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Frage

Hallo Forum,

da es im Bereich Datenschutz angesichts der realen Abmahngefahr und der horrenden Bußgelder (20 Mio €) und die ganze Sache droht, real Existenzen zu vernichten (kein Scherz)  gerade mächtig brennt, haben wir eine Aktionsseite gestartet:

https://www.arzt-datenschutz.de

Highlights:

  • Datenschutzerklärungs-Generator für die Praxishomepage – einzigartig in D und GRATIS
  • Unsere Präsi zum DS (laufend aktualisiert (in 10 Min gut informiert, speziell für Nichjuristen)
  • Staatlich bezuschusste Beratung zur Umsetzung eines kompletten Datenschutzmanagements in der Praxis (mit Zuschuss 1500 – 2400 €)

Feedback willkommen, bin gespannt!

Joachim Deuser

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30 Antworten auf diese Frage

Recommended Posts

  • 0

Guten Tag zusammen.

Ich hätte eine kurze Nachfrage.

Muss ein zweiter Datenschutzbeauftragter benannt werden, wenn der jetziger DSB für längere Zeit ausfällt (z.B. Krank, Mutterschutz usw.)?  

Vielen Dank

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  • 0

Danke für die schnelle Antwort. 

Es wird aber für eine Praxis teuer wenn es um einen externer DSB geht.

Aber auch bei eigenen Mitarbeiter.. Die Vertretung muss ja entsprechende Fortbildung haben usw usf.

Hm ? 

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Man braucht keinen zweiten Datenschutzbeauftragten. Die Formulare der LDIs sehen vor,  einen Stellvertreter zu benennen. Das sollte ausreichen.  (Rechtsanwalt J. Frotscher)

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Und noch eine Frag :-)

Ich selbst als Praxisinhaberin darf nicht als DSB benannt werden. Wie ist es mit meinem Ehepartner? EDV Betreuer? Entsteht da ein Interessen  Konflikt?

LG

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  • 0

Moment! Wo steht das denn bitte im Gesetz, dass der Praxisinhaber nicht Datenschutzbeauftragter sein darf? Schauen wir ins Gesetz: §37 Abs 6: 

  1. Der Datenschutzbeauftragte kann Beschäftigter des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters sein oder seine Aufgaben auf der Grundlage eines Dienstleistungsvertrags erfüllen.

Hier steht wer es sein kann. Es ist nun Auslegungssache, ob es "auch" diese Personen sein können oder ob es nur diese Personen sein dürfen. Es steht aber explizit nix davon drin, dass es nicht der Praxisinhaber sein darf. Es steht ja auch nicht, dass es "nur" ein Beschäftigter sein kann. Der Sinn des Gesetzes ist mir aber schon klar, es sollte so sein aber.... Es ist auch zu berücksichtigen, dass wir den Personenkreis, der auf sensible Daten Zugriff erhält deutlich erweitern, wenn es ein Externer macht. Nicht unproblematisch.  

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  • 0

Schauen Sie in die Begründungen zum Gesetz. Der DSB soll den Inhaber überwachen und hat eigene Informationsrechte und auch Pflichten gegenüber der Aufsicht. Das wird schwerlich funktionieren, wenn der DSB und der Inhaber identisch sind. Drum empfiehlt auch die Ä-Kammer einen Externen zu benennen, weil es sonst im Mitarbeiterstab zu Interessenskonflikten kommen kann. Einen externen DSB gibt's auch schon ab 500€ per anno. Aber ansonsten kann das jeder machen, der die erforderliche Eignung besitzt oder sich durch eine Zertifizierung verschafft (Kosten TÜV/ DEKRA 1.950 € plus Übernachtung plus 3 Tage Arbeitsausfall).

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  • 0

Wie gesagt, ich verstehe das schon, aber der Wortlaut des Gesetzes läßt auch Raum für Interpretationen. Und welche Ärztekammer empfiehlt das mit einem externen Dienstleister?  Gibt ja mehrere. Hier in Niedersachsen gibt es so eine Empfehlung nicht.

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  • 0

Bspw. die Bundesärztekammer - und was die Qualifikation betrifft, gehen die Meinungen sehr weit auseinander:
Die Rechtsanwaltskammer Hamm hält einen Volljuristen mit 2 Examen nicht ohne weiteres für geeignet. Die Ärztekammer in Niedersachsen sieht ein Ausbildung zur MFA durchaus als ausreichende Grundlage an. Das Thema nimmt an Absurdität Formen an, die nicht mehr zu übertreffen sind. Schön ist aber anhängendes Beispiel.

Fleischerei_Walter.JPG

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    • Von DoktaBob
      Hallo liebe Community,
      ich bin schon öfters hier auf Teramed gelandet und habe schon viel interessantes hier gefunden. Toll, dass es diese Seite gibt
      Mich würde interessieren welche gesetzlichen Mindestanforderungen an Praxisräumlichkeiten  gestellt werden.
      Konkret geht es um eine Praxisneugründung bzw. -übernahme.  Einige Fallstricke habe ich schon recherchiert... so fand ich u.a. diesen Artikel, wonach sich viele Vermieter wohl aus der Pflicht nehmen wenn sie Praxisräume vermieten, indem sie im Mietvertrag die Formulierung "Räume zur Nutzung als Praxis" verwenden. Dann seien die Mieter alleine dafür verantwortlich die gesetzlichen baulichen Anforderungen einzuhalten.
      Ich habe eine kleine Allgemeinarztpraxis mit einer Arzthelferin und 2 angestellten Hilfskräften. Nach einer Modernisierungsmaßnahme möchte mein bisheriger Vermieter den Vertrag nicht mehr verlängern bzw. nur noch wenn ich das doppelte der jetzigen Miete zahle (statt 15,-/qm nun 30€/qm). Ich bin noch einer der wenigen Einzelkämpfer unter den Ärzten und kann mir das bei meiner jetzigen Praxisfläche nicht mehr leisten. Ich bin nun gezwungen in den kommenden 4 Monaten neue Räume zu suchen.
      Da die Mieten insgesamt massiv gestiegen sind, Frage ich mich wie "klein" darf meine Praxis eigentlich sein? Welche Räume braucht man unbedingt, auf welche kann man verzichten?
      Reicht auch eine Toilette, wenn die baulichen Maßnahmen zur Installation einer zweiten Toilette (für's Personal) mit zu hohen Kosten verbunden sind?
      Gelten eventuell manche Vorschriften erst ab einer bestimmten Mindestanzahl von Mitarbeitern? 
      Laut den Hygienevorschriften, die ich hier schön zusammengefasst gefunden habe müsste  ich mindestens einen Personalumkleideraum, einen Aufbereitungsraum mit reiner & unreiner Zone, einen Entsorgungraum und ggf. noch einen Lagerraum haben. Ich konnte dazu aber keine rechtsgültigen Quellenangaben finden.
      Andererseits habe ich aber auch schon Praxen gesehen, wo es nur 3 oder 4 Räume gab: die Praxen hatten zwar nur ein paar Stühle im Gang statt einem Warteraum, aber vermutlich Dank gutem Termin-Management liefen die Praxen auch ganz gut... tolerieren die Inhaber dieser Praxen das erhöhte Haftungsrisiko einfach oder dürften sie das eigentlich gar nicht und wurden einfach nur noch von keiner Aufsichtsbehörde kontrolliert?
      Wo kann man die räumlichen  Anforderung an Praxisgewerbeimmobilien noch nachlesen bzw. erfragen? Bei KBV möchte ich nicht direkt fragen, um nicht irgendwelche schlafenden Hunde zu wecken...
       
       
       
       
       
    • Von Deuser Praxismanager.de
      Liebes Forum,
      mich würde interessieren, ob jemand mit den neuen Systemen wie T2med, Redmedical, Doc Cirrus aussieht, hat da jemand Erfahrung, d.h. die Systeme im Einsatz? Meines Wissens nach sind die z.B. bei T2med immer noch viel am entwickeln... Lt. KV-Installationsstatistik weniger als 0,1% Marktanteil (was bei neuen Systemen ja nicht ungewöhnlich ist. Aber wenn 5000 Ärzte lt. Homepage schon getestet haben, macht mich das doch ein wenig nachdenklich...)
      Viele bisherige Systemanbieter setzen ja noch auf das alte Geschäftsmodell: Wenn Ärzte und Mitarbeiterinnen über das langsame System klagen, verkaufe ihnen alle paar Jahre einen neuen dicken Server und neue Rechner für >10.000 €. Bin gespannt, wie lange das die Praxisinhaber noch mit sich machen lassen...
      Praktisch alle EDV-Programme laufen ja sehr gut in kleinen Praxen. Meine Erfahrung: Je größer die Praxis ist (ab so 10-15 Arbeitsplätze), desto weniger Programme eignen sich. Wenn man auf der Suche nach einem neuen System ist, sollte man sich m.E. von der klassischen Client-Server-Technologie verabschieden (d.h. Daten auf dem Server, Programm läuft auf jedem Rechner), sondern sich die neuen Systeme mal ansehen.
      Wir haben vor kurzem für einen Klienten (Großpraxis 7 Ärzte) mal eine neutrale Recherche durchgeführt (mit Pflichtenheft und allem). Der Kunde hat sich für Doc Cirrus entschieden, da die nicht zu groß und nicht zu klein (und daher auch flexibel sind) sind und ein sehr stabiles System haben, das auch auf > 50 Rechnern sehr stabil läuft. Die Patientendaten liegen auf einem Datenwürfel / (NAS), und das Programm läuft über den Browser im Intranet (nicht Internet), ist also sicher nach außen hin und geht auch, wenn das Internet nicht läuft. Damit entfällt schonmal die Investition in neue Praxiscomputer, die alten werden einfach weitergenutzt. Die Daten liegen sicher in der Praxis (was ich aus Datenschutzaspekten wichtig finde) und nicht in einer Cloud... Und die Preise waren auch mehr als ok, was auch ein Kriterium ist...
      Würde mich über Rückmeldungen aus der Praxis freuen, wenn sie mit einem der neuen Systeme arbeiten, danke :-)
      Viele Grüße,
       
      Joachim Deuser
       
    • Von Jette
      Hallo liebe Community,   ich arbeite als Redakteurin für BOOK A TIGER und befasse mich derzeit intensiv mit den Bedürfnissen und Anforderungen an die Reinigung von Praxen. Ich würde gern erfahren, was bei der Reinigung durch eine externe Firma wichtig ist. Worauf kommt es Ihnen an?   Dafür habe ich eine kurze (10 Fragen 2 Minuten Zeitaufwand), anonyme Umfrage erstellt:  https://www.surveymonkey.de/r/958HZ8K   Ich würde mich sehr freuen, wenn ich einige Antworten erhalten würde.   Ich freue mich auf Ihr Feedback.   Viele Grüße
    • Von tima
      Hallo,
      weiß irgend jemand, welche Einweisungen für die MFA`s verpflichtend sind. (Reanimation, Hygiene, Arbeitsschutz etc.) und wer diese Einweisungen macht.
      Brauche ich zwingend einen Brandschutzbeauftragten.
       In unserer Allgemeinarztpraxis bereiten wir Instrumente auf. Leider haben wir im Team niemanden mit Steri-Schein. Ist aber nötig, oder?
      Gibt es ein empfehlenswertes Nachschlagewerk, indem ich alles kompakt erlesen kann?
      Ich freue mich über viele hilfreich Tipps und sage schon mal DANKE.
      MfG Tima
       
    • Von DocMartin
      GOÄ Abrechnung der Tauchtauglichkeit 1,0 und 2,3 fach




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