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Mir ist aufgefallen, dass an unserer Anmeldung Terminzettel, die wir von Fremdfirmen kostenlos erhalten haben, genutzt werden.

Wir haben allerdings auch einen Etikettendrucker, der die Termine auf einen kleines Etikett aus der Praxissoftware ausdrucken kann. Es allerdings nicht sehr schön und weitere Informationen, wie dir Praxistelefonnummer fehlen.

Deshalb meine Frage:

welche Form der Terminzettel nutzt ihr und wie sind eure Erfahrungen?

- Kostenlose Terminzettelblöcke, z.B. von der AOK oder der Pharamaindustrie?

- selbstgedruckte und zugeschnittene Terminzettel?

- Terminzettel aus einem Etikettendrucker?

- über eine Druckerei hergestellte Terminzettel? Diese scheinen auch nicht ganz so teuer zu sein.

Vorstellen kann ich mir, dass individualisierte Terminzettel in Visitenkartenformat mit Praxislogo, Website, Telefonnummern von den Patienten eher aufgehoben werden und das Image verbessern.

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Nur aus Faulheit nutzen wir die "gesponsorten" Terminblöcke der Fremdfirmen.

 

Wenn man die hinterher geschmissen bekommt, können sie ja nicht teuer sein. Wahrscheinlich sogar im Internet in 24h geliefert :-)

 

Habe gerade nachgesehen:

 

Terminblock24: 50 Blöcke à 50 Terminzettel für 110€ macht 4 Cent / Zettel, Papierdicke wie bei Kopierpapier, Lieferung innerhalb 2 Wochen. Der Laserdrucker und Etikettendrucker ist wahrscheinlich billiger.

 

Dafür ist es in Farbe und macht dadurch schon mehr her.

 

Für den Preis habe ich jedoch die Qualität von Visitenkarten erwartet.

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Eine dickere Visitenkarte geht nun mal nicht so schnell unter, wie ein billiger Papierzettel.

 

Wenn man einen Marketingeffekt möchte, dann kostet das eben 5 Cent pro Terminvereinbarung.

 

Die ältere Generation, die nicht täglich ihre Emails lesen, finden das bestimmt gut.

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Gast Gast

Wichtig ist doch, dass die Patienten überhaupt einen Terminzettel in die Hand gedrückt bekommen! Mündliche Informationen führen zu einem Durcheinander. Die Patienten wissen schon nach einer Stunde nicht mehr, wann sie genau kommen sollten.

Schön wäre es natürlich, wenn die Software das ohne viele Klicks ausspuckt. Fast alle Praxisprogramme sind beim Thema Bedienung in den 90igern stehen geblieben.

 

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Mein Zahnarzt schickt mir immer eine SMS vor dem Termin, das hilft mir selbst. Dort lohnt es sich auch (Umsatz pro Patient).

 

Automatisierte SMS oder EMail-Erinnerung durch die Praxis-EDV wären toll, bei meiner Software (Medistar) aber zu umständlich.

 

Alternativ müssten wir Jemanden verdonnern die Patienten per Email zu erinnern, aber das ist nur eine Beschäftigungsmaßnahme.

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Was steht denn bei euch auf dem Terminzettel drauf?

 

Nicht schlecht wäre ja folgendes:

  • Termingrund
  • Datum / Zeit
  • evtl. Vorbereitung / Blutabnahme
  • Mitzubringen sind (z.B.Impfpass, KVK, Vorbefunde)
  • Telefonnummer der Praxis

Das per Hand einzutragen kann ganz schön aufwendig sein.

 

Vielleicht hat jemand ein Foto eures Terminzettels (oder sogar vom letzten Arztbesuch)?

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Unseren Terminzetteln haben einen Wiedererkennungswert, d.h. sie sind individuell gestaltet.

Sie haben eine auffällige Farbe, damit sie den Patienten ins Auge fallen. Das Praxislogo, die Adresse sowie die Telefonnummer sind aufgedruckt. Es ist Platz für das Datum, die Uhrzeit, den Grund des Termins und eine Zeile für die Eintragung des Namens.

Außerdem können mehrere Termine eingetragen werden. Der Terminzettel hat die Größe eines Fahrzeugscheins o.ä.

Wir sind bislang mit dieser Größe sehr gut gefahren und haben positive Rückmeldungen von den Patienten dahingehend bekommen.

 

Bei kostenlosen Terminzetteln lenkt die Werbung der Firmen häufig von dem Wesentlichen ab.

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      Und wenn die Technikerkrankenkasse derzeit die Einschaltung von Online-Kalendern für Arztpraxen subventioniert, dann erweist sie ihren Versicherten gegenüber so agierenden Ärzten wohl einen Bärendienst.
      Abhilfe kann eigentlich nur ein weiterer regulativer Eingriff schaffen, indem eine Kategorisierung in den Online-Kalender nach Privat oder Kasse untersagt wird. Aber braucht man den wirklich?
      Wenn die Praxis den generellen Vorteil einer Online-Terminierung erkannt hat, wird sie diesen auch weiter nutzen wollen, ohne dass der Privatpatient hier deutlich bevorteilt werden muss, den es finden sich tagtäglich immer Termine, die kurzfristig aus den oben genannten Gründen vergeben werden können, wenn der Patient erreichbar ist.
      Fazit
      Praxen, die ihren Patienten schnell zu einem kurzfristig freien Termin verhelfen wollen, achten daher darauf, dass die Mitarbeiter alle Terminfunktionalitäten kennen und E-Mailadresse, Mobilnummer oder auch What´s App Account zum Patienten erfassen. Die Servicequalität einer Praxis insgesamt entscheidet über ihren Erfolg - und nicht allein der statistische Privatpatienten-Anteil von 13%.
      Freundlicherweise bereitgestellt von
      Hartriegel Consulting
      Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für das Gesundheitswesen
      https://www.hartriegel-healthcare.de/
       
    • Von MFAimNetz
      Immer wieder sehen wir als dringlich gekennzeichnete Fortbildungsangebote für Arztpraxen, in denen MFA für teils viel Geld zu Ersthelfern ausgebildet werden sollen. Nach Gespräch mit der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege (BGW) hatten wir bereits Anfang 2014 in unserem Praxis Profi darauf hingewiesen, dass Ersthelfer in Arztpraxen nicht gebraucht werden. Grund dafür: Erste Hilfe ist definiert als Hilfeleistung, bis der Arzt kommt. Da in Arztpraxen im Allgemeinen ein Arzt anwesend ist, werden keine Ersthelfer benötigt.
      Hintergrund:
      Daraus folgt:
      Ist ein staatlich zugelassener Arzt anwesend, braucht es keine weiteren Ersthelfer in der Arztpraxis. Sind Arzthelfer/innen (MFA) anwesend, die z.B. regelmäßig an den Notfallmanagement-Schulungen teilnehmen, gelten auch diese als aus- und fortgebildete Ersthelfer.


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