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Alex2.0

Wann ist ein Patient ein Neupatient?


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Guten Morgen an alle,

ich grübele seit dieser Woche darüber nach, wann ein Patient wieder ein "neuer" Patient ist. Hintergrund ist die Tatsache, dass wir übervoll sind und zeitweise Patienten  an andere verweisen müssen. Hauptproblem ist dabei, dass Patienten, die 2 Jahre und länger nicht da waren, plötzlich wieder auftauchen und Termine wollen. Wenn man fragt, wo sie in der Zwischenzeit waren, heißt es, sie seien nicht krank gewesen... Sie wollen einen Termin, schließlich sind sie ja bei uns in der Kartei. Aber muss ich denen einen Termin geben, wenn es nichts akutes ist? Wenn alle Karteileichen jetzt plötzlich wieder für die hausärztliche, sprich kontinuierliche Betreuung, reanimiert werden, müssten wir 24 Stunden am Tag arbeiten. Ein Ding der Unmöglichkeit. Zumal das plötzliche Auftauchen vermutlich meist der Tatsache geschuldet ist, dass viele Patienten mit dem Nachfolger einer alteingesessenen Praxis unzufrieden sind bzw. in einer anderen mehr durch Weiterbildungsassistenten als durch den eigentlichen Arzt behandelt werden. Dass sie in den Vorjahren dort in Behandlung waren, sagen die wenigsten und offizielle Hausarztwechsel, bei dem Unterlagen angefordert wurden, gab es, gerade bei jüngeren, natürlich nicht.

Wie ist also der Stand der Dinge? Einmal Patient-immer Patient, egal wie lange die letzte Behandlung her ist oder ist es nach x? Jahren wieder ein Neupatient? Wenn wir noch Kapazitäten hätten, würden wir ja behandeln wollen. Aber die gibt es nicht mehr. Wenn dann auf Nachfrage über den zwischenzeitlichen Verbleib auch noch mehr als patzig reagiert wird und man sich was von 'freier Arztwahl' anhören darf, nur weil Patient der Meinung ist wir MÜSSEN ihn wieder aufnehmen, ist die Motivation hierfür natürlich gleich null. 

Die Situation ist angespannt und die Diskussionen mit 'alten' Neupatienten, richtigen Neupatienten oder Wechselwilligen zerrt an meinen Nerven, weil ich das diese Woche mehrmals täglich hatte und teilweise ein unverschämtes Verhalten an den Tag gelegt wird. Deshalb die Frage, wie handelt ihr in solchen Fällen? Gibt es gesetzliche Vorgaben? Wie gesagt, es geht nicht um Akuterkrankung-die werden ohne wenn und aber dazwischen geschoben egal wo sie herkommen. Aber wie in anderen Beiträgen angedeutet, sind 'wir'=ein Arzt, eine MFA und über 1.300 Patienten jedes Quartal. Es geht nichts mehr :(

Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. Liebe Grüße, Alex

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Guten Morgen Alex,

das sind ja spannende Fragen. Es tut mir sehr leid für euch, dass die Arbeit gerade so anstrengenden ist.

Soweit ich es in Erinnerung habe, ist die Arztpraxis immer zur Behandlung von akuten medizinischen Notfällen verpflichtet. Das macht ihr ja auch.

Chronisch kranke Patienten, die einer kontinuierliche medizinischen Betreuung bedürfen, betreut ihr auch zuverlässig.

Dann gibt es Patienten, die schnell einen Termin wünschen und die hierzu auch bereit sind, den Arzt bzw. die Arztpraxis zu wechseln. In einigen Fällen sind diese Patienten dann mit einer anderen Arztpraxis unzufrieden und versuchen bei euch wieder ihr Glück.

Dieser Teil der Patienten ist immer recht gering. Sie verursachen allerdings vor allem bei den Medizinischen Fachangestellten viel Arbeit und emotionalen Stress. Dieser Satz ist wegweisend, da es ein "Totschlagargument" beinhaltet:

vor 22 Minuten schrieb Alex2.0:

Sie wollen einen Termin, schließlich sind sie ja bei uns in der Kartei.

Ich würde vorschlagen, die Diskussion der "Wiederaufnahme" mit diesen Patienten nicht zu führen, sondern vielmehr die Prioritäten bei der Terminvergabe mit dem Arzt klären.

Die Frage stellt sich für mich, wann diese Patienten einen Termin erhalten. Bei uns kann es sein, dass Patienten am gleichen Tag einen regulären Termin erhalten können. In der Urlaubszeit erhalten einige Patienten erst in 4-6 Wochen oder später einen regulären Termin beim Wunscharzt.

Wieviele Einwohner hat den eure Ortschaft bzw. wie groß ist denn euer Einzugsgebiet?

Gibt es noch andere "Optimierungsmöglichkeiten"? Zum Beispiel die Reduktion der Hausbesuche, kontrollierte Wiedereinbestellung von chronisch kranken Patienten?

Grüße

Ralph

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Die Stadt an sich hat ca. 12.000 Einwohner. Mit dem dazu gehörigen Umland sind es 17.500. Da die Stadt genau an der Bundeslandgrenze liegt, haben wir auch Patienten aus dem anderen Bundesland und selbst aus der Großstadt (ca. 10 km Entfernung) kommen sie zu uns. Das sind dann aber jahrelange Patienten, die eben treu sind und mit denen auch alles prima läuft. 

Hausbesuche können wir eigentlich nicht reduzieren. Wir haben nur in 2 Einrichtungen-therapeutisches Wohnen (insgesamt ca. 60 Patienten) regelmäßigen Besuchsintervalle, ansonsten wird bei Bedarf hingefahren und Bedarf heißt: täglich. Das sind dann Pflegeheime mit sehr alten, bettlägerigen Patienten oder vom Pflegedienst betreute, insgesamt noch mal ca. 60 Patienten. Problem ist ja auch, dass selbst den Pflegefachkräften sämtliche Kompetenzen abgesprochen werden, so dass eben auch für einfache Erkältungen ein Hausbesuch angefordert wird. Das Pflegepersonal will sich absichern wegen MDK usw. und Arzt wiederum auch, da er sich ja auf Fremdeinschätzungen nicht verlassen darf/kann.

Die Wiederbestellungsintervalle bei Chronikern versuchen wir auf 2x im Quartal zu beschränken. Fakt ist aber, dass viele davon noch Minimum 2-3 Mal im Quartal wegen "akuten" Problemen erscheinen (extreme Fälle sehe ich wöchentlich bis 14-tägig). Es ist eben nicht möglich, eine normale Erkältung ohne Arzt zu kurieren (obwohl das was dann verschrieben wird, eh auf "grün" geht). Man geht wegen jedem Rezept oder Überweisung einzeln zum Arzt, gegen Schmerzen wegen Verschleiß am Bewegungsapparat muss es doch was anderes geben als die entsprechende Schmerzmedikation, die man aber nicht nehmen will... Der jahrelang und immer noch rauchende COPDler (nervt)-äh nein, kommt in die Praxis, weil die Sprays ja nicht helfen usw. usw.

Mitbehandlung bei Fachärzten scheitert lt. Patient, weil Fachärzte haben eh keine zeitnahen Termine, nicht-arbeitende Patienten haben keine Zeit für Facharzttermine oder  man kommt nicht hin, weil die KK keinen Transport bezahlt (selber bezahlen geht nicht, weil sonst kein Geld für Zigaretten & Co...) Gut, auch sehr spezielles Klientel. Aber versorgt werden müssen sie ja und wenn wir sie wegen klar fehlender Compliance nicht weiter behandeln würden, macht es keiner.

Auch öfter in letzter Zeit: wöchentliches Erscheinen von Schülern. Die Diagnosen wechseln zwischen Infekt, Magen-Darm, Mobbing, Burnout (...es ist alles zu viel... 9. Klasse!!!).

Patienten, die wirklich schwerer bis schwer erkrankt sind, muss ich dagegen auf Arztkonsultationen festnageln. Die sehe ich am seltensten und muss hinterher telefonieren, damit sie sich mal wieder blicken lassen.

Wenn ich jetzt im Moment so einem "alten" Neupatienten einen normalen Termin geben müsste, wäre der in 4-5 Wochen. Aber da wird ja sofort gemotzt, dass es viiiiel zu spät ist. Die meisten wollen JETZT-SOFORT-GLEICH-WARTEN KANN ICH NICHT-Termine und am besten 8 Uhr, weil alle von 7-20 Uhr arbeiten und weder Urlaub noch Freizeit haben.

Regelmässige Blutentnahmen (Quick, DM2), LZ-RR, LZ-EKG bestell ich mir inzwischen schon außerhalb der Sprechzeiten, da es während der Sprechstunde fast unmöglich ist, die Anmeldung für so was zu verlassen.Wir bekommen das ja auch noch alles geregelt.

Nur kann uns so eine "Karteileiche" einen Strick draus drehen, wenn wir außer im Akutfall nicht wieder behandeln?

Ach ja, vergessen. Wegen Priorität bei Terminen oder der Frage, ob wir jahrelang abwesende Patienten wieder in den vollen Terminplan quetschen, soll ich entscheiden. Da Arzt nicht "nein" sagen kann auch wenn's angebracht wäre. Ich möchte nur sicher sein, dass ich mich rechtlich korrekt verhalte, wenn ich sage, dass wir ausgelastet sind, so lange es nichts akutes ist. Das ist auch das erste was ich erfrage.

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Lieber Kollege,

genau genommen haben Sie durch Einlesen der GKV-Karte einen Behandlungsvertrag für 1 Quartal geschlossen, den Sie ggf. sogar während des Quartals wieder lösen könne - die Hürden sind hier aber hoch. Zur Aufnahme eines Patienten kann Sie niemand zwingen. Sie entscheiden über die Auslastung Ihrer Praxis zu jedem Zeitpunkt. Wenn Ihre Kapazität erschöpft ist, Sie Krankenstand bei den MFAs haben oder schlicht und einfach aus welchen Gründen auch immer kürzer treten müssen, dann hat Ihnen überhaupt niemand reinzureden, solange Sie 20 Stunden Patientenversorgung pro Woche aufrechterhalten und damit Ihren Versorgungsauftrag erfüllen.

Noch eins: den Begriff "Termin" gibt es in der GKV-Versorgung prinzipiell nicht. Sie bieten Sprechstunden an. Feste Termine sind eine geübte Serviceleistung aber Anspruch hat darauf niemand.

Sie sind der Chef, niemand sonst.

Gruß aus Köln

P.S. Im echten Notfall gelten natürlich besondere Regeln - hier sind wir alle 24/7 in der Pflicht und folgen der auch. Echte Notfälle erlebe ich allerdings pro Monat vllt 1 Mal.

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Sie befinden sich in dieser typisch hausärztlichen loose-loose-Situation, die vielen auf kurz oder lang das Genick bzw. die Gesundheit bricht. Das ist kein Scherz und keine Lappalie. Genau gesagt werden Sie in dieser Situation niemandem wirklich gerecht: für die Patienten, die sie wirklich brauchen können Sie nicht genug Zeit erübrigen, Ihre Angestellten gehen auf dem Zahnfleisch, Ihre Familie sehen Sie wenn Sie gerade mal keinen Notdienst haben noch am Wochenende, Sie sind Abladetstation für alles Leid, das die Patienten im Desaster des heutigen "Gesundheits"wesens" erleiden und für allen Ärger, der sich bei den Patienten ohne Ihr persönliches Dazutun aufstaut.

Hier helfen nur (!!!) eine deutliche Abgrenzung und klare Kante: Sie sind für sich, Ihre Familie, Angestellten und ernsthaft kranke Patienten verantwortlich. Dieser Verantwortung können Sie sich nur stellen, wenn Sie selbst gesund bleiben. SIE bestimmen, wo Ihre persönliche Belastungsgrenze liegt und definieren die klar und deutlich. In Ihrer Lage würde ich meine Praxis vermutlich umstrukturieren. Täglich von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr freie Sprechstunden, nachmittags nur und ausschließlich Privatsprechstunde und/oder beinhart nur (!) Terminsprechstunde, notwendige (!) Besuche etc.. AU-Verlangen, Schnüpfchen und common-back-pain sind KEINE Notfälle und jeder sollte das bisschen Eigentherapie beherrschen um bis zum nächsten Tag mit der Vormittagssprechstunde gut über die Runden zu kommen (ansonsten geht doch auch alles per Google-Recherche). 18:00 Uhr Tür zu und nach Hause und etwas für die Life-Seite der Work-Life-Balance tun.

So bleiben Sie gesund, authentisch, zufrieden und glücklich und können für Ihre Lieben und Ihre wirklich bedürftigen Patienten da sein. Im Hamsterrad verlieren alle!

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Hallo KoelnDoc,

vielen Dank für die ausführlich und aufschlussreiche Antwort. Ich hab es zwar so ähnlich vermutet, wollte mich aber noch mal rückversichern, da die "Karteileichen" teilweise etwas ungehalten reagieren, wenn ich sage, dass wir ausgelastet sind. 

Umstrukturieren wäre schön und würde ich auch sofort, nur leider bin nicht ich der Doc... Da kann ich Änderungen nur scheibchenweise durchdrücken. Nur bei unwesentlichen Dingen mach ich einfach und erwähne es dann beiläufig.

Work-life-Balance? Er nimmt sich schon die Zeit für Life. Immerhin muss er sich das Gejammer auch nicht anhören, wenn dies und das noch nicht fertig ist. Das darf ich vorn in vollem Umfang einkassieren. Deshalb ist bei mir das Life momentan hinten angestellt (oder auch nicht mehr vorhanden), damit ich nur jeden 2. Tag Terror an der Anmeldung bzw. am Telefon habe... Er würde auch noch Patienten annehmen. Aber bei mir geht eben nichts mehr. Wie gesagt, über 1.300 Scheine für ihn und mich als dynamisches Duo überschreiten die Grenze des Machbaren bzw. hab ich bei dem Arbeitsumfang keinen Nerv mehr dafür, nett und freundlich zu bleiben, wenn mich jemand am Telefon anbrüllt, warum wir nicht eher Termine haben oder warum wir denjenigen nicht dran nehmen, wo es doch freie Arztwahl gibt oder wir nicht auch noch die eingewanderte Großfamilie behandeln (nein, wir sind nicht rechtsradikal. Aber wenn ich jetzt schon Einheimische ablehne, werd ich das erst recht bei Flüchtlingen tun...) Kann ich alles nicht mehr hören. Aber bei uns im hausärztlichen Bereich, hat sich die Situation auch erst seit ca. einem halben Jahr so zugespitzt. Die Patienten haben scheinbar noch nicht gemerkt, dass das erst der Anfang ist, denn so viel steht für mich fest-es wird nicht mehr besser, nur noch schlimmer...

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  • Telematikinfrastruktur - anbinden oder abwarten?

    Da ich hier noch kaum Beiträge zur Telematikinfrastruktur gefunden habe und in mir immer mehr Fragezeichen aufploppen, versuche ich hier mal einen Thread aufzumachen in dem ich alles was man so wissen muss aufgelistet wird. Ich tendiere dazu die Telematikinfrastruktur möglichst lange hinauszuzögern, da zum einen die Kostenübernahme immer noch nicht vollständig erfolgt (die KV-Pauschalen sind nur ein Teil, vor allem auf den laufenden Kosten scheint man sitzen zu bleiben) und da zum anderen mein jetztiger PVS-Provider sich trotz neuer DSGVO (oder vielleicht gerade wegen) komplett aus der Verantwortung stiehlt, sollte durch es durch Online-Anbindung zu einer Datenpanne kommen. Bisher bin ich mit meiner kleinen Allgemeinarztpraxis auch offline ganz gut ausgekommen....
    Abgesehen davon dass das Telematik-Thema generell nicht ganz durchdacht ist und Sicherheitsrisiken beinhaltet (siehe https://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte) birgt schon alleine die dafür notige Online-Anbindung meines Praxis-Server Gefahren, die man nicht so ohne weiteres eindämmen kann. Also, vielleicht gibt es hier auch Leute, die das ganze noch möglichst weit hinauszögern oder aber Leute, die meine Bedenken zerstreuen können?   Mal zum Stand der Dinge: Welche Komponenten braucht man für die Anbindung an die Telematik? Konnektor: im Prinzip ein spezieller VPN-Router) E-Health-Kartenterminals: für manche alten Kartenterminals gibt es kostenpflichtige Firmwareupdates, z.B. Mobile Kartenterminals Praxisausweis (SMC-B) Anpassung PVS VPN-Zugangsdienst und Internetanschluss Optional: elektronischer Heilberufeausweis (eHBA)
    Bis wann ist die (aktuelle) gesetzliche Pflicht? Im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das am 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, steht dass bis zum 30. Juni 2019 keine Honorarkürzungen erfolgen sollen. Ärzte und Psychotherapeuten müssen die notwendigen Komponenten für den Anschluss an die TI allerdings bis spätestens 31. März nächsten Jahres verbindlich bestellen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen. Können sie das nicht, wird Vertragsärzten das Honorar um ein Prozent gekürzt (siehe § 291 Absatz 2b Satz 14 SGB V). Quelle: https://www.kbv.de/html/telematikinfrastruktur.php
      Leider schwingen diverse Anbieter aber schon seit langem die Angstkeule und wollen damit Ärzte zur Vertragsunterzeichnung bewegen, solange es noch keine Konkurrenz gibt.
    Und die mit der Zeit weniger werdende KV-Förderung trägt ihren Teil dazu bei.
    Ich habe schon mit vielen Ärzten gesprochen, die vor Monaten neue Telematik-Verträge abgeschlossen haben, aber diesen noch nicht verwenden konnten und dementsprechend auch noch keine Förderung erhalten haben.   Wie hoch ist die Förderung aktuell ? Quelle: https://www.kbv.de/html/30719.php   Wieviele Konnektoren sind bisher zugelassen? Laut meinem letzten Stand sind es 4 Konnektoren. Ich werde diese demnächst hier verlinken.   Was passiert nach Ablauf der Frist? das weiss so genau leider keiner.... aber es gibt Widerstand:
    Die Frist wurde bereits von Ende 2018 auf März 2019 verlängert auch dank einer Petition (siehe: Petition 83509).
      Was kann man tun? "Was sollten nun Ärzte angesichts der noch immer drohenden Honorarkürzung tun? Dr. Kriedel rät, die nötigen Geräte zu bestellen. In dem Vertrag sollte unbedingt verankert werden, dass der Finanzierungspreis für das Quartal gilt, in dem erstmals die Stammdaten abgeglichen werden. Entscheidend für die GKV-Erstattung ist nämlich das Quartal des ersten Versichertenstammdatenabgleichs und nicht das Datum des Kaufvertrags oder der Konnektorenlieferung." (Quelle: Medical Tribune  Kein Cent zuzahlung! ) Einen Anwalt fragen oder wenn man schon gezahlt hat klagen:
    https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wer-prozessiert-wegen-telematikschaeden/
    Eine Musterklage ist von dem Ärztenetz Medi in Vorbereitung:
    https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/praxis_edv/article/975768/musterklage-medi-laedt-ti-strategietreffen.html   Unbedingt das Kleingedruckte in den Verträge lesen, die man mit dem Anbieter geschlossen hat:
    In den Verträgen, die ich bisher gesehen habe, versuchten die Anbieter jegliche Haftung für Hackerangriffe auszuschließen.   Meine persönlichen Fragen, die mir hier vielleicht jemand beantworten kann? Muss man alle benötigten Komponenten auf einmal bestellen, um die Förderung zu bekommen?
    Oder kann man zum Beispiel erstmal nur das SMC-B-Kartenterminal bestellen und sich erstatten lassen? Ist ohne VSDM - also die Online-Prüfung der Stammdaten - auch kein Einlesen der Gesundheitskarte im PVS (und damit eine Abrechnung) mehr möglich? Welche Nachteile außer der Honorarkürzung hat man sonst noch wenn man offline bleibt? (Arztrbriefe, Medikationsplan sind ja erst noch in Entwicklung) Was passiert wenn ein Konnektor gestohlen wird? Muss man updatefähige Kartenterminal bis 31.12.2018 updaten und gibt es wirklich keine Updates mehr für das ORGA 930 M mehr?
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