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5 Ergebnisse gefunden

  1. Version 1.0.0

    312 Abrufe

    Mit dem ansprechenden Flyer das Hausarztprogramm / die hausarztzentrierte Versorgung leicht erklärt! Konkrete Vorteile des HausarztprogrammsMehr Zeit für den Patienten durch verringerten VerwaltungsaufwandErweiterte Gesundheitsuntersuchung (jährlich, erweiterte Laborwerte, je nach Kasse)Viele rabattierte Arzneimittel sind zuzahlungsfrei, die Rezeptgebühr entfällt (je nach Kasse)Qualitätsgesicherte hausärztliche Versorgung, Behandlung nach medizinischen Leitlinien auf dem aktuellen wissenschaftlichen StandIn der Regel Wartezeit von max. 30 Minuten in der TerminsprechstundeMindestens eine Früh-, Abend- oder Samstagsterminsprechstunde pro Woche für BerufstätigeDer Hausarzt kann den gesamten Behandlungsablauf abstimmenErhalt der Arztpraxis durch weniger BürokratieRahmenbedingungen im HZVBei einer Teilnahme des Patienten an der hausarztzentrierten Versorgung sollte folgendes beachtet werden: Teilnahme freiwillig, keine zusätzlichen KostenVerbindliche Wahl eines Hausarzt für mindestens 12 Monate, natürlich weiterhin freie Arztwahl innerhalb der GemeinschaftspraxisAbstimmung der notwendigen Facharzttermine mit dem Hausarzt, außer im Notfall, sowie Gynäkologen, Augenärzte und ärztliche NotfalldiensteKündigung des HausarztprogrammEine Kündigung des Hausarztprogramms ist aus verschiedenen Gründen möglich, dieser sollte der Krankenkasse mitgeteilt werden. Frühestens nach Ablauf eines Teilnahmejahres und fallses zur einer Störung des Arzt-Patienten-Verhältnis kommtder Hausarzt nicht mehr am Hausarztprogramm teilnimmtdie Entfernung zur Praxis für Sie nicht zumutbar ist

    Kostenlos

  2. Erster Ansprechpartner für Patienten bei jeder Arzt von Gesundheitsproblemen: In den meisten Fällen der Hausarzt. Dieser übernimmt die Erstversorgung und bei Bedarf die Überweisung an Fachärzte. Diese Erstversorgung der Patienten durch Hausärzte ist vom Gesetzgeber gewollt und als sogenannte "hausarztzentrierte Versorgung" eingerichtet und gefördert worden. In diesem Hausarztmodell soll die Versorgung der Patienten von einem Arzt als Gatekeeper bestmöglich koordiniert werden. Doch welche Vorteile bietet das Hausarztprogramm den Patienten - und zu welchen Bedingungen? Mit diesem ansprechenden Flyer lässt sich das den Patienten leicht vermitteln. Vorteile für Arzt und Gesundheitssystem Hinter der hausarztzentrierten Versorgung steht der Gedanke, dass sich durch die Koordination der Behandlung durch den Hausarzt Kosten einsparen lassen, indem die Patienten nicht sofort von sich aus mehrere Fachärzte aufsuchen. Außerdem wird davon ausgegangen, dass der Hausarzt die bestmögliche Versorgung für seine Patienten am besten einschätzen und koordinieren kann, da er seine Patienten oftmals schon über viele Jahre kennt. Zudem werden mit der hausarztzentrierten Versorgung doppelte oder mehrfache Leistungen - und die damit verbundenen Kosten - vermieden, wie zum Beispiel mehrfache Befunderhebungen, Patientenanamnesen oder Röntgenuntersuchungen. Vorteile für Patienten Der Vorteil in der hausarztzentrierten Versorgung (unabhängig von dem organisatorischen Hintergrund) für die Patienten besteht eben gerade in dem besonderen Vertrauensverhältnis, das diese zu ihrem Hausarzt aufbauen können: Er wird für nahezu jedes gesundheitliche Problem ein offenes Ohr haben und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Hausarzt erhält oft ein umfassendes Bild von der Lebenssituation und kann häufig besser bestimmte Krankheitsgeschehen einschätzen, weiter behandeln oder weiterbehandeln lassen, als es ein Arzt könnte, der den der Patient zum ersten Mal zu Gesicht bekommt. Für die Patienten kommt es außerdem durch diese Art der Versorgung zu erheblichen Einsparungen, nicht zuletzt an wertvoller Zeit. Zu einem, da der teilnehmende Hausarzt in diesem Programm mit weniger Bürokratie zu kämpfen hat als ohne die hausarztzentrierte Versorgung. Zum anderen, da bei jedem weiteren (Fach-)Arztbesuch auch wieder Wartezeiten anfallen würden. Bei vielen Fachärzten wartet man zudem lange auf den ersten Termin. Besser also, wenn die wirklich notwendigen Maßnahmen direkt vom Hausarzt koordiniert werden. Konkrete Argumente für das Hausarztprogramm Mehr Zeit für den Patienten durch verringerten Verwaltungsaufwand Erweiterte Gesundheitsuntersuchung (jährlich, erweiterte Laborwerte, je nach Kasse) Viele rabattierte Arzneimittel sind zuzahlungsfrei, die Rezeptgebühr entfällt (je nach Kasse) Qualitätsgesicherte hausärztliche Versorgung, Behandlung nach medizinischen Leitlinien auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand In der Regel Wartezeit von max. 30 Minuten in der Terminsprechstunde Mindestens eine Früh-, Abend- oder Samstagsterminsprechstunde pro Woche für Berufstätige Der Hausarzt kann den gesamten Behandlungsablauf abstimmen Erhalt der Arztpraxis durch weniger Bürokratie Rahmenbedingungen im HZV Bei einer Teilnahme des Patienten an der hausarztzentrierten Versorgung sollte folgendes beachtet werden: Teilnahme freiwillig, keine zusätzlichen Kosten Verbindliche Wahl eines Hausarzt für mindestens 12 Monate, natürlich weiterhin freie Arztwahl innerhalb der Gemeinschaftspraxis Abstimmung der notwendigen Facharzttermine mit dem Hausarzt, außer im Notfall, sowie Gynäkologen, Augenärzte und ärztliche Notfalldienste Kündigung des Hausarztprogramm Eine Kündigung des Hausarztprogramms ist aus verschiedenen Gründen möglich, und zwar: Frühestens nach Ablauf eines Teilnahmejahres oder früher, falls es zur einer Störung des Arzt-Patienten-Verhältnis kommt, der Hausarzt nicht mehr am Hausarztprogramm teilnimmt oder die Entfernung zur Praxis für den Patienten nicht mehr zumutbar ist. Der Grund sollte der Krankenkasse mitgeteilt werden. Flyer zum Hausarztprogramm Für eine verständliche Erklärung des Hausarztmodells kann dieser ansprechende Flyer (PDF) genutzt werden. Download des HZV-Flyers als PDF hier Teile diesen Beitrag, wenn er Dir gefällt, oder hinterlasse Deine Meinung als Kommentar im Forum!
  3. teramed

    Das Tauziehen um das aut-idem-Kreuz

    Jeden Tag das Gleiche: "Ich möchte ein Kreuzchen", fordert der Patient - und dann müssen wir erst einmal diskutieren und erklären, was das "Kreuzchen" bedeutet und welche Auswirkungen es für Patienten und Arztpraxis haben kann. Verständlich ist, dass Patienten es satt haben, sich dauernd an eine neue Packung und Tablettenform zu gewöhnen. Nicht einfacher wird die Situation aber dadurch, dass die Apotheke den Austausch häufig damit kommentiert, dass man statt dem "Original" ein "billigeres" Präparat erhalten würde. Auch Focus Online betet diese Einschätzung in "Die Mär vom krankhaften Sparen" nach: Angeblich würde nur das Originalpräparat - was auch immer das sein soll - richtig wirken. Gründe für den Austausch eines Medikamentes Es gibt verschiedene Situationen, in denen das Kreuzchen tatsächlich notwendig oder empfehlenswert ist - oder auch nicht: Der Patient reagiert tatsächlich auf verschiedene Beistoffe allergisch (oder intolerant). Der Patient reagiert auf den Wirkstoff selbst allergisch. Die Tablettenform ist deutlich anders, zum Beispiel grotesk große Tabletten (Ibuprofen) oder ungewohnt kleine Tabletten (Digoxin). Die Galenik ist anders, das heißt, der Wirkstoff wird verzögert oder anders resorbiert. Eine großer Diskussionspunkt ist immer wieder die zugefügte Laktose der Präparate. Dabei muss man aber zwei Punkte auch mit betrachten: viele Medikamente führen vom Wirkstoff her schon zu gastrointestinalen Nebenwirkungen, im Besonderen Metformin die Laktoseintoleranz ist eine "Intoleranz" und ist abhängig von der Menge der zugefügten Laktose Regress Für das besagte Kreuzchen kann der Arzt zwei Jahre später zur Rechenschaft gezogen werden. Und das ist wirklich ein Problem: der Arzt erhält bestimmte Vorgaben der KV, die er einzuhalten hat. Zum Beispiel gibt es für jede medizinische Indikation eine sogenannte "Leitsubstanz". Der Arzt wiederum muss eine bestimmte "Quote" an verordneten "Leitsubstanzen" erreichen und darf in der Umkehr eine bestimmte "Quote" an teuren Originalpräparaten nicht überschreiten. Sind diese Quoten nicht erfüllt, dann muss der Arzt jede Verordnung begründen. Ein Hauptproblem liegt darin, dass der Arzt dies 2 Jahre später gegenüber der KV / Kasse schriftlich begründen muss, und wenn dann keine ausreichende Dokumentation in der Patientenakte vorliegt, dann muss der Arzt die Medikamentenkosten übernehmen (Regress => Rückforderung der Gelder). Obwohl die tatsächliche Regressgefahr gering ist, schürt starke Ängste vor einer drohenden Insolvenz, da die Regressforderungen zum Teil 100.000€ und mehr sein können. Selektivverträge / Hausarztprogramm / Rabattverträge Das Hausarztprogramm bietet einige Mehrwerte, welche unter anderem durch sogenannte Rabattverträge mitfinanziert werden. Das bedeutet, wenn alle Patienten des AOK-Hausarztprogramms den Wirkstoff "Ibuprofen" oder "Metformin" von einem einzigen Hersteller erhalten, dann kann die AOK mit diesen Herstellern einen Rabatt vereinbaren. Das bedeutet nicht, das es das "billigste" Medikament ist. Es besteht nur ein Rabattvertrag mit diesem Hersteller. Gleichwohl untersucht die Kassenärztliche Vereinigung das Verordnungsverhalten der Ärzte innerhalb der Selektivverträge / Hausarztverträge. Der Arzt kann also nicht einfach bei allen teilnehmenden Patienten Originalpräparate mit aut-idem-Kreuz aufschreiben, denn die KV nimmt letztendlich wiederum zwei Jahre später diesen Arzt in Regress. Warum erhalten Patienten in Selektivverträgen trotzdem vermehrt rabattierte Medikamente ? Durch einen technische Voraussetzung zur Teilnahme an diesen Programmen informiert das Praxis-EDV-System farblich den Arzt, ob das Medikament rabattiert ist (grün markiert), oder ob die Ausstellung des Rezeptes bei einer Veordnungsprüfung zu einem Regress führen könnte (rot markiert). Der Arzt erhält zudem bei Einhaltung einer bestimmten Quote pro Patient zwischen 1-3 Euro extra (Zuckerbrot und Peitsche), dennoch ist auch durch technische Schwierigkeiten, fehlenden Rabattlisten für bestimmte Kassen und wechselnden Verträgen diese Quote bisher kaum einzuhalten. Wichtig für den Arzt ist jedoch, dass er während der Ausstellung der Verordnung durch die farbliche Markierung eine frühe Information über eine eventuell drohende Regressgefahr erhält, die er ohne diese technischen Hinweise erst in 2 Jahren mittels Regressdrohung von der KV erhalten würde. Wie informieren wir unsere Patienten ? Wir versuchen mit den Patienten die Gründe für das aut-idem-Kreuzu zu besprechen. Das ist mitunter sehr zeitintensiv und führt schnell zu Diskussionen. Vielfach hilft es, über die Situation zu informieren und an die Patienten zu appellieren, ein anderes Medikament oder den Wirkstoff in anderer Zusammensetzung zu versuchen. Falls eine Unverträglichkeit auftritt, kann man diese Symptome gezielt besprechen. Bei allergischen Reaktionen muss man sicherlich das Medikament wechseln, dann sollte aber auch konsequenterweise eine Allergietestung mittels Prick-Test für das Präparat erfolgen. Häufig sind die Nebenwirkung aber auch Ausdruck einer Erkrankung, beispielhaft eine rezidivierende / chronische Magenschleimhautentzündung in Verbindung mit dem eigentlich auslösenden sauren Ibuprofen, eine intermittierende Therapie mittels Protonenpumpenhemmer hilf hier oft Wunder. Ein Patient aus unserer Praxis litt an Angina Pectoris-Beschwerden und schob dies dem Austausch von Voltaren durch Diclofenac zu, eine echokardiographische Kontrolle ergab später Hinweise auf einen abgelaufenen Herzinfarkt. Kostenerstattung Bei Laktoseunverträglichkeit oder Form / Größe der Tabletten verweisen wir auf die seit 1. Januar geltende Kostenerstattung. Der Patient bezahlt das selbst gewählte Arzneimittel zunächst komplett aus eigener Tasche. Seine gesetzliche Krankenkasse zahlt im Rahmen der Kostenerstattung den Differenzbetrag, wobei Rabatte berücksichtigt werden müssen. Es zeigt sich aber schnell, das der Differenzbetrag meistens nicht sehr hoch ist, jedoch der z.T. hohe Aufwand der Rückerstattung bei den Patienten unbeliebt ist (Fahrt zur Krankenkasse, dort Formular ausfüllen, Beleg aufheben und abgeben) und diese dann letztlich doch mit dem Austausch vorlieb nehmen. Aushang / Patienteninformation Eine Patienteninformation über aut-idem stellt die KV bereit. Anscheinend war auch geplant, dass der Arzt in Zukunft nur noch den Wirkstoff verordnen soll. Dann hat sich zumindest für die Ärzte die Diskussion erledigt, es sei denn, es gibt wieder Ausnahmeregelungen. Leider hat sich eine Wirkstoffverordnung bisher nicht durchsetzen können. Subsitutionsausschluss Die Substitutionsausschlussliste gilt seit dem 10. Dezember 2014 und enthält Wirkstoffe mit Darreichungsformen, die nicht gegen preisgünstigere oder rabattierte Arzneimittel in Apotheken ausgetauscht werden dürfen. Die Liste umfasst derzeit die folgenden Wirkstoffe: Betaacetyldigoxin (Tabletten) Ciclosporin (Lösung zum Einnehmen und Weichkapseln) Digitoxin (Tabletten) Digoxin (Tabletten) Levothyroxin-Natrium (Tabletten) Levothyroxin-Natrium und Kaliumjodid (fixe Kombination, Tabletten) Phenytoin (Tabletten) Tacrolimus (Hartkapseln) Austausch durch Re- / Parallelimporte weiterhin erlaubt: Der Gemeinsame Bundesausschuss stellte außerdem klar, dass die Substitutionsausschlussliste nicht für importierte Arzneimittel gilt. Für diese Medikamente gelten andere Rechtsvorschriften, sodass ein Austausch – entsprechend der Rahmenverträge zwischen den Krankenkassen und den Apothekern – weiterhin zulässig ist.
  4. Bietet Ihr eine Samstagssprechstunde oder andere erweiterte Öffnungszeiten, zum Beispiel abends, an? Die von uns vor der EBM-Reform eingeführte Samstagssprechstunde ist sowohl bei Patienten, als auch bei den Ärzten sehr beliebt. Wir haben immer noch Samstags zwischen 8:00 und 11:00 Uhr offen, meistens ist um 12:00 bis 12:30 Uhr Schluß. Dafür beenden wir den Freitag schon um 12:00 Uhr. Insgesamt eine Win-Win-Situation, da es angenehmes Arbeiten bedeutet und die Patienten von der erweiterten Serviceleistung begeistert sind. Jetzt stellt sich häufiger die Frage, ob man diese Serviceleistung, aufgrund mangelnder Abrechnungsmöglichkeiten nach EBM und GOÄ, aufgeben sollte. Vorteile für Patienten für einige Patienten (z.B. Fernfahrer, lange Arbeitszeiten) sind erweiterte Sprechzeiten, vor allem am Wochenende, die einzige Möglichkeit einen Arzt aufzusuchen Kinder: die Symptome von Erkrankungen bei Kindern werden oft zum Wochenende stärker bzw. bewusster wahrgenommen. Auch ist der Arztbesuch dann auch leichter möglich, falls beide Elternteile arbeiten oder nur ein Auto verfügbar ist. Wunden: Patienten mit akuten und chronischen Wunden müssen nicht 2 Tage ohne fachgerechte Versorgung auskommen Abrechnungsmöglichkeiten für Ärzte EBM: vor der EBM-Reform wurde die Samstagsziffer 01102 außerhalb des Regelleistungsvolumens vergütet. Zwischenzeitlich fließt diese Ziffer in das RLV ein, dass meistens sowieso ausgeschöpft ist. GOÄ: bei Privatpatienten kann man den Wochenendzuschlag "D" nur mit 50% ansetzen, dass entspricht einem Zuschlag von 6,41€ HZV: interessanter wird es bei Patienten, die in Selektivverträge (Hausarztprogramm / Facharztprogramm) eingeschrieben sind: hier existiert ein möglicher Zuschlag "01100", der mit 25€ vergütet wird. Dieser kann allerdings nur bei einer unvorhergesehener Inanspruchnahme, ausserhalb einer Terminsprechstunde, abgerechnet werden. Müsste dann die Samstagssprechstunde als Notfallsprechstunde deklariert werden? Könnte dann die 01100 abgerechnet werden?
  5. Ralph Jäger

    HZV - Allgemeine Informationen

    Hallo,   willkommen zurück in den Beruf, ich wünsche Dir viel Erfolg beim Wiedereinstieg.   Im klassischen Modell der ambulanten medizinischen Versorgung ist der niedergelassene Hausarzt oder Facharzt an die Vorgaben der kassenärztlichen Vereinigung gebunden. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt nach der Gebührenordnung des Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM).   Neu hinzugekommen sind sogenannte Selektivverträge (§73b, c und 140a ff. SGB V) im Rahmen der hausärztlichen und fachärztlichen Versorgung. Die Grundidee war, dass in der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) der Hausarzt als erste Anlaufstelle für den Patienten sämtliche Behandlungsschritte koordiniert.    Zum einen soll dadurch der Patient besser versorgt werden, zum anderen lässt sich durch die Koordinierung insgesamt Geld sparen.   Ärzte, die Patienten im Rahmen der Selektivverträge, z.B. "Hausarztprogramm", betreuuen und Leistungen abrechnen möchten, müssen mit den einzelnen Krankenkassen Verträge abschließen. Es werden, je nach Vertrag und Bundesland, besondere qualitative Voraussetzungen (z.B. psychosomatische Grundversorgung, Abendsprechstunde) vorausgesetzt.   Vorteile für die Ärztin / den Arzt ist die   deutlich vereinfacherte Abrechnungssystematik (es gibt automatisch hinzugefügte Grundpauschalen und weniger zusätzliche Ziffern) keine Budgetierung, wass die Fallzahl anbetrifft zusätzliche Vergütung für besondere Leistungsangebote (z.B. Ultraschall, Beschäftigung von VERAHs etc.) verbesserte Kommunikation zwischen Haus- und Facharzt   Patienten, die an diesen neuen Versorgungsformen teilnehmen möchten, müssen sich in die Selektivverträge von einem "Betreuerarzt" einschreiben lassen. Das geschieht direkt in der Praxis bei Besuch des Patienten.   Vorteile für die Patienten sind:   keine Zuzahlung auf Medikamente die im Rabattvertrag aufgeführt sind qualitativ besseres Leistungsangebot des teilnehmenden Arztes durch die notwendigen qualitativen Voraussetzungen der Arzt ist nicht die ganze Zeit mit der Eintragung der Leistungsziffern beschäftigt, sondern kann sich auf die Patienten konzentrieren.   Diskussionswürdig ist, dass der Patient sich ein Jahr an einen Arzt bindet. Da die Patienten ein Grundrecht auf die freie Arztwahl haben, können diese, ausser auch im Notfall, bei Bruch des Vertrauensverhältnisses einen anderen Arzt aufsuchen. Gleichzeitig wird vor Besuch eines Facharztes eine Überweisung benötigt, so wie es eigentlich auch im KV-System schon Voraussetzung ist.   Du findest weitere Informationen auf den Seiten des Hausärzteverbands.   Melde Dich einfach, falls Du noch weitere Fragen hast.  
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