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Laut einer Richtlinie der G-BA müssen Arztpraxen seit Januar 2014 zusätzlich zum Qualitätsmanagement ein Risikomanagement und ein Fehlermanagement einführen. Die G-BA als oberstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern und der gesetzlichen Krankenkassen sieht es als notwendig an, diese zusätzlichen Richtlinien im Sinne der Patientensicherheit einzuführen. Welche Konsequenzen dies für jede einzelne Arztpraxis hat, zeigt dieser Beitrag.

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Stimmt, hier muss man auf die Führung und Leitung der Ärzte setzen.

Auch hier gehts ja nur ums Patientenwohl. Die Umsetzung kann aber mitunter auch etwas schwierig oder holprig werden. Auch muss man hier Mitarbeiter ins Gebet nehmen.

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Meinungen - was bedeutet Qualität im niedergelassenen Bereich einer Praxis -

Ein qualitätsbewusster ethisch handelnder Arzt wird einen sich veränderten Gesundheitszustand in sachgerechter Pruefung im Projekt "GESUNDHEIT" abarbeiten - Verdachtsdiagnose - Untersuchungen einleiten - Diagnose gefunden? ja/nein? - falls ja: gesicherte Diagnose im ICD - Code angeben (DIMDI ICD-10 GM).

Falls neine: Bei Unklarheiten ggfs. Überweisung an Fachärzte.

Werden die eingehenden Untersuchungsbefunde geprueft und berücksichtigt, d.h. nicht mehr aktuelle Diagnosen in den Patientendaten gelöscht und aktuelle Patientendaten im Praxissystem zeitnah und sachgerecht im ICD-Code angegeben, können automatisiert auch die Abrechnungen und Meldungen korrekt verarbeitet werden in einer geplanten Automatisierung des Ablaufs (Telemedizin).

Ein Fehlermanagement wird anzeigen, wenn die Daten nicht kongruent erscheinen. Z.B. wenn ein Behandlungszeitraum außerhalb einer Norm liegt. Hier könnten z.B. Nachuntersuchungen eingeleitet werden und ggfs. bei übersehener Anfangsdiagnostik oder nicht mehr stimmiger Diagnostik durch den Arzt eine Nachkorrektur bei neuer Erkennntis erfolgen?

Keine Angst vor korrekten ICD-10-GM-Codes! DIMDI ist erreichbar und unterstützt bei der Kodierung. Außerdem können bei DIMDI Verbesserungsvorschläge von Ärzten und Verbänden eingereicht werden, zur Feinjustierung bestehender Klassifikationen. Siehe z.B. Verbesserung und Wiedereinführung im ICD-10-GM S93.33 Tarsometatarsale- (Gelenke). Geduld, wir schaffen das!

Basierend auf korrekten Daten ist ein Verwaltungsaufwand so gering dies möglich ist und erspart Zeit in der zukünftigen Verwaltung.

Tipp wenn etwas menschlich fehlerhaft im Inhalt verlaufen ist (dies kann uns allen einmal passieren).

Ampel ROT schalten und zeitnah prüfen bei Hinweisen auf einen Fehlerverdacht, Patienten nicht überhören.

Wenn sich der Verdacht bestätigt keine Scheu vor einer zeitnahen Nachbesserung - Hilfe und Auskunft leistet die Ärztekammer.

Eine ganz am Anfang der Erkenntnis eingeleitete Fehleruntersuchung erspart vermeidbare Kosten und sich mulitplizierenden automatisierten Aufwand.

Siehe Projektmanagement - Qualität statt Quantität - weniger ist mehr

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Hallo Frau Moebius, sehe ich genauso. Weniger ist mehr. Zumal Praxen häufig nicht so komplex sind wie z.B. Krankenhäuser. Man kann den Ball also flach halten und sich auf die Risiken und auf die potenziellen Fehler konzentrieren, die meiner Meinung nach folgende Bereiche betreffen: Patientensicherheit, Mitarbeitersicherheit, Sicherheit der Praxis selbst (ökonomische, Image-schädigende usw.). Eine schlanke Struktur im Risikomanagement hilft bei diesem Thema ungemein und kann in die Zielplanung der Praxis sehr wirksam mit einbezogen werden.

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