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Hallo,

unser Chef zahlt nach Tarifvertrag, was ziemlich wenig ist.

Wir müssen jetzt zusätzlich noch Hausbesuche machen und uns noch um die Abrechnung kümmern.

Bekommt Ihr für die Zusatzarbeiten Prämien oder werdet ihr besser eingruppiert?

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Am Tarifvertrag der MFA ist, glaube ich, der Knackpunkt, wie man eingruppiert ist: um so vielfältiger die Aufgabenbereiche sind, um so besser wird man eingruppiert.

D.h. wenn Du bestimmte Aufgaben selbständig übernimmst, dann würde ich mit dem Chef über eine neue Eingruppierung sprechen.

Positiv ist am Tarifvertrag, dass man nicht jedes Jahr "betteln" muss, sondern dass es konkrete Richtlinien gibt, welches Gehalt man als MFA verdient.

 

Hier findest Du eine Übersicht der Eingruppierung.

 

Die Prämien eignen sich, meiner Meinung nach, für besonders förderungswürdige Zusatzleistungen: bei uns ist das z.B. die Bereitschaft, auch in anderen Betriebsstätten auszuhelfen oder am Samstag Vormittag die Sprechstunde zu schmeißen.

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Wir zahlen nach Tarifvertrag: aber Geld ist nicht alles! Die Atmosphäre und der Arbeitsplatz machen viel aus.

Dennoch zahlen wir pauschal 100€ Prämie an alle zusätzlich aus und versuchen besondere Leistungen auch im Gehalt zu würdigen.

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Gast Claudia

Richtig, Geld ist nicht alles! Dennoch sollte es einer MFA möglich sein alleinstehend leben zu können und das wird bei den meisten MFA's sehr eng! Leistung, Engagement, Selbstständigkeit usw. sollten honoriert werden!

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Hallo Claudia,

 

das sehe ich auch so: es sollte ein Mindestgehalt für die geleistete Tätigkeit bezahlt werden, sonst werden die Mitarbeiter unzufrieden.

Und das wirkt sich in der Atmosphäre, der Freundlichkeit und schließlich auch in der Entwicklung der Arztpraxis aus.

 

Allerdings führt ein höheres Gehalt nicht gleich zur Zufriedenheit: besteht ständig eine Überlastung, hoher Stresspegel und wird nur gemosert, dann kann man das mit mehr Geld nicht ausgleichen.

 

Was sind den positive Aspekte, die Dir in dem Beruf Spaß macht? Was kann man verbessern?

 

Reicht der Tarifvertrag, um den Lebensunterhalt zu bestreiten?

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Gast Simone

Arbeite als MFA in der Nuklearmedizin und mach alles was ne MTRA macht das lustige daran ich kann alle Geräte und meine Kollegen sind da nicht so fit drin...unsere Chefs bezahlen jeden anders...etwas unzufrieden ist man da schon aber ich weiß auch das ne mtra mehr verdient als ne MFA...ich komm auch gerade so um die runden!

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Das scheint wirklich unbefriedigend zu sein: man sollte eine klare Linie in der Praxis bekommen, woran man (auch mit dem Gehalt) ist.

 

Zum Beispiel, wenn man besonderen Leistungen erbringt oder bestimmte Geräte bedienen kann.

 

In aller Regel ist die Bezahlung in der Arztpraxis aber abhängig vom Verhandlungsgeschick der MFA und das finde ich auch nicht richtig.

 

Das Gut ist, man kann so etwas Unangenehmes, wie das Gehalt, auch konkret ansprechen. Es sollte aber ein ruhiger Moment sein und nicht zwischen "Tür und Angel" passieren.

Vielleicht kannst du so anfangen:

  • ich bin jetzt so und so lange in der Praxis und führe diese konkreten Aufgaben selbständig durch
  • ich möchte mich auch persönlich weiterentwickeln und würde gerne etwas mehr verdienen
  • Welche Möglichkeiten hätte ich, z.B. durch ein erweitertes Aufgabenspektrum, das Gehalt aufzubessern?

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Gast Gast D

Hallöchen, dazu würde ich mich auch mal zu Wort melden.

Also ich arbeite in einer chirurgischen Praxis und bei uns wird jeder anders bezahlt, obwohl jeder die gleichen Aufgaben hat. Manche werden sogar bevorzugt und brauchen beispielsweise nicht in den OP,bekommen aber dennoch mehr Geld! Eigentlich dürfen wir untereinander auch nicht über Gehalt reden. Bei uns fehlen 2 Kräfte,dass heißt wir arbeiten alle sehr viel zu mal unsere Praxis auch immer gut Besucht ist. Ich habe zwar meine Lehre erst vor 1 1/2 Jahren abgeschlossen aber bin dennoch schon über ein Jahr dort und überall einsetzbar.

Im Oktober wurden mir der Erwerb eine Weiterbildung zum Röntgen finanziert aber eine Gehaltserhöhung wurde noch nicht angesprochen. Und ich arbeite 39 Stünden und Stundenlohn ist weit entfernt vom ab diesem Jahr geltenden Mindestlohn.

Bei uns sind natürlich alle sehr unzufrieden. Zu mal auch OP-Pläne von den Ärzten vollgestopft werden obwohl kaum Schwestern da sind. Von den wenigen Schwestern die wir sind haben ja auch mal welche Urlaub. Und meistens springen wir auf 2 oder 3 Posten.

Ich werde einen von meinen 3 Chefs fragen wegen einer Gehaltserhöhung. Naja aber bei uns ist die Situation auch untereinander sehr angespannt. Ich bin auch mit dem Mindestlohn nicht einverstanden. Leider kann ich nicht einschätzen welches Gehalt gerecht wäre. Mit dem Mindestlohn hätte ich 1326€ brutto raus. Damit kann man weder leben noch sterben.

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Es ist wirklich unbefriedigend, wenn es keine klaren Regelungen gibt, wann man welches Gehalt verdient: z.B. für besondere Ausbildung oder die vermehrte Arbeit im OP.

 

Den Mitarbeitern zu verbieten, über das Gehalt zu sprechen, funktioniert einfach nicht und stiftet nur Unfrieden.

 

Wie es mir erscheint, seid ihr in der Praxis überlastet. Das kann an Personalmangel liegen, aber auch organisatorische Ursachen haben.

 

Habe ich es richtig verstanden, dass Du den Mindestlohn von 1.326 € erhältst? Nach Tarifvertrag wären es ja mindestens 1.683,14 €?

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Gast D

Man merkt auch,dass es oft untereinander sehr unruhig ist.

Wir sind überlastet und allgemein nicht mehr zufrieden,was auch vor den Patienten sicher nicht unbemerkt bleibt. Es möchte auch keiner zu viel machen, da fällt dann immer viel auf die Jüngsten ab,das bin dann ich. Aber ich will mich nicht beschweren. Das ist eben so,da musste jeder schon durch.

Also ich hab im Jahr 2014 1250€ brutto verdient. Da ja ab 2015 Mindestlohn gilt bekomme ich 1326€. Ich gehe 39Stunden die Woche und bei 8,50€ komme ich dann auf diese Summe. Tarifvertrag findet bei uns keine Anwendung. Meine Chefs sind im sparen sehr gut. Aber ich bin damit absolut nicht zufrieden. Wie gesagt,bin ich wirklich überall einsetzbar. Ich weiß leider nicht wie viel ich verlangen kann dass es nicht schon wieder unverschämt ist. Ich hab meine Lehre in der Uniklinik absolviert, das sind ja ganz andere Dimensionen. Tja,wenn alle Stricke reißen werde ich mich wohl nach einem anderen Arbeitsplatz umsehen müssen.

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    • Von med2day
      Liebes Forum,
      ich hätte eine Frage an alle MFA die nach Tarifvertrag gezahlt werden:
      Wie schaut es bei Euch mit Fortbildungen aus, die aufgrund der Punkte zu einer höheren Einstufung in den Gehaltsgruppen im Tarifvertrag führen?
      Bekommt Ihr die von Euren Chefs sowieso bezahlt und habt diese Punkte oder kümmert Ihr Euch da selbst drum bzw. müsst das selbst zahlen?
      Kommt es vor, dass wenige Punkte fehlen und damit die nächste Gehaltsgruppe nicht erreicht wird? Falls ja was macht Ihr dann?
      Was haltet Ihr von Online-Seminaren (z.B. http://www.online-seminare.de/von MFA Exklusiv?) Hat da jemand Erfahrungen?
      Wieviel wäre Euch ein  Online-Seminar wert, das 2h dauert (also 2 Punkte) und komplett flexibel ist (also keine festgelegten Zeiten etc.).
       
      Danke und viele Grüße
       
      Fabian
       
    • Von Ralph Jäger
      Hallo,
      scannt ihr die Befunde, die per Post geschickt werden, ein und welchen Scanner benutzt ihr? Habt ihr mehrere Arbeitsplätze an denen eingescannt werden kann?
      Bei uns selbst sieht der Ablauf für den Posteingang derzeit so aus:
      Post inkl. Befunde werden von einer MFA geöffnet und in die "Posteingang"-Ablage gelegt einer der Ärzte sieht die Post und Befunde durch und legt die zu scannenden Befunde nach Durchsicht in die "Scan"-Ablage eine MFA oder Hilfskraft scant im Laufe der Woche die Befunde ein und ordnet diese dem Patienten zu Faxe werden direkt als PDF in das System gespeichert und von einer MFA den Patienten zugeordnet. Die Liste der eingegangenen Faxe wird im Praxisprogramm oft nicht konsequent von den Ärzten durchgesehen.
      Zum Scanner:
      Wir haben früher einen Dokumentenscanner von Kodak genutzt, der war sehr schnell und konnte auch Duplex scannen. Allerdings hat er sich schnell verheddert, die Rollen mussten regelmäßig gereinigt werden und ab und zu ist die Software "abgestürzt". Ähnliche Probleme hatten wir mit Scannern von anderern Herstellern in anderern Praxen.
      Aus diesem Grunde haben wir unser Multifunktionsgerät von Brother, die wir auch für das Faxen einsetzen, so erweitert, dass dieses gescannte Befunde per PDF direkt in die Praxis-EDV einspielen kann, ohne dass eine zusätzliche Software nötig ist.
      Konkret haben wir ein MFC im Büro und an der Anmeldung, dort können Dokumente mit einem Knopfdruck eingescannt werden, ohne dass man erst am Computer "klicken" muss. Das hat sich als zuverlässig bewährt, leider ist der Scanvorgang recht langsam. Dafür läuft das Gerät schon seit 5 Jahren zuverlässig ohne zu "murren".
      Wie ist der Ablauf bei euch, nutzt ihr professionelle Dokumentenscanner und wie sind damit eure Erfahrungen im Praxisalltag?
       
    • Von teramed
      Wer sein Medizinstudium und die Weiterbildung erfolgreich hinter sich gebracht hat, steht vor der Frage: Selbstständig in einer eigenen Praxis arbeiten oder sich doch die vermeintliche Sicherheit eines Angestelltenverhältnisses begeben?
      Diese Frage muss jeder für sich individuell klären, denn für beide Varianten gibt es zahlreiche valide Pro- und Contra-Argumente. Eines ist jedoch klar: Auch wenn die finanzielle Sicherheit eine Rolle spielt, sollte sie für die Entscheidung für oder gegen eine Anstellung nicht das entscheidende Kriterium sein. Arbeitsklima, geregelte Dienstzeiten und entsprechende Fortbildungsmöglichkeiten können für die berufliche Zufriedenheit ebenso wichtig oder gar wichtiger sein.
      Das Gehalt für den Arzt (ambulant) ist nicht allein ausschlaggebend
      Hört man sich bei Ärzten um, so die Argumente für ein Angestelltenverhältnis durchaus bestechend. Während für die Selbstständigkeit natürlich die Unabhängigkeit spricht - man unterliegt keiner Weisungsbefugnis -, wird bei der Entscheidung für ein Angestelltenverhältnis vor allem das Argument der finanziellen Sicherheit ins Treffen geführt. Klar ist, dass das Risiko der Selbstständigkeit gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten (und in Zeiten immer neuer Gesundheitsreformen) durchaus gravierend sein kann. Hier bist Du mit einem Angestelltenverhältnis auf der sicheren Seite. Das gilt auch, wenn Du zum Beispiel mehr Zeit für wissenschaftliche Arbeit haben möchtest. Hier profitierst Du von einer geregelten Arbeitszeit mit wenigen oder keinen Schicht- oder Bereitschaftsdiensten. Zudem hast Du als angestellter Arzt oder angestellte Ärztin in der Regel mehr Freizeit und damit mehr Möglichkeiten, "Quality Time" mit der eigenen Familie zu verbringen oder sonstige Interessen und Leidenschaften zu verfolgen.
      Arbeitsatmosphäre ist essenziell
      Hört man sich bei angestellten Medizinern um, so ist ein weiteres Argument für ihre Entscheidung gegen die Selbständigkeit eine ruhigere Arbeitsatmosphäre. Gerade, weil es im ambulanten Sektor kaum eine Extrabelastung durch Schichtdienst gibt, kann man seinen Tagesplan konsequent umsetzen und sich im Verlaufe des Tages den Personen widmen, um die es eigentlich geht: den Patienten.
      In Krankenhäusern bemängeln Patienten immer wieder, dass Ärzte kaum Zeit für persönliche Zuwendung oder ein Gespräch haben. Nicht zuletzt hat die Arbeitsbelastung für Mediziner im stationären Sektor durch Nachtdienste oder überlange Dienstzeite ein Ausmaß erreicht, das weder der eigenen Gesundheit noch der Patientensicherheit zuträglich ist.
      Bei den geregelten Arbeitszeiten im ambulanten Sektor ist eine gewisse Flexibilität meist nur notwendig, wenn es zu einem Krankheitsfall kommt. Dies ist jedoch auch keine Einbahnstraße: Zum einen sollte der Arzt kurzfristig einspringen können, wenn ein Kollege erkrankt, zum anderen sollte sich der Mediziner darauf verlassen können, bei plötzlich auftretenden Erkrankungen im Familienkreis seinen Dienst nicht antreten zu müssen. Vor allem für Ärztinnen, die Familie oder kleine Kinder haben, ist dies ein wesentliches Argument, sich für eine Anstellung zu entscheiden.
      Fortbildung ist Teil des Dienstvertrages
      Einen wichtigen Beitrag zur Zufriedenheit angestellter Ärzte leistet auch eine Vereinbarung, die eine regelmäßige Fortbildung im Rahmen der Anstellung vorsieht. Dabei werden die Zeiten, die zur Weiterbildung in Anspruch genommen werden, regulär bezahlt. Lediglich Fahrtkosten sind dann vom angestellten Arzt selbst zu tragen. Eine Weiterbildung, die tageweise erfolgt, kann in einem entsprechenden Vertrag mit reduzierter Arbeitszeit enthalten sein. Wenn Du Dich generell auf dieses Modell einlässt, kannst Du den wöchentlichen Tag zum Nachschlagen in wissenschaftlicher Literatur oder generell zum Forschen nutzen. Dabei kannst Du dies in ruhiger Atmosphäre und mit eigenen Utensilien, Büchern oder dem Laptop erledigen. Auch wenn dies vielleicht zunächst wenig spektakulär klingt, so trägt es wesentlich zu einer entspannten Atmosphäre bei, in der Du als Mediziner in jeder Hinsicht produktiver bist.
      Gehalt als angestellter Arzt in der Arztpraxis
      Der derzeitige TVÖD sieht für angestellte Ärzte (Facharzt) ein Grundehalt von ca. 5.500 Euro vor. Als angestellter Arzt in der Praxis kann man sich an diesem Tarifvertrag orientieren, der jedoch im ambulanten Bereich nicht bindend ist.
      Wenn Du Dich als angehender Allgemeinmediziner für eine Förderung durch KV/Kasse entscheidest, so liegst Du bei fast 5.000 Euro mit reduzierter Arbeitszeit und großzügigen Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung.
      Pro und contra Anstellung: Diskutiert dazu im Forum!
    • Von Ralph Jäger
      Wir sind alle interessiert: 
      Verdienst Du nach Tarifvertrag der medizinischen Fachangestellten oder erhälst Du ein individuelles Gehalt?
      Oder erhältst Du einen individuellen Bonus auf den Tarifvertrag?
      Ist der Tarifvertrag gerecht?
    • Von teramed
      Der Flyer Gehalt MFA als PDF
      Übersicht des Gehalts für Medizinische Fachangestellte (MFA / Arzthelferin) nach Tarifvertrag mit Eingruppierungen nach Tätigkeitsgruppen und Berufsjahren.
      Weitere Informationen zum Manteltarifvertrag und die genauen Einstufungen:

       
      Wir sind alle interessiert: 
      Verdienst Du nach Tarifvertrag der medizinischen Fachangestellten oder erhälst Du ein individuelles Gehalt?
      Oder erhältst Du einen individuellen Bonus auf den Tarifvertrag?
      Ist der Tarifvertrag gerecht?
       


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