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Die Laborausnahmekennziffer 32015 wird bei Patienten mit "oraler Antikoagulatien-Therapie" gesetzt. Bei Rückfrage mit unserem Labor erhielt ich die Auskunft, dass es korrekt sei, diese der Definition entsprechend für alle Patienten mit einer solchen Therapie (also nicht nur im Falle von Gerinnungsmonitoring z.B. bei Marcumar) setzen zu können.

Ist das korrekt???

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Hallo Sylvia,

 

wie Du schon sagst, kann man bestimmte Laborausnahmekennziffern ansetzen, z.B. die EBM Ziffer 32015 bei Patienten, die mit orale Antikoagulantien behandelt werden.

 

Ich habe gar nicht daran gedacht, dass natürlich damit auch die neuen oralen Antikoagulantien (Pradaxa, Xarelto, etc.) mit eingeschlossen sind. Unser Programm schlägt diese Ziffern immer automatisch vor, z.B. auch die Ziffer 32022 bei Diabetes mellitus. Bisher wurden diese Ziffern bei uns noch nie gestrichen, ich glaube, unsere KV prüft das nicht einmal.

 

Nach Durchsicht des aktuellen EBM-Kataloges steht für die Ziffer 32015 nur "Orale Antikoagulantientherapie" darin und es gibt auch keine weiteren Hinweise.

 

Ich würde es also nicht nur bei Marcumar-Patienten, sondern auch bei den neuen oralen Antikoagulantien ansetzen.

 

Grüße

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Bei meiner Anfrage im Labor hatte ich natürlich auch diese Präparate (Xarelto, Pradaxa etc) im Hinterkopf. Dass ich hier im Forum noch einmal nachgefragt habe, lag auch daran, dass die Antwort zwar ein deutliches "Ja" war, aber eben auch mit dem Zusatz (wenn man die Definition wörtlich auslegt).

 

Schön, wenn es gleichzeitig auch ein Tipp für andere ist.

 

Trotzdem noch einmal eine erweiterte Nachfrage: Thrombozytenaggregationshemmer fallen aber nicht darunter, oder?

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Hallo Sylvia,

 

also wir setzen es auch bei den neuen OAK an und es wurde bisher nicht moniert.

 

Bei den Thrombozytenaggregationshemmer, wie z.B. ASS und Clopidogrel, kann man die Ziffer leider nicht ansetzen.

 

Grüße

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Gast claudia

Ich habe bei der KV direkt nachgefragt, und da es nicht weiter definiert ist können wir die weiter einsetzten.

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Gast Madlen

Oh echt? Als ich bei unserer KV ( Schleswig-Holstein) nachgefragt habe, meinten sie, wir dürfen das nicht? Hm, da ruf ich morgen nochmal an!

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    • Von veraschröder
      Hallo, wie rechnet ihr die ausnahmeziffern ab? Ich kenne dass so das man die 32015 bei jeder Blutentnahme abrechnet. Chef meint dass es einmal im Quartal reicht. Viele Quick Patienten kommen aber viel öfter als einmal. Danke für eure Mühe
    • Von lumo
      Hallo,
      hat jemand Erfahrung mit der AAC-AG, die Abrechnungsoptimierung vornimmt?
      Danke für Infos.
      Grüße Martin
    • Von teramed
      Für die Kassenabrechnung im organisierten Notdienst nach EBM stehen die Notfallpauschalen (01210 und 01212) sowie Hausbesuchs-Ziffer 01418 und Wegegelder im Vordergrund.
      Weitere ärztliche Leistungen können nur im direkten Zusammenhang der Notfalldienstversorgung angesetzt werden.
      Eine Übersicht der Leistungen für Privatpatienten nach GOÄ finden sich hier:
       
       
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      Übersicht Abrechnungsziffern EBM im Notdienst Übersicht Abrechnungsziffern GOÄ im Notdienst Musterrechnung GOÄ Hausbesuch Musterrechnung GOÄ Todesfeststellung Musterabrechnung für die Vertretung Muster für die Auflistung der Patienten Checkliste Hausbesuchstasche  
    • Von teramed
      Kurz vor Weihnachten 2015 informierte die KV die Ärzte über eine neue Abrechnungssystematik für den organisierten ärztlichen Notfalldienst (Bereitschaftsdienst):
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      die bisherige Notfallpauschale (GOP 01210) wird in eine Tages- und eine Nachtpauschale (neue GOP 01212) unterteilt und höher bewertet
      der Besuch im organisierten Not(-fall)dienst wird aus der GOP 01411 (Dringender Besuch) ausgegliedert und in eine neue EBM-Ziffer 01418 überführt
      Eine Übersicht der neuen EBM-Ziffern finden sie hier:
      Übersicht der Abrechnungsziffern im organisierten Notdienst als PDF
      Diese Veränderung ist rückwirkend zum 1. Januar 2008 gültig, allerdings erfolgt keine rückwirkende Korrektur bestandskräftiger Honorarbescheide.
      Neue Abrechnungsziffern im Notdienst konkret
      So können Sie nach den neuen Bestimmungen abrechnen:
      Findet ein Arzt-Patienten-Kontakt (APK) zwischen 19:00 und 7:00 Uhr, sowie ganztägig an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und am 24. und 31. Dezember statt, muss die EBM-Ziffer 01212 (195 Punkte / 19,50€) abgerechnet werden.
      Für alle anderen Tagen und zwischen 7:00 und 19:00 Uhr sollte die  EBM-Ziffer 01210 (127 Punkte / 12,70€) angesetzt werden.
      Fahren Sie zu einem Hausbesuch im Notdienst, dann können Sie die EBM-Ziffer 01418 (778 Punkte / 77,8 €) berechnen. Auffällig ist hier die deutliche höhere Bewertung zur vorherigen Hausbesuchsziffer 01411, die mit 469 Punkte entsprechend 46,9 € vergütet wird.
      Uhrzeitangabe im Notdienst jetzt notwendig
      Leider muss für die Berechnung der Abrechnungsziffern 01210, 01212, 01214, 01216, 01218 und 01418 die Uhrzeit der Inanspruchnahme mit angegeben werden. Das führt zu einem deutlich höheren Verwaltungsaufwand, im Besonderen, wenn nachträglich die Ziffern in das Praxisprogramm einträgt.
       
    • Von Annett Müller
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