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Frage

Hallo ihr lieben ich hab mal eine Frage,

Wer darf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei einen BG Pat. ausstellen?

Ich habe mich mal bei der BG informiert wie das den ist wenn ein Patient nach einen Unfall direkt zu uns in die Praxis zur Erstversorgung kommt, Da bekam ich die Auskunft das es erlaubt ist eine Erstverordnung auszustellen, für Folge müsste der Patient dann zum D-Arzt überwiesen werden.

Einer unsere Ärzte mach das aber immer anders und lässt sich da nix sagen.. wie macht ihr das?? Was ist denn nun richtig?

Danke!

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3 Antworten auf diese Frage

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  • 1

Hallo Reyn,

diese Diskussion hatten wir auch schon, da habe ich mich intensiver damit beschäftigt.

Es gibt hierzu eine Informationsbroschüre über Arbeitsunfälle der BG für "Kassenärzte":

Informationsbroschüre für Kassenärzte.pdf

Jeder an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Arzt darf Unfallverletzte nach Arbeitsunfällen/Wegeunfällen behandeln. Dabei ist zu beachten, dass Unfallverletzte einem Durchgangsarzt vorzustellen sind, wenn
  • die Unfallverletzung über den Unfalltag hinaus zur Arbeitsunfähigkeit führt, oder
  • die notwendige ärztliche Behandlung voraussichtlich über eine Woche andauert, oder
  • Heil- und Hilfsmittel zu verordnen sind, oder
  • es sich um eine Wiedererkrankung aufgrund von Unfallfolgen handelt

Vielfach wird der Unfallverletzte nach der ergänzenden durchgangsärztlichen Untersuchung dem vorstellenden Arzt zur weiteren Behandlung zurücküberwiesen. Sofern erforderlich, begleitet der Durchgangsarzt den Heilverlauf an bestimmten Terminen (Nachschau). Werden Heil- und Hilfsmittel erforderlich, kann der Durchgangsarzt diese bei der Nachschau verordnen.

Unfallverletzte mit isolierten Augenverletzungen oder Hals-, Nasen-, Ohrenverletzungen sind direkt einem entsprechenden Facharzt vorzustellen.

 

vor 39 Minuten schrieb Reyn:

Wer darf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei einen BG Pat. ausstellen?

Wir haben diesbezüglich uns noch einmal telefonisch mit der BG in Verbindung gesetzt. Konkret dürfen also auch andere Ärzte (z.B. Hausärzte) eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Allerdings muss, wenn eine AU über den Unfalltag hinaus besteht, eine Vorstellung beim D-Arzt sichergestellt werden. Das gilt dann auch für AU-Folgeverordnungen: der D-Arzt muss den Heilungsverlauf "begleiten".

Um so länger die AU dauert, also auch AU-Folgeverordnungen, um so heikler wird die Angelegenheit: am besten ist es, wenn der D-Arzt dies explizit auf den der ärztliche Unfallmeldung (Formular F-1050) so angegeben hat. Das ist aber meistens nicht so, dann hätte der D-Arzt die AU auch schon so weitreichend ausstellen können.

 

 

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  • 0
vor 3 Minuten schrieb Ralph Jäger:

SUPER Danke für die schnelle Antwort:-)

Hallo Reyn,

diese Diskussion hatten wir auch schon, da habe ich mich intensiver damit beschäftigt.

Es gibt hierzu eine Informationsbroschüre über Arbeitsunfälle der BG für "Kassenärzte":

Informationsbroschüre für Kassenärzte.pdf

Jeder an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmende Arzt darf Unfallverletzte nach Arbeitsunfällen/Wegeunfällen behandeln. Dabei ist zu beachten, dass Unfallverletzte einem Durchgangsarzt vorzustellen sind, wenn
  • die Unfallverletzung über den Unfalltag hinaus zur Arbeitsunfähigkeit führt, oder
  • die notwendige ärztliche Behandlung voraussichtlich über eine Woche andauert, oder
  • Heil- und Hilfsmittel zu verordnen sind, oder
  • es sich um eine Wiedererkrankung aufgrund von Unfallfolgen handelt

Vielfach wird der Unfallverletzte nach der ergänzenden durchgangsärztlichen Untersuchung dem vorstellenden Arzt zur weiteren Behandlung zurücküberwiesen. Sofern erforderlich, begleitet der Durchgangsarzt den Heilverlauf an bestimmten Terminen (Nachschau). Werden Heil- und Hilfsmittel erforderlich, kann der Durchgangsarzt diese bei der Nachschau verordnen.

Unfallverletzte mit isolierten Augenverletzungen oder Hals-, Nasen-, Ohrenverletzungen sind direkt einem entsprechenden Facharzt vorzustellen.

 

Wir haben diesbezüglich uns noch einmal telefonisch mit der BG in Verbindung gesetzt. Konkret dürfen also auch andere Ärzte (z.B. Hausärzte) eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Allerdings muss, wenn eine AU über den Unfalltag hinaus besteht, eine Vorstellung beim D-Arzt sichergestellt werden. Das gilt dann auch für AU-Folgeverordnungen: der D-Arzt muss den Heilungsverlauf "begleiten".

Um so länger die AU dauert, also auch AU-Folgeverordnungen, um so heikler wird die Angelegenheit: am besten ist es, wenn der D-Arzt dies explizit auf den der ärztliche Unfallmeldung (Formular F-1050) so angegeben hat. Das ist aber meistens nicht so, dann hätte der D-Arzt die AU auch schon so weitreichend ausstellen können.

 

 

 

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      Hartriegel Consulting
      Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für das Gesundheitswesen
      https://www.hartriegel-healthcare.de/
       
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      Mini-PC (gecCOM NUC Mini-Computer/ Micro-PC | Intel NUC6i3SYK | Intel i3-6100U 2.3GHz | 4GB DDR4-2133 | 128GB M.2 SSD | Intel HD520 mit HDMI + Displayport | USB3.0 + SDXC-Slot | 7.1 Sound | Gigabit-LAN | Microsoft Windows 10 Pro 64-Bit) Monitor 21,5 Zoll höhenverstellbar Tastatur Blankoformular-Drucker (Laser, 3 Schacht) Vertikal-Maus (zur Handgelenksschonung) In der Schublade:
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      Aus diesem Grunde haben wir unser Multifunktionsgerät von Brother, die wir auch für das Faxen einsetzen, so erweitert, dass dieses gescannte Befunde per PDF direkt in die Praxis-EDV einspielen kann, ohne dass eine zusätzliche Software nötig ist.
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      Wie ist der Ablauf bei euch, nutzt ihr professionelle Dokumentenscanner und wie sind damit eure Erfahrungen im Praxisalltag?
       
    • Von teramed
      Hallo,
      es kommen ja zwischenzeitlich massenweise Post in der Praxis an: per Brief, per Email, per Fax.... 
      Wie soll man da die wichtigen Befunde und Informationen zwischen der Werbung, Verbandsinformationen und Laborfaxen unterscheiden?
      Wie macht ihr das? Legt ihr die gesamte Post einer Ärztin / Arzt vor? Druckt ihr die Faxe / Emails zur Vorlage aus?
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