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Informationen auf der Überweisung zum Facharzt


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  • Experte

Hallo,

 

bei uns gibt es immer mehr Diskussion darüber, was auf eine Überweisung zu einem Facharzt stehen und welche zusätzliche Unterlagen mitgegeben werden sollten. Es sollte den allgemeinen Sprechstundenablauf auch nicht zu sehr belasten.

 

Der Facharzt kann die Behandlung dann natürlich zielgerichteter durchführen und verbringt ihre / seine Zeit mit dem Nachfragen und Telefonieren.

 

Wir versuchen in den allermeisten Fällen folgende Informationen mitzugeben, vor allem wenn die Überweisung durch einen Arzt initiiert worden ist. Im Umkehrschluss erwarte ich dann aber auch einen zeitnahen Bericht.

  • genaue medizinische Fragestellung (oder den Zusatz "auf Wunsch")
  • aktueller Medikamentenplan
  • aktuelle Laborwerte

Dabei unterscheiden wir allerdings die Fachrichtungen. Sinn machen diese Zusatzinformationen für uns bei:

  • Kardiologen
  • Pulmonologen
  • Rheumatologen
  • Gastroenterologen
  • Onkologen

Wenig Interesse zeigen diese Spezialisten:

  • Orthopäden (stellen schnell eine Rückfrage: "bitte um Ausschluss eines rheumatischen Krankheitsgeschehen")
  • Chirurgen (für die nur präoperativ interessant)
  • Neurologen (zumindest in unserer Raumschaft)
  • HNO
  • Augenärzte

Dabei bemühen wir uns um so mehr, um so besser die Kooperation mit den einzelnen Fachärzten klappt.

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Hallo,,

Warnung vor Auf Wunsch des Patienten--> Ist rechtlich nicht erlaubt!! cave Regressgefahr!

Da es immer die selben Fachgruppen sind die es nicht für Nötig halten auf eine konkrte Fragestellung zu Antworten, haben wir hier eine "Bad-List" erstellt von den Ärzten die Nie Antworten.. Entsprechend werden die Patienten bei Bedarf auch instruiert. "Beim letzen mal habe ich leider keinen Arztbrief von Ihren Orthopäden bekommen, ohne Befund kann ich Ihnen daher dieses Quartal nicht dies oder das ... aufschreiben. Bei folgenden Kollegen bekommen wir regelmäßig Arztbriefe...(LISTE!)

 

Im engeren Kreis haben wir festgelegt das wen FFE (Fachfremde Erkrankung) auf den Überweisungsschei geschrieben wird, unsererseits nicht auf eine Antwort gedrängt wird.

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  • Experte

Hallo Gilberg,

 

es ist vielleicht die bessere Variante, auf der Überweisung anstelle "a.W." das Kürzel "FFE" zu verwenden.

Wegen der "Regressgefahr" würde ich mir allerdings keine Sorgen machen, die Patienten werden ja auch regelmäßig vom HNO zur Kontrolle nach "Cerumenentfernung" einbestellt.

 

Eine praxisinterne Liste mit Fachärzten zu erstellen, die regelmäßig keine Befunde schreiben, ist auch eine gute Idee, bisher tauschen wir uns diesbezüglich nur mündlich aus. Unser lokaler "Ärztestammtisch" möchte allerdings auch keinen Druck auf diese Kollegen ausüben, mit der Begründung, wir können ja froh sein, überhaupt einen z.B. HNO in der Nähe zu haben....

 

Ich glaube, dass die Patienten schnell das Problem mit  fehlenden Befundberichten bemerken: bei Reha-Anträgen, Folgeverordnung von KG oder ganz einfach die Fragestellung, wie es mit der Therapie weitergeht, wenn die Symptome noch vorhanden sind.

 

Schöne Grüße und guten Start mit der eGK :-)

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  • 4 weeks later...
  • Aktives Mitglied

ist das tatsächlich ein Thema mit dem Regress wenn auf Wunsch des Patienten auf der Überweisung steht ? den Patienten dann einfach ohne Überweisung zum FA schicken ? der Patient steht doch dann eh wieder auf der Matte weil der unbedingt eine Überweisung braucht weil er sonst keinen Termin bekommen ! wie verhalten ? tipps ?

 

danke :-)

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"auf eigenen Wunsch" dürfen wir schon seit Jahren nicht mehr auf Überweisungen schreiben. "Fachfremde Beschwerden" sollten wir tunlichst vermeiden. Der HNO-Arzt findet es bestimmt gut wenn auf der Überweisung steht das der Patient z.B. wg. rez. Sinusits schon seit ....bei uns behandelt worden ist u. auch schon verschieden Medikamente (werden aufgeführt) von uns verschrieben bekommen hat. Anschl. noch: weitere Abklärung erbeten. Bei normalen Vorsorgeuntersuchungen z.B. Gyn. u. Augenarzt  holen sich die Patienten meistens schon keine Überweisungen mehr (außer Diabetiker).

Gastoenterologen, Kardiologen usw. benötigen immer Überweisungen. (Verdachts)- Diagnosen werden immer draufgeschrieben, bisherige Behandlung mit Medikamenten kommen mit drauf.

Ein Patient der eine Überweisung hat und sich einen Termin beim Facharzt holt kann direkt bei der Terminanfrage sagen worum es geht. So entfällt der Rückruf der fachärztlichen Praxis.

Von den meisten Fachärzten bekommen wir einen Bericht.

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