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Gast ThomasD

Wie geht Ihr damit um, wenn ein Patient seinen Termin in der Sprechstunde nicht wahr nimmt; es gibt ja manche Kollegen, die da eine Art Gebühr in Rechnung stellen - macht das Sinn? Wie sind hier Eure Erfahrungen?

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Gast Susanne

Aus der Erfahrung weiß ich, dass einige Ärzte kurz vor dem Termin einen Reminder per SMS schicken mit dem Hinweis, bei Nichterscheinen ein Ausfallshonorar zu verrechnen. Meist wirkt es, wobei wir generell zuverlässige Patienten haben.

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Gast ThomasD

Aber ist das nicht sehr aufwändig, wenn ich jeden Patienten vorher anrufen muss? Das SMS-Reminder System funktioniert ziemlich einfach und ohne viel personellen Aufwand. Obwohl vielleicht ja wirklich die Patienten sich eher zum Kommen veranlasst sehen, wenn sie mit jemandem telefonisch Kontakt haben - ein SMS kann auch gut ignoriert werden.

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Bei uns läuft es so, dass wir das notieren und wenn 3 mal der Termin nicht eingehalten wurde, spricht den Chef bei erneutem Terminwunsch selbst mit dem Patienten.

Mit SMS-Reminder haben wir keine Erfahrung.

Für Gebühren gibt es eigentlich keine rechtliche Grundlage, oder?

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Man könnte schon Gebühren für versäumte Termine nach GOÄ verlangen. Das machen auch zum Teil die umliegenden Gastroenterologen, wenn z.B. ein Termin für die Colo nicht eingehalten wurde.

 

Meine Ansicht wirkt sich dies in eine negative Außenwirkung der Praxis.

 

Generell muss man davon ausgehen, dass ein Teil der Patienten Termine nicht einhalten (können). Welche Gründe gibt es hierfür, und wie lässt sich der Anteil, der nicht eingehaltenen Termine, reduzieren?

 

  • vergessen => Ausstellung von markanten Terminzetteln, Reminder per Email oder SMS, Erhöhung der Behandlungsqualität und des Patientennutzen
  • missverständliche Kommunikation (Terminvereinbarung zwischen Tür und Angel oder in einer streßreichen Phase telefonisch): Pat. wollte eigentlich zu Arzt X und hat Termin bei Arzt Y bekommen, bzw. weiß nicht mehr warum sie/er zum Arzt sollte/wollte => Terminzettel mit detaillierten Information über die Art der Untersuchung / Behandlung und durch welche Person
  • Patient möchte einen schnellstmöglichen Termin wegen bestimmten Beschwerden, erhält aber erst in ein paar Tagen / Wochen einen Termin. Sie/er versucht es bei mehreren Arztpraxen und nimmt den frühesten war. Es ist auch nicht unüblich die anderen "Termine" stehen zu lassen, falls das Problem nicht besser geworden ist. => Angebot einer offenen Akutsprechstunde mit Kurzterminen, um das medizinische Problem zu erörtern und dann Vereinbarung von ausführlicheren Terminen im Rahmen eines medizinischen Behandlungsplan.
  • Patient traut sich nicht abzusagen bzw. der Aufwand ist zu hoch => Angebot der Terminabsage per Email oder Anrufbeantworter (Rezepttelefon), freundliche Entgegennahme von Absagen am Telefon ohne Druck für eine Neuvereinbarung
  • Dauer bis zum Termin: die Wahrscheinlichkeit, dass ein Termin abgesagt wird, steigt mit der Zeitextreme => sowohl sofort verfügbare Termine ("kommen Sie doch einfach gleich in einer Stunde")  und langfristige Termine ("wir können einen Termin in 6 Monaten vereinbaren") funktionieren einfach schlecht. Was nutzt die fast vollständige Terminauslastung für die nächsten 6 Monate, wenn ein Großteil der Termine nicht wahrgenommen werden.

 

Ich denke, das sich die Reminder (SMS/Email) nur bei "aufwändigeren" Terminen für die Praxis und die Patienten lohnen. Nicht eingehaltene kurze Gesprächstermine können in der Regel gut anderweitig belegt werden.

 

Bei uns führen wir derzeitig keine Reminder durch, da

  1. es datenschutzrechtlich per Email schwierig ist, detailliert an den Termin zu erinnern. Der Patient muss dann die Email-Adresse abgeben und eine Datenschutzerklärung ausfüllen. Der Aufwand ist sehr hoch.
  2. der längste Terminblock bei uns 30 Minuten bei Gesundheitsvorsorgen beträgt, den wir gut mit anderer Arbeit füllen können

Ein kleiner Trick ist bei uns zudem, dass die Blutentnahme für die Gesundheitsvorsorge mindestens einen halben Tag vorher stattfindet, damit wir diese mit den Patienten besprechen können. Erscheint der Patient zur Blutentnahme nicht, können wir bzgl. der Einhaltung des GU-Termins nachhaken.

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Bei uns ist das ganz svhlimm mit dem nicht einhalten der Termin... Meistens sind das Neupatienten...

Wir tragen wenn es bekannte Patienten sind , eine Notiz in ihre Akte ein, und wenn das häufiger Vorkommt spreche ich sie einfach drauf an oder schiebe sie einfach gar nicht mehr ein. Bzw. gebe keine festen Termine mehr raus. Weil es ist einfach ärgerlich.

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Bei uns werden die Termine meistens eingehalten.Wir sind Allgemeinmedizin/Chirotherapie, da geben wir "normale" Termine ziemlich zeitnah heraus. Bei den Vorsorgeterminen die natürlich längere Zeit in Anspruch nehmen kann es schon mal vorkommen das wir die BE mit Sono-Termine erst nach ca. 4-6 Wochen herausgeben können. Hier besteht schon mal die Gefahr das Termine vergessen werden. Geben immer Terminzettel und zusätzlich vorgefertigten Zettel mit das der Termin doch eingehalten werden sollte und sich ein anderer Patient über einen freigewordenen Termin freuen würde.

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    • Gast
      Von Gast
      Warum stehen die Patienten eigentlich immer eine halbe Stunde vor Praxisbeginn vor der Tür????
      Mir würde es nie einfallen 30 min vor Ladenbeginn vor dem Lidl zu stehen und zu warten.......... 
    • Von teramed
      Bei der Einführung der Terminsprechstunde hat es sich als nützlich erwiesen, die Patienten über die neue Organisation in der Arztpraxis zu informieren.
      Hier ein beispielhafter Aushang für das Wartezimmer zur Information über die Terminsprechstunde als Vorlage.
      Dr. med. XXXXXXX
      Dr. med. XXXXX
       
       
      Facharzt für Allgemeinmedizin
      Fachärztin für Allgemeinmedizin
       
       
       
      Tätigkeitsschwerpunkt:
       
       
       
      Chirotherapie
      Diabetologie
       
       
       
       
      Akupunktur
       
       
       
       
       
      Betriebsmedizin
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
                                        
      Die Terminpraxis
      Damit es für Sie schneller geht...
      ...rufen Sie uns bitte vorher an, wenn Sie akut erkrankt sind...
      Wir möchten unsere Praxisorganisation
      für Sie regeln:
       Akutsprechstunde
       
      Krankheiten lassen sich nicht planen. Deshalb haben wir für die ”kleinen Erkrankungen des Alltags” in unserem Terminkalender
      ausreichend Zeit freigehalten!
      Rufen Sie uns am Morgen bis 9 Uhr an. Wir nennen Ihnen dann einen günstigen Zeitpunkt, zu dem Sie mit geringer Wartezeit behandelt werden können.
       
       
      Terminsprechstunde
       
      Wir möchten uns mehr Zeit für Sie und Ihre individuelle Betreuung nehmen. Das klappt nur, wenn wir die Behandlungszeit planen können.
      Daher bitten wir Sie um eine vorherige telefonische oder persönliche Terminvereinbarung!
       
      Übrigens:
      Terminpatienten haben in unserer Praxis immer Vorrang.
       
      Notfälle werden selbstverständlich sofort behandelt.
       
    • Von teramed
      Leider ist es häufiger Alltag: Der Patient kommt zu Ihnen in die Praxis, wenn das Kind bereits buchstäblich in den Brunnen gefallen ist. Ob er einfach die Dringlichkeit nicht früher erkannt, die Medikamente falsch eingenommen oder eine andere Therapie eigenmächtig abgebrochen hat - die Gründe sind vielfältig. Das ein oder andere Wehwehchen hält man auch eine Weile aus, schließlich zwickt und zwackt es im Alter ja schon mal... Vieles davon kann durch gezielte Patientenführung und mit ein wenig Organisation sehr gut aufgefangen werden. Sie können in das Management Ihrer Praxis Themen wie Prophylaxe und Weitsicht aufnehmen und so Ihre Patienten proaktiv statt reaktiv betreuen.
      Konsequent und lückenlos
      Gerade bei chronisch Kranken und bei Risikopatienten ist eine lückenlose Vorsorge wichtig. Stimmt die Dosierung der Medikament noch? Haben sich die Beschwerden/Symptome verändert? Sind welche hinzugekommen? Eine ständige Verlaufskontrolle kann Akutsituationen vielleicht nicht verhindern aber stark reduzieren. Vereinbaren sie also bereits im Voraus mehrere Termine in sinnvollen Abständen, um den Zustand des Patienten stets im Auge zu behalten.
      Information und Anleitung
      Statt den Patienten mit Terminzetteln und Infobroschüren zu überschütten, ist es sinnvoll, ihm eine optimale Organisation seiner Behandlung zu bieten. Halten Sie alles auf einem Blatt übersichtlich fest, das kann zum Beispiel der Medikamentenplan sein. Wann sind die Medikamente einzunehmen, wann sind sie bei richtiger Einnahme aufgebraucht? Ein roter Vermerk an der richtige Stelle hält so auf einen Blick auch schon den nächsten Termin in Ihrer Praxis bereit.
      Vorausschauend und effizient
      Wenn es das Medikament zulässt, ist es vor allem für Chroniker sinnvoll, große Packungen zu verschreiben. Sie haben zum einen die Möglichkeit Ihr eigenes Budget oder das Ihrer Patienten durch Preisvorteile zu entlasten und vermeiden zum anderen die Situation, dass Medikamente ausgehen und die Neubeschaffung für den ein oder anderen Patienten problematisch wird. So stellen Sie dessen Versorgung bis zum nächsten Termin sicher.
      Delegieren und Fordern
      Ihre Patienten sind in der Regel Laien, doch mit etwas Anleitung sind bestimmte Parameter den eigenen Körper betreffend wichtige Helfer bei der rechtzeitigen Erkennung möglicher Komplikationen. Ihre durchdachte Patientenführung enthält somit auch Hausaufgaben: regelmäßige Blutdruck- und Blutzuckerbestimmung, genaues Protokollieren von Schmerzen nach Häufigkeit und Stärke, Bewegungsaufgaben oder andere Maßnahmen nehmen den Patienten in die Verantwortung und runden das Management seiner Betreuung ab.
      Entwicklungen einplanen
      Veränderungen im Krankheitsverlauf lassen sich häufig durch eine Regulation der Medikamentendosis auffangen. So kann man mit dem Patienten besprechen, was bei zuvor definierten kleineren Ereignissen an der verordneten Dosis variiert werden darf: Verstärkung der Schmerzen, oder generelle Exazerbationen aber auch Remissionen müssen nicht immer zum Arztbesuch oder einer Notsituation führen und können oft mit einer kleinen Anpassung durch den Patienten selber in den Griff bekommen werden.
    • Von Marie
      Unser Telefon ist total überlastet, nachdem wir auf Termine umgestellt haben. Ich weiß nicht, ob das jetzt besser ist.
      Eigentlich haben wir an der Anmeldung jetzt noch mehr Stress, weil jemand immer zum Telefonhörer greifen muss.
      Die Patienten beschweren sich, dass sie nicht mehr durchkommen, um sich anzumelden.
      Was machen wir falsch?
    • Von teramed
      Kostenlose Vorlage Terminzettel zum Ausdrucken in der Arztpraxis oder online in der Druckerei.
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