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teramed

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Jetzt ist es schon eine Weile her, dass der neue Medikationsplan eingeführt wurde.

Mich würde interessieren, wer diesen schon in der Praxis einsetzt und welche Erfahrungen ihr damit habt.

Unsere Patienten sind durch die Veränderung der Auflistung der Medikamente, v.a. der Wirkstoffangabe in der ersten Spalte, etwas verwirrt. Ich kenne bisher auch keine Praxis, die einen Barcode-Scanner nutzt, um den ausgedruckten Plan in die Praxissoftware automatisch einzulesen.

  • War der neue Medikamentenplan in der Praxissoftware kostenlos oder musste eure Praxis dafür extra zahlen?
  • Wie reagieren die Patienten auf die neue Darstellung?
  • Empfindet ihr den neuen Medikationsplan als besser als der von euch ursprünglich benutzte?
  • Nutzt vielleicht jemand schon einen Barcodescanner und funktioniert das Einlesen auch?

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Hallo,

Der Barcodescanner war dem Chef zu teuer > 200€ + Installation und wäre nur für Vertretungsfälle interessant. Vielleicht ist das was für den Facharzt?

Unsere Patienten nehmen den neuen Mediplan hin, aber wir müssen an der Anmeldung viel nach erklären.

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Hallo,

unsere Software Firma hat uns den neuen Mediplan kostenlos zu Verfügung gestellt.

Wir benutzen ihn zur Zeit nicht mehr, da wir aus unserem Mediplan direkt die entsprechenden Medikamente drucken können und er für uns und die Patienten "verwirrend",bzw. zu umständlich ist. Da wir bisher unsere Patienten schon mit unseren Mediplänen sehr gut ausgestattent haben und es für uns viel zu zeitaufwendig ist, zwei Medipläne zu aktualisieren, warten wir ab wie lange wir noch ohne den neuen Plan arbeiten können.

Einen Barcode-Scanner werden wir auf keinen Fall anschaffen, sondern pflegen manuell ein. Bisher kam auch noch kein Patient mit einem solchen Mediplan in unsere Praxis.

Liebe Grüße

:)

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Wir als Facharztpraxis sind sehr dankbar wenn ein Patient den neuen Barcode Mediplan mitbringt. Einscannen erspart unglaublich Zeit. Wir sind generell sehr dankbar, wenn die Patienten Medipläne und Vorbefunde beim im Erstkontakt dabei haben. Ist leider nicht immer der Fall. Und es wäre schön wenn der Hausarzt daran denkt. Und der Patient auch die CD von radiologischen Untersuchungen dabei hat. Liebe Grüße. 

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Glücklicherweise können wir den neuen Mediplan direkt aus dem bisherigen Mediplan ausdrucken und haben die Funktion auch kostenlos erhalten.

Die Patienten sind jedoch von dem neuen Look und der Angabe der Substanz etwas verwirrt.

Ich denke auch, dass v.a. Facharztpraxen vom automatischen Einlesen profitiert, wenn es denn funktioniert. Und scheinbar ist das ja der Fall 😀

Vorbefunde erleichtern sicherlich die Behandlung beim FA und hier sollte es noch bessere Wege geben, diese bereitzustellen.

Viele Grüße

Ralph

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Hallo,

wir benutzen unseren alten Medikamentenplan, den sind wir gewohnt und er ist einfach. Es ist schon schwierig genug, dass die meisten Patienten einen erhalten und dieser dann aktualisiert wird.

Der alte Mediplan ist viel übersichtlicher, weil einfach nicht so viel drauf steht.

Wir schreiben nur in Klammern dazu, für was das Medikament ist, z.B. Herz, Blutdruck. Dann gibt es weniger Rückfragen.

Wir geben den Patienten dann den Plan mit, so dass der dem Facharzt den zeigen kann.

Liebe Grüsse 😀

 

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Hallo,

ich dachte der neue Medikamentenplan ist Pflicht!

Wir können unsere alten Med.pläne direkt im Programm umstellen, es bedurfte einer nochmaligen Korrektur, Text eine Zeile versetzen und jetzt sind wir bei fast allen Patienten aktuell.

Ich finde diesen schon praktisch, da auch der Wirkstoff draufsteht, da wir ausschließlich Wirkstoffverordnungen machen, Apotheker gibt dann Rabattvertrag oder eins von den drei Günstigsten ab. Da sich die Rabattverträge oft ändern und dann auch die Verpackung der Medikamente anders aussieht, oft verwirrend für ältere Patienten , ist es gut wenn auch der Wirkstoff auf dem Plan steht. 

Von unseren Patienten hat sich noch keiner beschwert😉

Liebe Grüße 

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@Miriam und @annika

@Hg hat Recht. Der BMP ("Bundeseinheitlicher Medikationsplan") ist seit 1. April Pflicht. Andere Medikationspläne dürfen seitdem nur noch für Spezialfälle verwendet werden (z.B. Insulinpläne), die sich mit dem BMP nicht darstellen lassen. Siehe http://www.kbv.de/html/medikationsplan.php

Wenn die Übertragung der Daten in der Software nicht ordnungsgemäß funktioniert, sollen Arztpraxen sich übrigens mit der zuständigen KV oder ggf. auch gleich mit der KBV in Verbindung setzen. Die Softwarehersteller sind verpflichtet, bestimmte Funktionen für den BMP zur Verfügung zu stellen. 😉 

Die KBV stellt auch Info-Flyer für Patienten zur Verfügung: http://www.kbv.de/html/6625_26172.php

LG Birgit

PS. Noch kurz aus der Patientensicht: Mein Mann hatte im November einen Herzinfarkt und bekommt derzeit noch entsprechend viele Medis. Er hat überrascht auf den neuen Medikationsplan reagiert. Nachdem er ihn sich angeschaut hatte, fand er ihn richtig gut und sehr hilfreich.

 

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@MFAimNetz: Dass Ihr Mann den BMP richtig gut findet, kann ich nachvollziehen. Erstens dürfte er noch nicht senil ( vom Alter her) sein und wahrscheinlich hat er bisher noch nicht sehr viel Erfahrung mit Medikamenteneinnahme gehabt, Das hat sich leider durch den Infarkt schlagartig verändert.

Ich denke aber, dass vor allem ältere Menschen mit der Vielzahl an Infos, die auf dem BMP stehen, wenn er richtig und komplett ausgefüllt ist, Probleme haben können.

Sicherlich gut ist, dass eingetragen werden kann wofür welches Medikament ist. 

Wichtig wäre auch das Eintragen von bekannten Allergien und Unverträglichkeiten und der wichtigsten Diagnosen, was bisher im BMP nicht vorgesehen ist.

ich persönlich verwende weiterhin den bisherigen Medikationsplan meiner Praxissoftware. Der Patient hat Anspruch auf einen BMP, wenn er dies wünscht(!) - kann er dann auch von mir bekommen. Dauert allerdings eine gewisse Zeit, bis der ordnungsgemäß ausgefüllt ist.

Grüße in die Runde

 

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Am 18.6.2017 um 12:00 schrieb pgrimm:

ich persönlich verwende weiterhin den bisherigen Medikationsplan meiner Praxissoftware. Der Patient hat Anspruch auf einen BMP, wenn er dies wünscht(!) ...

Grüße in die Runde

 

Das ist ein leider häufig anzutreffendes Mißverständis.

Der Pat. hat auch "Anspruch auf" u.a. eine wirtschaftliche Verordnung - das aber auch nicht nur, wenn er das "wünscht", sondern immer!

Der Terminus "hat Anspruch auf ..." ist der juristische Begriff im Sozialgesetzbuch für "Pflicht" - Wenn Sie den BMP nicht verwenden, kommen Sie einer Pflicht im Sozialrecht nicht nach! Ob das irgendwie geahndet wird, steht auf einem anderen Blatt, aber es ist eindeutig keine Kann-Bestimmung, sondern gesetzliche Vorgabe, über die Sie sich wissentlich hinwegsetzen.

Da die Pflege des BMP Bestandteil der Ziffer 03222 ist, die KV-seitig bei Chronikern zur 03220 hinzugesetzt wird, könnte hier eventuell sogar der Vorwurf der Falschabrechnung im Raume stehen.

Wenn Sie den BMP nicht verwenden, sollten Sie wenigstens der Abrechnung der o.g. Ziffer widersprechen  - aber damit wecken sie womöglich schlafende Hunde.

Sie sollten daher Ihr Vorgehen nocheinmal sorgfältig überdenken!

 

Liebe Grüße ebenfalls in die Runde

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      Praxen, die ihren Patienten schnell zu einem kurzfristig freien Termin verhelfen wollen, achten daher darauf, dass die Mitarbeiter alle Terminfunktionalitäten kennen und E-Mailadresse, Mobilnummer oder auch What´s App Account zum Patienten erfassen. Die Servicequalität einer Praxis insgesamt entscheidet über ihren Erfolg - und nicht allein der statistische Privatpatienten-Anteil von 13%.
      Freundlicherweise bereitgestellt von
      Hartriegel Consulting
      Unternehmens- und Wirtschaftsberatung für das Gesundheitswesen
      https://www.hartriegel-healthcare.de/
       
    • Von MFAimNetz
      Immer wieder sehen wir als dringlich gekennzeichnete Fortbildungsangebote für Arztpraxen, in denen MFA für teils viel Geld zu Ersthelfern ausgebildet werden sollen. Nach Gespräch mit der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege (BGW) hatten wir bereits Anfang 2014 in unserem Praxis Profi darauf hingewiesen, dass Ersthelfer in Arztpraxen nicht gebraucht werden. Grund dafür: Erste Hilfe ist definiert als Hilfeleistung, bis der Arzt kommt. Da in Arztpraxen im Allgemeinen ein Arzt anwesend ist, werden keine Ersthelfer benötigt.
      Hintergrund:
      Daraus folgt:
      Ist ein staatlich zugelassener Arzt anwesend, braucht es keine weiteren Ersthelfer in der Arztpraxis. Sind Arzthelfer/innen (MFA) anwesend, die z.B. regelmäßig an den Notfallmanagement-Schulungen teilnehmen, gelten auch diese als aus- und fortgebildete Ersthelfer.


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