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Anonym

Vakuumflaschen für Aderlasstherapie auf Sprechstundenbedarf


Frage

3 Antworten auf diese Frage

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Jeder sollte sich bei der für ihn zuständigen KV danach erkundigen. Sprechstundenbedarfsvereinbarungen werden von jeder KV mit den zuständigen Landesverbänden der Krankenkassen abgeschlossen. Was in BaWü gilt, gilt noch lange nicht in Bayern, RLP oder Nordrhein. Meines Wissens kann man die jeweils gültige Vereinbarung im geschlossenen Mitgliederbereich der Webssides der zuständigen KV herunterladen.

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Nach Rücksprache mit KV Baden-Württemberg können die Vakkumflaschen auf Sprechstundenbedarf aufgeschrieben werden.

Wichtig ist, dass nicht "Ozon-Vakuumflaschen" sondern nur "Vakuumflaschen" rezeptiert wird.

Also z.B.:

10 Vakuumflaschen mit Überleitungsbesteck zur Wunddrainage und therapeutischen Aderlass

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vor 9 Stunden schrieb Ruth Venus:

Jeder sollte sich bei der für ihn zuständigen KV danach erkundigen. Sprechstundenbedarfsvereinbarungen werden von jeder KV mit den zuständigen Landesverbänden der Krankenkassen abgeschlossen. Was in BaWü gilt, gilt noch lange nicht in Bayern, RLP oder Nordrhein. Meines Wissens kann man die jeweils gültige Vereinbarung im geschlossenen Mitgliederbereich der Webssides der zuständigen KV herunterladen.

Vielen Dank für den Hinweis: ja, jede KV hat ihre eigenen Regelung.

Im geschlossenen Mitgliederbereich unserer KV finden sich solche Informationen nicht, man muss dann anrufen und eventuell um eine schriftliche Bestätigung bitten.

Gerechterweise muss man sagen, dass sich immer mehr Informationen auf den offiziellen Webseiten der KVen befinden.

In der Praxis läuft es aber so:

  1. Der Patient braucht einen Aderlass
  2. die Ärztin / Arzt lässt Vakuumflaschen bestellen
  3. es werden die schon immer bekanten und verwendeten Ozonflaschen auf Sprechstundenbedarf bestellt, kennt man halt
  4. nach 8 bis 12 Monaten erhält man den Miniregress: Ozonflaschen können nicht auf Sprechstundenbedarf aufgeschrieben werden? Anruf bei der KV: richtig, Ozonflaschen dürfen nicht
  5. jetzt kann man entweder das Blut in einen Stahleimer ablaufen lassen (kann eine Sauerei werden, wird auch oft bei der Ascites-Punktion noch gemacht) oder versuchen die Ozonflaschen auf den Patienten zu rezeptieren

Viele Ärzte haben aus solchen Gründen aufgehört bestimmte Therapien / Diagnostische Untersuchungen durchzuführen. Weitere Beispiele sind die Aszites-Punktion und das Legen eines transurethralen Katheters, welch aus der ambulanten Praxis verschwunden sind. Manchmal wird sogar bei Patienten unter Chemotherapie die notwendige wöchentliche Blutbildkontrolle zum Problem.

Interessant wäre, wie die niedergelassenen Ärzte solche Informationen vor 15 Jahren erhalten haben.

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      Fazit
      Praxen, die ihren Patienten schnell zu einem kurzfristig freien Termin verhelfen wollen, achten daher darauf, dass die Mitarbeiter alle Terminfunktionalitäten kennen und E-Mailadresse, Mobilnummer oder auch What´s App Account zum Patienten erfassen. Die Servicequalität einer Praxis insgesamt entscheidet über ihren Erfolg - und nicht allein der statistische Privatpatienten-Anteil von 13%.
      Freundlicherweise bereitgestellt von
      Hartriegel Consulting
      Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für das Gesundheitswesen
      https://www.hartriegel-healthcare.de/
       
    • Von MFAimNetz
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