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Wie oft macht ihr ein Notfalltraining? Wer macht so was?


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Unsere Chefin hat gemeint, wir sollen wieder ein Notfalltraining machen. Das letzte war vor Jahren, da kann ich mich kaum noch erinnern.

Wie oft macht ihr das? Wer macht so was?

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Notfalltraining machen wir einmal jährlich. Das ist ganz nett und frischt auf.

Ich kann mal unseren Trainer raussuchen...

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Wir führen Notfalltraining auch einmal jährlich durch. Ein Rettungssanitäter vom DRK bringt Puppe, etc. alles mit. Kostet bei für uns ca. 150,00 Euro, egal wie viele Personen teilnehmen.

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vor 12 Minuten schrieb Miriam:

Wir führen Notfalltraining auch einmal jährlich durch. Ein Rettungssanitäter vom DRK bringt Puppe, etc. alles mit. Kostet bei für uns ca. 150,00 Euro, egal wie viele Personen teilnehmen.

Bietet das euer DRK vor Ort an?

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Hallo! 

Wir machen alle 2 Jahre ein Notfalltraining, was immer sehr gut bei den MFA's ankommt. Es gibt außer dem DRK auch manchmal Pharmafirmen, die so etwas anbieten.

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Hallo Guter Geist,

und herzlich willkommen auf teramed.de! Dein Pseudonym ist ja wirklich nett, die MFA sind in der Arztpraxis wirklich der "gute Geist" oder hast Du was anderes gemeint :-)

Bei uns sind die Notfalltrainings auch beliebt, da man sich ja im allgemeinen bezüglich Notfälle unsicher fühlt und eine gewisse Angst davor herrscht.

Nach unserem letzten Notfalltraining ist eine heiße Diskussion über die Inhalte des Notfallkoffers entstanden:

Sind bei euch noch Larynxtubus mit Besteck vorhanden oder nur noch der Kombitubus?

Hintergrund ist, dass die Ärzte zwar einmal zu Intubieren gelernt haben, dies aber meistens nicht regelmäßig üben. Der Kombitubus hat zudem den Vorteil, dass auch viele MFAs sich trauen würden, diesen zu legen.

Habt ihr die meisten Notfallmedikamente (z.B. auch Atropin / Amiodaran etc.) im Notfallkoffer oder nur noch die Medikamente, die man in den ersten 5 Minuten benötigt?

Hier haben wir das Problem, dass die Medikamente ständig ablaufen und die Übersichtlichkeit verloren geht, wenn man alle Medikamente im Notfallkoffer behält. Unser Referent vom DRK hat uns dazu geraten, die Medikamente deutlich "abzuspecken", damit man sich auf das konzentriert, was man "kann".

@Kyra1989 hat netterweise eine Beispiel Checkliste für den Inhalt des Notfallkoffer zu Verfügung gestellt:

Wir haben jetzt intern in unserer Praxis auf folgendes geeinigt:

  • es gibt eine Notfalltasche für vitale Notfälle (Reatasche), d.h. Patienten die bewusstlos sind oder deren Leben bedroht ist. Diese Tasche enthält den Defi und Zubehör für lebensbedrohliche Notfälle. Ganz entscheidend ist hier die Übersicht über das Material, weil dies eine Tasche ist, die man unter großem Stress benutzen muss. Deshalb sind mehr als 10 Medikamente nicht sinnvoll. Einsatzort dieser Tasche ist vor allem die Praxis selbst. Zwischenfälle auf dem Belastungs-EKG und im Wartezimmer z.B. Fährt man außer Haus mit dieser Tasche, sollte man seine Hausbesuchstasche noch zusätzlich dabeihaben.

  • Davon zu unterscheiden sind die Hausbesuchstaschen der Ärzte, in denen Medikamente für alle Notfälle, Hausbesuche im Dienst, Hausbesuche bei Schwerkranken Patienten usw. enthalten sein sollen. Hier ist Cortison, MCP, Diazepam i.V. Infusionen usw. sinnvoll.

Vom Inhalt des Notfallkoffers (bei uns Rea-Tasche) haben wir uns darauf geeinigt:

Anzahl
Produkt
Anmerkungen
1 Defibrillator  
1Stk. Stauschlauch  
Je 2 Stk. Viggos (blau, rosa, grün)  
2 Stk.

Butterfly 21G

 
1 Adapter Für Blutabnahmekanülen
Je 2 BE Röhrchen (Quick, EDTA, Serum)  
Je 2 Spritzen (2ml, 5ml, 10ml)  
je 3 Kanülen (gelb, grau, schwarz)  
3 Stk, BE Kanülen  
1 blauer Adapter für BE  
10 Tupfer  
1 Rolle Leukosilk  
3 Paar Handschuhe nicht steril
1 Stk. Desinfektionsspray  
1 Stk. Stetoskop  
1 Stk. Blutdruckmanschette  
1 Stk. Lampe  
1 Stk. Verbandsschere evtl. auf Kleiderscheere umstellen

1 Stk.

Infusionsbesteck  
  Ambubeutel mit 2 Masken Gr. 3+Gr. 5  
  Güdeltuben Gr. 2, 3, 4  
Je 1 St.

Kombitubus in versch. Größen (Rot / Lila / Gelb)

mit Blockerspritze

 
1 St. Einmalrasierer  
1 St. 50ml Desinfektionsflasche  

Medikamente

Anzahl
Medikamente
Anmerkungen
2 Amp. Amiodaron 150mg  
1 Amp. Midazolam 5mg/5ml  
2 Stk. NaCl 250ml  
2 Stk NaCl 5 ml  
2 Amp. Adrenalin (muss nicht gekühlt werden)

 

Was hälst Du (und die anderen) davon? Soll ich es als Word-Datei auf teramed.de hochladen und würdet ihr was verändern?

 

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Hallo zusammen,

ich denke schon, dass eine Arztpraxis jährlich eine Notfallschulung machen sollte. Wenn der Ernstfall kommt, kann man nicht geübt genug sein. Vor allem interne Absprachen finde ich besonders wichtig: Welcher Raum ist der Notfallraum, wo steht welches Equipment, wie wird der Arzt informiert etc.

Wir von InnovaPrax bieten so etwas auch an. Die Besonderheit ist daran, dass wir nicht nur ein praktisches Training anbieten - sondern ein Notfallmanagement . Da heißt, dass ein ganzes Konzept erstellt wird - indivdiduell für Ihre Praxis. Ich will hier keinen Werbeartikel schreiben, aber bei Fragen bzw. für ein konkretes Angebot. stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Viele Grüße

Caroline Jager

www.innovaprax.de

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vor 4 Stunden schrieb InnovaPrax:

Wir von InnovaPrax bieten so etwas auch an. Die Besonderheit ist daran, dass wir nicht nur ein praktisches Training anbieten - sondern ein Notfallmanagement . Da heißt, dass ein ganzes Konzept erstellt wird - indivdiduell für Ihre Praxis. Ich will hier keinen Werbeartikel schreiben, aber bei Fragen bzw. für ein konkretes Angebot. stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Da bin ich gespannt: was kann ich mir denn unter "Notfallmanagement" vorstellen im Unterschied zum einem "Nofalltraining"? Wie lange dauert dann so ein Seminar und vielleicht könnten Sie uns kurz etwas über die zu erwartenden Kosten berichten ?

Es würde mich jetzt aber auch brennend interessieren, welche Meinung Ihre Referenten zu dem Thema "Inhalt Notfallkoffer" haben:

  • Reduzierte Medikamentenauswahl oder volles Programm?

Grüße

Ralph Jäger

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Lieber Herr Jäger,

gerne antworte ich auf Ihre Fragen:

Ein Notfalltraining beschränkt sich in der Regel auf die Vermittlung von anatomischen und medizinischen Fakten sowie auf das Üben an einer Puppe. Unser Notfallmanagement hat mehrere Aspekte, die alle Praxisarbeiten auf Notfallereignisse vorbereiten sollen. Dazu gehört neben der klassischen 1. Hilfe Schulung auch die Vermittlung von relevanten Inhalten, gut ausgewähltes Notfallequipment und insbesondere ein klares Organisationskonzept. Denn nur so weiß jede an der Notfallbehandlung beteiligte Person, was sie wann zu tun hat. Fehler oder lange Kommunikationswege kann man sich in einem Notfall nämlich nicht leisten. Wenn wir ein Notfallmanagement in einer Arztpraxis durchführen, kommen wir zunächst zu einer Begehung, in der wir Praxisstruktur kennen lernen und das Konzept auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Dabei überprüfen wir das vorhandene Notfallequipment und beraten zu sinnvollen Anschaffungen (oder auch Abschaffungen). Eine Schulung inklusive Reanimationstraining für das Praxisteam rundet unser Leistungsangebot ab. 

Das Notfallmanagement ist Teil des Risikomanagements einer Arztpraxis und ist sinngemäß später ins QM zu überführen.

Ein ganzes Notfallmanagementprojekt kostet etwa 620€. Wir bieten es auch als Einzelseminar an, dann ist es aber "nur" eine Nachmittagsveranstaltung. Da liegen die Kosten bei etwa 40€ pro Teilnehmer.

Unsere Experten pledieren auch für eine sinnvolle, reduzierte Auswahl an Medikamenten. Natürlich auch angepasst an das Fachgebiet der Praxis.

Ich hoffe ich habe den Unterschied verständlich rüber bringen können.

Herzlichen Gruß, Caroline Jager

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Hallo zusammen, ich habe mich gerade als neues Mitglied angemeldet.

Ich bin Fachkrankenpfleger für Anästhesiologie-Intensiv und Notfallmedizin, seit 30 Jahren in der Anästhesie tätig, seit 23 Jahren als Abteilungsleiter.....Innerhalb der Klinik seit über 15 Jahren als Reanimationstrainer für das gesamte Personal verantwortlich, seit wenigen Monaten Nebenberuflich als Freiberufler ebenfalls als Dozent und  Reanimationstrainer registriert.

Sollte Bedarf an Notfalltraining bestehen, so kann ich gerne helfen.....selbstverständlich bin ich  als Reanimationstrainer ( ACLS - Provider + ACLS - Megacode-Trainer ) zertifiziert und ausgebildet. Ich komme zu Ihnen in die Praxis und bringe alles mit ( vom Laptop über Beamer, Reanimationspuppen, Defibrillator, div. Beatmungshilfen etc.etc. ) Mönchengladbach + 50 KM Umgebung

Selbstverständlich auf Ihren Bedarf angepasst, gerne auch in Verbindung Ihres praxiseigenen Notfallequipment, Beratung über Notfall-Material inclusive.

Anfragen gerne über : notfall.training.mg@gmail.com oder 0172-7841082

Gruß

D.Behme

 

 

Flyer NFT-MG.pdf

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    • Von Kyra1989
      Was soll der Notfallkoffer für die Arztpraxis und ärztlichen Bereitschaftsdienst (Notdienst) enthalten?
      Materialien, Diagnostik, Venenzugang, Beatmung Verbandsmaterial, Arzneimittel
      Inhalt Notfallkoffer
      Materialien
      Diagnostik
      Stethoskop Blutdruckmessgerät Pupillenleuchte Venenzugang
      Venenverweilkanülen unterschiedliche Größe und Fixierpflaster Stauschlauch Beatmung:
      Beatmungsmasken Handbeatmungsbeutel mit Ventilen und Sauerstoffschlauch Guedel-Tuben ,Wendel-Tuben Absaugpumpe Verbandsmaterialien :
      Sterile Pflaster Verbandsschere Weiteres :
      Einmalhandschuhe Desinfektionsspray, Abwurfbehälter für spitze Sachen Sterile Einmalspritzen versch. Größe, Aufziehkanülen Infusionssystem Arzneimittel
      Medikamente
      Ampullen
      Verwendung
      Haltbarkeit
      Adrenalin (Suprarenin)
      1mg /1ml
      Reanimation alle 3 min, bei allergischen Schock auf 100ml verdünnt milimeterweise geben.
      11/15
      Amiodaron
      150mg/3ml
      Reanimation nach dem 3. Schock
      06/16
      Aspirin
      500mg/5ml+(Löser)
      Bei ACS 500mg i.v oder p.o
      10/15
      Atropin (Atropinsulfat)
      0,5mg/1ml
      Bei Bradykardie 1 Amp. i.v
      07/16
      Diazepam
      10mg/2ml
      Bei Krampfanfall 10mg rektal
      02/17
      Furosemid
      20mg/2ml
      Bei Lungenödem 20-60mg i.v
      07/19
      Glucose (G20)
      Untersch. Größen
      Bei Hypoglykämie, titrieren bis Patient aufklart.
      01/16
      Heparin
      25000IE/5ml
      Bei Myokardinfarkt 5000 IE i.v
      03/17
      Kristalloide (z.B Ringer)
      500ml
      Bei Volumenmangel
      09/16
      MCP
      10mg/2ml
      Antiemetikum , 1 Ampulle i.v
      06/19
      NaCl 0,9%
      100ml/50ML Flaschen
      Zum Aufziehen, Verdünnen von Medikamenten
      05/16
      Nitroglyceroltrinitrat (Nitrolingual )
      1 Hub= 0,4mg
      Bei ACS, Lungenödem 2 Hübe s.l
      05/15
      Novaminsulfon
      1g/2ml
      Bei Schmerzen langsam i.v
      08/18
      Prednisolon ( Solu-Decortin)
      250mg/5m( +Löser)
      Bei Asthmaanfall, allergischer Reaktion/Schock 100-250 mg i.v
      06/16
      Ranitidin
      50mg/5ml
      Bei allergischer Reaktion/ Schock 1 Amp. i.v
      06/16
      Salbutamol Spray
      1Hub = 0,1mg
      Bei Asthmaanfall 2-4 Hübe
      09/16
      Tavegil
      2mg /5ml
      Bei allergischer Reaktion /Schock 1 Amp. i.v
      05/17
    • Von teramed
      Checkliste für die MFA an der Anmeldung und Telefon: Erkennung eines medizinischen Notfall mit Differenzierung einzelner Symptome
       
      Grundsätze zur Erkennung eines Notfalls am Telefon und an der Anmeldung:  
      •  akutes Auftreten der Symptome 
      •  Heftigkeit der Symptome 
      •  deutliche, schnell fortschreitende Verschlechterung (in den letzten Tagen)
      •  rasche Einschätzung der Leitsymptome, keine lange Erhebung der Vorgeschichte 
      •  kein Versuch der eigenen Diagnosestellung 
      •  im Zweifel für den Patienten 
      •  im Zweifel unverzüglich Arzt fragen
       
      Symptome 
      Dringlichkeit 
       
      plötzliche Bewusstlosigkeit 
      sofort APK bzw. 112 (falls kein Arzt anwesend), ggf.  Klinikeinweisung 
      akut aufgetreten: Kopfschmerzen, Lähmungen,
      Krampfanfälle, Sprachstörungen, Sehstörungen 
      sofort APK bzw. 112 (falls kein Arzt anwesend), ggf.    Klinikeinweisung 
      Kopfschmerzen mit Fieber, Nackensteifigkeit und Bewusstseinseinschränkungen 
      sofort 
      akute Atemnot 
      sofort 
      akut aufgetretenes, andauerndes Erbrechen mit Kopfschmerzen 
      sofort 
      Fieber >39° C
      sofort 
      akute Blutung 
      sofort 
      Herzschmerzen, Herzrasen, Blutdruck  >220 mmHg oder < 90 mmHg mit Beschwerden 
      sofort 
      schweres Erbrechen oder erhebliche Diarrhoe 
      sofort 
      psychische Dekompensation (Gewalttätigkeit, Suizidalität, akuter depressiver Schub, etc.) 
      sofort 
      akuter Schwindel, Verwirrtheit 
      sofort 
      ausgedehnte Quaddeln, Urtikaria, Schwellungen im Mund- und Rachenbereich, Juckreiz an Handflächen und Fußsohlen 
      sofort 
       
      Standort Notfallkoffer: ……………………………………………………………………………….
       
      Standort Sauerstoff: ………………………………………………………………………………….
       
      Standort Defibrillator: ………………………………………………………………………………..
       
       
       
       
       


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