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  • Was ist Praxismarketing?


    teramed

    Der Begriff Praxismarketing umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, einen Arzt (eine Arztpraxis) beim potenziellen Patienten bekannt zu machen. 

    Inzwischen recherchieren viele Patienten vor einem Arztbesuch im Internet und lesen Erfahrungsberichte anderer Patienten. Schon im Jahr 2013 traf dies für 25% der Patienten zu - mittlerweile dürften es deutlich mehr geworden sein. Grundsätzlich kehren nur zufriedene Kunden in die Praxis zurück, und nur zufriedene Kunden empfehlen die Praxis weiter. Das macht deutlich, wie wichtig Praxismarketing ist: Es vergrößert nicht nur Patientenstamm und Umsatz, sondern hilft auch, die Inanspruchnahme von Praxisleistungen zu steuern.

    Die Grundlagen des Praxismarketings

    Die Praxis ist immer auch die persönliche Visitenkarte des Arztes. Daher beginnt das Praxismarketing schon bei der Person des Arztes. Weitere wichtige Faktoren sind die positive Grundstimmung in der Praxis, die Praxisausstattung und das Servicedenken der Mitarbeiter (Ärzte und MFA). Wenn diese den Erwartungen nicht entsprechen, dann wird der Patient sich nach dem ersten Besuch einen neuen Arzt suchen - oder noch  schlimmer: seine negativen Erfahrungen weiterverbreiten.

    Die wichtigsten internen Faktoren für ein erfolgreiches Praxismarketing sind demnach:

    • Optimales Qualitätsmanagement
    • Qualität, Sauberkeit und Art der Praxisausstattung
    • Mitarbeiterführung
    • Betriebsklima und Mitarbeitermotivation
    • Teamentwicklung
    • Service-Orientierung der Mitarbeiter
    • (Vom Patienten gefühlte) Kompetenz von Mitarbeitern und Arzt
    • Fortbildungen von Mitarbeitern und Arzt

    Externes Praxismarketing

    Wie bereits erwähnt: Nur zufriedene Patienten empfehlen die Arztpraxis weiter. Zusätzlich zu den oben genannten praxisinternen Faktoren gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Außendarstellung der Praxis zu optimieren. Diese Maßnahmen bezeichnet man auch als externes Praxismarketing. Dieses umfasst:

    • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PR-Management
    • Bereitstellung von Praxisinformationen
    • Darstellung der eigenen Spezialisierung oder von Behandlungstechniken
    • Reputationsmanagement/Spezialistenstatus
    • Mundpropaganda durch Patienten
    • Corporate Design in Form von Briefpapier, Praxis-Homepage, Visitenkarten und Terminblöcken

    Das mediale Praxismarketing

    Beim medialen Praxismarketing handelt es sich um Medien in Form von Broschüren, Büchern, Videos und Fotos im Internet und Zeitungen. Die zwingende Voraussetzung ist hierfür eine eigene Internetpräsenz. Sie dient dazu, die Arztpraxis sozusagen digital fortzuführen und potenzielle Kunden anzusprechen. Des Weiteren steht natürlich auch die Kommunikation dabei im Mittelpunkt, die auf keinen Fall vernachlässigt werden sollte. Hier kommen verschiedene Kommunikationswege zum Einsatz: Via E-Mail oder SMS-Benachrichtigungen, Online-Terminvereinbarung oder Rezeptbestellung über die Homepage.

    Erfolgreiches Praxismarketing

    Eines der wichtigsten Kriterien ist im heutigen Zeitalter des Internets die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Arzthomepage. Nur so landen potenzielle Patienten über die Suchmaschinen (allen voran Google) auf Ihrer Webseite.

    Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen der On- und der Off-Page-Optimierung: On-Page-Optimierung beschäftigt sich mit allen Elementen, die auf der Internetseite angeboten werden, während Off-Page-Optimierung auf anderen Seiten (beispielsweise Arztbewertungsportalen) stattfindet, die etwa auf die eigene Seite zurücklinken können. Wer sich in diesem Bereich auf professionelle Unterstützung verlassen möchte, der sollte Komplettpakete meiden und darauf achten, dass der beauftragte Webdesigner auch das notwendige Know-How im Bereich der Suchmaschinenoptimierung hat.

    Arztsuchmaschinen nutzen

    Ein verbreitetes Mittel, die eigene Webpräsenz bekannt zu machen, sind Einträge in Arztsuchmaschinen oder Arztbewertungsportalen. Bei einigen Verzeichnissen wird die Praxis automatisch, ohne Zutun des Praxisinhabers, eingetragen. Hier solltest Du aber kontrollieren, ob alle Details (Adresse, Fachgebiet, Sprechstundenzeiten) korrekt erfasst sind. Andere Verzeichnisse müssen wiederum selber befüllt werden. Hier unterscheidet man zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Einträgen. Manchmal wird auch ein sogenannter Backlink von der eigenen Internetseite erwartet.

    Wo anfangen?

    Bevor man sich mit dem weiten Feld des Praxismarketing beschäftigt, sollte man zunächst eine Bestandsaufnahme machen: Welche Maßnahmen wurden schon eingeleitet? Was war bisher erfolgreich, was nicht? So können notwendige Veränderungen oder Fehler frühzeitig identifiziert werden. Anschließend kann man dann damit beginnen, die einzelnen Maßnahmen zu optimieren.

    Wer es sich nicht zutraut, diesen Bereich selbst in die Hand zu nehmen, sollte sich nicht davor scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Auf welche Maßnahmen schwört Ihr beim Praxismarketing? Welche Dienstleister könnt Ihr empfehlen?

    bearbeitet von Christina Czeschik




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