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Die vertane Chance auf Patienten einzuwirken - was Patienten wirklich wollen


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Als Patient geht man zum Arzt, wenn es wirklich gar nicht mehr geht. Man schildert die Symptome, lässt vielleicht eine schnelle Untersuchung über sich ergehen, erhält ein Rezept und verlässt die Praxis. Man schluckt brav seine verordneten Pillen, und hofft im Stillen, dass es bald besser wird. Und dass nicht bald schon die nächste Krankheit über einen hereinbricht. Niemand würde von einem Arzt in der Allgemeinpraxis heute mehr erwarten, als die Untersuchung und die Verschreibung. Vielfach wäre aber deutlich mehr nötig - wenn das aber angeboten wird, wird es höchst selten angenommen und geschätzt. Warum ist das so?

Als Patient geht man zum Arzt, wenn es wirklich gar nicht mehr geht. Man schildert die Symptome, lässt vielleicht eine schnelle Untersuchung über sich ergehen, erhält ein Rezept und verlässt die Praxis. Man schluckt brav seine verordneten Pillen, und hofft im Stillen, dass es bald besser wird. Und dass nicht bald schon die nächste Krankheit über einen hereinbricht. Niemand würde von einem Arzt in der Allgemeinpraxis heute mehr erwarten, als die Untersuchung und die Verschreibung. Vielfach wäre aber deutlich mehr nötig - wenn das aber angeboten wird, wird es höchst selten angenommen und geschätzt. Warum ist das so?

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Lieber Herr Kollege Jäger,

Ihr Update Arztpraxis ist absolut super. Ihre Informationen zur Organisation/Praxisführung sind pures Geld wert. Wenn man sich denn verändern will. Was hier oben im Norden (Hamburg) nicht bei jedem Kollegen gewollt wird.

2 Informationen möchte ich beisteuern: Ich bemühe mich nach Kräften eine hausärztliche Service-orientierte Praxis zu führen. Das Angebot hat zunächst dazu geführt, dass ich mehr Privatpatienten (!) bekommen habe, offenbar war die Neuausrichtung des Teams anziehend. Momentan habe ich übers Jahr ca 3500 verschiedene Patienten, davon 350 Privat und 400 Kassen-Patienten haben meine Angebote zur erweiterten Vorsorge angenommen. Damit will ich sagen, dass weiterhin ca 3/4 der Kassenpatienten in der -mühesparenden- Kassen-Basis-Medizin bleiben. Aber es sind nun klare Verhältnisse geschaffen.

Die 2. Information bezieht sich auf mein momentanes Lieblingsbuch mit dem schrägen Titel: Das große 1x1 der Erfolgsstrategie, von Friedrich , Malik, Seiwert. Mit den Ideen werde ich weitermachen.

Ich freue mich auf Ihre nächsten News

Ihr H, Jaacks

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Lieber Herr Jaacks,

vielen Dank für ihr motivierendes Lob. Den Nutzen des Patienten in den Vordergrund zu stellen hat bei uns auch zu einer verbesserten Atmosphäre und zufriedenere Patienten geführt. Auch wirtschaftlich stellt sich der Erfolg jetzt auch nach erhöhten anfänglichen Kosten ein.

Angebote für eine erweiterte Vorsorge können sicherlich ein Serviceangebot sein, allerdings ist der Ruf von Zusatzleistungen durch "aktives Marketing" zwischenzeitlich vollständig ruiniert. Vermehrt wünschen sich die Patienten aber Beratung in allgemeinen "Lebensfragen", z.B. Ernährungsumstellung, sportliche Aktivitäten, Lebensstiländerung, Umgang mit psychischen Problemen. Vielleicht wären hier ja "Gruppenschulungen" wie bei der Diabetes-Schulung interessant?

Das Buch habe ich übrigens bestellt und bin sehr gespannt, was für Ideen dort beschrieben werden.

Grüße

Ralph Jäger

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