Jump to content

Recommended Posts

In unserer Praxis wurde in den Jahren 2008 bis heute für eine Patientin Competact auf Kassenrezept verschrieben. Von 2008 bis 2010 hielten wir ständig Rücksprache mit der betreffenden Krankenkasse für ein OK. Dieses bekamen wir immer anstandslos. Da wir dieses Medikament in die Dauermedikation übernommen haben, wird auch nicht angezeigt, dass dieses nicht verschrieben werden darf. Bei Albis erfolgt die Mahnung bzw. der Hinweis ausschließlich über die Arzneimitteldatenbank.

Nach 2010 baten wir die Krankenkasse nicht mehr um Erlaubnis und vorordneten dieses ohne Hinweis oder Warnung seitens unseres Praxissystem weiter.

Letzte Woche kam dann Nachricht von der Krankenkasse. Von 2011 bis 2016 müssen wir die Kosten für das Medikament zurückzahlen.

 

Natürlich hat die Krankenkasse das Recht dazu, weil der Fehler, zwar unbewusst, von uns gemacht wurde.

Meinen Ärger gegenüber der Krankenkasse aber mindert das nicht....

Warum brauchen die 5 ganze Jahre, um uns mitzuteilen, dass wir ein Medikament nicht auf Kassenrezept verordnen dürfen??? Warum zahlen diese 5 Jahre anstandslos den Apotheken die entstandenen Kosten und wälzen diese auf uns ab.

Gibt es für solche Fälle eine Verjährungsfrist?

Wir jedenfalls bekommen 5 Jahre später von keiner Krankenkasse mehr Geld, egal für was....

Weiß hier jemand Rat?

 

Vielen Dank

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
  • Aktives Mitglied

Hallo Silmaxim,

über Pioglitazon findet mach beispielsweise folgendes im Netz:

"Die Arzneimittel Actos ®/Pioglitazon sowie Competact ®/Pioglitazon und Metformin. Diese verschreibungspflichtigen Arzneimittel sind durch einen Beschluss des G-BA von der Verordnungsfähigkeit zu Lasten der GKV ausgeschlossen, weil ihre Verordnung unzweckmäßig bzw. unwirtschaftlich ist. Theoretisch gesehen lässt sich Pioglitazon in medizinisch begründeten Einzelfällen als letzte therapeutische Wahl verordnen, wenn definitiv keine anderen Behandlungsmöglichkeiten für den vorliegenden Diabetes mellitus bestehen. Dies muss entsprechend begründet werden und sollte vorab mit der zuständigen Krankenkasse geklärt werden."

Quelle: Datei herunterladeninfopharm 1 2015 (pdf 241 KB ) - Kassenärztliche ...

Eventuell läßt sich ja mit dem "medizinisch begründeten Einzelfall" was erreichen? Ich denke aber die Chancen sind gering...

Schade auch, dass die Apotheke Euch nicht zumindest einmal auf das Problem hingewiesen hat.

Liebe Grüße!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Beteilige Dich an der Unterhaltung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später anmelden. Wenn Du bereits Mitglied bist, dann melde Dich an um einen Beitrag in Deinem Namen zu schreiben.
Beachte:Dein Beitrag muss erst von einem Moderator freigeschalten werden, bevor dieser sichtbar wird.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingefügt.   Alternativ als einfachen Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Lädt...
  • Wer fährt keine selbstständigen Hausbesuche?

    Hallo Ihr Lieben, Für eine Studie im Rahmen meiner Doktorarbeit zum Thema Delegation ärztlicher Aufgaben der MLU Halle suchen wir noch 1-2 Medizinische Fachangestellte der Hausarztpraxis, die KEINE selbstständigen Hausbesuche fahren und auch KEINE  Zusatzqualifikation wie VERAH oder NäPa besitzen. Die Studie beinhaltet eine Fokusgruppendiskussion mit 5-8 weiteren Teilnehmer/innen.  • Dauer: 1,5 h • Ort: online •  Aufwandsentschädigung: 50€ Kontakt über Tatjana.steybe@uk-

    Tatjana Marie
    Tatjana Marie
    Forum, Fragen & Antworten

    Drei Ärzte - wie viele MFAs?

    Hallo zusammen, mich würde interessieren, wie viele MFAs man in einer Praxis mit drei Ärzten benötigt. Ich arbeite in einer Praxis für Orthopädie. Es gibt drei Ärzte und vier MFAs (2x Vollzeit und 2x Teilzeit mit 20Std., d.h. drei Vollzeitstellen). Ich finde es bleibt immer Arbeit liegen - die Bürokratie wird ja auch nicht weniger. Ist das überhaupt zu schaffen? Wie sind da Ihre Erfahrungen und wie viele MFAs haben Sie für wie viele Ärzte bei sich in der Praxis? Vielen Dank im Voraus!

    Gurmel
    Gurmel
    Forum, Fragen & Antworten 5

    Weiterbildung zur Diabetesassistentin

    Hallo, ich Interessiere mich schon länger für die Weiterbildung zur Diabetesassistentin. Ich arbeite in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis mit 3 Ärzten, wovon einer auch Facharzt für Diabetologie ist. Ich hätte die Möglichkeit noch für November einen Kursplatz zu bekommen.  Nun meine Frage: hat jemand diese Weiterbildung gemacht, der nicht in einer reinen Diabetologiepraxis arbeitet? Ich habe "Angst", dass es evtl. zu anspruchsvoll sein wird, da die Tätigkeiten in meiner Praxis j

    Mimi1973
    Mimi1973
    Forum, Fragen & Antworten 1

    Aushanggesetze - ein Link würde reichen

    Hat jemand einen Link auf Aushanggesetze im Internet? Also kein Abo auf Textsammlung, auch kein allgemeiner Link auf www.gesetze-im-internet.de sondern einen Link auf eine Linksammlung der Gesetze, die für eine Arztpraxis relevant sind. Sowas sollte die KV eigentlich anbieten, aber ich finde nichts dazu weil jeder mit Textabos Geld machen will, auch KV, Virchowbund etc.  

    Praximus
    Praximus
    Forum, Fragen & Antworten 3

    Humor im MFA-Berufsalltag - Was fällt euch dazu ein? :)

    Hallo zusammen,  mich würde total interessieren... 1. Welche Rolle spielt Humor in eurem Berufsalltag als MFA? 🤔  2. Habt ihr ein Beispiel für eine humorvolle Situation aus eurem Berufsalltag? 😃 3. Und: Seid ihr noch in der Ausbildung zur MFA?💉   --> Schreibt einfach in die Kommentare, was euch einfällt! 💡 *** Jede einzelne Antwort würde mich bei meiner Promotion zum Thema "Humor im Berufs- und Ausbildungsalltag von MFA" sehr unterstützen 💪🤓  (Die Einhaltu

    juraec
    juraec
    Forum, Fragen & Antworten
×
×
  • Neu erstellen...

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten.

Datenschutzerklärung