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Hallo Allerseits,

mich würde interessieren, ob bei euch Bonuszahlungen an die medizinischen Fachangestellten zusätzlich zum Gehalt ausbezahlt werden und wofür?

Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten

  • Honorierung einer geschätzten MFA
  • bei besonderen Aufgaben, z.B. NäPa/VERAH, Praxismangerin/Erstkraft, DMP, Abrechnung, Röntgen
  • für Extraarbeit, z.B. am Samstag, immer abends, etc.
  • Anteilig an durchgeführten IGEL oder HZV-Einschreibungen
  • als Ausgleich für besondere Umstände, z.B. ständige Krankheitsvertretung

Solche Bonuszahlungen könnten aber auch willkürlich wirken und abhängig von der Laune der Chefs sein. Denn Bonuszahlungen an die MFAs können wieder gestrichen werden.

Ist es euch schon passiert, dass bei der Einstellung oder auch später solche Bonuszahlungen versprochen wurden und später niemand mehr so genau weiss, was man vereinbart hatte?

 

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Bei uns erhält die Erstkraft 150€ Bonus, das funktioniert auch.

Es gab mal 5€ bis 10 € pro IGEL, aber das ist eingeschlafen...

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Gast

5€ pro HZV-Einschreibung. Jetzt sind die meisten eingeschrieben und es gibt nichts mehr.

100€ extra für den Röntgenschein

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Nach dem Tarifvertrag der MFAs wird das Gehalt schon anhand der Qualifikation / Fortbildungen und Berufserfahrung angepasst.

Generell kann man sicherlich einen grundsätzlichen Aufschlag auf das Gehalt nach Tarifvertrag anbieten, das wertet die Arbeit in der Praxis auf.

Ich würde mir aber eine Prämienauszahlung anhand der Ergebnisse einer gemeinsam ausgearbeiteten Patientenumfrage wünschen.

z.B. Servicequalität: summierte Punktzahl für Freundlichkeit an der Rezeption, Telefon, Umgang mit Patienten, etc.

Ich könnte mir einen "Bonustopf" jedes Jahr anteilig am Praxisumsatzes vorstellen, der dann anhand solcher Regelungen ausgeschüttet wird.

 

 

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Gast

Kein Extrageld bei uns (große Praxis, 3 Chefs)

Aber jeder bekommt ein anderes Gehalt.

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Zusätzliche Boni entscheiden bei uns die Chefs individuell je nach MFA.

Es gibt Boni zwischen 50€ (allgemein für zuverlässige Arbeit) und 500€ (für die Praxismanagerin).

Manche MFA wollen nur die Anmeldung machen und nicht in andere Arbeitsbereiche, wie z.B. Labor, Abrechnung etc., rotieren und erhalten dann nicht mehr als 50€.

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Mindestens 150€ sollten für eine VERAH drin sein, ständig Hausbesuche und die Ärzte werden entlastet. Die Chefs kriegen ja auch Extrageld, wenn sie VERAHs beschäftigen.

Für Pracman gibt es auch Extrageld für jeden Patienten, das sollte weitergegeben werden!

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    • Von Kunsperfrisch
      Nach großer politischer Diskussion im Jahre 2015 über lange Wartezeiten auf einen Termin beim Arzt – und zwar in dieser allgemeinen Form - verpflichtete der Gesetzgeber die Kassenärztlichen Vereinigungen zu Einrichtung sogenannter Terminservicestellen. Aufgabe der Terminservicestellen ist es dafür zu sorgen, dass der gesetzlich versicherte Patient bei dringendem Behandlungsbedarf innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt oder Psychotherapeuten wahrnehmen kann.
      Termine bei Haus-, Kinder- und Jugendärzten, Zahnärzten und Kieferorthopäden werden nicht vermittelt. Gleiches gilt für Termine für fachärztliche Routine- und Vorsorgeuntersuchungen.
      Die Einrichtung der Terminservicestellen wurde insbesondere damit begründet, dass Kassenpatienten dreimal länger auf einen Termin warten müssten, als Privatpatienten. Nach einer repräsentativen Studie des WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) – Ende 2006 hätten 25% der Kassenpatienten länger als 14 Tage auf einen Termin warten müssen, wogegen es nur 8 % bei den Privatpatienten gewesen sein sollen. Rein statistisch ergeben sich Zweifel an dieser Annahme, da nur 13 % der Bevölkerung sich zu den Privatpatienten zählen können
      Der Autor hat hier nicht die Absicht, die einzelnen Werte und den Zeitpunkt der Erhebung und auch die generelle Tendenz, die man daraus ableiten könnte, in Frage zu stellen.
      Er hinterfragt vielmehr, ob die bewusste Bevorzugung von Privatpatienten nur eine Mitursache ist, oder ob die Gründe für eine langfristige Terminvergabe andere sind als der Patientenstatus, und ob diese Gründe in der Organisation der Praxen zu finden sind.
      Optimales Terminmanagement in der Arztpraxis
      Viele Praxen setzen noch eine Praxissoftware ein, die eine schnelle Findung freier Termine einfach nicht erlaubt. Insbesondere bei größeren Praxen müssen die Mitarbeiter Arzt für Ärztin und Tag für Tag durchsuchen, um eine freien Termin zu finden. Und dieser Termin findet sich am schnellsten, wenn man mal schnell drei Monate weiter springt, denn da ist, oh Wunder, noch alles frei. Die Realität zeigt aber, dass durch tägliche Terminabsagen oder No-Shows jeden Tage Termine frei werden, die auch einem wartenden Patienten angeboten werden können.
      Und ist es nicht das Programm, dass die Suche nicht erlaubt, so sind es die Mitarbeiter, die die Suchfunktion nicht kennen oder beherrschen. Der Verfasser hat leider die deutliche Erkenntnis, dass gerade das Nichtwissen um die Funktionalität der Kalender noch häufiger anzufinden ist, als die fehlende Funktionalität selbst. Diese Situation kann jede Praxis verbessern.
      Mit steigender Internetakzeptanz der älter werdenden Generation steigt auch die Nutzung der diversen Online-Kalender, die aber vielfach – auch aufgrund datenschutzrechtlicher Vorgaben – nicht mehr als ein E-Mail-System sind, mit dem der Patient zu einem gekennzeichneten Slot einen Termin anfragen kann. Dies gilt insbesondere für die über „dasörtliche“ oder die Bewertungsportale angebotenen Terminanfragen. Am Ende machen gerade diese Kalender dem Praxis-Team mehr Arbeit als ein Anruf, wenngleich diese in ruhigeren Minuten Beantwortung findet.
      Die Online-Kalender führen daher zwar schneller zu einer Terminfindung, aber nicht immer zu einem früheren Termin. Die generellen Vorteile einer online-Terminierung haben die Beteiligten aber schon erfasst.
      Schaut man sich versuchsweise einmal Ärzte einer bestimmten Fachgruppe an, und testet für eine Online-Terminanfrage die Versicherteneigenschaft Kasse/ Privat aus, so kann man feststellen, dass der Privatpatient regelmäßig ein früheres Terminangebot erhält als der Kassenpatient. Durch diese Praxis bestätigt sich dann allerdings wieder das Klischee, dass Privatpatienten bevorzugt werden.
      Und wenn die Technikerkrankenkasse derzeit die Einschaltung von Online-Kalendern für Arztpraxen subventioniert, dann erweist sie ihren Versicherten gegenüber so agierenden Ärzten wohl einen Bärendienst.
      Abhilfe kann eigentlich nur ein weiterer regulativer Eingriff schaffen, indem eine Kategorisierung in den Online-Kalender nach Privat oder Kasse untersagt wird. Aber braucht man den wirklich?
      Wenn die Praxis den generellen Vorteil einer Online-Terminierung erkannt hat, wird sie diesen auch weiter nutzen wollen, ohne dass der Privatpatient hier deutlich bevorteilt werden muss, den es finden sich tagtäglich immer Termine, die kurzfristig aus den oben genannten Gründen vergeben werden können, wenn der Patient erreichbar ist.
      Fazit
      Praxen, die ihren Patienten schnell zu einem kurzfristig freien Termin verhelfen wollen, achten daher darauf, dass die Mitarbeiter alle Terminfunktionalitäten kennen und E-Mailadresse, Mobilnummer oder auch What´s App Account zum Patienten erfassen. Die Servicequalität einer Praxis insgesamt entscheidet über ihren Erfolg - und nicht allein der statistische Privatpatienten-Anteil von 13%.
      Freundlicherweise bereitgestellt von
      Hartriegel Consulting
      Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für das Gesundheitswesen
      https://www.hartriegel-healthcare.de/
       
    • Von med2day
      Liebes Forum,
      ich hätte eine Frage an alle MFA die nach Tarifvertrag gezahlt werden:
      Wie schaut es bei Euch mit Fortbildungen aus, die aufgrund der Punkte zu einer höheren Einstufung in den Gehaltsgruppen im Tarifvertrag führen?
      Bekommt Ihr die von Euren Chefs sowieso bezahlt und habt diese Punkte oder kümmert Ihr Euch da selbst drum bzw. müsst das selbst zahlen?
      Kommt es vor, dass wenige Punkte fehlen und damit die nächste Gehaltsgruppe nicht erreicht wird? Falls ja was macht Ihr dann?
      Was haltet Ihr von Online-Seminaren (z.B. http://www.online-seminare.de/von MFA Exklusiv?) Hat da jemand Erfahrungen?
      Wieviel wäre Euch ein  Online-Seminar wert, das 2h dauert (also 2 Punkte) und komplett flexibel ist (also keine festgelegten Zeiten etc.).
       
      Danke und viele Grüße
       
      Fabian
       
    • Von MFAimNetz
      Immer wieder sehen wir als dringlich gekennzeichnete Fortbildungsangebote für Arztpraxen, in denen MFA für teils viel Geld zu Ersthelfern ausgebildet werden sollen. Nach Gespräch mit der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege (BGW) hatten wir bereits Anfang 2014 in unserem Praxis Profi darauf hingewiesen, dass Ersthelfer in Arztpraxen nicht gebraucht werden. Grund dafür: Erste Hilfe ist definiert als Hilfeleistung, bis der Arzt kommt. Da in Arztpraxen im Allgemeinen ein Arzt anwesend ist, werden keine Ersthelfer benötigt.
      Hintergrund:
      Daraus folgt:
      Ist ein staatlich zugelassener Arzt anwesend, braucht es keine weiteren Ersthelfer in der Arztpraxis. Sind Arzthelfer/innen (MFA) anwesend, die z.B. regelmäßig an den Notfallmanagement-Schulungen teilnehmen, gelten auch diese als aus- und fortgebildete Ersthelfer.
    • Von teramed
      Zur Vereinheitlichung unserer ärztlichen Behandlungsräume unterhalten wir eine Liste mit der Mindestausstattung an Praxiseinrichtung. Jeder Arzt kann so sichergehen, diese vorzufinden.
      Die Medizinischen Fachangestellten stellen einmal pro Woche sicher, dass noch alle Untersuchungs- und Behandlungsmaterialien vorhanden sind.
      Untersuchungsmaterialien / Praxisbedarf:
      Blutdruckmanschette in Normalgröße Stethoskop (Littmann classic oder cardiologie) Maßband Instrumentenbox für benutzte Instrumente Lister-Verbandsschere Reflexhammer Stimmgabel zur Messung der Vibrationssensibilität und für Rinne und Weber Pulsoximeter Taschenlampe, z.B. Mag-Lite Otoskop, z.B. Heine Mini Einmalaufsätze für das Otoskop mit Spender an der Wand Ohrthermometer und die Einmalaufsätze für das Ohrthermometer Dermatoskop EKG-Lineal EDV / Computerarbeitsplatz:
      Mini-PC (gecCOM NUC Mini-Computer/ Micro-PC | Intel NUC6i3SYK | Intel i3-6100U 2.3GHz | 4GB DDR4-2133 | 128GB M.2 SSD | Intel HD520 mit HDMI + Displayport | USB3.0 + SDXC-Slot | 7.1 Sound | Gigabit-LAN | Microsoft Windows 10 Pro 64-Bit) Monitor 21,5 Zoll höhenverstellbar Tastatur Blankoformular-Drucker (Laser, 3 Schacht) Vertikal-Maus (zur Handgelenksschonung) In der Schublade:
      Desinfektion: Kodan Spray Injektionspflaster sensitiv (z.B. zum Impfen) oder günstigere Pflaster Zelettenhalter mit einer Rolle Zeletten Curapor Pflaster klein (5 x 7,5cm) Abwurfbehälter für Spritzen, Kanülen, Skalpelle 2ml-Spritzen dicke Kanüle und sehr dünne Kanüle evtl. mit Standardschutzkappe zum Schutz vor Stichverletzung Vinyl-Handschuhe , L und M Fingerling Vaseline Weitere Büromaterialien
      Stifte Halter Lineal Textmarker Kugelschreiber Bleistift Edding (rot) Stabilo Fineliner (schwarz) Bleistiftspitzer Radiergummi Impfstempel Taschenrechner Notizblock Locher Hefttacker Büroklammern
    • Von Ralph Jäger
      Hallo,
      scannt ihr die Befunde, die per Post geschickt werden, ein und welchen Scanner benutzt ihr? Habt ihr mehrere Arbeitsplätze an denen eingescannt werden kann?
      Bei uns selbst sieht der Ablauf für den Posteingang derzeit so aus:
      Post inkl. Befunde werden von einer MFA geöffnet und in die "Posteingang"-Ablage gelegt einer der Ärzte sieht die Post und Befunde durch und legt die zu scannenden Befunde nach Durchsicht in die "Scan"-Ablage eine MFA oder Hilfskraft scant im Laufe der Woche die Befunde ein und ordnet diese dem Patienten zu Faxe werden direkt als PDF in das System gespeichert und von einer MFA den Patienten zugeordnet. Die Liste der eingegangenen Faxe wird im Praxisprogramm oft nicht konsequent von den Ärzten durchgesehen.
      Zum Scanner:
      Wir haben früher einen Dokumentenscanner von Kodak genutzt, der war sehr schnell und konnte auch Duplex scannen. Allerdings hat er sich schnell verheddert, die Rollen mussten regelmäßig gereinigt werden und ab und zu ist die Software "abgestürzt". Ähnliche Probleme hatten wir mit Scannern von anderern Herstellern in anderern Praxen.
      Aus diesem Grunde haben wir unser Multifunktionsgerät von Brother, die wir auch für das Faxen einsetzen, so erweitert, dass dieses gescannte Befunde per PDF direkt in die Praxis-EDV einspielen kann, ohne dass eine zusätzliche Software nötig ist.
      Konkret haben wir ein MFC im Büro und an der Anmeldung, dort können Dokumente mit einem Knopfdruck eingescannt werden, ohne dass man erst am Computer "klicken" muss. Das hat sich als zuverlässig bewährt, leider ist der Scanvorgang recht langsam. Dafür läuft das Gerät schon seit 5 Jahren zuverlässig ohne zu "murren".
      Wie ist der Ablauf bei euch, nutzt ihr professionelle Dokumentenscanner und wie sind damit eure Erfahrungen im Praxisalltag?
       
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