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Frage

Guten Morgen an alle Anwesenden, die Versorgung von Verbandsmittel läuft bei uns bisher so:  Plegedienst, Wundschwester oder wer auch immer, ordert bei uns das Rezept. Nachdem ich Allevyn und Bitaine durch preiswertere Produkte ausgetauscht habe :P, geht es zurück und wird durch die Pflegekräfte irgendwo (wo eigentlich? Gibt's da vertragliche Verpflichtungen) eingelöst. Leider ist mir jetzt aufgefallen, dass unser Patient noch lange nicht das bekommen muss, was wir verordnet haben. Beispiel: Rezept über Salbenkompessen (Hersteller mal nebensächlich) in der passenden Größe 7,5 x 10. Beim Hausbesuch stelle ich fest, da liegen Salbenkompressen in 20x30. Aus denen wird das passende Stück rausgeschnitten und der Rest 3 Tage später genauso verwendet :angry:  Verordnet Ringerlösung zum Spülen: 6x250 ml (2 größere Wunden). Was steht da? 1 Liter Flasche mit Kanüle drin und Spritze drauf :angry:   Fazit: Ab sofort übernehmen wir die Wundversorgung selber. Denn allein für diese Hygienemängel könnte ich ausflippen.

Aber wie ist es möglich, dass da nichtverordnete Materialien verwendet wurden? Was ist mit unseren Rezepten passiert bzw dem Material? Es darf doch nicht ausgetauscht werden, wenn konkret angegeben wird, was verwendet werden soll! 

Darf die Praxis die Rezepte, nach Einwilligung der Patienten, selber irgendwo einlösen und so absichern, dass der Patient genau das bekommt was er kriegen soll? Könnte ich die Rezepte z.B. direkt an den Hersteller schicken oder gibt es da ähnliche vertragliche Bindungen (bestimmte Apotheke oder Sanihaus) wie bei Hilfsmitteln? Ich habe keine Lust mehr zuzusehen, wie sich bestimmte Unternehmen/Personen auf Kosten "meiner" Patienten bereichern und diese zusätzlich auch noch gefährden. Also welche Möglichkeiten hat eine Praxis, die Patienten mit dem rezeptierten Materialien zu versorgen?

lg Alex

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2 Antworten auf diese Frage

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Hallo Alex, hallo zusammen !!

Das Problem hatten wir leider auch, dass die Apotheken was anderes rausgeben oder das " x2 sicc !!!" wieder übersehen wird. Mittlerweile arbeiten wir nur noch mit 2 Apotheken zusammen, die ich zu Praxiszeiten telefonisch erreichen kann um Fehler direkt ausbügeln zu können. Ausserdem wird die Ware direkt in die Praxis geliefert oder ggf. auch zu den Patienten nach Hause gebracht. Vllt. wäre das auch eine Möglichkeit für dich bzw für eure Praxis ...(Denn wenn du den Ansprechpartner hast der das RP bearbeitet hat und ihn auf die Fehler hinweist passiert das nicht sooo häufig ein 2. Mal  :D!!!)  LG Anja 

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  • 0

Hallo Alex, das ist Betrug und nichts anderes.

es gibt für Dich mehrere Möglichkeiten: 

was nicht in Betracht kommt ist das weiter zu tolerieren.

1. statt der angeforderten Materialien das Aufschreiben, was geliefert wurde.( das Hygieneproblem bei den angebrochenen Materialien sehe ich nicht so streng, die Wunden sind ja nicht steril)

2. Wechsel des Wundberaters in Abstimmung mit d. Patienten

3. Betrugsanzeige in Abstimmung mit d. Patienten ( und der Kranken Kasse)

4. wundmanagement selber übernehmen, Verbandswechsel durch Pflegedienst.

was für Dich passt, musst Du selber abschätzen.

Schön wäre eine Rückmeldung wie es weiterging.

 

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