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  • 5 Möglichkeiten, in der Arztpraxis mehr Zeit zu gewinnen


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    Privatabrechnung nimmt viel Zeit in Anspruch

    Privatpatienten sind für jede Arztpraxis wichtig, bringen aber einiges an Verwaltungsarbeiten mit sich. Die Untersuchungen und Behandlungen werden in regelmäßigen Abständen in Rechnung gestellt. Du als Arzt musst die Gebührenziffern dafür heraussuchen, die MFA müssen die Rechnungen drucken. Anschließend werden die Briefe zur Post gebracht. Sämtliche Rückfragen bezüglich der Rechnung, sei es von Seiten der Krankenkasse oder vom Patienten selbst, werden an die Arztpraxis gerichtet. Diesen Verwaltungsaufwand kannst Du vermeiden, indem Du die Privatabrechnung einer Verrechnungsstelle übergibst. Alles rund um die Rechnungen wird von diesen externen Stellen übernommen, und Du zahlst einen vorher vereinbarten Prozentsatz dafür.

    Buchhaltung externen Fachkräften übergeben

    Die Lohnabrechnungen, die Finanzbuchhaltung und alles Angelegenheiten rund ums Thema Steuern nehmen viel Zeit in Anspruch, die Du wesentlich besser in Deine Patienten investieren könntest. Auch hier schaffen externe Firmen wie Steuer- oder Buchhaltungsbüros Erleichterung.

    IGeL-Leistungen und Anti-Aging-Behandlungen kosten viel Zeit

    Nicht alle Behandlungen und Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Du als Arzt bietest derartige Leistungen daher als IGeL-Leistungen an: Sei es die Untersuchung spezieller Blutwerte, zusätzliche Ultraschalluntersuchungen, eine Glaukomvorsorge oder andere Behandlungen. Dies verursacht einen ähnlichen Verwaltungsaufwand wie bei der Behandlung von Privatpatienten. Gleiches gilt auch für Anti-Aging-Behandlungen wie Faltenbehandlungen oder Narbenkorrekturen. Andererseits sind es gerade diese Untersuchungen, die für Ärzte auch finanziell interessant sind. Wenn Du darauf nicht verzichten möchtest, nur um Zeit im Arbeitsalltag einzusparen, so ist es vielleicht auch möglich, die IGeL-Leistungen nur auf einer Quittung abzurechnen. Die meisten Patienten benötigen keine separate Rechnung, weil die Behandlungen von der Krankenkasse sowieso nicht bezahlt werden. Die Zeit, die die Rechnungsstellung kostet, kann also eingespart werden.

    Eine MFA als Praxismanagerin

    Gerade in großen Arztpraxen mit mehreren Ärzten fallen im Praxisalltag viele Verwaltungsarbeiten an: Sei es das Terminmanagement oder auch die Vielzahl an Behandlungen und Untersuchungen, die von den MFAs vorbereitet werden müssen. Nicht unerheblich Zeit kannst Du sparen, wenn Du eine medizinische Fachangestellte zur Praxismanagerin ernennst. Sie ist für die Terminvergabe verantwortlich und teilt auch die Kolleginnen in einen Arbeitsplan ein, auf dem beispielsweise ersichtlich ist, wer heute für die Blutabnahmen zuständig ist, wer welchem Arzt assistiert, wer die Instrumente sterilisiert und so weiter. Auch die Praxisfinanzen und das Marketing kann die Praxismanagerin regeln. Die Qualifikation hierzu kann sie in einer entsprechenden Fortbildung erwerben.

     

    Weitere Aufgaben an MFA übertragen

    Wenn Du eine hausärztliche Praxis hast, so kannst Du sehr viel Zeit für Deine Patienten gewinnen, indem Du eine „Verah“, "AGNES" oder "NäPa" einstellst oder eine der MFA dazu ausbilden lässt.

    Unter diesem Begriff versteht man eine Versorgungsassistentin, die Dich in gewissen medizinischen Belangen entlasten kann. Die VERAH übernimmt beispielsweise Hausbesuche: Sie ist durch eine umfangreiche Fortbildung dazu qualifiziert, ärztlich angeordnete Tätigkeiten bei den Hausbesuchen durchzuführen und auch medizinische Notfälle zu erkennen und Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten. Ähnliche Aufgaben erfüllt die AGNES. Ziel beider Fortbildungen für MFAs ist es, den Arzt zu entlasten, sodass dieser im besten Fall mehr Patienten behandeln kann. Zudem wirkt eine entsprechende Fortbildung der MFA nicht nur zeitentlastend für den Arzt, sondern wertet auch das Berufsbild der MFA auf.

     

    bearbeitet von Christina Czeschik

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