steht denn bei euch auf dem Terminzettel drauf?

 

Nicht schlecht wäre ja folgendes:

  • Termingrund
  • Datum / Zeit
  • evtl. Vorbereitung / Blutabnahme
  • Mitzubringen sind (z.B.Impfpass, KVK, Vorbefunde)
  • Telefonnummer der Praxis

Das per Hand einzutragen kann ganz schön aufwendig sein.

 

Vielleicht hat jemand ein Foto eures Terminzettels (oder sogar vom letzten Arztbesuch)?

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Unseren Terminzetteln haben einen Wiedererkennungswert, d.h. sie sind individuell gestaltet.

Sie haben eine auffällige Farbe, damit sie den Patienten ins Auge fallen. Das Praxislogo, die Adresse sowie die Telefonnummer sind aufgedruckt. Es ist Platz für das Datum, die Uhrzeit, den Grund des Termins und eine Zeile für die Eintragung des Namens.

Außerdem können mehrere Termine eingetragen werden. Der Terminzettel hat die Größe eines Fahrzeugscheins o.ä.

Wir sind bislang mit dieser Größe sehr gut gefahren und haben positive Rückmeldungen von den Patienten dahingehend bekommen.

 

Bei kostenlosen Terminzetteln lenkt die Werbung der Firmen häufig von dem Wesentlichen ab.

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  • Telematikinfrastruktur - anbinden oder abwarten?

    Da ich hier noch kaum Beiträge zur Telematikinfrastruktur gefunden habe und in mir immer mehr Fragezeichen aufploppen, versuche ich hier mal einen Thread aufzumachen in dem ich alles was man so wissen muss aufgelistet wird. Ich tendiere dazu die Telematikinfrastruktur möglichst lange hinauszuzögern, da zum einen die Kostenübernahme immer noch nicht vollständig erfolgt (die KV-Pauschalen sind nur ein Teil, vor allem auf den laufenden Kosten scheint man sitzen zu bleiben) und da zum anderen mein jetztiger PVS-Provider sich trotz neuer DSGVO (oder vielleicht gerade wegen) komplett aus der Verantwortung stiehlt, sollte durch es durch Online-Anbindung zu einer Datenpanne kommen. Bisher bin ich mit meiner kleinen Allgemeinarztpraxis auch offline ganz gut ausgekommen....
    Abgesehen davon dass das Telematik-Thema generell nicht ganz durchdacht ist und Sicherheitsrisiken beinhaltet (siehe https://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte) birgt schon alleine die dafür notige Online-Anbindung meines Praxis-Server Gefahren, die man nicht so ohne weiteres eindämmen kann. Also, vielleicht gibt es hier auch Leute, die das ganze noch möglichst weit hinauszögern oder aber Leute, die meine Bedenken zerstreuen können?   Mal zum Stand der Dinge: Welche Komponenten braucht man für die Anbindung an die Telematik? Konnektor: im Prinzip ein spezieller VPN-Router) E-Health-Kartenterminals: für manche alten Kartenterminals gibt es kostenpflichtige Firmwareupdates, z.B. Mobile Kartenterminals Praxisausweis (SMC-B) Anpassung PVS VPN-Zugangsdienst und Internetanschluss Optional: elektronischer Heilberufeausweis (eHBA)
    Bis wann ist die (aktuelle) gesetzliche Pflicht? Im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, steht dass bis zum 30. Juni 2019 keine Honorarkürzungen erfolgen sollen. Ärzte und Psychotherapeuten müssen die notwendigen Komponenten für den Anschluss an die TI allerdings bis spätestens 31. März nächsten Jahres verbindlich bestellen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen. Können sie das nicht, wird Vertragsärzten das Honorar um ein Prozent gekürzt (siehe § 291 Absatz 2b Satz 14 SGB V). Quelle: https://www.kbv.de/html/telematikinfrastruktur.php
      Leider schwingen diverse Anbieter aber schon seit langem die Angstkeule und wollen damit Ärzte zur Vertragsunterzeichnung bewegen, solange es noch keine Konkurrenz gibt.
    Und die mit der Zeit weniger werdende KV-Förderung trägt ihren Teil dazu bei.
    Ich habe schon mit vielen Ärzten gesprochen, die vor Monaten neue Telematik-Verträge abgeschlossen haben, aber diesen noch nicht verwenden konnten und dementsprechend auch noch keine Förderung erhalten haben.   Wie hoch ist die Förderung aktuell ? Quelle: https://www.kbv.de/html/30719.php   Wieviele Konnektoren sind bisher zugelassen? Laut meinem letzten Stand sind es 4 Konnektoren. Ich werde diese demnächst hier verlinken.   Was passiert nach Ablauf der Frist? das weiss so genau leider keiner.... aber es gibt Widerstand:
    Die Frist wurde bereits von Ende 2018 auf März 2019 verlängert auch dank einer Petition (siehe: Petition 83509).
      Was kann man tun? "Was sollten nun Ärzte angesichts der noch immer drohenden Honorarkürzung tun? Dr. Kriedel rät, die nötigen Geräte zu bestellen. In dem Vertrag sollte unbedingt verankert werden, dass der Finanzierungspreis für das Quartal gilt, in dem erstmals die Stammdaten abgeglichen werden. Entscheidend für die GKV-Erstattung ist nämlich das Quartal des ersten Versichertenstammdatenabgleichs und nicht das Datum des Kaufvertrags oder der Konnektorenlieferung." (Quelle: Medical Tribune  Kein Cent zuzahlung! ) Einen Anwalt fragen oder wenn man schon gezahlt hat klagen:
    https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wer-prozessiert-wegen-telematikschaeden/
    Eine Musterklage ist von dem Ärztenetz Medi in Vorbereitung:
    https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/975768/musterklage-medi-laedt-ti-strategietreffen.html   Unbedingt das Kleingedruckte in den Verträge lesen, die man mit dem Anbieter geschlossen hat:
    In den Verträgen, die ich bisher gesehen habe, versuchten die Anbieter jegliche Haftung für Hackerangriffe auszuschließen.   Meine persönlichen Fragen, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann? Muss man alle benötigten Komponenten auf einmal bestellen, um die Förderung zu bekommen?
    Oder kann man zum Beispiel erstmal nur das SMC-B-Kartenterminal bestellen und sich erstatten lassen? Ist ohne VSDM - also die Online-Prüfung der Stammdaten - auch kein Einlesen der Gesundheitskarte im PVS (und damit eine Abrechnung) mehr möglich? Welche Nachteile außer der Honorarkürzung hat man sonst noch wenn man offline bleibt? (Arztrbriefe, Medikationsplan sind ja erst noch in Entwicklung) Was passiert wenn ein Konnektor gestohlen wird? Muss man updatefähige Kartenterminal bis 31.12.2018 updaten und gibt es wirklich keine Updates mehr für das ORGA 930 M mehr?
    Laut dieser Anzeige ist das angeblich so: https://www.doccheckshop.de/Angebote/Kartenlesegeraete-OPB1/   Hoffe auf rege Diskussion!
             

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