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 Hallo alle zusammmen,

 

ich arbeite seit Jahren in einer internistischen Praxis und beginne ab Januar die Ausbildung zur Verah. Mein Chef hat jetzt meine Arbeitszeiten erhöht, damit ich alles schaffe. Mich würde mal interessieren, wie ihren euren Praxisalltag mit dem Verahalltag gestaltet.

 

Liebe Grüße

AnKo

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Hallo AnKo,

 

willkommen in den Foren. Ich freue mich, dass Du die Weiterbildung zur VERAH ab Januar beginnst.

 

In unserer Praxis arbeitet schon eine ausgebildete VERAH und übernimmt regelmäßig Hausbesuche zur Betreuung von chronisch kranken, gehunfähigen Patienten: 

sie benötigt mindestens einen halben Tag in der Woche, in der sie von den anderen Aufgaben (Patientenannahme, etc.) freigestellt ist. In der "Schichtplanung" sind dann "VERAH-Aufgaben" eingetragen.

Ich sehe aber gleichzeitig, dass sie zusätzlich engagiert zwischendurch noch die Organisation dieser Hausbesuche und auch Gespräche mit Patienten führt.

Für unsere Praxis ist es ein großer Zugewinn, da sie auch noch die Wundversorgung bei chronischen Wunden durchführt und das neue "Pracman"-Programm übernommen hat. 

 

Alles in allem muss man sicherlich 8h pro Woche an zusätzlicher Arbeit, im Gegenzug zur Entlastung der Ärzte rechnen.

Das kommt einem vielleicht viel vor, es ist aber abhängig von der Anzahl der Hausbesuche und insgesamt sind diese Patienten deutlich besser betreut.

 

Während der Ausbildung (an einem anderen Standort (Zweigpraxis) machen zwei MFA die VERAH-Ausbildung) sind diese oft auf Fortbildung oder in einem Praktikum. Die Hausbesuche übernehmen diese noch nicht, sind aber schon aktiv in der Wundversorgung.

 

Soweit ich weiß, gibt es noch einmal pro Monat einen VERAH-Stammtisch, der nach Aussage der VERAH sehr produktiv ist.

 

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

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Liebe AnKo,

 

ich gratuliere Dir zu Deiner Entscheidung, Dich als VERAH weiterzubilden. Das macht Spaß!

 

Wenn Dein Chef Deine Arbeitszeiten erhöht hat, wie viel arbeitest Du denn jetzt?

 

Um die VERAH-Aufgaben und Ausbildung in den Praxisalltag unterzubringen musst Du das unbedingt mit Deinem Chef besprechen.

 

Vielleicht kann er Dir einen Vormittag pro Woche gezielt für Deine neuen Aufgaben zu Verfügung stellen? So nebenher klappt es nicht und ist auf frustrierend...

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Hi AnKo,

freu mich, dass du die Ausildung machst :) Ich bin selbst VERAH und habe viel Spaß dabei.

An einem Vormittag fahre ich Hausbesuche, ansonsten habe ich bestimmte Aufgaben in der Praxis übernommen.

Wie schon die anderen sagten: Das geht NICHT nebenbei. Ich brauche zusätzliche Arbeitszeit in der Praxis für

GBAs, Medikamentenpläne, CaseManagements und auch für beratenden Funktionen (z.B Patientenverfügung)

Das ist aber alles Zeit, die mein Chef einspart... und die du zur Erfüllung deiner neuen Aufgaben brauchst.

 

Viele Grüße

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