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Zeitoptimierung in der Wundversorgung


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  • Aktives Mitglied

Liebe StSc,

Das klingt jetzt vielleicht sehr banal: Es gibt auf Ihre Frage keine allgemeingültige Antwort. Wundbehandlung dauert: Wundreinigung- Desinfektion- Einwirkzeit-Auswahl und Vorbereitung des Verbandsmaterials- Verband. Das ist sehr individuell je nach Patient/ Wunde und Praxis. wenn es mehrere Behandlungsräume gibt, dann kann man z.B. den Patienten während der Einwirkzeit des Desinfektionsmaterials alleine lassen und später wieder kommen. man  kann auch bei geplantem Termin die Verbandsmaterialien schon bereitlegen und vorbereiten. Letztlich ist es einfach entscheidend, dass im Terminkalender die real benötigte Zeit reserviert wird und nicht ein starres Zeitschema. Vielleicht ist da eine Absprache in Ihrem Team notwendig. Gruß aus Südbaden

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  • Aktives Mitglied

Da die Wundbehandlung Ihre Zeit braucht und punkttechnisch auf's Budget angerechnet wird (und eine umfangreiche Wundversorgung rasch das Budget sprengt), ist es "optimaler" (das Wort kann man eigentlich nicht steigern), die Zeit bei einem anderen Patienten mit neuem Budget (d.h. einem neuen Pat.) zu investieren und die Wundversorgung einem anderen zu überlassen. Genau dafür gibt es Wundschwestern! Hier muss man zwar ein Auge auf die Qualität der Wundversorgung (fällt auf einen zurück) und die Kosten des verwendeten Verbandsmaterials (zählt zum Medikamentenbudget) haben, aber die Entlastung durch eine qualitativ hochwertige Wundschwester ist nicht zu unterschätzen udn sollte unbedingt in Erwägung gezogen werden.

Also nur erste Wundversorgung in der Praxis (oder halt so viele, dass die jeweilige GOP, z.B. 02310 erfüllt ist), die restlichen durch eine Wundschwester erledigen lassen!

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  • Aktives Mitglied

Vielen Dank für die schnellen Rückmeldungen.

Ich werde mich mal näher über das Thema Wundschwester informieren und bei der Terminvergabe genug Zeit einplanen, bis wir Jemanden gefunden haben, der das für uns übernimmt.

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  • Aktives Mitglied

Ich persönlich denke, dass man das differenzieren sollte. Es kommt sehr auf das Umfeld an, in dem man arbeitet.

Getreu Herrn Massing( das war einmal ein Abrechnungcrack des Hausärzteverbandes) muss sich eine Praxis insgesamt betriebswirtschaftlich rechnen. Dass man bei einzelnen Patienten drauflegt und bei andern wieder mehr verdient, als man arbeitet, ist ín unserem System die Regel. Es gibt Situationen/ Patienten/Wunden, die ich selbst versorgen möchte und kann. Dazu braucht man ein gewisses Know-How, aber das ist nicht sehr schwer. 

Andere Patienten/Wunden überweise ich auch an Wundmanager. Bei uns gibt es in 20 km Entfernung ein Wundzentrum, das das sehr professionell macht, und die Verbandsmaterialien selbst verordnet. ich schreibe da nur eine Überweisung. Dann gibt es auch von verschiedenen Sanitätshäusern/Lieferanten Wundberater, die durch die Gegend reisen und die Patienten zuhause besuchen. Funktioniert auch, aber die Verbandsmittel  soll ich dann rezeptieren, ohne großen Einfluss auf Menge und Art zu haben. Letztlich haut das ziemlich ins Arzneimittelbudget - genauso wie die Verbandsmittel, die ich verordne um die Patienten in der Praxis zu betreuen.

Vielleicht bin ich auch nur zu altmodisch, wenn ich versuche, Patienten zu versorgen, ohne prinzipiell auf die Betriebswirtschaft zu schauen. Da muss jeder seine Arbeitsweise finden, um im Beruf zufrieden zu sein.

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