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  • SEO: So funktioniert Suchmaschinenoptimierung für die Praxishomepage


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    Eine gut gemachte Praxiswebsite gehört mittlerweile längst zum Standardrepertoire professionellen Ärztemarketings. Denn: Es gibt immer mehr Patienten, die sich über medizinische Sachverhalte online informieren und ebenso online nach Ärzten und Therapien suchen.

    Eine professionell erstellte Webseite hilft nicht nur, neue Patienten zu gewinnen, sondern auch, schon vorhandene Patienten weiter an die Praxis zu binden. Doch wird Deine Webseite von den Suchmaschinen auch gefunden? Das Abschneiden einer Seite in den Suchergebnissen, beispielsweise bei Google, wird als Ranking bezeichnet. Wenn Du das Ranking Deiner Praxiswebseite verbessern möchtest, solltest Du auf professionelle Suchmaschinenoptimierung vertrauen.

    Da Google die mit Abstand am häufigsten verwendete Suchmaschine hierzulande ist, ist Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization) fast gleichbedeutend damit, das Ranking der Seite bei Google zu verbessern.

    Auf die richtigen Keywords und Seitentitel kommt es an

    Der erste Schritt zum guten Abschneiden in der Internetsuche ist eine effektive Keywordanalyse. Mit dieser werden die Wörter oder Wortkombinationen analysiert, nach denen Deine Patienten im Internet suchen. Google stellt Dir dazu kostenlos den sogenannten Keyword Planner zur Verfügung - Voraussetzung ist allerdings ein (ebenfalls kostenloser) Account bei Google AdWords.

    Sobald Du relevante Schlüsselwörter gefunden hast, solltest Du diese im Seitentitel, aber auch in Textüberschriften und Bildbeschreibungen sowie in den Text selbst einbauen. Auch wenn eine Internetseite auch ohne Seitentitel funktioniert, orientieren sich sowohl Menschen als auch Suchmaschinen besonders am Inhalt der Titel und Überschriften.

    Auf Balance zwischen relevanten und aktuellen Inhalten achten

    Gelesen wird, was interessiert. Deshalb ist es wichtig, dass Du Inhalte anbietest, die sowohl bestehende als auch künftige Patienten interessieren könnten. Das sind neben Kontaktinformationen natürlich Sprechzeiten sowie das angebotene Leistungsspektrum. Elemente wie kurze Videos oder Podcasts sind ebenso zu empfehlen, um das Angebot aufzulockern. Wenn Du Kontaktformulare oder andere Möglichkeiten zur Kommunikation anbietest, sollte sichergestellt sein, dass die Daten sicher übertragen werden (z.B. mittels HTTPS), und dass auf Online-Anfragen tatsächlich reagiert wird. Eine E-Mail, auf die niemals geantwortet wird, ist keine gute Marketingmaßnahme.

    Neben dem Angebot auf der Homepage ist auch die Aktualität entscheidend. Dazu empfiehlt es sich, einen Verantwortlichen in Deinem Team festzulegen, der die Website pflegt und für immer neue Inhalte sorgt. Nicht nur Leser sind interessierter, wenn sie Neuigkeiten und wertvolle aktuelle Informationen erhalten, auch Google wertet dies und rankt die Seite dann höher.

    Google Places und Arztbewertungsportale

    Außerdem solltest Du das kostenlose Branchenbuch von Google im Internet, Google MyBusiness, nicht außer Acht lassen. Wenn Du dort die Kontaktdaten Deiner Praxis eingibst, werden diese als Eintrag vermerkt und auf der Landkarte mit einem roten Ballon gekennzeichnet. Auch für die Nutzung von Google MyBusiness benötigt man ein kostenloses Google-Konto. Wenn Du beispielsweise ein Smartphone mit Android-Betriebssystem nutzt, hast Du bereits ein solches Konto. Du musst jedoch darauf achten, private von beruflichen Online-Aktivitäten zu trennen - manchmal bietet es sich an, besser ein neues Konto für die Praxiswebseite zu erstellen.

    Für Dein Ranking bei Google ist auch die Präsenz der Praxis auf Arztbewertungsportalen wichtig, denn die Anzahl der Bewertungen hat Einfluss darauf, wie wichtig Google Deine Webseite einschätzt. Zusätzlich solltest Du Verlinkungen von außerhalb nutzen: Wenn die Webseite der Stadt oder Gemeinde oder auch das Arztregister der KV auf Deine Seite verlinken, steigert dies zusätzlich die Bedeutung der Seite für die Suchmaschinen.

    Besucherstatistiken richtig auswerten

    Wenn Du Dich für die Optimierung der Webseite für Suchmaschinen interessierst, willst Du wahrscheinlich auch über die Besucherzahlen Bescheid wissen - die einfachste Erfolgskontrolle. Manche Webhosting-Pakete enthalten bereits eine einfache statistische Auswertung, aus der Du entnehmen kannst, wie viele Besucher Du hast, welche Seiten aufgerufen wurden und wie häufig, und einiges mehr. Wenn Du noch detailliertere Informationen über Deine Besucher haben möchtest, bietet beispielsweise Google Analytics ein entsprechendes Werkzeug dazu. Eine Alternative - ebenfalls kostenlos - ist das Programm PIWIK. Um den aktuellen Datenschutzrichtlinien zu entsprechen, musst Du auf Deiner Webseite die Besucher in einer Datenschutzerklärung auf die Verwendung eines solchen Programms hinweisen und mitteilen, was mit den erhobenen Daten geschieht. Als Hilfestellung hierzu gibt es zum Beispiel die Musterdatenschutzerklärung der Stiftung Gesundheit .

     

    Wie sind Deine Erfahrungen mit der Praxiswebseite? Hast Du Tipps, wie man von den Suchmaschinen besser gefunden wird?

     

    bearbeitet von Christina Czeschik




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