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Kunsperfrisch

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Über Kunsperfrisch

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Weitere Informationen

  • Tätigkeit
    Dienstleister
  • Fachrichtung
    Dermatologie
  1. Kunsperfrisch

    Datenschutzgesetze

    Hallo, um den Anforderungen der EU-DSGVO zu genügen, muss eine Dokumentation zum Umfang des ausgeübten Datenschutzes erstellt werden. Dies kann man bei entsprechender Sachkunde selbst machen. Ein Aufstellung habe ich beigefügt. Regelmäßig dürfte diese Kenntnis weder bei Arzt/Ärztin noch MFAs vorliegen. Der IT-Berater darf die Dokumentation nicht erstellen, weil sie Rechtsberatung ist, die nur von Rechtsanwälten vorgenommen darf (es sei denn man kann es selber). Eine Aufstellung der Dokumentation habe ich beigefügt. Bei mehr als 10 Mitarbeitern (ohne Reinigungskräfte und Praxisinhaber) ist ein Datenschutzbeauftragter zu benennen und in der Praxis oder auf der Homepage bekannt zu machen. Der Datenschutzbeauftragte kann ein Mitarbeiter oder ein beauftragter Dritter sein, nicht aber der Praxisinhaber. Der Datenschutzbeauftragte soll den Patienten zur Verfügung stehen, hat aber auch die Schulungen durchzuführen und die Sicherheitsmaßnahmen zu überwachen (Passwortwechsel, Zugang zum Server-Raum). Für diese Leistungen werden teilweise 200,00 € im Monat verlangt. Es gibt auch deutlich preiswertere Anbieter, die den Service gegen einen Pauschalbetrag erbringen. Ich helfe hier gerne weiter. Datenschutz_Check-up_1.pdf
  2. In der Praxis meiner Frau (Dermatologin) setzen wir Tomedo ein. 75% aller Termine werden online gebucht. Das Angebot für PKV oder GKV-Patienten lässt sich steuern. Der Termin geht, wenn der Pat. erkannt ist, direkt in die Karteikarte. Seit es bei der VHS Kurse für Senioren (75+) gibt, das Internet zu benutzen, buchen selbst Hochbetagte online. Das einzige Hindernis für diese Gruppe ist nicht der Internetzugang, - die Herrschaften haben keine E-Mail-Adresse ! - und die wird von den Systemen regelmäßig abgefragt, um die Buchungsbestätigung zu versenden. Die jüngeren Generationen buchen über what´s app, aber das ist datentechnisch nicht sauber - aber, weil wie eine "Seuche" kaum abstellbar. Terminkorrekturen sind für den Pat.- ebenso einfach wie die Buchung selbst. Die Systeme von samedi oder doctena sind ein teurer Witz, weil sie die Mitarbeiter nicht wirklich entlasten. Online-Terminierung funktioniert nur, wenn man sich darauf einlässt, alle Termine, online zu vergeben. Wenn man aber ständig versucht Slots für PKV-Pats zu öffnen oder nur diesen einen schnellen Termin zu verschaffen, dann bringt die ganze Geschichte nichts, da der Aufwand der Administration zu hoch ist. Wer mehr wissen möchte, kann mich gern kontaktieren.
  3. Kunsperfrisch

    Alte Praxis-EDV - Neue Generation Praxis-EDV

    Hallo zusammen, ich bin Berater - und die wissen immer alles besser... :-) Ein Systemwechsel ist immer auch ein Paradigmenwechsel und belastet alle Beteiligten. Abhängig vom aktuell eingesetzten System sind die Vorteile eines neuen Systems zu erarbeiten. Regelmäßig gibt es erhebliche operative Vorteile aber auch kostenseitige. Diese mögen die emotionellen Bedenken anfangs nicht vom Tisch wischen. Ich kann nur empfehlen, sich hinzusetzen, die aktuellen Kosten zu addieren (dazu gehören auch die Kosten für den Druck über x verschiedene Drucker), die Kosten des IT-Helfers vor Ort und die Zeit, Release einzuspielen und Datensicherung zu betreiben. Am Ende ist das Erstaunen groß, aber die Ungewissheit eines Wechsels bleibt. Die Herausforderung kann man meistern, denn die Arbeit - die Verwaltung von Patienten und Praxis bleibt dieselbe. Es sieht nur alles ein wenig anders aus. Erfahrungsgemäß muss man eine Woche Zeit investieren und dann läuft´s ( mit oder ohne Berater). Wichtig ist aber der Prozess der Erkenntnis, dass man ein neues System braucht. Dieser entspricht in etwa der Überzeugung, dass man sich operieren lassen sollte - oder auch nicht.
  4. Kunsperfrisch

    Freie Arzttermine gibt es nicht, oder doch?

    Nach großer politischer Diskussion im Jahre 2015 über lange Wartezeiten auf einen Termin beim Arzt – und zwar in dieser allgemeinen Form - verpflichtete der Gesetzgeber die Kassenärztlichen Vereinigungen zu Einrichtung sogenannter Terminservicestellen. Aufgabe der Terminservicestellen ist es dafür zu sorgen, dass der gesetzlich versicherte Patient bei dringendem Behandlungsbedarf innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt oder Psychotherapeuten wahrnehmen kann. Termine bei Haus-, Kinder- und Jugendärzten, Zahnärzten und Kieferorthopäden werden nicht vermittelt. Gleiches gilt für Termine für fachärztliche Routine- und Vorsorgeuntersuchungen. Die Einrichtung der Terminservicestellen wurde insbesondere damit begründet, dass Kassenpatienten dreimal länger auf einen Termin warten müssten, als Privatpatienten. Nach einer repräsentativen Studie des WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) – Ende 2006 hätten 25% der Kassenpatienten länger als 14 Tage auf einen Termin warten müssen, wogegen es nur 8 % bei den Privatpatienten gewesen sein sollen. Rein statistisch ergeben sich Zweifel an dieser Annahme, da nur 13 % der Bevölkerung sich zu den Privatpatienten zählen können Der Autor hat hier nicht die Absicht, die einzelnen Werte und den Zeitpunkt der Erhebung und auch die generelle Tendenz, die man daraus ableiten könnte, in Frage zu stellen. Er hinterfragt vielmehr, ob die bewusste Bevorzugung von Privatpatienten nur eine Mitursache ist, oder ob die Gründe für eine langfristige Terminvergabe andere sind als der Patientenstatus, und ob diese Gründe in der Organisation der Praxen zu finden sind. Optimales Terminmanagement in der Arztpraxis Viele Praxen setzen noch eine Praxissoftware ein, die eine schnelle Findung freier Termine einfach nicht erlaubt. Insbesondere bei größeren Praxen müssen die Mitarbeiter Arzt für Ärztin und Tag für Tag durchsuchen, um eine freien Termin zu finden. Und dieser Termin findet sich am schnellsten, wenn man mal schnell drei Monate weiter springt, denn da ist, oh Wunder, noch alles frei. Die Realität zeigt aber, dass durch tägliche Terminabsagen oder No-Shows jeden Tage Termine frei werden, die auch einem wartenden Patienten angeboten werden können. Und ist es nicht das Programm, dass die Suche nicht erlaubt, so sind es die Mitarbeiter, die die Suchfunktion nicht kennen oder beherrschen. Der Verfasser hat leider die deutliche Erkenntnis, dass gerade das Nichtwissen um die Funktionalität der Kalender noch häufiger anzufinden ist, als die fehlende Funktionalität selbst. Diese Situation kann jede Praxis verbessern. Mit steigender Internetakzeptanz der älter werdenden Generation steigt auch die Nutzung der diversen Online-Kalender, die aber vielfach – auch aufgrund datenschutzrechtlicher Vorgaben – nicht mehr als ein E-Mail-System sind, mit dem der Patient zu einem gekennzeichneten Slot einen Termin anfragen kann. Dies gilt insbesondere für die über „dasörtliche“ oder die Bewertungsportale angebotenen Terminanfragen. Am Ende machen gerade diese Kalender dem Praxis-Team mehr Arbeit als ein Anruf, wenngleich diese in ruhigeren Minuten Beantwortung findet. Die Online-Kalender führen daher zwar schneller zu einer Terminfindung, aber nicht immer zu einem früheren Termin. Die generellen Vorteile einer online-Terminierung haben die Beteiligten aber schon erfasst. Schaut man sich versuchsweise einmal Ärzte einer bestimmten Fachgruppe an, und testet für eine Online-Terminanfrage die Versicherteneigenschaft Kasse/ Privat aus, so kann man feststellen, dass der Privatpatient regelmäßig ein früheres Terminangebot erhält als der Kassenpatient. Durch diese Praxis bestätigt sich dann allerdings wieder das Klischee, dass Privatpatienten bevorzugt werden. Und wenn die Technikerkrankenkasse derzeit die Einschaltung von Online-Kalendern für Arztpraxen subventioniert, dann erweist sie ihren Versicherten gegenüber so agierenden Ärzten wohl einen Bärendienst. Abhilfe kann eigentlich nur ein weiterer regulativer Eingriff schaffen, indem eine Kategorisierung in den Online-Kalender nach Privat oder Kasse untersagt wird. Aber braucht man den wirklich? Wenn die Praxis den generellen Vorteil einer Online-Terminierung erkannt hat, wird sie diesen auch weiter nutzen wollen, ohne dass der Privatpatient hier deutlich bevorteilt werden muss, den es finden sich tagtäglich immer Termine, die kurzfristig aus den oben genannten Gründen vergeben werden können, wenn der Patient erreichbar ist. Fazit Praxen, die ihren Patienten schnell zu einem kurzfristig freien Termin verhelfen wollen, achten daher darauf, dass die Mitarbeiter alle Terminfunktionalitäten kennen und E-Mailadresse, Mobilnummer oder auch What´s App Account zum Patienten erfassen. Die Servicequalität einer Praxis insgesamt entscheidet über ihren Erfolg - und nicht allein der statistische Privatpatienten-Anteil von 13%. Freundlicherweise bereitgestellt von Hartriegel Consulting Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für das Gesundheitswesen https://www.hartriegel-healthcare.de/
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