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Konstruktive Umsetzung des Fehlermanagements


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Seit dem 17. April2014 sind die neuen Änderungen der Qualitätsmanagementrichtlinien des G-BAs (Gemeinsamer Bundesausschuss) für Arztpraxen in Kraft getreten.

Die Hauptänderungen betreffen die Themen Risiko- und Fehlermanagement und die Patientensicherheit aus dem Paragraphen 4 - Instrumente des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements der Richtlinie.

Die Begründungen hierfür liegen in den Neuerungen des Patientenrechtegesetz, das bereits am 26. Februar 2013 in Kraft getreten ist.

Neben dem Fehlermanagement soll durch das Risikomanagement gewährleistet werden, dass mögliche Risiken im Vorfeld erkannt, ausgeschlossen oder verhindert werden.

Es gibt einen neuen Blogbeitrag.

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  • 2 weeks later...

Wir haben eine Schachtel im Wartezimmer für Beschwerden der Patienten. Dort stecken wir auch eigene Probleme rein.

In der Teambesprechung sehen wir uns dann die Zettel an.

Schade eigentlich, dass dann immer viel diskutiert wird und nichts dabei rauskommt.

 

Irgendwie nutzt das Aufschreiben der Fehler nicht viel und bringt keine Veränderung.

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  • Experte

Ihr seid ja schon ziemlich weit gekommen, zumindest habt ihr euch mit dem Thema beschäftigt.

 

Ich habe jetzt erst in einem Seminar gelernt, dass es sinnvoll wäre, das "Fehler- und Beschwerdemanagement" aktiv und getrennt von allen anderen Besprechungen anzugehen.

Auch wenn dieses Thema einen negativen "Touch" hat, bietet sich hier ein gezielter Kanal für Probleme an, so dass die Atmosphäre im Allgemeinen damit nicht belastet wird (im Besonderen in den Teambesprechungen).

 

Vielleicht hilft es ja euch, dass ihr erst einmal 2-3 Personen zusammenstellt, die diese Beschwerden angehen. Oft ist der emotionale Aspekt bei einigen Mitarbeitern zu hoch.

 

So wurde uns beigebracht vorzugehen:

  1. sachliche Sammlung der einzelnen Probleme / Beschwerden (z.B. elektronisch oder per Papier mittels festgelegter Vorlage)
  2. sachliche Betrachtung der Ursachen und nicht der "schuldigen Personen"
  3. Erörterung in einer getrennten Besprechung im Team, welche konstruktiven Lösungen es geben könnte
  4. Festlegung einer Umsetzung mit Angabe von Datum und Verantwortlichen
  5. In der nächsten Besprechung wird überprüft, ob die Umsetzung auch erfolgt ist.

Aber ehrlich gesagt, stehen wir hier auch ganz am Anfang und haben erst einmal Punkte aus der Teambesprechung herausgenommen, die mit den Fehlern und Beschwerden zusammenhängen. In den nächsten Wochen treffen wir uns dann zu einer Fehlersitzung.

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