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ATei

BG Schein


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Hallo ihr Lieben,

Frage.... Es gibt ja immer wieder in den Praxen den Fall, dass ein BG Patient kommt. zum Glück nicht so oft, aber dennoch gibt es sie... ;)

Beim ersten Besuch wird der Ärztliche Unfallbericht erstellt und an die BG geschickt.

Soweit klar.

Muss dann anschließend jedes weitere Quartal dieser Bogen wieder ausgefüllt und dorthin geschickt werden?

Hier streiten sich die Gemüter. Meiner Meinung nach ist das unnötig. Einer unserer Ärzte meint jedoch, dass es gemacht werden muss. Immer zu Beginn des Quartals, damit die BG weiß, dass er behandelt wird. Aber anhand der Abrechnung sieht sie das doch sowieso?!:huh: Also bei mir hat sich noch keine BG beschwert. Ich lasse mich aber gerne belehren.

Danke vorab...

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Hallo ATei,

ja, die BG-Fälle sind immer für eine Überraschung gut ;)

vor 15 Stunden schrieb ATei:

Beim ersten Besuch wird der Ärztliche Unfallbericht erstellt und an die BG geschickt

Das ist richtig. Soweit ich es überblicke, wird die Rechnung von der BG allerdings nur bezahlt, wenn der Patient in allgemeiner Behandlung bleibt, also wir den Patienten nicht zu einem Durchgangsarzt weiterschicken.

Das ist echt ärgerlich, da wir oft die initiale Wundversorgung und Begutachtung durchführen. Wir müssen den Patienten aber, zum Beispiel für einen über den Tag hinausgehende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder Rö-Kontrolle, zum D-Arzt schicken. Dann ersetzt und die BG keine Kosten. Ausnahme ist, wenn der D-Arzt den Patienten wieder an den Hausarzt zurücküberweist.

vor 15 Stunden schrieb ATei:

Muss dann anschließend jedes weitere Quartal dieser Bogen wieder ausgefüllt und dorthin geschickt werden?

Wenn der Arbeitsunfall in allgemeiner Behandlung beim Hausarzt steht und dieser auch über die Quartalsgrenzen behandelt wird, versenden wir nur die Rechnung an die BG ohne erneuten Bericht. Das hat bisher immer ausgereicht. Einen neuen Bericht versenden wir nur, wenn aus der allgemeinen Behandlung eine "besondere Heilbehandlung" wird.

Ich habe die Informationsbroschüre der BG und unsere Dokumentation für BG-Unfälle angehängt. Vielleicht hast Du hierzu noch Ideen und Hinweise:

 

Wie ist das bei euch? Kontrolliert Ihr die Zahlungseingänge der versendeten BG-Rechnungen? Erhaltet Ihr Rücküberweisungen der Durchgangsärzte, nachdem ihr die Patienten dort vorgestellt habt?

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Vielen Dank für die Broschüre...

Also in den seltensten Fällen nehmen wir hier Patienten auf und schicken sie anschließend zum D-Arzt. Meistens gehen die Mitarbeiter etc. hier in unserer großen Einrichtung direkt zum D-Arzt und kommen anschließen mit Bericht zu uns in Behandlung.

Wir haben aber in unserer Einrichtung viele behinderte Menschen, die schon seit 30 Jahren oder so über BG laufen. Wir haben drei Standorte und bei uns wird das nicht gemacht mit den Berichten jedes Quartal. In dem anderen Standort aber schon. Und gestern wurde dann darüber diskutiert. Die BG weiß aber ja, dass die Pateinten dauerhaft in Behandlung sind und bei uns auch Physio, Ergo und Logo Rezepte bekommen. Natürlich auf BG-Formulare. Dafür braucht man aber soweit ich weiß eine Genehmigung, die wir haben.

Unsere BG Abrechnung sende ich online mit der Privatabrechnung über die PVS ein. Daher kontrollieren die für uns. Unter anderem auch unsere Buchhaltung.

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Hallo ATei,

auch ohne Genehmigung darf man als Hausarzt Rezepte über Physio, Ergo und Logopädie ausstellen, solange der Patient sich in "allgemeiner Heilbehandlung" befindet oder regelmäßig vom D-Arzt gesehen wird.

Hierzu muss man keinen gesonderten Bericht versenden.

Wir senden unsere BG- und restliche Privatabrechnung auch über die PVS, da läuft alles etwas geordneter ab und ist einfacher.

Grüße

Ralph

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Ah gut. Wir müssen die BG-Formulare immer so kompliziert bestellen, daher dachte ich, dass man eine Genehmigung braucht.

Wie auch immer. Jedenfalls läuft das bei euch genau so wie bei mir hier. Alles andere wäre für mich auch unverständlich und kompliziert.

Vielen Dank für die Hilfe :)

 

Liebe Grüße

Annika

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Frage! Habe heute bei der Probearbeit i.einer Allgemeinarztpraxis was mitbekommen, was mir bedenklich vorkommt. Eine Mutti kam mit Ihrem 10jährg.Sohn i.Praxis nach Schulunfall,unkompliziert! Frau Doc wollte ihn rannehmen und nicht zum D-Arzt schicken(Ich glaub die kannten sich...) Somit nahm die Schwester den BG-Fall auf. Nachdem Sie beim Doc rauskam, sollte die Kollegin für den Sohn eine Kinderbescheinigung ausstellen. Der Vater wollte wohl dann einen Tag-den nä.Tag zu Hause bleiben mit dem Sohn. 

Mich wundert es..Ist es nicht so, sofern eine Krankschreibg.zustande kommt, muss der Pat.zu D-Arzt?? Oder gibt es bei dieser Bescheing.die Ausnahme? Unfallkasse hatte sie zwar rübergeschrieben, aber irgendwie seltsam finde ich.... Ist das so richtig nun meine Frage?

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  • Telematikinfrastruktur - anbinden oder abwarten?

    Da ich hier noch kaum Beiträge zur Telematikinfrastruktur gefunden habe und in mir immer mehr Fragezeichen aufploppen, versuche ich hier mal einen Thread aufzumachen in dem ich alles was man so wissen muss aufgelistet wird. Ich tendiere dazu die Telematikinfrastruktur möglichst lange hinauszuzögern, da zum einen die Kostenübernahme immer noch nicht vollständig erfolgt (die KV-Pauschalen sind nur ein Teil, vor allem auf den laufenden Kosten scheint man sitzen zu bleiben) und da zum anderen mein jetztiger PVS-Provider sich trotz neuer DSGVO (oder vielleicht gerade wegen) komplett aus der Verantwortung stiehlt, sollte durch es durch Online-Anbindung zu einer Datenpanne kommen. Bisher bin ich mit meiner kleinen Allgemeinarztpraxis auch offline ganz gut ausgekommen....
    Abgesehen davon dass das Telematik-Thema generell nicht ganz durchdacht ist und Sicherheitsrisiken beinhaltet (siehe https://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte) birgt schon alleine die dafür notige Online-Anbindung meines Praxis-Server Gefahren, die man nicht so ohne weiteres eindämmen kann. Also, vielleicht gibt es hier auch Leute, die das ganze noch möglichst weit hinauszögern oder aber Leute, die meine Bedenken zerstreuen können?   Mal zum Stand der Dinge: Welche Komponenten braucht man für die Anbindung an die Telematik? Konnektor: im Prinzip ein spezieller VPN-Router) E-Health-Kartenterminals: für manche alten Kartenterminals gibt es kostenpflichtige Firmwareupdates, z.B. Mobile Kartenterminals Praxisausweis (SMC-B) Anpassung PVS VPN-Zugangsdienst und Internetanschluss Optional: elektronischer Heilberufeausweis (eHBA)
    Bis wann ist die (aktuelle) gesetzliche Pflicht? Im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, steht dass bis zum 30. Juni 2019 keine Honorarkürzungen erfolgen sollen. Ärzte und Psychotherapeuten müssen die notwendigen Komponenten für den Anschluss an die TI allerdings bis spätestens 31. März nächsten Jahres verbindlich bestellen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen. Können sie das nicht, wird Vertragsärzten das Honorar um ein Prozent gekürzt (siehe § 291 Absatz 2b Satz 14 SGB V). Quelle: https://www.kbv.de/html/telematikinfrastruktur.php
      Leider schwingen diverse Anbieter aber schon seit langem die Angstkeule und wollen damit Ärzte zur Vertragsunterzeichnung bewegen, solange es noch keine Konkurrenz gibt.
    Und die mit der Zeit weniger werdende KV-Förderung trägt ihren Teil dazu bei.
    Ich habe schon mit vielen Ärzten gesprochen, die vor Monaten neue Telematik-Verträge abgeschlossen haben, aber diesen noch nicht verwenden konnten und dementsprechend auch noch keine Förderung erhalten haben.   Wie hoch ist die Förderung aktuell ? Quelle: https://www.kbv.de/html/30719.php   Wieviele Konnektoren sind bisher zugelassen? Laut meinem letzten Stand sind es 4 Konnektoren. Ich werde diese demnächst hier verlinken.   Was passiert nach Ablauf der Frist? das weiss so genau leider keiner.... aber es gibt Widerstand:
    Die Frist wurde bereits von Ende 2018 auf März 2019 verlängert auch dank einer Petition (siehe: Petition 83509).
      Was kann man tun? "Was sollten nun Ärzte angesichts der noch immer drohenden Honorarkürzung tun? Dr. Kriedel rät, die nötigen Geräte zu bestellen. In dem Vertrag sollte unbedingt verankert werden, dass der Finanzierungspreis für das Quartal gilt, in dem erstmals die Stammdaten abgeglichen werden. Entscheidend für die GKV-Erstattung ist nämlich das Quartal des ersten Versichertenstammdatenabgleichs und nicht das Datum des Kaufvertrags oder der Konnektorenlieferung." (Quelle: Medical Tribune  Kein Cent zuzahlung! ) Einen Anwalt fragen oder wenn man schon gezahlt hat klagen:
    https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wer-prozessiert-wegen-telematikschaeden/
    Eine Musterklage ist von dem Ärztenetz Medi in Vorbereitung:
    https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/975768/musterklage-medi-laedt-ti-strategietreffen.html   Unbedingt das Kleingedruckte in den Verträge lesen, die man mit dem Anbieter geschlossen hat:
    In den Verträgen, die ich bisher gesehen habe, versuchten die Anbieter jegliche Haftung für Hackerangriffe auszuschließen.   Meine persönlichen Fragen, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann? Muss man alle benötigten Komponenten auf einmal bestellen, um die Förderung zu bekommen?
    Oder kann man zum Beispiel erstmal nur das SMC-B-Kartenterminal bestellen und sich erstatten lassen? Ist ohne VSDM - also die Online-Prüfung der Stammdaten - auch kein Einlesen der Gesundheitskarte im PVS (und damit eine Abrechnung) mehr möglich? Welche Nachteile außer der Honorarkürzung hat man sonst noch wenn man offline bleibt? (Arztrbriefe, Medikationsplan sind ja erst noch in Entwicklung) Was passiert wenn ein Konnektor gestohlen wird? Muss man updatefähige Kartenterminal bis 31.12.2018 updaten und gibt es wirklich keine Updates mehr für das ORGA 930 M mehr?
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