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Bisher halten wir Teamsitzungen alle 1-2 Monate, je nachdem, ob Urlaubszeit ist oder nicht.

Insgesamt finde ich es allerdings sehr anstrengend, einen Termin für das gesamte Praxisteam zu finden und angesammelte Themen von 1-2 Monaten zu besprechen.

Aus diesem Grunde haben wir lockere Check-Out/Check-In-Sitzungen eingeführt:

einmal in der Woche (meistens am Ende der Woche) findet ein lockeres Gespräch aller anwesenden medizinischen Fachangestellten und Ärzte für ca. 10-15 Minuten statt.

Themen sind:

  • was lief gut in der Woche
  • was ging in der Woche schief
  • was gibt es für Besonderheiten in der nächsten Woche
  • gibt es Fragen, Unklarheiten?
  • gibt es Ankündigungen?

Ein Protokoll wird dann für alle über das Praxis Intranet zugänglich gemacht.

Die Tage, an denen das stattfindet sind nicht fest, so dass jeder die Chance hat, daran teilzunehmen und auch Probleme ansprechen kann.

Es haben sich dadurch keine Themen mehr für die "großen" Teamsitzungen ergeben, so dass wir diese erst wieder ansetzen werden, wenn Bedarf dafür besteht.

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  • Experte

Hallo Chris,

Ich finde Teamsitzungen gernerell sehr wichtig! Es gibt viele Themen, die man innerhalb dieser Besprechungen klären kann, man erwischt (fast) alle Mitarbeiter/Kollegen gemeinsam und kann für Veränderungsprozesse richtige Schwerpunkte setzen. Geht es um Entscheidungen, so können möglicherweise alle einbezogen werden.

Wir oft man sie allerdings machen sollte und möchte, hängt sehr von der Größe der Praxis ab. Einem MVZ mit einem großen Team würde ich die monatlichen Sitzungen empfehlen, einer normalgroßen Einzel- oder Gemeinschaftspraxis unter 10 Mitarbeitern empfehlen ich eher, die Sitzungen quartalsweise anzusetzen. Man kann die Teamsitzungen auch mit kleineren Fortbildungen, Geräteeinweisungen und Pflichtunterweisungen kombinieren. Außerordentliche Teamsitzungen bei Zwischenfällen sind immer kurzfristig einzuberufen.

Den Vorschlag mit den Check-in / Check-out Besprechungen oder Blitzlicht-Besprechungen finde ich auch richtig gut. Es ist nicht wirklich mit Mehraufwand verknüpft und wenn es sich in die Routine eingespeist hat, kann man vieles in diesen Besprechungen klären. Was ich dazu allerdings empfehlen würde ist ein Protokollbuch, in dem man vermerkt, was alles besprochen wurde. So ermöglicht man auch Teilzeitkräften Nachvollziehbarkeit und vermeidet Nachfragen. 

Viele Grüße, Caroline Jager

www.innovaprax.de

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