Jump to content
  • Willkommen

    Willkommen auf Teramed. Bitte melde Dich an, um an der Community teilzunehmen.

Recommended Posts

Gibt es Praxen, die die genauen Zeiten der Mitarbeiter erfassen?

Mich beschäftigt dieses Thema schon länger und sehr oft bekomme ich zu hören, dass es nicht gemacht wird, nicht üblich ist oder sonstiges. Gelten denn in einer Arztpraxis andere Bedingungen wie z.B. im Handwerk? Dort sind z.B. Stechuhren oder andere Zeiterfassungssysteme  üblich...

Es gab 2015 einen Artikel zum Thema Zeiterfassung. Den fand ich ganz gut, wobei auch hier mehr die verschiedenen Modelle vorgestellt wurden.

Gibt es eine Praxis, die digitale Zeiterfassung praktiziert? Ich würde mich gerne zu diesem Thema mit jemandem austauschen.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

wir nutzen seit ein paar Jahren schon eine elektronische Zeiterfassung. Vor allem wollten wir eine objektive Erfassung der Arbeitszeiten, um Unverhältnismäßigkeiten zwischen den MFAs zu vermeiden. Im Grunde gibt es immer engagierte MFAs, die oft länger bleiben oder früher kommen. Dieses Engagement möchten wir honorieren.

Ein weiterer Punkt war, dass wir nicht möchten, dass (regelhafte) Überstunden einfach mit dem Gehalt abgegolten werden. Hier muss aber sehr genau darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer Anhäufung von Überstunden kommt. Diese Problem kann aufgrund einer fehlenden (eigenen) Arbeits- oder Praxisorganisation schnell auftauchen. Die Schichtpläne müssen deshalb wirklich machbar sein, also die "Regelarbeit" in der "Regelarbeitszeit" gewährleistet werden können.

Hilfreich war die Zeiterfassung v.a. bei vor einem Jahr durchgeführten Prüfung bezüglich der Einhaltung des Mindestlohns. Das hat v.a. zus. Schreib- und Reinigungskräfte auf 400€-Basis betroffen.

Wir haben uns persönlich für die Zeiterfassung von Timetac (timetac.de) entschieden, da diese auch ein Zeiterfassungsterminal anbieten. D.h. die MFAs und Ärzte "stempeln" morgens und abends via RFID-Chip ab. Zusätzlich gibt es automatisch einen Aufschlag von 50% bei Samstagsarbeit und ein konsequenter Abzug von 30 Minuten Pause, falls diese nach 6h noch nicht "genommen" wurde.

Zudem können die Mitarbeiter via Webinterface ihre Stunden / Überstunden sehen und evtl. Fehleinträge korrigieren.

Während der ersten Umstellung gab es allerdings einige Diskussionspunkte, da genau obige Unverhältnismäßigkeiten transparent aufgedeckt wurden.

Was versprichst Du Dir von der Einführung einer Zeiterfassung? Objektivere und transparentere (Über-)Stundenerfassung und damit klarere Verhältnisse? Möchte der Chef überhaupt Überstunden ausbezahlen oder hat er nur Angst vor einer Ansammlung von unbegründeten Stunden?

Grüße

Ralph

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nach einigen Tests div. Systeme kann ich sagen, dass personalplaner.de ein gutes System ist, da hier auch die komplette Dienstplanung und Urlaubsplanung, ferner Eintrag von Krankheitstagen etc. abgebildet werden kann. Reine Arbeitszeiterfassung macht m.E. nur wenig Sinn, da ja auch immer ein Soll-Ist-Abgleich von Dienstplan und realer Arbeitszeit erfolgen sollte. Um das intern voranzubringen, sollte man mit 100% Transparenz bei den Kolleginnen argumentieren, für Praxisinhaber kann entscheidend sein, dass sie die jederzeit nachweisen können müssen, dass der Mindestlohn gewährleistet sein muss und das geht letztlich nur mit einer Zeiterfassung. Viele Grüße, Joachim Deuser

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein kostenloses Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren und Vorlagen herunterzuladen.

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen oder Vorlagen herunterladen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Von DoktaBob
      Hallo liebe Community,
      ich bin schon öfters hier auf Teramed gelandet und habe schon viel interessantes hier gefunden. Toll, dass es diese Seite gibt
      Mich würde interessieren welche gesetzlichen Mindestanforderungen an Praxisräumlichkeiten  gestellt werden.
      Konkret geht es um eine Praxisneugründung bzw. -übernahme.  Einige Fallstricke habe ich schon recherchiert... so fand ich u.a. diesen Artikel, wonach sich viele Vermieter wohl aus der Pflicht nehmen wenn sie Praxisräume vermieten, indem sie im Mietvertrag die Formulierung "Räume zur Nutzung als Praxis" verwenden. Dann seien die Mieter alleine dafür verantwortlich die gesetzlichen baulichen Anforderungen einzuhalten.
      Ich habe eine kleine Allgemeinarztpraxis mit einer Arzthelferin und 2 angestellten Hilfskräften. Nach einer Modernisierungsmaßnahme möchte mein bisheriger Vermieter den Vertrag nicht mehr verlängern bzw. nur noch wenn ich das doppelte der jetzigen Miete zahle (statt 15,-/qm nun 30€/qm). Ich bin noch einer der wenigen Einzelkämpfer unter den Ärzten und kann mir das bei meiner jetzigen Praxisfläche nicht mehr leisten. Ich bin nun gezwungen in den kommenden 4 Monaten neue Räume zu suchen.
      Da die Mieten insgesamt massiv gestiegen sind, Frage ich mich wie "klein" darf meine Praxis eigentlich sein? Welche Räume braucht man unbedingt, auf welche kann man verzichten?
      Reicht auch eine Toilette, wenn die baulichen Maßnahmen zur Installation einer zweiten Toilette (für's Personal) mit zu hohen Kosten verbunden sind?
      Gelten eventuell manche Vorschriften erst ab einer bestimmten Mindestanzahl von Mitarbeitern? 
      Laut den Hygienevorschriften, die ich hier schön zusammengefasst gefunden habe müsste  ich mindestens einen Personalumkleideraum, einen Aufbereitungsraum mit reiner & unreiner Zone, einen Entsorgungraum und ggf. noch einen Lagerraum haben. Ich konnte dazu aber keine rechtsgültigen Quellenangaben finden.
      Andererseits habe ich aber auch schon Praxen gesehen, wo es nur 3 oder 4 Räume gab: die Praxen hatten zwar nur ein paar Stühle im Gang statt einem Warteraum, aber vermutlich Dank gutem Termin-Management liefen die Praxen auch ganz gut... tolerieren die Inhaber dieser Praxen das erhöhte Haftungsrisiko einfach oder dürften sie das eigentlich gar nicht und wurden einfach nur noch von keiner Aufsichtsbehörde kontrolliert?
      Wo kann man die räumlichen  Anforderung an Praxisgewerbeimmobilien noch nachlesen bzw. erfragen? Bei KBV möchte ich nicht direkt fragen, um nicht irgendwelche schlafenden Hunde zu wecken...
       
       
       
       
       
    • Von KoelnDoc
      Liebe Gemeinde der Wissenden,
      welche Methode, welches Programm oder welchen Dienst nutzen Sie, um Patientendaten, interne und externe Dokumente sowie ggf. E-Mails und Faxe gesetzeskonform revisionssicher zu archivieren? Mit welchen Kosten rechnen Sie?
      Vielen Dank für Ihre Nachrichten - Beste Grüße
    • Von Jette
      Hallo liebe Community,   ich arbeite als Redakteurin für BOOK A TIGER und befasse mich derzeit intensiv mit den Bedürfnissen und Anforderungen an die Reinigung von Praxen. Ich würde gern erfahren, was bei der Reinigung durch eine externe Firma wichtig ist. Worauf kommt es Ihnen an?   Dafür habe ich eine kurze (10 Fragen 2 Minuten Zeitaufwand), anonyme Umfrage erstellt:  https://www.surveymonkey.de/r/958HZ8K   Ich würde mich sehr freuen, wenn ich einige Antworten erhalten würde.   Ich freue mich auf Ihr Feedback.   Viele Grüße
    • Von Selina
      Hallo,
      Leider wurde jahrelang unser QM Handbuch nicht weiter beachtet und wir müssen einiges nacharbeiten.
      Nun geht es darum zu jeder Tätigkeit eine Stellenbeschreibung zu erstellen, allerdings ich als Neuling habe keine Anhaltspunkte wo ich anfangen soll.
      Kann mir jemand eventuell weiterhelfen und mir sagen wo ich eine Vorlage oder auch schon fertige Stellenbeschreibungen finde an der ich mich orientieren kann?
       
      Vielen dank für die Mithilfe und liebe Grüße!
    • Von teramed
      Am Weiterbildungsmarkt für Medizinische Fachangestellte gibt es mit dem Fernstudium zum Praxismanager ein neues Ausbildungsformat. Dabei sind aktuell neben medizinischen Weiterbildungsinstituten wie Eumedias fast alle großen Ferninstitute beteiligt: ob SGD, ILS oder die Klett-Fernakademie. So ein großes Angebot deutet in der Regel auf eine große Nachfrage hin.
      Was ein Fernstudium einer engagierten Medizinischen Fachangestellten bringt, erfährst Du hier.
      Wann wird ein Praxismanager gebraucht?
      Der Trend zu größeren Praxiseinheiten hält an. Ob MVZ, Ausübungsgemeinschaften oder Praxisgemeinschaften: Durch Zusammenschlüsse können Ärzte Größenvorteile und Synergien nutzen.
      Mit zunehmender Größe lassen sich betriebliche Ressourcen besser nutzen, der Koordinationsaufwand steigt aber.
      Daher braucht eine große Einheit eine Art dispositiven Faktor oder eine koordinative Instanz. Auf gut Deutsch: einen Mitarbeiter, der die Ärzte von allen zeitraubenden administrativen Tätigkeiten entlastet.
      So hat sich der Beruf der "Arzthelferin als Erstkraft" weiterentwickelt:
      Dem Praxismanager obliegt die kaufmännische Führung einer Arztpraxis.
      Zum Aufgabengebiet gehört es, kleinteilige Abläufe in Finanzbuchhaltung und Abrechnung zu betreuen. Auch das komplette Personalwesen und die operative Umsetzung von Marketing-Maßnahmen gehören zum Berufsbild. Prädestiniert für den Job sind daher engagierte MFA mit Motivation und Potenzial für Führungsaufgaben.
      Denn: Sie kennen durch langjährige persönliche Erfahrung die Fallstricke, insbesondere im Umgang mit den gesetzlichen Krankenkassen, die einem Quereinsteiger mit reinem kaufmännischen Hintergrund fremd sind.
      Vorteile des Fernstudiums Praxismanagement
      Das Fernstudium hat für die MFA den Vorteil, dass sie studieren und gleichzeitig Geld verdienen kann. Selbst wenn vom pädagogischen Standpunkt die persönliche Nähe zum Dozenten beim Präsenzstudium vorzuziehen ist, können nur wenige MFA (oder Praxen) sich ein Sabbatical zwecks Aufstiegsfortbildung in das Praxismanagement leisten.
      Ein wesentlicher Vorteil ist, dass viele Kurse so aufgebaut sind, dass die MFA das theoretische Wissen gleich in der Praxis umsetzen kann. Betrachten wir daher die Inhalte von Fernstudiengängen für angehende Praxismanager etwas genauer.
      Fernstudium Praxismanagement - Inhalte
      Fernstudiengänge für angehende Praxismanager sind sich in ihren Grundzügen sehr ähnlich. Einen großen Teil des Lehrplans nehmen typische Management-Themen ein. Dazu zählen
      Führung und Führungstechniken Personalmanagement: solides Wissen für die tägliche Personalarbeit Kommunikation, insbesondere Kommunikation in Führungssituationen Prozess- und Projektmanagement und Wissen um das Themengebiet "Change" Controlling, Finanzierung und Steuern für wirtschaftlichen Erfolg der Praxis Praxisorganisation und Informationstechnik (IT, EDV) für die Praxis Praxismarketing Qualitätsmanagement Die Studierenden des Fernstudiums erhalten als Lehrmittel nach wie vor klassische Lehrbriefe oder Lehrhefte, aufgeteilt in verschiedene, aufeinander aufbauende Lektionen. Die Ausbildung findet mittlerweile auch über virtuelle Lernplattformen statt, über die sich die Studierenden mit Kommilitonen und Dozenten austauschen können.
      Ganz ohne Anwesenheit geht es jedoch auch im Fernstudium nicht. In der Regel sind das Seminare, in denen es um praktische Fertigkeiten geht, oder die der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen dienen.
      Institute, die diese Fernstudiengänge anbieten, haben zum Teil große anerkannte Fernhochschulen für medizinische Fortbildung als Kooperationspartner. Der Student kann nach einem solchen Fernkurs auf eine Fernhochschule wechseln, um dort einen Bachelor- oder Masterabschluss in einem Fach des Gesundheitswesens zu machen.
      Interessante Perspektiven für Medizinische Fachangestellte (MFA)
      Wer als Medizinische Fachangestellte einen Job im Praxismanagement anstrebt, dem hilft die entsprechende Weiterbildung an anerkannten Instituten. Hier bietet der Markt eine Fülle an Angeboten, die zum Teil auch den Weg zu akademischen Abschlüssen frei machen.
      Voraussetzung ist natürlich ein gehöriges Maß an Ehrgeiz, Selbstdisziplin und die Fähigkeit, sich autodidaktisch Wissen anzueignen. Virtuelle Lernwelten und obligatorische Präsenzseminare sorgen dafür, dass es im Fernstudium nicht zu einsam wird.
      Hast Du ebenfalls schon einmal über eine Weiterbildung zur Praxismanagerin oder zum Praxismanager nachgedacht - für Dich selbst als MFA oder - als Ärztin oder Arzt - für Deine Mitarbeiterinnen? Hier geht es zum Erfahrungsaustausch:
       


×

Wichtige Informationen

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung