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Gast ebi

Wie oft macht ihr ein Notfalltraining? Wer macht so was?


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Gast ebi

Unsere Chefin hat gemeint, wir sollen wieder ein Notfalltraining machen. Das letzte war vor Jahren, da kann ich mich kaum noch erinnern.

Wie oft macht ihr das? Wer macht so was?

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Gast thomas

Notfalltraining machen wir einmal jährlich. Das ist ganz nett und frischt auf.

Ich kann mal unseren Trainer raussuchen...

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Wir führen Notfalltraining auch einmal jährlich durch. Ein Rettungssanitäter vom DRK bringt Puppe, etc. alles mit. Kostet bei für uns ca. 150,00 Euro, egal wie viele Personen teilnehmen.

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Gast Susanne
vor 12 Minuten schrieb Miriam:

Wir führen Notfalltraining auch einmal jährlich durch. Ein Rettungssanitäter vom DRK bringt Puppe, etc. alles mit. Kostet bei für uns ca. 150,00 Euro, egal wie viele Personen teilnehmen.

Bietet das euer DRK vor Ort an?

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Hallo! 

Wir machen alle 2 Jahre ein Notfalltraining, was immer sehr gut bei den MFA's ankommt. Es gibt außer dem DRK auch manchmal Pharmafirmen, die so etwas anbieten.

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Hallo Guter Geist,

und herzlich willkommen auf teramed.de! Dein Pseudonym ist ja wirklich nett, die MFA sind in der Arztpraxis wirklich der "gute Geist" oder hast Du was anderes gemeint :-)

Bei uns sind die Notfalltrainings auch beliebt, da man sich ja im allgemeinen bezüglich Notfälle unsicher fühlt und eine gewisse Angst davor herrscht.

Nach unserem letzten Notfalltraining ist eine heiße Diskussion über die Inhalte des Notfallkoffers entstanden:

Sind bei euch noch Larynxtubus mit Besteck vorhanden oder nur noch der Kombitubus?

Hintergrund ist, dass die Ärzte zwar einmal zu Intubieren gelernt haben, dies aber meistens nicht regelmäßig üben. Der Kombitubus hat zudem den Vorteil, dass auch viele MFAs sich trauen würden, diesen zu legen.

Habt ihr die meisten Notfallmedikamente (z.B. auch Atropin / Amiodaran etc.) im Notfallkoffer oder nur noch die Medikamente, die man in den ersten 5 Minuten benötigt?

Hier haben wir das Problem, dass die Medikamente ständig ablaufen und die Übersichtlichkeit verloren geht, wenn man alle Medikamente im Notfallkoffer behält. Unser Referent vom DRK hat uns dazu geraten, die Medikamente deutlich "abzuspecken", damit man sich auf das konzentriert, was man "kann".

@Kyra1989 hat netterweise eine Beispiel Checkliste für den Inhalt des Notfallkoffer zu Verfügung gestellt:

Wir haben jetzt intern in unserer Praxis auf folgendes geeinigt:

  • es gibt eine Notfalltasche für vitale Notfälle (Reatasche), d.h. Patienten die bewusstlos sind oder deren Leben bedroht ist. Diese Tasche enthält den Defi und Zubehör für lebensbedrohliche Notfälle. Ganz entscheidend ist hier die Übersicht über das Material, weil dies eine Tasche ist, die man unter großem Stress benutzen muss. Deshalb sind mehr als 10 Medikamente nicht sinnvoll. Einsatzort dieser Tasche ist vor allem die Praxis selbst. Zwischenfälle auf dem Belastungs-EKG und im Wartezimmer z.B. Fährt man außer Haus mit dieser Tasche, sollte man seine Hausbesuchstasche noch zusätzlich dabeihaben.

  • Davon zu unterscheiden sind die Hausbesuchstaschen der Ärzte, in denen Medikamente für alle Notfälle, Hausbesuche im Dienst, Hausbesuche bei Schwerkranken Patienten usw. enthalten sein sollen. Hier ist Cortison, MCP, Diazepam i.V. Infusionen usw. sinnvoll.

Vom Inhalt des Notfallkoffers (bei uns Rea-Tasche) haben wir uns darauf geeinigt:

Anzahl
Produkt
Anmerkungen
1 Defibrillator  
1Stk. Stauschlauch  
Je 2 Stk. Viggos (blau, rosa, grün)  
2 Stk.

Butterfly 21G

 
1 Adapter Für Blutabnahmekanülen
Je 2 BE Röhrchen (Quick, EDTA, Serum)  
Je 2 Spritzen (2ml, 5ml, 10ml)  
je 3 Kanülen (gelb, grau, schwarz)  
3 Stk, BE Kanülen  
1 blauer Adapter für BE  
10 Tupfer  
1 Rolle Leukosilk  
3 Paar Handschuhe nicht steril
1 Stk. Desinfektionsspray  
1 Stk. Stetoskop  
1 Stk. Blutdruckmanschette  
1 Stk. Lampe  
1 Stk. Verbandsschere evtl. auf Kleiderscheere umstellen

1 Stk.

Infusionsbesteck  
  Ambubeutel mit 2 Masken Gr. 3+Gr. 5  
  Güdeltuben Gr. 2, 3, 4  
Je 1 St.

Kombitubus in versch. Größen (Rot / Lila / Gelb)

mit Blockerspritze

 
1 St. Einmalrasierer  
1 St. 50ml Desinfektionsflasche  

Medikamente

Anzahl
Medikamente
Anmerkungen
2 Amp. Amiodaron 150mg  
1 Amp. Midazolam 5mg/5ml  
2 Stk. NaCl 250ml  
2 Stk NaCl 5 ml  
2 Amp. Adrenalin (muss nicht gekühlt werden)

 

Was hälst Du (und die anderen) davon? Soll ich es als Word-Datei auf teramed.de hochladen und würdet ihr was verändern?

 

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Hallo zusammen,

ich denke schon, dass eine Arztpraxis jährlich eine Notfallschulung machen sollte. Wenn der Ernstfall kommt, kann man nicht geübt genug sein. Vor allem interne Absprachen finde ich besonders wichtig: Welcher Raum ist der Notfallraum, wo steht welches Equipment, wie wird der Arzt informiert etc.

Wir von InnovaPrax bieten so etwas auch an. Die Besonderheit ist daran, dass wir nicht nur ein praktisches Training anbieten - sondern ein Notfallmanagement . Da heißt, dass ein ganzes Konzept erstellt wird - indivdiduell für Ihre Praxis. Ich will hier keinen Werbeartikel schreiben, aber bei Fragen bzw. für ein konkretes Angebot. stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Viele Grüße

Caroline Jager

www.innovaprax.de

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vor 4 Stunden schrieb InnovaPrax:

Wir von InnovaPrax bieten so etwas auch an. Die Besonderheit ist daran, dass wir nicht nur ein praktisches Training anbieten - sondern ein Notfallmanagement . Da heißt, dass ein ganzes Konzept erstellt wird - indivdiduell für Ihre Praxis. Ich will hier keinen Werbeartikel schreiben, aber bei Fragen bzw. für ein konkretes Angebot. stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Da bin ich gespannt: was kann ich mir denn unter "Notfallmanagement" vorstellen im Unterschied zum einem "Nofalltraining"? Wie lange dauert dann so ein Seminar und vielleicht könnten Sie uns kurz etwas über die zu erwartenden Kosten berichten ?

Es würde mich jetzt aber auch brennend interessieren, welche Meinung Ihre Referenten zu dem Thema "Inhalt Notfallkoffer" haben:

  • Reduzierte Medikamentenauswahl oder volles Programm?

Grüße

Ralph Jäger

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Lieber Herr Jäger,

gerne antworte ich auf Ihre Fragen:

Ein Notfalltraining beschränkt sich in der Regel auf die Vermittlung von anatomischen und medizinischen Fakten sowie auf das Üben an einer Puppe. Unser Notfallmanagement hat mehrere Aspekte, die alle Praxisarbeiten auf Notfallereignisse vorbereiten sollen. Dazu gehört neben der klassischen 1. Hilfe Schulung auch die Vermittlung von relevanten Inhalten, gut ausgewähltes Notfallequipment und insbesondere ein klares Organisationskonzept. Denn nur so weiß jede an der Notfallbehandlung beteiligte Person, was sie wann zu tun hat. Fehler oder lange Kommunikationswege kann man sich in einem Notfall nämlich nicht leisten. Wenn wir ein Notfallmanagement in einer Arztpraxis durchführen, kommen wir zunächst zu einer Begehung, in der wir Praxisstruktur kennen lernen und das Konzept auf die individuellen Bedürfnisse anpassen. Dabei überprüfen wir das vorhandene Notfallequipment und beraten zu sinnvollen Anschaffungen (oder auch Abschaffungen). Eine Schulung inklusive Reanimationstraining für das Praxisteam rundet unser Leistungsangebot ab. 

Das Notfallmanagement ist Teil des Risikomanagements einer Arztpraxis und ist sinngemäß später ins QM zu überführen.

Ein ganzes Notfallmanagementprojekt kostet etwa 620€. Wir bieten es auch als Einzelseminar an, dann ist es aber "nur" eine Nachmittagsveranstaltung. Da liegen die Kosten bei etwa 40€ pro Teilnehmer.

Unsere Experten pledieren auch für eine sinnvolle, reduzierte Auswahl an Medikamenten. Natürlich auch angepasst an das Fachgebiet der Praxis.

Ich hoffe ich habe den Unterschied verständlich rüber bringen können.

Herzlichen Gruß, Caroline Jager

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Hallo zusammen, ich habe mich gerade als neues Mitglied angemeldet.

Ich bin Fachkrankenpfleger für Anästhesiologie-Intensiv und Notfallmedizin, seit 30 Jahren in der Anästhesie tätig, seit 23 Jahren als Abteilungsleiter.....Innerhalb der Klinik seit über 15 Jahren als Reanimationstrainer für das gesamte Personal verantwortlich, seit wenigen Monaten Nebenberuflich als Freiberufler ebenfalls als Dozent und  Reanimationstrainer registriert.

Sollte Bedarf an Notfalltraining bestehen, so kann ich gerne helfen.....selbstverständlich bin ich  als Reanimationstrainer ( ACLS - Provider + ACLS - Megacode-Trainer ) zertifiziert und ausgebildet. Ich komme zu Ihnen in die Praxis und bringe alles mit ( vom Laptop über Beamer, Reanimationspuppen, Defibrillator, div. Beatmungshilfen etc.etc. ) Mönchengladbach + 50 KM Umgebung

Selbstverständlich auf Ihren Bedarf angepasst, gerne auch in Verbindung Ihres praxiseigenen Notfallequipment, Beratung über Notfall-Material inclusive.

Anfragen gerne über : notfall.training.mg@gmail.com oder 0172-7841082

Gruß

D.Behme

 

 

Flyer NFT-MG.pdf

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  • Telematikinfrastruktur - anbinden oder abwarten?

    Da ich hier noch kaum Beiträge zur Telematikinfrastruktur gefunden habe und in mir immer mehr Fragezeichen aufploppen, versuche ich hier mal einen Thread aufzumachen in dem ich alles was man so wissen muss aufgelistet wird. Ich tendiere dazu die Telematikinfrastruktur möglichst lange hinauszuzögern, da zum einen die Kostenübernahme immer noch nicht vollständig erfolgt (die KV-Pauschalen sind nur ein Teil, vor allem auf den laufenden Kosten scheint man sitzen zu bleiben) und da zum anderen mein jetztiger PVS-Provider sich trotz neuer DSGVO (oder vielleicht gerade wegen) komplett aus der Verantwortung stiehlt, sollte durch es durch Online-Anbindung zu einer Datenpanne kommen. Bisher bin ich mit meiner kleinen Allgemeinarztpraxis auch offline ganz gut ausgekommen....
    Abgesehen davon dass das Telematik-Thema generell nicht ganz durchdacht ist und Sicherheitsrisiken beinhaltet (siehe https://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte) birgt schon alleine die dafür notige Online-Anbindung meines Praxis-Server Gefahren, die man nicht so ohne weiteres eindämmen kann. Also, vielleicht gibt es hier auch Leute, die das ganze noch möglichst weit hinauszögern oder aber Leute, die meine Bedenken zerstreuen können?   Mal zum Stand der Dinge: Welche Komponenten braucht man für die Anbindung an die Telematik? Konnektor: im Prinzip ein spezieller VPN-Router) E-Health-Kartenterminals: für manche alten Kartenterminals gibt es kostenpflichtige Firmwareupdates, z.B. Mobile Kartenterminals Praxisausweis (SMC-B) Anpassung PVS VPN-Zugangsdienst und Internetanschluss Optional: elektronischer Heilberufeausweis (eHBA)
    Bis wann ist die (aktuelle) gesetzliche Pflicht? Im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, steht dass bis zum 30. Juni 2019 keine Honorarkürzungen erfolgen sollen. Ärzte und Psychotherapeuten müssen die notwendigen Komponenten für den Anschluss an die TI allerdings bis spätestens 31. März nächsten Jahres verbindlich bestellen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen. Können sie das nicht, wird Vertragsärzten das Honorar um ein Prozent gekürzt (siehe § 291 Absatz 2b Satz 14 SGB V). Quelle: https://www.kbv.de/html/telematikinfrastruktur.php
      Leider schwingen diverse Anbieter aber schon seit langem die Angstkeule und wollen damit Ärzte zur Vertragsunterzeichnung bewegen, solange es noch keine Konkurrenz gibt.
    Und die mit der Zeit weniger werdende KV-Förderung trägt ihren Teil dazu bei.
    Ich habe schon mit vielen Ärzten gesprochen, die vor Monaten neue Telematik-Verträge abgeschlossen haben, aber diesen noch nicht verwenden konnten und dementsprechend auch noch keine Förderung erhalten haben.   Wie hoch ist die Förderung aktuell ? Quelle: https://www.kbv.de/html/30719.php   Wieviele Konnektoren sind bisher zugelassen? Laut meinem letzten Stand sind es 4 Konnektoren. Ich werde diese demnächst hier verlinken.   Was passiert nach Ablauf der Frist? das weiss so genau leider keiner.... aber es gibt Widerstand:
    Die Frist wurde bereits von Ende 2018 auf März 2019 verlängert auch dank einer Petition (siehe: Petition 83509).
      Was kann man tun? "Was sollten nun Ärzte angesichts der noch immer drohenden Honorarkürzung tun? Dr. Kriedel rät, die nötigen Geräte zu bestellen. In dem Vertrag sollte unbedingt verankert werden, dass der Finanzierungspreis für das Quartal gilt, in dem erstmals die Stammdaten abgeglichen werden. Entscheidend für die GKV-Erstattung ist nämlich das Quartal des ersten Versichertenstammdatenabgleichs und nicht das Datum des Kaufvertrags oder der Konnektorenlieferung." (Quelle: Medical Tribune  Kein Cent zuzahlung! ) Einen Anwalt fragen oder wenn man schon gezahlt hat klagen:
    https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wer-prozessiert-wegen-telematikschaeden/
    Eine Musterklage ist von dem Ärztenetz Medi in Vorbereitung:
    https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/975768/musterklage-medi-laedt-ti-strategietreffen.html   Unbedingt das Kleingedruckte in den Verträge lesen, die man mit dem Anbieter geschlossen hat:
    In den Verträgen, die ich bisher gesehen habe, versuchten die Anbieter jegliche Haftung für Hackerangriffe auszuschließen.   Meine persönlichen Fragen, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann? Muss man alle benötigten Komponenten auf einmal bestellen, um die Förderung zu bekommen?
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