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Frage

Hallo liebes Teramed Forum,

wir sind eine Allgemeinarztpraxis in Bayern. Nun stellt sich folgendes Problem. Wir haben keinen wirklich geeigneten Aufklärungsbogen für  Patienten für kleine Eingriffe, die in unserer Praxis gemacht werden. Egal wen man anspricht, sei es die KV, die Ärztekammer, den Hausaerzteverband, Fachverlage... es scheint niemanden zu geben, der hier etwas zu bieten hat. Hier scheint es eine Grauzone zu geben im Dschungel der gesetzlichen Vorschriften. Denn aufgeklaert  soll der Patient ja werden. Wie lösen diese Fragestellung andere Allgemeinarztpraxen?Haben sie sich selber einen Text zusammen gestellt oder gibt es doch irgendwo schon Vordrucke für Klein OPs die die Praxis absichern?

Auf Antworten freue ich mich und danke schon jetzt herzlichst für alle Ideen in diesem Bereich:)

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3 Antworten auf diese Frage

Recommended Posts

  • 0

Hallo Sitha,

ich habe mal unseren Aufklärungsbogen für kleinere chirurgische Eingriffe hier hochgeladen:

Für diese Eingriffe ist auch eine Aufklärung am gleichen Tag möglich, dies kann auch mündlich erfolgen, am besten in einem anderen Raum als der Eingriffsraum.

Damit die Patienten verstehen, was bei solchen Eingriffen vor sich geht, nutzen wir in einigen Fällen den obigen Aufklärungsbogen.

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  • 0

Hallo und willkommen auf Teramed :)

wir führen in unseren hausärztlichen Praxen (Allgemeinmedizin) auch regelmäßig kleinere chirurgische Eingriffe durch, v.a. Nävus-Entfernung zur histologischen Untersuchung,

Allerdings klären wir die Patienten nur mündlich am selbigen Tag über den Eingriff / Komplikationen auf.

Besser wäre es natürlich, dass wir dann, wenn ärztlich die Indikation für den Eingriff gestellt wird, dem Patienten einen Aufklärungsbogen geben würden.

Ich erinnere mich einen solchen Aufklärungsbogen für die kleine Chirurgie in meinen Unterlagen zu haben, ich werde diesen am Wochenende hochladen.

Spannend wäre es zu erfahren, wie die anderen Arztpraxen das Aufklärungsgespräch und das schriftliche Einverständnis handhaben.

 

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Lieber Herr Jaeger,

ganz herzlichen Dank für die prompte Antwort!! Inzwischen hat sich eine Mitarbeiterin der KV schlau gemacht, da es in Augsburg wohl hausintern wöchentliche Telefonkonferenzen gibt. Das Ergebnis blieb jedoch das Gleiche. Die KV hat in dieser Richtung leider nichts. Umso mehr hat uns Ihre Bemühung geholfen - DANKE nochmal!

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    • Von DoktaBob
      Hallo liebe Community,
      ich bin schon öfters hier auf Teramed gelandet und habe schon viel interessantes hier gefunden. Toll, dass es diese Seite gibt
      Mich würde interessieren welche gesetzlichen Mindestanforderungen an Praxisräumlichkeiten  gestellt werden.
      Konkret geht es um eine Praxisneugründung bzw. -übernahme.  Einige Fallstricke habe ich schon recherchiert... so fand ich u.a. diesen Artikel, wonach sich viele Vermieter wohl aus der Pflicht nehmen wenn sie Praxisräume vermieten, indem sie im Mietvertrag die Formulierung "Räume zur Nutzung als Praxis" verwenden. Dann seien die Mieter alleine dafür verantwortlich die gesetzlichen baulichen Anforderungen einzuhalten.
      Ich habe eine kleine Allgemeinarztpraxis mit einer Arzthelferin und 2 angestellten Hilfskräften. Nach einer Modernisierungsmaßnahme möchte mein bisheriger Vermieter den Vertrag nicht mehr verlängern bzw. nur noch wenn ich das doppelte der jetzigen Miete zahle (statt 15,-/qm nun 30€/qm). Ich bin noch einer der wenigen Einzelkämpfer unter den Ärzten und kann mir das bei meiner jetzigen Praxisfläche nicht mehr leisten. Ich bin nun gezwungen in den kommenden 4 Monaten neue Räume zu suchen.
      Da die Mieten insgesamt massiv gestiegen sind, Frage ich mich wie "klein" darf meine Praxis eigentlich sein? Welche Räume braucht man unbedingt, auf welche kann man verzichten?
      Reicht auch eine Toilette, wenn die baulichen Maßnahmen zur Installation einer zweiten Toilette (für's Personal) mit zu hohen Kosten verbunden sind?
      Gelten eventuell manche Vorschriften erst ab einer bestimmten Mindestanzahl von Mitarbeitern? 
      Laut den Hygienevorschriften, die ich hier schön zusammengefasst gefunden habe müsste  ich mindestens einen Personalumkleideraum, einen Aufbereitungsraum mit reiner & unreiner Zone, einen Entsorgungraum und ggf. noch einen Lagerraum haben. Ich konnte dazu aber keine rechtsgültigen Quellenangaben finden.
      Andererseits habe ich aber auch schon Praxen gesehen, wo es nur 3 oder 4 Räume gab: die Praxen hatten zwar nur ein paar Stühle im Gang statt einem Warteraum, aber vermutlich Dank gutem Termin-Management liefen die Praxen auch ganz gut... tolerieren die Inhaber dieser Praxen das erhöhte Haftungsrisiko einfach oder dürften sie das eigentlich gar nicht und wurden einfach nur noch von keiner Aufsichtsbehörde kontrolliert?
      Wo kann man die räumlichen  Anforderung an Praxisgewerbeimmobilien noch nachlesen bzw. erfragen? Bei KBV möchte ich nicht direkt fragen, um nicht irgendwelche schlafenden Hunde zu wecken...
       
       
       
       
       
    • Von KoelnDoc
      Liebe Gemeinde der Wissenden,
      welche Methode, welches Programm oder welchen Dienst nutzen Sie, um Patientendaten, interne und externe Dokumente sowie ggf. E-Mails und Faxe gesetzeskonform revisionssicher zu archivieren? Mit welchen Kosten rechnen Sie?
      Vielen Dank für Ihre Nachrichten - Beste Grüße
    • Von Deuser Praxismanager.de
      Hallo Forum,
      da es im Bereich Datenschutz angesichts der realen Abmahngefahr und der horrenden Bußgelder (20 Mio €) und die ganze Sache droht, real Existenzen zu vernichten (kein Scherz)  gerade mächtig brennt, haben wir eine Aktionsseite gestartet:
      https://www.arzt-datenschutz.de
      Highlights:
      Datenschutzerklärungs-Generator für die Praxishomepage – einzigartig in D und GRATIS Unsere Präsi zum DS (laufend aktualisiert (in 10 Min gut informiert, speziell für Nichjuristen) Staatlich bezuschusste Beratung zur Umsetzung eines kompletten Datenschutzmanagements in der Praxis (mit Zuschuss 1500 – 2400 €) Feedback willkommen, bin gespannt!
      Joachim Deuser
    • Von Deuser Praxismanager.de
      Liebes Forum,
      mich würde interessieren, ob jemand mit den neuen Systemen wie T2med, Redmedical, Doc Cirrus aussieht, hat da jemand Erfahrung, d.h. die Systeme im Einsatz? Meines Wissens nach sind die z.B. bei T2med immer noch viel am entwickeln... Lt. KV-Installationsstatistik weniger als 0,1% Marktanteil (was bei neuen Systemen ja nicht ungewöhnlich ist. Aber wenn 5000 Ärzte lt. Homepage schon getestet haben, macht mich das doch ein wenig nachdenklich...)
      Viele bisherige Systemanbieter setzen ja noch auf das alte Geschäftsmodell: Wenn Ärzte und Mitarbeiterinnen über das langsame System klagen, verkaufe ihnen alle paar Jahre einen neuen dicken Server und neue Rechner für >10.000 €. Bin gespannt, wie lange das die Praxisinhaber noch mit sich machen lassen...
      Praktisch alle EDV-Programme laufen ja sehr gut in kleinen Praxen. Meine Erfahrung: Je größer die Praxis ist (ab so 10-15 Arbeitsplätze), desto weniger Programme eignen sich. Wenn man auf der Suche nach einem neuen System ist, sollte man sich m.E. von der klassischen Client-Server-Technologie verabschieden (d.h. Daten auf dem Server, Programm läuft auf jedem Rechner), sondern sich die neuen Systeme mal ansehen.
      Wir haben vor kurzem für einen Klienten (Großpraxis 7 Ärzte) mal eine neutrale Recherche durchgeführt (mit Pflichtenheft und allem). Der Kunde hat sich für Doc Cirrus entschieden, da die nicht zu groß und nicht zu klein (und daher auch flexibel sind) sind und ein sehr stabiles System haben, das auch auf > 50 Rechnern sehr stabil läuft. Die Patientendaten liegen auf einem Datenwürfel / (NAS), und das Programm läuft über den Browser im Intranet (nicht Internet), ist also sicher nach außen hin und geht auch, wenn das Internet nicht läuft. Damit entfällt schonmal die Investition in neue Praxiscomputer, die alten werden einfach weitergenutzt. Die Daten liegen sicher in der Praxis (was ich aus Datenschutzaspekten wichtig finde) und nicht in einer Cloud... Und die Preise waren auch mehr als ok, was auch ein Kriterium ist...
      Würde mich über Rückmeldungen aus der Praxis freuen, wenn sie mit einem der neuen Systeme arbeiten, danke :-)
      Viele Grüße,
       
      Joachim Deuser
       


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