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Das bis dato gültige Basisassessment wurde in der nunmehr beschlossenen Reform der EBM leicht modifiziert und in zwei Ziffern zur Abrechnung geteilt. Zum einen haben Sie nun die Möglichkeit, in Form eines Basisassessments oder aber den Bedarf eines Betreuungskomplexes zu verrechnen. In der nunmehrigen GOP 03362 geht es um einen erhöhten Betreuungskomplex, dessen Leistungsumfang exakter definiert. Neben diesen genannten Kriterien gibt es hinsichtlich der genauen Begriffsdefinition Neuerungen, die Sie zukünftig in diesem Bereich differieren müssen.

Das bis dato gültige Basisassessment wurde in der nunmehr beschlossenen Reform der EBM leicht modifiziert und in zwei Ziffern zur Abrechnung geteilt. Zum einen haben Sie nun die Möglichkeit, in Form eines Basisassessments oder aber den Bedarf eines Betreuungskomplexes zu verrechnen. In der nunmehrigen GOP 03362 geht es um einen erhöhten Betreuungskomplex, dessen Leistungsumfang exakter definiert. Neben diesen genannten Kriterien gibt es hinsichtlich der genauen Begriffsdefinition Neuerungen, die Sie zukünftig in diesem Bereich differieren müssen.

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“Zum obligaten Leistungsinhalt der neuen Ziffer 03360 zählt neben der Betreuung auch die _Erhebung_ sowie das Monitoring organbezogener sowie übergreifender motorischer oder kognitiver sowie emotionaler Funktionseinschränkungen.”

Beachtenswert ist, das weder der Begriff “Erhebung” noch der Begriff “Durchführung” o.ä. im direkten Zusammenhang mit den beispielhaft aufgeführten Tests vorkommen. Wir müssen hier nur “Beurteilung” leisten. Ergo können Tests an den Physiotherapeuten oder das Pflegepersonal im Heim delegiert werden, bzw. falls solche bereits vorliegen, von uns “beurteilt” werden. Damit wäre der Leistungsinhalt der Ziffer 03360 erfüllt.

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Das sehe ich auch so, dass man die Erhebung dieser Tests delegieren kann (z.B. an die MFA, wie beim Demenzscreening). Schwierig wird die praktische Umsetzung der Delegierung an Physiotherapeuten oder Pflegepersonal, da der Arzt so einen Test nicht einfach "anweisen" kann.

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Das ist ja wirklich eine gute Idee: wir sollten uns das eventuell schon vorhandene Assessment, wie ein Barthel-Index, von den Pflegeheimen zufaxen lassen ! Wahrscheinlich müssen diese ein Assessment im Rahmen deren Qualitätssicherung durchführen, ich werde mich erkundigen.

Den Mobilitätstest können tatsächlich die Physiotherapeuten durchführen, z.B. in den Pflegeheimen oder wenn der Patient sowieso Physiotherapie erhält. Unser Problem ist hier, dass die Physiotherapeuten uns seltenst einen Bericht zukommen lassen (deren Vergütung ist auch nicht gerade üppig).

Zweifelsohne müssen wir aber, wie beim DMP, stärker die Medizinischen Fachangestellten einbinden: zum Einen für die Durchführung des Assessment (auf einmal wird noch ein Untersuchungszimmer notwendig) als auch zum "dran denken". Bei Letzterem kann auch die EDV-Software behilflich sein.

Für einen organisierten und optimalen Ablauf werden wir wahrscheinlich ein "Pseudo"-DMP einführen: die geratrischen Patienten werden in der Software wie in einem DMP-Programm geführt. Bei Erscheinen zum Termin wird ein definierter Ablauf (Assessment, Ziffer, etc.) von den MFA durchgeführt, bevor der Arzt die Patienten dann sieht.

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Dann darf man auch die Abrechnugnsdiagnosen nicht vergessen. Die Frage ist, wieviele braucht man da. Reicht dann nur z.B. Demenz oder Parkinson. Reicht aber auch Gangstörung? Oder muss man das dann noch explizit verifizieren?

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Die gesicherten Diagnosen müssen den Abbau körperlicher Funktionen im Alter dokumentieren, nach Aussage unserer KV (BW) reicht auch der ICD R54G, Senilität.

Vor vollendetem 70. Lebensjahr ist die Abrechnung der Geriatrie ausschließlich bei festgelegten gesicherten Diagnosen: Demenz, Alzheimer und Parkinson mit schwerer Beeinträchtigung abrechnungsfähig.

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    • Von veraschröder
      Hallo, wie rechnet ihr die ausnahmeziffern ab? Ich kenne dass so das man die 32015 bei jeder Blutentnahme abrechnet. Chef meint dass es einmal im Quartal reicht. Viele Quick Patienten kommen aber viel öfter als einmal. Danke für eure Mühe
    • Von lumo
      Hallo,
      hat jemand Erfahrung mit der AAC-AG, die Abrechnungsoptimierung vornimmt?
      Danke für Infos.
      Grüße Martin
    • Von teramed
      Für die Kassenabrechnung im organisierten Notdienst nach EBM stehen die Notfallpauschalen (01210 und 01212) sowie Hausbesuchs-Ziffer 01418 und Wegegelder im Vordergrund.
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      Eine Übersicht der Leistungen für Privatpatienten nach GOÄ finden sich hier:
       
       
      Mehr zu den Abrechnungsziffern im Notdienst gibt es im

      Ein Praxisleitfaden für den ärztlichen Notdienst
      Wie funktioniert der Notdienst? Wie steige ich in die Notdienstvertetung ein? Wie rechne ich die Leistungen für Kassen- (EBM) und Privatpatienten (GOÄ) ab? Wie funktioniert die ärztliche Leichenschau? Mit Bonusmaterial
      Übersicht Abrechnungsziffern EBM im Notdienst Übersicht Abrechnungsziffern GOÄ im Notdienst Musterrechnung GOÄ Hausbesuch Musterrechnung GOÄ Todesfeststellung Musterabrechnung für die Vertretung Muster für die Auflistung der Patienten Checkliste Hausbesuchstasche  
    • Von teramed
      Kurz vor Weihnachten 2015 informierte die KV die Ärzte über eine neue Abrechnungssystematik für den organisierten ärztlichen Notfalldienst (Bereitschaftsdienst):
      die EBM-Ziffern für die Vergütung der Besuchsbereitschaft werden gestrichen (GOP 01211, 01215, 01217 und 01219)
      die bisherige Notfallpauschale (GOP 01210) wird in eine Tages- und eine Nachtpauschale (neue GOP 01212) unterteilt und höher bewertet
      der Besuch im organisierten Not(-fall)dienst wird aus der GOP 01411 (Dringender Besuch) ausgegliedert und in eine neue EBM-Ziffer 01418 überführt
      Eine Übersicht der neuen EBM-Ziffern finden sie hier:
      Übersicht der Abrechnungsziffern im organisierten Notdienst als PDF
      Diese Veränderung ist rückwirkend zum 1. Januar 2008 gültig, allerdings erfolgt keine rückwirkende Korrektur bestandskräftiger Honorarbescheide.
      Neue Abrechnungsziffern im Notdienst konkret
      So können Sie nach den neuen Bestimmungen abrechnen:
      Findet ein Arzt-Patienten-Kontakt (APK) zwischen 19:00 und 7:00 Uhr, sowie ganztägig an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und am 24. und 31. Dezember statt, muss die EBM-Ziffer 01212 (195 Punkte / 19,50€) abgerechnet werden.
      Für alle anderen Tagen und zwischen 7:00 und 19:00 Uhr sollte die  EBM-Ziffer 01210 (127 Punkte / 12,70€) angesetzt werden.
      Fahren Sie zu einem Hausbesuch im Notdienst, dann können Sie die EBM-Ziffer 01418 (778 Punkte / 77,8 €) berechnen. Auffällig ist hier die deutliche höhere Bewertung zur vorherigen Hausbesuchsziffer 01411, die mit 469 Punkte entsprechend 46,9 € vergütet wird.
      Uhrzeitangabe im Notdienst jetzt notwendig
      Leider muss für die Berechnung der Abrechnungsziffern 01210, 01212, 01214, 01216, 01218 und 01418 die Uhrzeit der Inanspruchnahme mit angegeben werden. Das führt zu einem deutlich höheren Verwaltungsaufwand, im Besonderen, wenn nachträglich die Ziffern in das Praxisprogramm einträgt.
       
    • Von Ralph Jäger
      Hallo,
      scannt ihr die Befunde, die per Post geschickt werden, ein und welchen Scanner benutzt ihr? Habt ihr mehrere Arbeitsplätze an denen eingescannt werden kann?
      Bei uns selbst sieht der Ablauf für den Posteingang derzeit so aus:
      Post inkl. Befunde werden von einer MFA geöffnet und in die "Posteingang"-Ablage gelegt einer der Ärzte sieht die Post und Befunde durch und legt die zu scannenden Befunde nach Durchsicht in die "Scan"-Ablage eine MFA oder Hilfskraft scant im Laufe der Woche die Befunde ein und ordnet diese dem Patienten zu Faxe werden direkt als PDF in das System gespeichert und von einer MFA den Patienten zugeordnet. Die Liste der eingegangenen Faxe wird im Praxisprogramm oft nicht konsequent von den Ärzten durchgesehen.
      Zum Scanner:
      Wir haben früher einen Dokumentenscanner von Kodak genutzt, der war sehr schnell und konnte auch Duplex scannen. Allerdings hat er sich schnell verheddert, die Rollen mussten regelmäßig gereinigt werden und ab und zu ist die Software "abgestürzt". Ähnliche Probleme hatten wir mit Scannern von anderern Herstellern in anderern Praxen.
      Aus diesem Grunde haben wir unser Multifunktionsgerät von Brother, die wir auch für das Faxen einsetzen, so erweitert, dass dieses gescannte Befunde per PDF direkt in die Praxis-EDV einspielen kann, ohne dass eine zusätzliche Software nötig ist.
      Konkret haben wir ein MFC im Büro und an der Anmeldung, dort können Dokumente mit einem Knopfdruck eingescannt werden, ohne dass man erst am Computer "klicken" muss. Das hat sich als zuverlässig bewährt, leider ist der Scanvorgang recht langsam. Dafür läuft das Gerät schon seit 5 Jahren zuverlässig ohne zu "murren".
      Wie ist der Ablauf bei euch, nutzt ihr professionelle Dokumentenscanner und wie sind damit eure Erfahrungen im Praxisalltag?
       


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